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Marty Friedman - Inferno

marty-friedman-inferno-5843Label: Prosthetic Records

Spielzeit: 53:58 Min.

Genre: Prog Metal/Thrash

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 23. Mai 2014

 

Dass Marty Friedmann zu den besten Gitarristen dieses Planeten gehört, dürfte spätestens seit seiner Zeit bei Megadeth jeder Metal Fans begriffen haben und eigentlich hätte er es gar nicht nötig, uns dies zu beweisen. Tut er aber trotzdem und das ist auch gut so! Vier Jahre nach „Tokyo Jukebox 2" beehrt uns der meines Wissens mittlerweile komplett nach Japan umgesiedelte Flitzefinger wieder einmal mit seinem herausragendem Können.

Fachleute feiern den Künstler für seine außergewöhnliche Vermischung von westlicher Musik mit asiatischer Tonkunst. Dazu kann ich als Laie ehrlich gesagt nicht viel sagen, wird schon stimmen. Was aber selbst meine Wenigkeit als Nicht-Musiker sofort erkennt, ist die Tatsache, dass der gute Herr Friedmann auch auf seiner neuen Solo-Scheibe wahrlich alles gibt! Schon das einleitende Stück „Inferno" ist grandios, man hat das Gefühl, da hätte sich jemand statt seiner ADHS-Medikamente eine gute Tüte voll Speed reingezogen, mit einem solchen Tempo wirbelt der Kollege über seine Gitarre – einfach unglaublich!

Trotz aller Frickelei und des definitiv hohen Niveaus, auf dem sich hier bewegt wird, haben die Songs genug Seele, um nicht zu einer reinen und kaum zu hörenden Kopfgeburt zu verkommen. Jeder Song hat seinen ganz eigenen, individuellen Charakter und man hört zu meiner Freude auch den Thrash Metal Hintergrund von Marty heraus, denn die allermeisten Songs sind ordentlich hart! So ist auch sein Gesang, der zwar nur auf weniger als der Hälfte der Songs eingesetzt wird (der Rest ist rein instrumental!), dann aber stark in Richtung Megadeth tendiert.

Aber kommen wir noch mal zurück zu der Vielseitigkeit der Songs. So finden wir bei „Wicked Panacea" einen sehr schönen lateinamerikanischen Einfluss, „Stereohead" ist ein lupenreiner Thrasher, während mein persönlicher Lieblingssong „Meat Hook" von norwegischen Saxophonisten „Jorgen Munkeby" (den kennt man von den Jazz-Metallern Shining) genial veredelt wird, erinnert irgendwie ein ganz klein wenig an Pan-Thy-Monium und deren Album „Dawn of Dreams". Total abgefahrenes Stück, aber mir gefällt es echt gut!

Marty Friedmann hat mit Inferno also ein richtig geiles Album abgeliefert, auf dem er all seine herausragenden Fähigkeiten unter Beweis stellt, diese aber nicht zum reinen Selbstzweck präsentiert, sondern sie immer in die Dienste des jeweiligen Songs stellt. So muss das sein!

Christian Hemmer

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

1. Inferno
2. Resin
3. Wicked Panacea (feat. Rodrigo y Gabriela)
4. Steroidhead (feat. Keshav Dhar)
5. I Can't Relax (feat. Danko Jones)
6. Meat Hook (feat. Jørgen Munkeby)
7. Hyper Doom
8. Sociopaths (feat. David Davidson)
9. Lycanthrope (feat. Alexi Laiho & Danko Jones)
10. Undertow
11. Horrors
12. Inferno (Reprise)

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