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Carbonized – For The Security

CARBONIZED For The SecurityLabel: Vic Records

Spielzeit: 28:50 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe:  Youtube

VÖ-Datum: 27. April 2015

 

In einer Zeit, in der man wahrlich von einer neuen Death Metal-Welle reden kann, dürfen natürlich auch Wiederveröffentlichungen von Alben aus der guten, alten Zeit – zumal solchen aus der eher zweiten Reihe, also nicht unbedingt weitflächig bekannten – nicht fehlen.

Christofer Johnsson hatte neben Therion in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern auch Carbonized am Start, deren 1991 veröffentlichtes Debüt nun neu aufgelegt wird. Carbonized galten damals als „ganz weit draußen“, und in der Tat hat dies hier nur sehr rudimentär etwas mit den großen Schweden-Bands jener glorreichen Tage zu tun – obwohl „For The Security“ hinreichend schwedisch klingt. Jedoch schimmert auch immer wieder britischer Grindcore durch.

Das Problem von „For The Security“ ist nicht, dass es in irgendeiner Weise schlecht oder zu experimentell wäre. Irritierend ist hier aber, dass viele der Elemente, welche gerade für die damalige Zeit avantgardistisch und teilweise gar visionär waren, nicht über einen reinen Gimmick-Charakter hinausreichen. Will heißen: das Songwriting war noch nicht komplett ausgereift. Und da muss man schon sagen: wer "anderen" und vielschichtigen schwedischen Death Metal aus dieser Zeit hören möchte, der ist besser damit bedient, sich zunächst durch den Katalog von Edge Of Sanity, Pan.Thy.Monium oder eben auch Therion zu wühlen – sofern noch unbekannt.

Dennoch lohnt sich die Platte durchaus, denn sie bietet höchst interessante Ansätze: im zweiten Song „Hypnotic Aim“ beginnen sich durch einen zaghaft jazz-artigen Basslauf erste atypische Elemente zu entfalten. „Euthanasia“ hat dann gerade gegen Ende etwas diffus zerfleddertes – urplötzlich beginnen die Realitäten sich zu verschieben, ein ganz dezenter Voivod-Einfluss wird spürbar. „Third Eye“ hat einen genialen, den Song unmittelbar einleitenden Synthie-Part, der aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass hier durchaus viehisch „Symphonies Of Sickness“-mäßig dahergegurgelt wird. „Purified“ beginnt erneut mit einem göttlichen Synthiepart, der wie die entweichenden Luftblasen aus dem aufgerissenen Mund eines unter Wasser ertrinkenden armen Teufels dem anschließend beginnenden Sägen und Ploppen voraneilt. „Monument“ beschließt das Album dann wieder mit regelrecht expressionistischen Bassläufen.

Als tolle Knüppelkulisse mit ab und an auftauchenden, schönen Gimmicks taugt „For The Security“ besser denn als Lieferant klassischer Death Metal-Hymnen. Und es gibt auch ganz klar einen Grund, weshalb es in der damaligen Euphorie ein Geheimtipp geblieben ist: die Klassiker der frühen Neunziger wurden von anderen Bands abgeliefert.

Knapp über dem Durchschnitt anzusiedeln und phasenweise wirklich gut: eine sehr starke 4.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

1. Recarbonized 04:07
2. Hypnotic Aim 01:44
3. Euthanasia 03:33
4. Blinded of the Veil 03:28
5. Syndrome 02:10
6. Reflections of the Dark 02:38
7. Third Eye 02:14
8. Purified (From the Sulfer) 03:32
9. For the Security 01:58
10. Monument 02:51

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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