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Gojira - L'Enfant Sauvage

gojira 2012Label: Roadrunner Records

Spielzeit: 52:23 Min.

Genre: Progressive Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 22. Juni 2012


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HellYeah – Band Of Brothers

hellyeah Label: Eleven Seven Music

Spielzeit: 46:05 Min.

Genre: Groove Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 13. Juli 2012

Die Musiker von HellYeah irgendjemanden vorstellen zu wollen, ist beinahe so, als wollte man Eulen nach Athen tragen, denn Mudvayne, Damage Plan und besonders Pantera sollten jedem einigermaßen bewanderten Metal-Freak ein Begriff sein.

HellYeah selbst vorzustellen, ist demnach eigentlich genauso unnötig; dennoch kam es wohl für etliche Fans eher unerwartet, als sich der Stil der Band als eher gegensätzlich zum bisherigen Schaffen der Musiker erwies. Diesem Umstand wird mit dem dritten Album „Band of Brothers" Rechnung getragen, welches „Back to the Roots" geht und dem Hörer gepflegt eins auf die Ohren geben will.

Mit „War In Me" geht es dann schon mal extrem dynamisch und mit unverkennbarem Sägeblattriffing los. Der energetische Einstieg erinnert so sehr an Pantera, dass man - fast! - denken könnte, man hört tatsächlich der Legende aus Texas zu; ganz so ist es natürlich nicht, aber als Einstieg extrem gelungen. „Band Of Brothers" beginnt eine Spur grooviger; das unverkennbare Schlagzeugspiel von Vinnie Paul trägt seinen Teil dazu bei, die Riffs fräsen sich einen Weg durch die Gehörwindungen und wollen am liebsten nicht mehr gehen. Das Solospiel fügt sich zwar strukturell nicht ganz sauber in den Fluss des Songs, aber das ist in diesem Fall nicht mal sonderlich störend. Coole Nummer!

„Rage/Burn" steigt beinah schon Metallica-esk (was ein Wort..) ein und liefert in der Folge eine interessante Variation des Groove Metal-Prinzips; durch die wechselnde Taktbetonung und die mal mehr, mal weniger vorhandenen Riffteppiche wirkt der Track zwar durchbrochen, jedoch nie unrund. Nach etwas mehr als der Hälfte des Songs nimmt das Drumming und das Riffing ordentlich an Fahrt auf und bereiten den Boden für ein - diesmal - sehr gelungenes Solo. Kurz darauf geht es zurück in die alte Riffstruktur, und der letzte Chorus beendet den Track. Sperrig, aber gut! „Drink Drank Drunk" ist - wie erwartet - eine Hymne an Alkoholgelage und wirkt nach dem fulmianten Start trotz all seiner Heavyness sehr relaxt. Der Bridgepart baut dann ein Momentum auf, dass anschließend leider nicht ganz gehalten werden kann.

„Bigger God" beginnt direkt sehr treibend und mit vieeeeeeel Bass und hat vom Feeling her eine leichte Hard Rock-Kante; bisweilen meine ich, einen gewissen Type-O-Touch aufzunehmen, aber da könnte ich mich auch täuschen. Nichts desto trotz groovt auch dieser Song wie Hulle, was durch den Bridgepart in der Mitte eindrucksvoll unterstrichen wird. Genialer Track und bisheriges Highlight! „Between You And Nowhere" startet balladesk und wartet mit einem unwiderstehlichen Southern Rock-Feeling auf. Leider plätschert der Song in der Folge etwas lustlos vor sich hin. Schade!

„Call It" startet gut - das Drumming hatte fast etwas militärisches! - geht dann in eine smoothe Groove Metal-Nummer über, wechselt zurück ins „Military". Der Bridgepart shreddert zur Unterstützung des Solisten mitreißend vor sich hin. Goil! „Why Does It Allways" schlägt in eine ähnliche Kerbe und sollte auf keiner guten Metalparty fehlen. Genialer Doppelschlag!

Und dann kam „WM Free": wie ein gewalttätiger Gigant haut dieser Song dem Hörer erst mal satt in die Kauleiste. Und dann kommt der wahrscheinlich schweißtreibenste und Moshpit-kompatibelste Track um die Ecke und geht ohne Gnaden in den Nacken. Ein fulminantes Stück Musik, dass durch wohlgesetzte Bridgeparts und Soli auch keine Längen aufweist. „Dig Myself A Hole" kann zwar, wie erwartet, dass Niveau nicht vollständig halten, enttäuscht allerdings keineswegs und erinnert mit seinem Riffing und seinem satten Bass zuweilen an eine smoothe Motörhead-Nummer, die mit einem Pantera-Song einen Bastard zeugt. „What It Takes To Be Me" haut gegen Ende noch einmal ordentlich auf den Haufen und kreuzt das Pantera-Prinzip mit einem guten Schuss Southern Rock und einigen (dezenten) modernen Einsprengseln. Gelungene Abschlussnummer!

Nachdem ich mir das Album zu Gemüte geführt habe, bleibt mir eigentlich nicht viel Raum für Kritik. Man könnte natürlich sagen: „Warum schlagen sie mit HellYeah plötzlich einen anderen Weg ein?" oder „Warum haben Sie es nicht gleich so gemacht?", aber das wäre letztlich Makulatur. Lediglich „Drink Drank Drunk" und „Between You And Nowhere" fallen etwas dagegen ab, trüben allerdings nicht den Gesamteindruck.

Fazit:

Mit „Band Of Brothers" haben HellYeah das Album rausgebracht, dass viele Fans schon sehnsüchtig von ihnen erwartet haben, und sie haben abgeliefert, und zwar ordentlich! Ich lege dieses Werk hiermit allen Fans von Pantera, Mudvayne und Konsorten ans Herz und die Tracks auf die Ohren. Selbst zwei nicht ganz gelungene Tracks können diesem Werk nichts anhaben, deshalb:

xxl

Michael Denkers

Tracklist:

01. War In Me
02. Band Of Brothers
03. Rage/Burn
04. Drink Drank Drunk
05. Bigger God
06. Between You And Nowhere
07. Call It
08. Why Does It Always
09. WM Free
10. Dig Myself A Hole
11. What It Takes To Be Me

Gaskin - Edge Of Madness

gaskin-edge-of-madness-cdLabel: High Roller Records

Spielzeit: 42:00 Min

Genre: Hard Rock /AOR

Info: MySpace

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 24. August

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Grave Digger - Clash Of The Gods

grave diggerLabel: Napalm Records

Spielzeit: 46:15 Min

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 31. August 2012


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Hexvessel - No Holier Temple

hexvessel-cover_smLabel: Svart Records

Spielzeit: 56:01 Min

Genre: Occult Neo Folk

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 07. September

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