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Coal Chamber: Rivals

COAL CHAMBER RivalsxxlLabel: Napalm Records

Spielzeit: 41:38 Min.

Genre: Nu Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Nu Metal war nie meine Baustelle. Dennoch halte ich das selbstbetitelte Korn-Debüt für eines der nicht nur wichtigsten, sondern gar besten Alben der mittleren Neunziger. Und „Cleansing“ von Prong, welches oft als wichtiger Einfluss des Genres genannt wird, ist für mich direkt seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 das herausragende Album der Band um Tommy Victor.

Coal Chamber haben mich in den Neunzigern gar nicht interessiert, obwohl mir ein Auftritt auf dem Dynamo in Eindhoven damals sehr gut gefallen hat. Bandfotos, Image und Albencover waren jedoch – zumindest für meine Begriffe – komplett unansprechend und haben jeglichen Plattenkauf verhindert.

Von „Rivals“ habe ich mir nun folgerichtig überhaupt nichts versprochen – die Reviews sind häufig wenig wohlwollend ausgefallen. Umso überraschter war ich, dass die Platte sofort gezündet hat und für mich sogar locker einen der herausragenden Momente des laufenden Musikjahres darstellt.

Das Album ist von vorne bis hinten nur mit Hits gepflastert und lässt tatsächlich immer wieder Erinnerungen an die erste Korn aufkommen – auch, was den Gesang anbelangt, der mit „singen“ im klassischen Sinn natürlich nichts zu tun hat. Dennoch werden in diesem knurrenden Gekeife unglaublich viele Emotionen transportiert; Jonathan Davis lässt grüßen. Reiner Groove um des puren Groove willen hat mir nie sonderlich getaugt – aber wenn er zusätzlich mit Emotionen verschiedenster Couleur aufbereitet ist, dann wird die Sache interessant und spannend, im besten Falle gar magisch. Coal Chamber meistern diese Anforderungen auf „Rivals“ mühelos – das Album ist eine Aneinanderreihung von Hits, dabei in sich geschlossen und emotional stimulierend.

„Suffer In Silence“, „The Bridges You Burn“, „Rivals“ und „I.O.U. Nothing“ sind absolute Überhits, welche nicht nur die Neunziger zurückholen, sondern ganz darüber hinaus schlicht fabelhaft sind. Und das sind nur die offensichtlichsten „peaks“, denn kein einziger der hier enthaltenen Songs ist auch nur ansatzweise als schwach oder gar als Ausfall zu bezeichnen.

Die schlechten Noten in den einschlägigen Magazinen kann ich mir nur mit einer reflexartigen Aversion gegen die Stilistik erklären. Einfach nur schade, so etwas – denn dadurch entgeht eventuell etlichen Musikliebhabern ein wahrhaft sehr gutes Album. Ergo beschließe ich diese vollkommen verdiente Gegenkritik mit einer entsprechenden und wohlverdienten Bepunktung:

Daniel Lofgren

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. I.O.U. Nothing
02. Bad Blood Between Us
03. Light in the Shadows
04. Suffer in Silence
05. The Bridges You Burn
06. Orion
07. Another Nail in the Coffin
08. Rivals
09. Wait
10. Dumpster Dive
11. Over My Head
12. Fade Away (Karma Never Forgets)
13. Empty Handed
14. Worst Enemy

XXL-Tipp

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