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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsYsbryd + Nebelgrund + Helsang: Im Tode vereint (Split)

Aiwīgaz Undergangaz + Múspellzheimr - Split

aiwigazLabel: Lunar Apparitions Records (CD) + Amor Fati Productions (10")

Spielzeit: 19:55 Min.

Genre: Black Metal

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auf dieser Split wird uns zweimal dänischer Black Metal aus dem allertiefsten Underground dargeboten. Den Anfang machen Aiwīgaz Undergangaz, die uns mit ihrem unbetitelten Song über zehn Minuten lang eine Art leicht melodisch (dennoch sehr grimmig) angehauchten Black Metal präsentieren, der gar nicht mal schlecht klingt. Die wohl noch recht junge Formation (Informationen gibt es über sie keine) schafft es zwar noch nicht so ganz, die doch recht lange Spielzeit von Anfang bis Ende spannend zu gestalten, aber für den Anfang finde ich das Ganze doch mehr als ordentlich. Die Kollegen von Múspellzheimr starten erheblich ungestümer in ihren Song (der wohl ebenfalls keinen Titel hat...), entwickeln aber im Laufe der Zeit (auch hier finden wir eine Spielzeit von fast neun Minuten!) einen ähnlichen Sound wie ihre Landsleute. Auch hier sind die Ansätze durchaus vielversprechend, haben aber ebenfalls noch Luft nach oben. Von ihnen werden wir in naher Zukunft übrigens noch mehr hören, so gibt es Anfang September eine Demo-Compilation-CD und eine Wiederveröffentlichung ihres "Raukn"-Albums von 2018 (damals in Eigenregie nur auf Kassette herausgebracht!). Aber zurück zur Split: Die gefällt mir recht gut, die Bands sind deutlich um einen eigenen Stil bemüht, haben diesen aber noch nicht 100%ig gefunden, trotzdem klingen sie jetzt schon besser als so manch andere Kapelle, da werden wir mal schauen, was die Zukunft noch so bringt...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Aiwīgaz Unðergangaz - Untitled 10:26
Side B
2. Múspellzheimr - Untitled 08:56

Denial of God - The shapeless mass

denial of god2019Label: Osmose (MLP) + Hells Headbangers (CD)

Spielzeit: 25:44 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook 

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Sieben Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung ("Death and the beyond" - Hells Headbangers (2012)) werden die dänischen Black Metal Urgesteine von Denial of God (seit 1991 in der Szene unterwegs!!) im Oktober endlich einen neuen Longplayer an den Start bringen. Vorher gibt es schon mal einen kleinen Appetithappen in Form dieser fröhlichen EP. Darauf finden wir zwar nur einen neuen Song ("The shapeless mass"), aber der hat es in sich. Über neun Minuten lang zelebriert man grimmigen, zeitlosen Midtempo Black Metal in der von der Band gewohnten Qualität. Okkult, dreckig und sehr ursprünglich - die Dänen zeigen eindrucksvoll, dass sie es immer noch können, wobei ich auch nichts anderes erwartet hatte. Auf diesen Vorgeschmack auf's kommende Werk folgt mit 'The statues are watching" eine Neueinspielung eines alten Songs (von 1995), die für Fans der Band jetzt nicht sonderlich interessant sein dürfte. Cooler sind da schon die beiden Coverversionen, wobei "Mama Loi, Papa Loi" schon recht ungewöhnlich ist, handelt es sich bei Exhuma doch um einen Musiker von den Bahamas (richtiger Name: McFarlane Anthony McKay), der mit seiner durch karibische Folkmusik inspirierte Musik bekannt wurde. Der Song aus dem Jahre 1970 stammt von seinem ersten Album "Exhuma". Inhaltlich geht es um Zombies (Voodoo lässt grüßen!), was natürlich dufte zu Denial of God passt. Auf jeden Fall ist die Version extrem genial geworden, gerade wenn man es direkt mit dem Original (findet sich problemlos auf Youtube) vergleicht. Mit der anderen Coverversion ("Call from the grave" von Bathory) geht man dafür eher auf Nummer Sicher. Insgesamt eine gelungen EP, die originell ausfällt und selbstverständlich ordentlich Appetit aufs kommende Album macht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklst:

