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Pombagira: Flesh Throne Press

pombagira flesh throne press 7422Label: Svart Records

Spielzeit: 46:05 + 40:34 Min.

Genre: Funeral Doom Metal

Info: Homepage

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Pombagira aus London haben jüngst ihr sechstes Studioalbum veröffentlicht. Diesmal sollte die Band mit Svart Records ein passendes Zuhause gefunden haben, sind doch die bisherigen Veröffentlichungen der Band eher im Nirgendwo untergegangen. Der Kern der Band besteht aus Carolyn und Pete Hamilton-Giles, die auch gleichzeitig die einzige feste Besetzung der Band bilden. Die CD wird in einem hübsch aufgemachten 2-CD Digipak von Svart Records vertrieben – auch wenn das Cover nun meinen Geschmack nicht trifft, passt es dennoch sehr gut zum Release und auch zur Band.

Geboten bekommt der Zuhörer auf den 85 Minuten dieses Albums einen gewaltigen Mix aus Stoner, Doom und Drone-Elementen. Meine erste Assoziation zum Sound waren vergleichbare Bands wie Sleep und Om, wobei vor allem letztere sehr nah an Pombagira herankommen. Irgendwo liegt der Musik eine Art Ritualcharachter inne, der jedes Lied wie eine Art Beschwörungsformel erklingen lässt. Die Mischung aus weiblichem und männlichen Gesang, der oftmals in ein leises Flüstern abdriftet verstärkt diese Empfindung umso mehr. Aber das Album bewegt sich an gewissen Stellen auch sehr zur Grenze des Post-Rocks und verzichtet gar auf alle Doom/Stoner-Elemente, um in eine Art melancholischen Rock zu verfallen. Irgendwie ist auf dem Album alles dabei, was man mit einem guten Doom Metal-Album verbindet, es wird allerdings musikalisch komplett anders inszeniert. Die Melancholie und abgrundtiefe Schwere wird hier beispielsweise durch einen harten Wechsel zwischen leichten/melancholischen und drückenden/schweren Parts erzeugt. Dazu gesellen sich neben den Post-Rock Elementen an gewissen Stellen auch psychedelische Einlagen um das Gesamtkonzept abzurunden. Und dazu wirkt alles wie aus einem Guss, dass komplette Album rast nur so am Zuhörer vorbei und wird nicht einfach nicht langweilig. Es fesselt mit jeder weiteren Facette der Musik die sich während des Hörens im Ohr des Zuhörers festsetzt.

Normalerweise beschwere ich mich nicht über die Länge eines Albums, aber dieses Album hat mit seinen knapp 85 Minuten mein Durchhaltevermögen doch etwas auf die Folter gespannt – nicht weil es schlechte Musik enthält, sondern vielmehr weil knapp 1,5 Stunden genialer, melancholischer und drückender Doom Metal doch ziemlich aufs Gemüt schlägt. Auf der anderen Seite kann man das bei der Qualität des Albums natürlich wohlwollend hinnehmen!

Moritz Naczenski

XXL WertungXL 1

Tracklist:

CD1
1. The Way
2. Gather
3. Endless
4. Sorcerous Cry
5. Soul Seeker
6. Flesh Throne Press
CD2
1. In The Silence
2. Blessed Are The Dead
3. Time Stone
4. Ash To Flesh
5. I Curse I Pray
6. Cold Descent
7. Yesterday's Tomorrow

XXL-Tipp

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