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Hateful Agony: Forward Into Doom

hateful agony forward doom 7334Label: Violent Creek / Soulfood Music

Spielzeit: 49:52 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 27. Februar 2015

 

Thrash Metal, wie man ihn vor etwa 30 Jahren schon spielte. Ja, so könnte man die Mucke auf 'Forward Into Doom' der Münchner Hatefull Agony nicht nur in etwa bezeichnen. Nein, vielmehr passt eine derartige Bezeichnung wie die Faust aufs Auge. Das Gerät erschien bereits 2012 als Eigenproduktion und wird in diesen Tagen via Violent Creek Records mit drei Bonus-Tracks erneut herausgebracht und somit der breiteren Masse zugänglich gemacht.
Die Band aus Bayerns Hauptstadt besteht bereits seit 1997 und hatte sich mit diversen Besetzungswechseln herumzuschlagen, was sie allerdings nicht davon abhielt, die 'Alcoholocaust'-Demo (1998), eine Split-EP sowie die Langeisen 'Existence Is Punishment' (2000), 'Black Hole' (2003), 'Obey' (2006) sowie 'In the Name Of God' (2008) zu veröffentlichen.

Die zehn Eigengewächse auf 'Forward Into Doom' sind allesamt im Uptempo gehalten, versprühen wegen der zwar aufgeräumten, aber recht warmen Produktion sowie des völligen Fehlens modernerer Elemente totale Authentizität und kommen live bestimmt hammermäßig. Der Gesang ist schön roh und brutal, ohne in Gegrunze überzugehen, die Gitarristen sägen ordentlich und legen das eine oder andere irre Solo über ihre Spuren, der Drummer rumpelt sich sehr fett durchs Songmaterial - was will man als Oldschool-Thrasher mehr?
Die drei Coverstücke am Ende der CD kann man bis auf 'Sadus Attack', welches ganz gut aus den Boxen poltert, eher vernachlässigen; insbesondere 'Sex And Violence' von den legendären Carnivore klingt in der Version von Hateful Agony eher lahm und ungefährlich.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Twisted Mind
02. Salvation Through Destruction
03. Guides Of The Dead
04. Cult Of Sickness
05. Fit Of Rage
06. Forward Into Doom
07. Last War
08. Non Believer
09. Twilight Urban Life
10. Shallow Existence
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11. Sex And Violence
12. Sadus Attack
13. Metal Church

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