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Xandria - Neverworld´s End

xandriaLabel: Napalm Records

Spielzeit: 63:42 Min.

Genre: Symphonic Metal

Info: Homepage

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen

Bereits vier Alben haben Xandria herausgebracht, ohne den ganz großen Durchbruch zu schaffen und sich nennenswert zu verändern. Zwar konnte man mit ‚Ravenheart' sogar einen kleinen Hit feiern, von den meisten wurde die Band aber weiterhin eher belächelt. Die grundsätzlich gute Stimme von Sängerin Lisa Middelhauve war einfach zu dünn, um sich gegen die Instrumente zu behaupten. Der Metal, den Xandria daher spielten, war immer sehr zurückhaltend und zahm. Nach dem letzten, recht dürftigen Album „Salomé - The Seventh Veil" und der dazugehörigen Tour verließ Lisa Middelhauve 2008 dann die Band. Die Suche nach einer Nachfolgerin gestaltete sich schwierig. Erst Ende 2010 konnte man mit Manuela Kraller, die bereits Metal-Erfahrungen bei Haggard sammeln konnte, eine neue Sängerin vorstellen. Nicht zuletzt deswegen ließ Album Nummer fünf lange auf sich warten. Ende Februar erscheint nun aber endlich das neue Xandria-Album „Neverworld's End".

Gleich der erste Track ‚A Prophecy of Worlds to Fall' macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, dass die Band die 5-jährige Pause genutzt und sich immens weiterentwickelt, fast schon neu erfunden hat. Nach einem kurzem Intro, zu dem man sich ohrenscheinlich bei Clint Mansells Über-Score zu „The Fountain" inspirieren ließ, beginnt der Song mit Gitarrenriffs, Double-Bass und einem richtigen Orchester. Xandria gehen 2012 unerwartet hart zu Werke und präsentieren gleich eine virtuose Kombination aus Symphonik und Metal, wie sie so nur wenigen Bands gelingt. Der Gesang von Manuela Kraller, die nicht selten an eine gewisse Frau Turunen erinnert, verliert sich trotz der kraftvollen Instrumente nicht in der Musik, sondern fügt sich perfekt in das Klangbild ein.
Das Songwriting ist insgesamt deutlich besser und vor allem variabler geworden. Auf dem Album findet man neben Bombastnummern, wie dem Opener, von harten Headbangern (‚Soulcrusher') bis hin zu schnellen, melodischen Power-Metal-Hymnen (‚The Lost Elysion') alles, was man sich von einer richtigen Metal-Scheibe wünscht. Natürlich dürfen (Halb-)Balladen nicht fehlen, die aber die Grenze zum Kitsch nur selten überschreiten und nie vergessen lassen, dass man immer noch eine Metal-Platte hört (‚Forevermore').
Leider fällt das Songmaterial im letzten Drittel deutlich ab. Sowohl ‚A Thousand Letters' als auch ‚Cursed' können nicht wirklich überzeugen, sind doch sehr austauschbar. Auch das abschließende, überlange ‚The Nomad's Crown', das dann endlich die für Xandria fast schon obligatorischen orientalischen Klänge enthält, zieht sich sehr. Das bombastische Ende des Songs stellt dann aber doch einen versöhnlichen Ausklang für das Album dar.
Und die brachiale Double-Bass-Nummer ‚When the Mirror Cracks', die als Bonus auf der Limited Edition von „Neverworld's End" den Abschluss bildet, lässt das letzte Drittel auch fast schon wieder vergessen.

Aufgrund der Stimme von Manuela Kraller und der starken orchestralen Ausrichtung lässt es sich nicht vermeiden, Parallelen zu Nightwish zu ziehen. „Neverworld's End" ist dabei am ehesten mit der „Once"-Phase der Finnen zu vergleichen, lässt aber zum Glück die prätentiöse Selbstgefälligkeit vermissen und will nicht mehr, als ein gutes Symphonic-Metal-Album sein. Und das ist es allemal.
Xandria sind auf dem neuen Album kaum wiederzuerkennen und legen eine sinfonische Metal-Scheibe vor, die das Prädikat mehr als verdient. Die Band setzt mit „Neverworld's End" ein Ausrufezeichen im Genre, an dem sich alle, nicht nur die Finnen, messen müssen.

Christian Schrübbers

xl

Tracklist:

01. A Prophecy of Worlds to Fall 7:23
02. Valentine 4:11
03. Forevermore 4:59
04. Euphoria 4:30
05. Blood on My Hands 4:17
06. Soulcrusher 6:11
07. The Dream is Still Alive 4:23
08. The Lost Elysion 5:26
09. Call of the Wind 4:52
10. A Thousand Letters 4:18
11. Cursed 4:10
12. The Nomad's Crown 9:02

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