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Valborg: Romantik

VALBORGLabel: Temple Of Torturous

Spielzeit: 39:52 Min.

Genre: Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 19. Mai 2015

 

Viele werden Valborg gar nicht kennen, so erging es mir auch bis vor zwei bis drei Jahren, als ich zufällig eines der Konzerte besuchte, aber wer jemals auf einem Valborg Konzert gewesen ist, der weiß, dass die Bühnenpräsenz der Band zu den besten in Deutschland gehört. Nicht zuletzt, weil natürlich auch das Songmaterial hochkarätig ist, aber vor allem auch weil die Musiker auf der Bühne den Sound erstklassig auch mit Gestik, Mimik und Bewegungen zelebrieren. Wenn man nun vom Live-Auftritt zur Platte wechselt, ist man zunächst etwas enttäuscht und findet sich nicht direkt in den Sound rein. Das hat weniger etwas damit zu tun, dass die Musik auf einem Album schlechter ist, sondern vielmehr, dass die Band Live einfach gigantisch ist.

Valborg spielten bisher immer relativ harten und treibenden Doom Metal, der stellenweise bis an den Death Metal heran reichte. Eine Einordnung in ein bestimmtes Genre war aber schon immer ziemlich schwer. Die Band hat ihren Stil auf „Romantik“ nun doch etwas geändert und widmet sich eher dem atmosphärischem Doom Metal. Im allgemeinen ist die Band ein ganzes Stück ruhiger, dafür aber auch intensiver geworden. Dabei hat die Musik eine sehr melancholische und ruhige Grundstimmung. Die deutschen Lyriks machen auch ein einen Großteil des Charmes der Band aus und fügen sich perfekt in das Gesamtbild ein. Der Wechsel zwischen hymnischen Klargesang und harten Doom/Black Metal Vocals sind genauso charakteristisch wie das Gitarrenspiel. Dazu gesellen sich auf „Romantik“ auch noch eine ganze Handvoll weiterer Elemente die das Album im Ganzen abrunden. Im direkten Vergleich zum Vorgänger „Nekrodepression“ ist die Musik qualitativ noch einmal deutlich hochwertiger geworden und die Band hat ihre Stärken, allen voran die Eigenständigkeit der Musik, noch weiter ausbauen können. Wenn ihr euch detailliert in das Werk reinhören möchtet, so empfehle ich zum einen dieses Hörbeispiel, welches vor allem den Sound des neuen Albums perfekt repräsentiert, aber auch den Song „The Haunted Womb“, der mein persönliches Highlight des Tonträgers darstellt.

„Romantik“ ist ein sehr intensives, leichtes und zugleich auch melancholisches Album geworden, aber es fügt sich dennoch sehr gut in die Discographie ein und braucht sich in Hinblick auf die Qualität nicht hinter den Vorgängern verstecken. Liebhaber von eigenständigem Doom Metal sollten auf jeden Fall zugreifen oder reinhören. Einen Live-Auftritt sollte man ohnehin nicht verpassen.

Moritz Naczenski

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vampyr
2. Blitz aus Sodom
3. Comtesse
4. Sulphur Vitriol Angel
5. Kryptische Arroganz
6. The Haunted Womb

XXL-Tipp

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