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Krieg - Transient

krieg transientLabel: Candlelight Records USA

Spielzeit: 56:30 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: US: 02.09. EU: 06.10.

 

Der US Black Metal hat in Deutschland und auch Europa einen recht schweren Stand, wird er doch meist als lapidar oder gar einfallslos abgetan. Durch diesen Umstand erhalten eine Menge großartiger Bands nicht die nötige Aufmerksamkeit. Hier scheint es nur langsam ein umdenken, weg vom elitären, nordischen Black Metal zu geben, aber immerhin scheint sich das Genre etwas zu öffnen. Krieg sind eine dieser Undergroundhelden des US Black Metals und nun schon fast 20 Jahre unterwegs. Das frühe Schaffen der Band zeigt sehr viel Nähe zu den etwas älteren, heute aber aufgelösten Judas Iscariot, mit denen zusammen in der Frühphase auch einige Split-Veröffentlichungen entstanden. Lord Imperial – der Kopf der Band und auch das einzig verbliebene Gründungsmitglied – wird unter anderem von A. Poole (Chaos Moon) an den Gitarren unterstützt. Erscheinen wird das Album in wenigen Tagen in den USA und etwas später im Oktober dann, auch in Europa. Hierzulande gibt es auch genug Vertriebskanäle, sodass das Album bei jeder größeren Mailorder zu bekommen sein sollte.

Das Album ist natürlich noch nicht erschienen, aber vor einigen Tagen wurde der komplette Stream von der Band zur Verfügung gestellt, sodass ich mich bereits intensiv in die Veröffentlichung einhören konnte. Krieg bieten seit jeher eine Mischung aus sehr rauem, kompromisslosem Black Metal und vereinzelten Einspränklern anderer Genres. Beispielsweise ist die Nähe zum Doom Metal und Noise Rock auch unverkennbar zu hören. Mit „Ruin Our Lives" hat es sogar eine ursprüngliche Demo-Aufnahme von Chaos Moon (dort unter dem Namen „Womb" veröffentlicht) auf das Album geschafft. Die Ambient-Grundlage des Liedes wird in der Krieg-Version durch Noise-Klänge erweitert. Der raue Klang des Albums zieht den Zuhörer schnell in seinen Bann und kann vor allem durch Erhalt dieser Kälte punkten. Die schwere des Albums erdrückt den Zuhörer stellenweise und wird dann aber durch eher melodische und Noise Parts wieder aufgelockert. Die Grundstimmung bleibt aber stets befremdlich, melancholisch und rau. Clean Vocals wird man daher vergeblich auf dem Album suchen, orientieren sich Krieg doch eher am „Raw Black Metal". Im Gegensatz dazu sind die Gitarren- und Basslinien doch stets sehr melodisch gehalten, mit „Home" hat es auch ein rein gesprochenes Lied auf das Album geschafft und dient hier als eine Art „Intro" für den Abschlusstrack. Empfehlen möchte ich „Ruin Our Lives", hier erkennt man vor allem die musikalische Vielfalt der Band, den sehr rauen und Black Metal-lastigen Track „Atlas With A Broken Arm" und den zum Abschluss sehr melodischen Track „Gospel Hand".

Alles in Allem ist das Album wieder sehr gut geworden. Krieg liefern das, was man von ihnen erwartet, eine unkonventionelle Black Metal-Walze, die aufgrund ihrer stilistischen Vielfalt den Zuhörer schnell fesseln kann. Ich kann euch nur empfehlen ein Ohr bei „Krieg" zu riskieren, denn der US Black Metal hat weiterhin einige Perlen zu bieten.

Moritz Naczenski

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

1. Order Of The Solitary Road
2. Circling The Drain
3. Return Fire
4. To Speak With Ghosts
5. Atlas With A Broken Arm
6. Time
7. Winter
8. Walk With Them Unnoticed
9. Ruin Our Lives
10. Home
11. Gospel Hand

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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