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Taphos Nomos + Urdun - R.I.P (Split)

Label: Caligari Records (MC)/Our Ancient Future Records (LP)/Blood Harvest (CD)taphos nomos urdunxxl

Spielzeit: 39:21 min.

Genre: Death Metal

Info: Taphos; Urdun

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen 

Ui, was habe ich mich da gefreut, dass es endlich was Neues von Urdun zu hören geben sollte, denn die EP der Isländer (Review hier) hatte ich damals ja total abgefeiert... Doch fangen wir beim Anfang an und den bestreiten die Amis von Tophos Nomos. Die spielen Death Metal, aber leider von der Sorte "Braucht keine Sau"! Totale Standart-Ware, ohne großartigen Wiedererkennungswert oder eine eigene Note. Das allein wäre ja noch gar nicht mal so tragisch, aber die drei Songs sind qualitativ echt nicht viel mehr als Regional-Liga, ganz ok, aber definitiv nicht mehr. Einzig die recht coolen Growls des Sänger bleiben fünf Minuten länger im Gedächtnis... Ok, schnell abgehakt und nun zu Urdun! Da schnellt das Qualitäts-Level aber mal ruckzuck nach oben, denn die Isländer können auf ganzer Linie überzeugen. Räudiger Death Metal, dreckig und mit einem Duft von Moder und Verwesung umgeben, so erfreuen uns die ersten drei Songs und hinterlassen Freude im Herzen und Eiter in den Ohren. Doch dann geht es so richtig ab! Mit "Grafir & Bein" liefern die Kollegen einen grandiosen Zeitlupen-Brecher ab, der seinesgleichen sucht! Sänger Skaðvaldur malträtiert seine Stimme derart, dass er gegen Ende des Songs fast schon kotzen muss und die Atmosphäre geht streng gegen frisch verstorben, aber schon übel riechend. Zum Abschluss spendiert man dem Hörer mit "Charred remains" noch eine fröhliche Cover-Version von Autopsy, was besser eigentlich gar nicht passen kann! Dennoch muss ich sagen, dass mir das "Horror & Gore"- Demo noch einen Schlag besser gefallen hat, da es einfach noch einen Schlag kaputter und wirklich extrem krank daherkam. Trotzdem: Leute, wir brauchen endlich mal einen kompletten Longplayer von Euch!!! Insgesamt eine Split, die einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt: Urdun sind verdammt geil (= Note: XL), Taphos Nomos sind ziemlich überflüssig (= Note: M). Muss man sich wegen Urdun aber trotzdem zulegen...

Christian Hemmer

Tracklist:

1. Arboreal Entombment (TN) 05:21
2. Autocannibalism Beneath the Avalanche (TN) 05:20
3. Lightning Stroke Obliteration (TN) 05:35
4. Tortured to the Grave (Urðun.) 05:03
5. Immense Rot (Urðun) 04:21
6. Wrath of the Zombies (Urðun) 04:13
7. Grafir & Bein (Urðun) 06:11
8. Charred Remains (Autopsy cover - by Urðun) 03:17

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