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Finsterfrost: Mach Dich Frei

FINSTERFORST Mach Dich Frei KopieLabel: Napalm Records

Spielzeit: 73:53 Min.

Genre: Pagan Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 23. Janaur 2015

 

Diese Band macht es einem aber wirklich nicht einfach: Bandname und Titel des neuen Albums lassen mich unwillkürlich an die Menge an unterirdischen Möchtegern-Pagan Bands denken, welche die Szene definitiv versaut haben. Das Cover erinnert eher an Spider-Man, der gerade mit den Venom-Symbionten kämpft und die neuen Bandfotos erinnern an eine schlechte Rammstein Kopie (Die Band präsentiert sich dort hemdsärmelig und mit Ruß oder Dreck bedeckt). Was soll man von solch einem Erscheinen halten?

Die Kollegen sind übrigens schon seit gut zehn Jahren unterwegs und liefern mit "Mach Dich frei" auch schon ihr viertes Album ab (Plus einer EP und einer Compilation-CD!). All das ist aber nur nebensächlich, wenden wir uns mal endlich der Musik zu. Die ist erfreulicherweise im Bereich des Pagan/Viking Metal geblieben und das was der Hörer geboten bekommt ist auch definitiv nicht übel. Ok, das Intro ist so lala und eigentlich völlig überflüssig, dafür geht es mit Song Nummer zwei "Schicksals Macht" richtig gut los. Epischer und mit ordentlich Pathos ausgestatteter Pagan Metal wird hier präsentiert. Neben den üblichen Zutaten wie dem Wechsel von harschem und klarem Gesang, Folklore-Elementen und dem typischen Midtempo punkten die Kollegen mit originellen Bläsern, welche gerade das pathetische Moment der Songs gekonnt unterstützen.

Leider übertreibt es die Band für meinen persönlichen Geschmack damit auf die Dauer, an vielen Stellen ist mir der Pathos doch etwas zu dick aufgetragen, die Songs wirken trotz ihres soliden Aufbaus dann total überladen. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen. Auch hätte es der Band gut getan, sich auf die kürzeren Songs zu konzentrieren. Gerade beim fast 24 Minuten langen Schluss-Track "Finsterforst" wird das deutlich. Denn trotz guter Ansätze schafft es die Band nicht, die Spannung über diesen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten.

Aber trotz meiner Kritik ist "Mach Dich Frei" keineswegs als Schund, oder gar Rohrkrepierer zu betrachten, zumal die Sache mit dem Pathos ja auch eine persönliche Geschmacksfrage ist. Es dürfte genug Leute geben, die bei dem Spaß total steil gehen. Für mich ist das Album ein solides Pagan Metal Scheibchen geworden, in welches Freunde dieser Musik auf jeden Fall mal ein "Reinhören" investieren sollten!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Trackliste:

01. Abfahrt
02. Schicksals End'
03. Zeit für Hass
04. Im Auge des Sturms
05. Mach Dich Frei!
06. Mann gegen Mensch
07. Reise zum...
08. Finsterforst

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