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Metalety – Radio Apocalypse

metalety 2012Label: Sound Guerilla / DA

Spielzeit: 46:37 Min

Genre: Power / Thrash Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die vier Schwermetaller/Powerthrasher aus Castrop-Rauxel haben den Nachfolger zu ihrem 2010er Debüt „March To Hell" eingetrümmert und präsentieren sich auf diesem nach dem Layout und Titel zu urteilen in Endzeit-Stimmung...auf „Radio Apocalypse" zeigen sich Metalety deutlich thrashiger und melodischer - so sagt jedenfalls der Beipackzettel.

Der Epilog „Radio Apocalypse" stimmt mich durch eine Aneinanderreihung von Filmzitaten und Reden aus der deutschen Vergangenheit („Wollt ihr den totalen Krieg?") in Kombination mit Sendersuchgeräuschen (ihr wisst bestimmt was ich meine) und zum Ende hin mit einem amtlichen Fliegeralarm auf die anstehende Schlacht ein. Was nun kommt ist feinster Thrash, der ohne weiteres aus der Feder von Kreator stammen könnte - was nicht negativ gemeint ist. „Purging Flames" geht von der ersten Sekunden Vollgas nach vorne und nimmt keine Gefangenen. Groovig wird die erste Strophe eingeleitet (Bridge), um gleich wieder mit einsetzendem Gesang das Tempo anzuziehen. Mir springt direkt der Gesang von Benny ins Ohr. Da wird versucht, sich Vergleiche mit Peavy Wagner so langsam vom Hals zu schaffen - sehr schön. Sehr aggressiv und rotzig werden die Zeilen vorgetragen und im Refrain wird zu groovendem Rhythmus sogar gegrowlt. Da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht! Alles in allem ein sehr starker Opener, der Lust auf mehr macht...
Das folgende „Evolution" zeigt eine neue Facette, nämlich eine deutliche stilistische Anlehnung an Melodic Death - nicht von Ungefähr wird Benny bei diesem Song dann auch von Björn Goosses (Night in Gales, The Very End) gesanglich unterstützt. Ein sehr komplexes Songwriting zeichnet diesen Song aus und lässt ihn gut ins Ohr gehen. „Unbreakable" im Anschluss ist ein Radiohit vor dem Leibhaftigen - mehr Ohrwurm geht nicht. Der Song wird durch eine sehr feine Leadmelodie eröffnet, die wiederkehrend im Refrain eingesetzt wird und sich extremst im Gehörgang fest setzt. Ich kann nichts dagegen machen, ich finde den Song einfach nur Hammer! Sehr guter Spannungsbogen und der Refrain geht immer wieder auf und verleitet zum Mitsingen...

„Don't hold back" knallt mir als nächstes aus den Boxen entgegen. Sehr geiles Thrash-Riffing begrüßt mich, der Gesang erinnert mal wieder etwas mehr an Rage - aber egal, knallt! Einziges Manko ist meiner Meinung nach der Refrain. Er kann leider nicht mit der Strophe mithalten und fällt etwas ab und schmälert dadurch den Hörgenuss. Dafür hat der Song einen Breakdown und der kann einiges!

„Overload" kommt etwas vertrackt daher - fast schon stampfend. Aber das ist nur das Intro...kurz darauf geht's los! Wie schon bei „Don't hold back" kann man zusammenfassend sagen: Strophe geil, Refrain geht so - im Großen und Ganzen etwas langatmig, da kann auch das von Frank Blackfire beigesteuerte Gitarrensolo nicht drüber hinweg helfen. Mal hören, was „Deaf, Dumb 'n' Blind" so kann...Ein Kinderchor begrüßt mich und lässt schon mal aufhorchen. Gefolgt von einer prägnanten Gitarrenmelodie und treibendem Drumbeat geht der Song gut nach vorne. Ein kerniger Song, der durch einige Tempo- und Stimmungswechsel viel Spaß macht.
„Last Breath" ist hingegen wieder ein etwas „durchwachsender" Song. Stellenweise richtig gut, kann das Niveau aber nicht über die gesamte Länge halten. Das Zwischenstück (Bridge?) zeigt allerdings, wozu Metalety in der Lage sind... „Picture of Misery" kann vom Intro weg wieder voll punkten. Sehr catchiges Intro, das wieder in den Regionen des Melodic Death wildert. Mit einsetzender Strophe wird das Tempo etwas verschleppt und kommt sehr groovend herüber, was sich auch durch den Refrain zieht - unterstrichen durch simple, aber zwingende Gitarrenriffs. Ab der Hälfte des Songs zieht das Tempo zu Gitarren- und Bass-Solo (!) merklich an und verleitet zu noch stärkerem Kopfnicken, um kurz darauf zum vorherigen Groove zurück zu kehren und unter Wiederholung des Refrains zu enden - fetter Song!
Als nächstes folgt „Disbeliefer". Kurz und knapp: geil! Besonders das wieder kehrende „Gitarren-Riffduell" hat was...aber auch das Gitarrensolo ist nicht von schlechten Eltern! Solider Song.
Als weiteres Highlight gilt für mich auch „Hang'em High". Ein Westernstyle-Intro mit vielen „Jeehaas" erzeugt erst einmal einige Fragezeichen...die sich dann aber schnell zu Ausrufezeichen wandeln. Hammer Gitarrenriff unterlegt mit treibender Schlagzeugarbeit lässt mich meinen Schädel bangen und den Refrain genüsslich mitsingen. Eingängige Melodien tun ihr übriges...
Das beste kommt gewöhnlich zum Schluss? Vielleicht nicht das Beste, aber ein Outro, das es wert gewesen wäre, als eigenständiger Song auf die CD gepackt zu werden. In allerbester Blind-Guardian-Manier - und das kann gerne wörtlich genommen werden - trägt Benny nur von einer Akustikgitarre begleitet seinen Gesang vor. Gänsehaut pur!

Fazit: Jungs, das habt ihr gut gemacht. Man merkt deutlich den Fortschritt, den Metalety seit ihrem Debüt „March to Hell" vollzogen haben. Die Songs sind komplexer, abwechslungsreicher und melodischer geworden - ohne dabei an Härte zu verlieren. Auch der Gesang ist vielseitiger geworden und kann komplett überzeugen. Leider hat sich meiner Meinung nach doch der ein oder andere „nicht ganz so starke" Song eingeschlichen. Wenn diese nicht wären und die Anzahl der Songs auf neun bis zehn gekürzt worden wäre, hätte ich ohne zu zögern volle Punktzahl gegeben. So ist es „nur" ein sehr gutes

xl

Thomas Engel

Tracklist:

Radio Apocalypse
Purging Flames
Evolution
Unbreakable
Don't Hold Back
Overload
Deaf, Dumb'n'Blind
Last Breath
Picture Of Misery
Disbeliever
Hang 'Em High
How The Story Ends

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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