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Mordbrand - Imago

mordbrand-cover smLabel: Doomentia Records (LP), Deathgasm (CD)

Spielzeit: 43:28 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 23. Mai 2014

 

Mordbrand? Was soll das denn sein? Ist dieses Wort eine Erfindung von amerikanischen Comic- bzw. Pen-And-Paper-Autoren, die zwar keine einzige Vokabel Deutsch kennen (von Lehn- und Schimpfwörtern wie Rucksack, Poltergeist, Gestaltwandler, Hitlerjunge oder Kraut mal abgesehen), aber unbedingt ein paar "coole" deutsche Wörter in ihren Publikationen zum Besten geben wollen, welche es gar nicht gibt (die Wörter, nicht die Publikationen)? Einfach mal zwei lässig klingende Substantive aus dem Englisch-Deutsch-Wörterbuch fischen und gewaltsam zusammenführen? Nee, ganz falsch! Mordbrand ist ein schwedisches Wort und bedeutet Brandstiftung.

Die Band gleichen Namens kommt dann auch tatsächlich aus Schweden, bedient sich trotz des Namens ausschließlich der englischen Sprache und besteht aus Per Boder und Björn Larsson (beide God Macabre) sowie dem Drummer von The Law, Johan Rudberg. Seit 2010 veröffentlichte das Trio zwei Splits sowie drei EPs und präsentiert mit 'Imago' sein erstes Langeisen, welches die Kapelle auch selbst produzierte, wobei die Produktion selbst recht erdig und "authentisch" ausfällt. Geboten werden acht Mal [mit einer Spur amerikanischen Death Metal à la Malevolent Creation sowie einem Quentchen Teutonen-Thrash vermischter] Oldschool-Schwedentod à la Comecon, Dismember, Desultory oder alte Entombed, wobei die meisten Stücke sehr nach vorn preschen, jedoch immer wieder Soli, Choreinlagen oder weiteren Schmankerln Raum bieten. Diese sind trotz der nicht kurzen Spielzeiten - sechs der Tracks fallen um einiges länger aus als vier Minuten - abwechslungsreich arrangiert und somit recht kurzweilig. Pers Growls sind verdammt brutal und tief, allerdings - und das ist der Unterschied zu diesen ganzen Brutal-Death-Nichtskönner-Vokalisten (ins Mikro furzen kann ja schließlich jeder) - größtenteils verständlich und druckvoll.
Der Titeltrack fällt etwas aus der Rolle, da es sich als Elektro-gefärbtes, mit diversen gesprochenen Zitaten, seltsamen Geräuschen und an choralen Gesängen erinnernden Singsang ausgestattetes Interludium entpuppt.
Interessant ist vielleicht noch, dass Gravehills CC Dekill sowie Eric Cutler der sicken Pipi-Kapelle Autopsy in jeweils einem Song die Gitarren-Leads übernommen haben.
Ziemlich gediegene Scheibe, die ordentlich Spaß macht.

Kai Ellermann

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

1) Revelate
2) Join them in Thralldom
3) That Which Crawls
4) Their Name Are Myriads
5) Hoarding the Grotesque
6) Bastion of Blood
7) The Spawning (Born of Rot)
8) Imago
9) Sever the Limbs that Grace

XXL-Tipp

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