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Sleep Of Monsters: Produces Reason

sleep monsters produces reasen 6961Label: Svart Records

Spielzeit: 48:01 Min.

Genre: Gothic Rock

Info: Homepage

CD kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Die Finnen von Sleep of Monsters haben im bereits 2013 ihr Debüt „Produces Reason" für den heimischen Markt veröffentlicht, im November folgte dann mit hilfe von Svart Records der große Schritt, sodass das Album nun auch international verfügbar ist. Aus diesem Anlass haben wir uns entschlossen ein Review zu diesem Album zu schreiben. Die Band selbst existiert seit 2012 und besteht aus sechs Mitgliedern.

Das ich mich oft mit Gothic-Rock Kapellen beschäftige, ist eigentlich kein Geheimnis, entsprechend kritisch habe ich dieses Album im weiteren Verlauf auch betrachtet. Generell handelt es sich bei der Band um eine Standard Gothic-Kapelle mit Atmosphärischen Liedern und düsterem Gesang. Unterstützt wird der Sänger hier durch eine schöne weibliche Stimme, die den einzelnen Songs noch mal etwas mehr Abwechslung bringt. Dennoch ist es nicht so als habe man die Musik nicht schon einmal in dieser Form bei einer anderen Band gehört. Hier fehlt es im Vergleich zu den großen Kapellen des Genres noch an Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert. Gerade im Gothic-Rock-Bereich ist dies ziemlich schwer, da es hier eine Unmenge an guten, aber austauschbaren Kapellen gibt. Im speziellen erinnert mich die Band sehr stark an The 69 Eyes, wobei diese auf ihren letzten Outputs auch keine Glanzleistungen mehr vollbracht haben. Schlecht macht es das Album dennoch nicht, es ist bodenständiger und technisch einwandfreier Gothic-Rock wie man ihn aus den nordischen Ländern kennt. Der seichte Gesang stört mich hierbei schon fast am meisten, hier würde ich mir eine kraftvollere Umsetzung wünschen, so wie man es bspw. von Fields of the Nephilim kennt. Um euch einen Eindruck von diesem Album zu verschaffen solltet ihr euch den Track „Horses of the Sun" anhören, dieser vereint die Stilelemente der anderen Songs und kann die Band kann hier sehr gut ihre stärken herausstellen.

Ob das Album nun euren Geschmack trifft müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Für meinen Geschmack ist es etwas zu seicht und zu austauschbar. Die Band hat sicherlich ihre Stärken, muss diese aber noch deutlicher herausstellen um mich überzeugen zu können!

Moritz Naczenski

XXL WertungM

 Tracklist:

1. Holy Holy Holy
2. Nihil Nihil Nihil
3. Abomination Street
4. Murder She Wrote
5. Our Savage God
6. Christsonday
7. Horses Of The Sun
8. Through A Mirror Darkly
9. Cobwebs Of Your Mind
10. Magick Without Tears
11. I Am The Night Color Me Black

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