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Black Space Riders: Refugeeum

BLACK SPACE RIDERS REFUGEEUMLabel: Black Space Records / Cargo

Spielzeit: 60:32 Min.

Genre: Space Rock, Stoner Rock

Info: Facebook 

CD kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Im Grenzland zwischen Progressive, Stoner und Spacerock bewegen sich die aus Münster stammenden Black Space Riders auf diesem vierten Album. In den Texten geht es – Titel und Cover lassen dies bereits vorab vermuten – um Vertreibung, Flucht und Entwurzelung.

Der Gesang passt sich dem an, variiert zwischen Wut und Eindringlichkeit und klingt in „Universal Bloodlines“ phasenweise gar wie Mina Caputo zu Life Of Agony-Tagen – manche Strophen erinnern von Nuancierung und Stimmlage her an emotionale „Ugly“-Momente wie „Let's Pretend“. Dies ist aber nicht die Regel. Überwiegend klingt das Ganze deutlich roher, nahezu kehlig-knurrend.

Die Songs an sich sind leider nicht hinreichend spannend und genial, als dass sie so häufig an der Überlänge kratzen müssten – vier der neun Lieder haben eine Spielzeit von über acht Minuten, ein anderer sprengt immerhin noch die sechs Minuten-Marke. Sie sind zwar gerade noch gut genug, so dass dies nicht komplett störend wirkt. Für die Zukunft ist allerdings eine deutliche Straffung anzuraten, denn der berühmt-berüchtigte Spannungsbogen wird nicht konsequent gehalten. Ein generelles Problem bei so manchen Space Rock-Bands, frei nach dem Motto: auf Acid wird es schon knallen (ohne der Band dieses Motto unterstellen zu wollen). Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass „Refugeeum“ mit Hilfe bewusstseinserweiternder Drogen zum kathartischen Trip anwachsen kann. Aber deswegen werde ich mir sicher kein LSD besorgen, und der überwiegende Teil der Hörerschaft vermutlich ebenfalls nicht.

„The Lure (Come With Us)“ ist das Highlight des Albums. Nahezu schamanisch, mit verführerischer Kraft versehen – der lockende Finger in einer schwül-fiebrigen Wüstennacht, fast schon ein kleiner Genre-Hit. Insbesondere auch das letzte Drittel von „Born A Lion (Homeless)“, in welchem die Band sich nahezu in eine Trance hineinsteigert, ist schier atemberaubend – hier beginnt der Kopf des Hörers jenseits bewusster Gedankenkontrolle begeistert mitzunicken. Die komprimierte Strahlkraft dieser zupackenden Momente sollte die Band in Zukunft konsequent weiterverfolgen. Sehr schön auch: ab und an schimmert minimal das fiebrig-euphorische der großartigen Tribe After Tribe durch.

„Refugeeum“ ist insgesamt betrachtet ein Album, welches phasenweise packend und begeisternd geraten ist, leider aber etwas an seiner eigenen Ambition scheitert. Trotzdem bleiben die Black Space Riders eine Band, die man im Auge behalten sollte.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

1. Vortex Sun
2. Universal Bloodlines
3. Born a Lion (Homeless)
4. The Lure (Come with us)
5. Run to the Plains
6. Curtains of Death
7. Melek´s Lament (Yazidi Tears)
8. Walking Shades
9. Ritual of inner Strength

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