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Portrait - Crossroads

PORTRAIT2Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 42:46 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 25. April 2014

 

Album Nummer drei. Make it or break it. Kennt man ja. Vor allem trifft dies exakt auf Bands zu, die ein Veröffentlichungsschema wie Portrait haben; mit Album Numero uno verschaffte man sich Aufmerksamkeit aber es gab auch viele Leute die was zu meckern hatten (Sound, gewöhnunsgbedürftiger Sänger). Mit der zweiten Langrille unterschrieb man bei einem namhaften Label (Metal Blade) und pustete alle Kritiker geradewegs aus dem Fenster! Entsprechend groß sind jetzt die Erwartungen an den Nachfolger.

Glücklicherweise haben Portrait keine Experimente oder Kompromisse versucht (In Solitude?) sondern sind den Weg des Zweitlings konsequent weitergegangen. Heißt im Klartext, man ist dem Pfad von Mercyful Fate in noch tiefere Abgründe gefolgt und spielt seinen komplexen und doch traditionellen Metal mit einer begeisternden Selbstverständlichkeit runter. Sänger Per Karlsson orientiert sich gesanglich ebenfalls noch stärker an King Diamond als zuvor, ohne jedoch zum Kopisten zu verkommen, was dem Sound von Portrait eine noch größere Eigenständigkeit verleiht. Trotz hoher Vocals, Doppelleadgitarren oder Galoppriffs, klingt hier nichts nach Iron Maiden oder Judas Priest, sondern mehr nach einer Band die in einer dunklen Ecke vergessen wurde und nun endlich an die Oberfläche zurückkehrt. Schon der Opener ‚At the Ghost Gate' verströmt Gänsehautatmosphäre pur; und die Gänsepelle verzieht sich auch nicht mehr, bis der neun minütige Schlusstrack ‚Lily' verklungen ist.

Die vorab veröffentlichten ‚We Were Not Alone' und ‚In Time' begeistern durch das NWOBHM-Riffing und die packenden Melodien, die zwar nicht direkt eingängig, aber doch irgendwie gruselig intensiv sind. ‚Ageless Rites' geht dann wieder mehr in Richtung Mercyful Fate denn Angel Witch, zwei Bands die jedoch das Spektrum des Portrait Sounds ganz gut umreißen. Abgefahrene Hochgeschwindigkeitsabfahrten gibt's wieder genauso geboten, wie atmosphärisch-düsteres, Momente in den Portrait das Gros des sogenannten „Okkult-Rocks" als Kasperle Theater enttarnen. „Crossroads" ist definitiv eines DER Highlights 2014, definitiv einer der Spitzenreiter des ersten Quartals.

Ansgar Hastenpflug

XXL-WertungXXL

Tracklist:

1. Liberation
2. At the Ghost Gate
3. We Were Not Alone
4. In Time
5. Black Easter
6. Ageless Rites
7. Our Roads Must Never Cross
8. Lily

XXL-Tipp

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