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Momentum: The Freak Is Alive

momentum cover smLabel: Karisma Records/ Dark Essence Records

Spielzeit: 48:54 Min.

Genre: Post Rock/ Progressive Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 20. Februar

 

Hätte mir irgendwer vor mehr als 20 Jahren erzählt, dass es Black-Metal-Bands geben wird, welche den Schwarzwurzelpfad komplett verlassen und sich stattdessen in Post-Rock-Gefilde tummeln würden, ich hätte das für ein Märchen gehalten. Heutzutage ist das durchaus üblich und kommt mir dennoch nach wie vor sehr seltsam vor, auch wenn diverse Bands aus dem Extrem-Metal-Sektor ihrem Sound in all den Jahren einen "Neuanstrich" verpassten und damit gar nicht mal schlecht fuhren (beispielsweise Katatonia, Pyogenesis, Paradise Lost, Disharmonic Orchestra, Lawnmower Deth, Atrocity etc.)...

Momentum aus dem isländischen Reykjavík haben genau diesen Weg beschritten. In den ersten Jahren des nicht mehr allzu jungen 21. Jahrhunderts spielten die Kollegen unter dem Namen Afsprengi Satans noch finsteren Black Metal, nur um sich 2004 in Momentum umzubenennen und fortan Death-Metal-Elemente in ihren Sound zu implementieren. Nach einem Demo, zwei EPs sowie dem ersten Longplayer 'Fixation, at Rest' präsentieren die Isländer vier Jahre nach besagtem Debüt ihren aktuellen Output 'The Freak Is Alive' und somit ihren derzeitigen Sound. Diesen kann man, handwerklich in neun Stücke durch Axel "Flex" Árnason verpackt, als eine etwas rabiatere, wenn auch weniger kongeniale Version von Neurosis Sound zu 'Enemy Of The Sun'-Zeiten beschreiben, denn brutal ist die Musik durchaus, aber auch äußerst vielschichtig und voller Überraschungen. Der kleinste gemeinsame Nenner aller Stücke ist das Aufrechterhalten einer recht melancholischen Grundstimmung, wobei hauptsächlich mit klarem Gesang gearbeitet wird, hin und wieder - beispielsweise im Opener oder aber dem sphärischen 'A Beast Is Near' - aber auch Growls zum Einsatz kommen. Die Musik ist zumeist eher ruhiger, wenn auch leicht progressiv, und es finden auch ungewöhnlichere Instrumente (Sitar...) Verwendung.

Aufgrund der Komplexität der Scheibe braucht es diverse Hördurchgänge, bis sich 'The Freak Is Alive' entfaltet; bis dahin gibt es eine Menge zu entdecken. Aus diesem Grund kann ich sie eher aufgeschlossenen Gemütern mit einem Faible für Melodien und Klänge empfehlen; Krachfetischisten hingegen werden zwar nicht verhungern, aber definitiv darben.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

 

Tracklist:

1. Bury the Eyes Once Gold
2. Between Two Worlds
3. Familiar Unknown
4. Gauntlet
5. The Freak is Alive
6. A Beast is Near
7. Creator of Malignant Metaphors
8. Undercover Imagination
9. Depth of the Whole

XXL-Tipp

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