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Cradle of Filth - The Manticore & Other Horrors

cradle of filth 2012Label: Peaceville Records

Spielzeit: 51:35 Min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Meine erste Bekanntschaft mit dieser Band hatte ich im Januar 1994. Damals waren die Engländer zusammen auf Deutschland Tour mit Anathema und At The Gates und ich hatte das Vergnügen Dani & Co als Vorband zu bewundern. Wenn man sich vor Augen führt, dass Anathema damals „Serenades" und At The Gates „Terminal Spirit Desease" herausgebracht hatten, kann man sich in etwa vorstellen, was Cradle of Filth dem gegenüber für ein krasses Kontrastprogramm geboten haben!! Keine halbe Stunde und sie hatten die Zeche Carl in Essen in Schutt und Asche gelegt. Dementsprechend heiß war ich auf das zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erhältliche Debut und „The Principle Of Evil Made Flesh" gehört noch heute zu einer gern gehörten CD in meiner Sammlung!!
Leider sind die Kollegen im Laufe der Zeit immer mehr zu einer Art Gothic Bombast Formation verkommen, die auf ihre Art sicherlich Akzente gesetzt und unzählige Kopisten beeinflusst hat, aber die Mucke wurde immer weniger meine Baustelle. Nun hieß es im Vorfeld von „The Manticore..." ja recht deutlich, man wollte sich wieder mehr auf den extremen Metal konzentrieren und beschwor das vielgehörte „Back to the Roots" Thema. Hier sollte der erfahrene Metal Konsument schon aufhorchen, denn so schön wie das wäre, so oft hat sich eine solche Vorankündigung auch schon als Ente herausgestellt.
Wie sieht es denn nun genau im Hause Cradle of Filth anno 2012 aus? Auf jeden Fall wurde das Motto „Weniger Kitsch - mehr Metal" schon mal recht ordentlich umgesetzt. Natürlich kann man nicht erwarten, dass Cradel of Filth plötzlich komplett ohne Bombast und Keyboards auskommen, aber meines Erachtens ist das neue Album das härteste, was die Tanzkapelle in der letzten Zeit herausgebracht hat! Das gibt natürlich sofort ein paar verlorene Sympathiepunkte zurück! So ein Stück wie „For Your Vulgar Delectation", was ja schon fast punkig/Crustig rüberkommt hat man schon sehr lange nicht mehr von den Engländern gehört. Qualitativ habe es die Kollegen ja noch nie anbrennen lassen, die Kompositionen und Arrangements haben allesamt Hand und Fuß und wissen zu erfreuen.
Ich finde, dass Cradle of Filth gerade noch rechtzeitig die Handbremse gezogen haben, um nicht zu sehr in die Gothic Musical Ecke abzurutschen. „The Manticore and other Horrors" dürfte einige alte Fans zurückgewinnen, ohne dabei die Freunde der letzten Veröffentlichungen zu enttäuschen. Klar für mich persönlich dürfte es ruhig noch viel mehr „Back to the Roots" gehen, aber das vorliegende Ergebnis ist auf jeden Fall ein gelungener Schritt in die richtige Richtung!!

Christian Hemmer

xl

Tracklist:

01. The Unveiling Of O
02. The Abhorrent
03. For Your Vulgar Delectation
04. Illicitus
05. Manticore
06. Frost On Her Pillow
07. Huge Onyx Wings Behind Despair
08. Pallid Reflection
09. Siding With The Titans
10. Succumb To This
11. Nighmares Of An Ether Drinker

 

 

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