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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsP-RPrimordial - Where Greater Men Have Fallen

Primordial - Where Greater Men Have Fallen

primordial 2014Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 58:38 Min.

Genre: Pagan Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Jaaaa, sie sind wieder zurück. Über Primordial brauche ich nicht mehr viel sagen - sie beherrschen Pagan-Black-Metal mit wehklagendem Gesang, inspiriert von Bands wie Bathory oder Manilla Road, wie keine andere Band (naja, vielleicht noch Ereb Altor) und schaffen es auch, ihren gottgleichen Status mit dem neuen Machwerk ,,Where Greater Men Have Fallen" zu verteidigen, was sage ich? - zu expandieren.

Bereits der Opener ,,,Where Greater Men Have Fallen" weist mit seinem 6/8-Gestampfe alle Pagan-Möchtegern-Plastikhelm-Schwertträger in die Schranken und fesselt mich von der ersten Sekunde an mit der melancholischen Atmosphäre und Alans emotionalem Gesang. Auch der folgende Stampfer ,,Babel's Tower" macht eine gute Figur, bevor ,,Come the Flood" mit einem Hammer-Rhythmus und wunderschönen Black-Metal-Harmonien aufwartet. Das steigert sich im Song ,,Seed of Tyrants" dann noch mit Blastbeats, bevor ,,Ghosts of the Charnel House" mit Slow-Motion-Tempo in die Vollen geht. Auch ,,The Alchemist's Head" ist nicht von schlechten Eltern und Alan bietet hier endlich auch mal wieder Black-Metal-Screams auf (was zu seiner weißen Kopfbemalung auch ganz gut passt), während ,,Born to Night" mit seinem keltischen Anschlag für Abwechslung sorgt. Das dann abschließende ,, Wield Lightning to Split the Sun" fällt dann wieder sehr atmosphärisch aus, fast wie Filmmusik, zwingt einen zum niederknien.

Summa Summarum kann man somit sagen, dass Primordial auf diesem Album konsequenterweise den Weg von ,,To the Nameless Dead" und ,,Redemption at the Puritans Hand" weiter gefolgt sind. Was mir an dem Album besonders gut gefällt, sind die Texte, die tiefer greifen als man zu glauben denkt - menschliche Abgründe, die Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Tod, Dämonen in den Menschen und das Erbe von ihrer Heimat Irland, in der die Band wegen dem Aufzeigen der Wahrheit ignoriert wird (weil leider ein Großteil der Menschen Weicheier sind, denen die Wahrheit Angst macht und lieber auf Ballermannmucke auszuweichen versuchen) sind mehr als Beweis dafür, dass man im Metal nicht immer mit den selben 08/15-Klischees kommen muss. Und mit dem Einfahren der Höchstnote schließt das Ende des Jahres 2014, das wieder einmal eine große Fülle an erstklassigen Alben aufbieten konnte, mit ,,Where greater Men have fallen" als ein weiteres Highlight ab.

Domenic Saheb Djavaher

XXL WertungXXL

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Musikgeschmack ist bekanntlich einer der streitbarste Geschmäcker und genau deshalb gibt es wahrscheinlich so viele Diskussionen zu alten und neuen Scheiben bekannter und auch unbekannter Bands. Einige Fans lassen auf ihre Bands gar nichts kommen, auch wenn Experten sich in der negativen Kritik einig sind, andere können die lobenden Worte der Experten nicht nachvollziehen und schütteln ob der innovativen neuen Scheibe nur den Kopf und hören nur noch die „guten alten Sachen".

Auch bei der aktuellen CD der irischen Pagan Metal Band Primordial „Where Greater Men Have Fallen" scheiden sich bestimmt die Geister. Erschienen ist das neue Werk der fünf Jungs, mit ihrem hervorstechenden Sänger Alan Averill, den man eher unter dem Namen Naihmass Nemtheanga kennt, im November letzten Jahres und bietet acht sechs- bis fast neun-Minuten langen Songs, die es in sich haben.

