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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsG-HThe House Of Capricorn: Morning Star Rise

The House Of Capricorn: Morning Star Rise

THE HOUSE OF CAPRICORN   MORNING STAR RISELabel: Svart Records-Cargo

Spielzeit: 41:40 Min.

Genre: Doom Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Nach drei Jahren Pause steht nun das neuste Werk der Doom-Metaller von The House Of Capricorn in den Regalen. Mit Svart Records haben die drei Jungs aus Neuseeland ein passendes Label gefunden, zeichnet sich das Label doch vor allem durch Releases aus dem Doom Metal-Bereich aus. Mit fast 13 Jahren auf dem Buckel sollte die Band auch bereits aus der Selbstfindungsphase ausgebrochen sein und einen eigenen Stil gefunden haben.

Genau das ist auf diesem Release auch der Fall. Wird auf eingängigen Portalen der Stil als Kombination aus Stoner- und Doom Metal beschrieben, wird der Zuhörer relativ schnell merken, dass auch ein gewisser Anteil aus dem Gothic-Rock/Metal Bereich mit enthalten ist. Die Stimme des Sängers ist hier der ausschlaggebende Punkt, oftmals greift dieser auf sehr dunkle Passagen zurück, was der Musik als ganzes einen sehr düsteren Unterton aufdrückt. Dazu kommt die für Doom Metal verhältnismäßig schnell gespielte Gitarre. Trotz dieser eher für den Doom Metal untypischen Eigenschaften schafft es das Album dennoch sehr drückend und schwer zu wirken. Die Atmosphäre ist dabei sehr dicht gewebt und kann den Zuhörer schnell in seinen Bann ziehen. Dabei bleiben aber auch die Feinheiten auf dieser Scheibe nicht auf der Strecke, schafft es die Band doch auch durch größere Unterschiede zwischen den einzelnen Liedern das Album stets interessant zu halten. Gerade die hier genannten Punkte machen das Album zu einem wirklichen Hörgenuss und verschaffen der Band ein hohes Maß an Wiedererkennungswert. Wenn ihr euch etwas in das Album herein hören wollt, solltet ihr euch an dem Lied „Ashlands" versuchen, da dies meiner Meinung nach alle Vorteile des Albums vereint. Eine drückende Stimmung, teilweise schnelles und aggressives Gitarrenspiel und einen exzellenten Gesang.

Den Zuhörer erwartet auf dieser Scheibe eine ausgereifte Mischung aus Doom-, Stoner- und Gothic Metal. Die Band schafft es eindrucksvoll diese Stile zu mischen und dabei ein hohes Maß an Eigenständigkeit zu entwickeln. Die Produktion ist klar und druckvoll und so steht dem Hörgenuss auf diesem Album wirklich nichts im Wege.

Moritz Naczenski

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Road To Hell Is Marked
2. In The Light Of Lucifer
3. Our Shrouded King
4. Ashlands
5. The Only Star in The Sky
6. Ivory Crown
7. Watching Angels Fall
8. Covenant's Ark
9. Dragon Of Revelations

XXL-Tipp

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