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Unru: Als Tier ist der Mensch nichts

unruxxlLabel: Supreme Chaos Records

Spielzeit: 36:05 Min.

Genre: Black/Crust/Punk/Sludge

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 25. März 2016

Zwei Worte kommen mir beim Gedanken an dieses Album spontan in den Sinn und das sind "bizarr" und "kompromisslos" - keine schlechte Sache für eine extreme Metal Band möchte ich meinen.

Die Rede ist von der einheimischen Formation "Unru", die mir (ich muss es gestehen) bislang überhaupt kein Begriff war. Das hat sich mittlerweile geändert und dafür, dass man "Unru" so schnell auch nicht mehr aus dem Kopf bekommt, haben die Herren Musiker auch einiges getan. Das beginnt schon beim verstörend/hässlichen Cover. Schon seltsam, denn eigentlich wird ja gar nichts ekeliges oder widerwärtiges gezeigt (totaler Kindergarten, wenn man es zum Beispiel mit den Covern der ersten Carcass-Alben vergleicht!), trotzdem fühlt man sich von der Collage irgendwie abgestoßen. Sehr gut in Szene gesetzt.

Ähnlich verhält es sich mit der Musik. Diese entpuppt sich als fieser Bastard aus Black Metal, Crust und Punk, also dreckig, ungeschliffen und hässlich. Auch wenn ich die Hintergründe der Musiker nicht kenne, vermute ich mal, dass sie genau aus dieser Crust/Punk-Ecke kommen. Mit dem dritten Song "Hêdonée" kommt dann noch eine fette Portion Sludge und Drone dazu, was der ohnehin schön unangenehmen Atmosphäre natürlich den Todesstoß gibt. Ganz ehrlich, von der hier erzeugten kaputt/kranken Stimmung können viele Black Metal Bands nur träumen. Erinnert mich von der Intensität der Atmosphäre manchmal an das Debüt-Werk von "Eyehategod"!

Und auch die Texte passen in dieses faszinierende Gesamtkunstwerk "Unru", nicht dass man sie verstehen könnte, aber es lohnt sich definitiv, mal nachzulesen! Diese erinnern mich ein wenig an die Frühwerke von Gottfried Benn (obwohl im ersten Song Hermann Hesse zitiert wird!) und ich denke, dass der gute Mann aufgrund seines Verständnisses von Kunst seine Freude an "Unru" gehabt hätte.

Wie schon gesagt, sollte man Band und Album als Gesamtkunstwerk sehen und verstehen und darin liegt auch die große Kraft und (ich wiederhole mich) Faszination von "Als Tier ist der Mensch nichts". Für mich ein bizarres Spiegelbild unserer Gesellschaft mit ihrem Wahn nach Schönheit, Perfektion und Angepasstheit. Sicherlich nichts für Schöngeister oder zum nebenbei hören, hat mich dieses Album total umgehauen und begeistert!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

01. Zerfall & Manifest
02. Das Anna-Karenina-Prinzip
03. Hēdonḗe
04. Totemiker

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