Der Einstieg gelingt, mit dem Song, der dem Album den Namen gibt, „Where Greater Men Have Fallen" perfekt und zeigt Stärken auf allen Positionen. Die Instrumente und die Stimme harmonieren als würden die Jungs nie etwas anderes machen und auch der Text kann mitreißen. Einziger Haken ist der offensichtlich gewollte dumpfe Klang, der sich in allen Liedern wiederfindet. Darauf hätte man hier und in anderen Titeln verzichten sollen, nimmt er der CD doch die Chance besser zu sein, als sie es schlussendlich wurde. Trotz dieses Klangs überzeugt das erste Lied und macht Lust auf mehr.
Im zweiten Song, „Babel's Tower" wird es inhaltlich düsterer aber musikalisch nicht weniger besser als im ersten Song. Auch hier überzeugen die Instrumente und der Gesang. Diesmal passt auch der dumpfe Klang, denn dieser passt zur erzeugten Stimmung.
Biblisch geht es weiter und die Stimmung bleibt gedämpft, denn Tod und Reinigung sind alles andere als aufbauende Themen. Auch hier passt der dumpfe Klang gut, der Gesang kann mich diesmal aber nicht komplett überzeugen, dafür schaffen es die Instrumente abermals.
Das vierte Lied „The Seed of Tyrants" ist das schwächste Lied der CD. Der dumpfe Klang, die Rückkehr zum Black-Metal-Genre und die Kombination Gesang und Instrumente, alles zu chaotisch, passen meiner Meinung nach nicht auf das Album.
Mit „Ghosts of the Charnel House" kehrt man wieder zur CD zurück und die Ohren können sich erholen. Viel weniger Kakophonie und viel mehr Harmonie. So darf es weitergehen, auch wenn mehr Gesang und weniger Geschrei noch besser gewesen wären.
Das nächste Lied der CD ist leider nicht komplett überzeugend. In „The Alchemist's Head" sind Melodie und Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt, der Gesang wirkt aber, trotz tollem Text, wie Ballast.
Das vorletzte Lied, „Born to Night", ist inhaltlich wirklich gelungen, arbeitete Nemtheanga hier doch mit Zitaten aus der griechischen Vergangenheit, katapultiert diese in die heutige Zeit und zeigt uns, wie düster unser Leben auch gesehen werden kann. Ein komplette überzeugender Song, dessen Klang noch besser hätte sein können, hätte man auf das Dumpfe verzichtet.
Mit dem Lied „Wield Lightning To Split The Sun" endet die CD und auch das Leben des lyrischen Ichs wird ein weiteres Mal beendet. Diesmal als Mensch, der den anderen Menschen ein Wolf ist und dessen Leben doch nur den Tod als Ziel hat. Ein gelungener Abschluss, denn neben dem Inhaltlichen überzeugen auch die Instrumente und der Gesang wieder.

Betrachtet man das neue Album nochmal im Ganzen, können die ersten und die letzten Songs überzeugen, die Mitte muss eher als Beiwerk hingenommen werden, während „The Seed Of Tyrants" meiner Meinung nach verzichtbar ist. Der dumpfe Klang stört mich in allen Songs, auch in denen, in denen er passt - klangvoll ist einfach besser. Thematisch sind wir hier zwischen Philosophie und Religion gefangen und doch äußerst aktuell, wenn man hinter die Texte schaut und versteht, dass heute nicht alles Gut ist. Insgesamt eine gutes Album aber leider nicht mehr.

Fazit: „Where Greater Men Have Fallen" von Primordial ist ein Album mit Höhen und Tiefen. Tolle Texte zeichnen ein düsteres Bild unserer Zeit auf Basis von lange vergangenen Geschichten. Leider kann der Gesang und die Dumpfheit der CD nicht immer überzeugen, auch wenn Nemtheanga wirklich vollen Einsatz zeigt.

Martin Wagner

XXL WertungL

Tracklist:

1. Where Greater Men Have Fallen
2. Babel's Tower
3. Come The Flood
4. The Seed Of Tyrants
5. Ghosts Of The Charnel House
6. The Alchemist's Head
7. Born To Night
8. Wield Lightning To Split The Sun

XXL-Tipp

XXL Tipp Necrophobicxxl

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