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King King – Reaching For The Light

king king reaching light 7607Label: Manhaton Records

Spielzeit: 45:32 Min.

Genre: Blues Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 08. Mai 2015

 

Der Bandname ist regelrecht peinlich, das aktuelle Albumcover sieht aus wie eines dieser schäbigen, am Computer generierten Alternative und Industrial-Artworks Ende der Neunziger Jahre.

Die Musik ist da schon deutlich ansprechender. Locker-flockiger Bluesrock ohne viel Tiefgang und wahrscheinlich auch ohne nennenswerte Langzeitwirkung – denn leider plätschert beim Hören extrem viel an beiden Ohren vorbei. Das ist wahnsinnig schade, denn es gibt viele tolle Momente auf „Reaching For The Light“. Insgesamt aber agiert die Band zu sehr mit angezogener Handbremse oder walzt an sich tolle Melodien zu sehr aus und verliert dadurch massiv an Überzeugungskraft. Das Album hat überhaupt keinen Biss und auch keinen sonderlich großen Wiedererkennungswert. Dies liegt auch am Sänger, der zwar eine gute Stimme hat und diese angemessen einzusetzen vermag, dabei aber leider über keine eigene Note verfügt – Stimmen wie diese gab es in den vergangenen 50 Jahren bereits mehrfach.

Irritierend ist, dass die Band dennoch einen absoluten Hype erlebt und „Reaching For The Light“ an anderen Stellen bereits angepriesen wird, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich muss hier allerdings dringend relativieren: dieses Album ist mitnichten das Blues Rock-Album des Jahres, Jahrzehnts oder was-weiß-ich. Es ist ein nettes, phasenweise schönes, andererseits aber oft auch eintöniges Werk, welches zwar gefällig ist, doch zu keinem Zeitpunkt wirklich begeistert.

Mir tut das fast schon weh – denn die guten Ansätze sind ausnahmslos da. Ich wünsche der Band für die Zukunft mehr Wagemut: kein unnötiges in-die-Länge-ziehen der Songs mehr, dann und wann ein minimales Anziehen des Tempos, abgerundet durch mehr Wiedererkennungswert im stimmlichen Bereich – etwa durch die Hinzunahme überzeugender Harmonie-Gesänge (dies findet sich hier zwar ansatzweise, könnte aber noch deutlich besser herausgearbeitet werden). Bei dieser Band ist wirklich viel Potential enthalten – King King brauchen jedoch dringend einen guten und radikalen Produzenten, um dies zu entfalten. Es wäre eine Schande, wenn in Zukunft weiter die hier vorzufindende, das Potential offensichtlich nicht ausschöpfende und in der „comfort zone“ der involvierten Musiker verharrende Schiene bedient werden würde.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

1. Hurricane
2. You Stopped The Rain
3. I’m Waking Up
4. Rush Hour
5. Crazy
6. Lay With Me
7. Just A Little Lie
8. Take A Look
9. Stranger To Love

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