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Rippikoulu - Ulvaja

Rippikoulu- UlvajaLabel: Svart Records

Spielzeit: 17:23 Min.

Genre: Death/Doom Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Rippikoulu? Klingt ein bisschen nach Ripuli, dieser ebenfalls aus Finnland stammenden Hardcore-Hiphop-Formation, die in Wirklichkeit von Hape Kerkeling und zwei Kollegen ins Leben gerufen wurde, um eine Folge der Musiksendung Interaktiv auf VIVA erfolgreich zu sprengen...

Wie bereits erwähnt, kommen Rippikoulu aus dem wenig bevölkerten Land der Tausend Seen im hohen Norden, spielen allerdings keinen Hiphop, sondern haben sich vielmehr dem doomigen Oldschool-Todesblei verschrieben, wie er in Finnland in letzter Zeit häufiger gespielt wird (ich denke da beispielsweise an Convulse). Die Kapelle gründete sich Anfang der Neunziger, nahm die beiden Demos 'Mutaation aiheuttama sisäinen mätäneminen' sowie 'Musta seremonia' 1992 beziehungsweise 1993 auf, pausierte aufgrund des Todes von Gitarrist Marko Henriksson 1995 für etwa zwei Jahre und startete einen Comeback-Versuch; schließlich grub man die Band zu Grabe, da keine neue Magie aufkommen wollte.
Nun sind sie wieder da und präsentieren mit 'Ulvaja' eine 3-Song-EP, welche zwei sehr schleppende längere Stücke sowie einen kürzeren Track im Midtempo aufweist. Dabei bemüht sich das Quartett um Abwechslung, wenn es seinen tiefschwarzen Todesblei mit Frauengesang und Synthesizer anreichert. So recht will das allerdings nicht funktionieren, so dass das kurze, geradlinige, etwas an Amon Amarth erinnernde 'Loputon' noch der beste Song auf der Scheibe ist. Irgendwie erinnert das Ganze an alte My Dying Bride oder Disembowelment zu 'Transcendence Into The Peripheral'-Zeiten (und das ist ja auch sympathisch), wenn da nicht dieser überflüssige Schwurbel wäre, der Rippikoulu als zweitklassige The-Gathering oder Orphanage-Klone erscheinen lässt. Daher kann ich dieser Scheibe leider, leider nur eine M-Wertung geben, denn ein guter Song auf einer ansonsten durchschnittlichen Platte reicht halt nicht. Diese Band kann mehr... viel mehr!

Kai Ellermann

XXL-WertungM

Tracklisting:

01. Jää Hyvästi Kaunis Kesä
02. Loputon
03. Ulvaja

XXL-Tipp

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