1. The Shapeless Mass 09:09
2. The Statues Are Watching 05:48
3. Call From The Grave 04:37
4. Mama Loi, Papa Loi 06:08

Eridu - Lugalbanda

Eridu  LugalbandaLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 44:03 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook 

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Achtung, jetzt wird es orientalisch! Schon dass man sich nach der wahrscheinlich ältesten sumerischen Stadt benannt hat (wieder was gelernt, ich dachte immer das wäre "Ur"'gewesen...) und das Debüt-Album den Namen des legendären sumerischen Königs (und Vater des Gilgamesch!) "Lugalbanda" trägt, zeigt die thematische Marschrichtung der aus München stammenden Tanzkapelle an. Musikalisch setzen die Musiker das hochinteressante Thema mit heftigem und gleichzeitig melodischem Black Metal um, der hier und da orientalisch angehauchte Elemente aufweist. Diese Mischung ist sehr schön ausgewogen miteinander verwoben und lässt durch ihre intensive Atmosphäre den Hörer eine gute Dreiviertelstunde gebannt an der heimischen Anlage kleben. Aggression und Melodie gehen hier Hand in Hand ausgesprochen harmonisch miteinander um und präsentieren sich homogen und fesselnd. Für meinen Geschmack hätte man zwar gern noch deutlich mehr der angesprochenen orientalischen Parts einbauen können, aber das ist reine Geschmacksache und schmälert das ausgezeichnete Gesamtergebnis überhaupt nicht. Warum so viele Scheiß-Bands Verträge mit teilweise großen Plattenfirmen ergattern und eine solche Perle in Eigenregie erscheinen muss, ist mir übrigens ein Rätsel... Zieht Euch dieses ausgezeichnete Album unbedingt rein, wer auf Bands wie Melechesh oder auch AlNamrood steht, darf echt keine weitere Minute zögern!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Inanna's Favour
Enmerkar
Slaves Of Eridu
The Cavern
Herald Of Heaven
Astral Warfare
The Siege Of Aratta
Hymn For Utu
The Bewitching Of Sumer
Lugalbanda

Demonomancer - Poisoner of the new black age

Demonomancer  PrisoLabel: Dunkelheit Produktion

Spielzeit: 55:20 Min.

Genre: Raw Black Metal

Info: Facebook 

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass man bei Dunkelheit ein ganz feines Händchen für extreme Sounds gerade aus Südamerika hat, dürfte für Kenner kein großes Geheimnis sein, doch was man hier mit Demonomancer aus El Salvador an Land gezogen hat, ist ungelogen ganz besonders derbe! Sind Dir Blasphemy zu soft, Ildjarn zu gut produziert, oder Kapala nicht krass genug? Dann herzlich willkommen! Demonomancer sind nämlich ganz übler Stoff (das meine ich natürlich im positivsten Sinne!!) und prügeln sich irrsinnig brutal, dreckig und volle Kanne abgefuckt durch ihre 22 Songs. Für Fans der oben erwähnten Kapellen ein Hochgenuss, für wahrscheinlich 99% der Menschheit einfach nur ein akustischer Supergau. Nennen wir es beim Namen: Das hier ist schlicht und ergreifend ganz kranker Scheiß - und ich liebe es!!! Die seit 2012 existierende Formation hat auf dieser Platte alle bislang veröffentlichten Songs zusammengefasst (von 2 Demos und 5 Splits), was die schwankende Qualität des Sound erklärt, welcher selbstverständlich ebenso räudig daherkommt, aber lobenswerterweise nie zu dünn oder matschig. Wo kriegt der Bernd von Dunkelheit immer nur solch geile Krach-Kapellen her? Egal, mach einfach weiter so, ich bin jedenfalls ausgesprochen angetan von dieser akustischen Gewaltorgie!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Intro / Goatgasm
2. Father of Necromancy
3. Vicious Violated Graves
4. Astarte Liturgical Sodomancer
5. Invoking the Rectal Birth of Christ
6. Black Candles Inside the Rotten Virgin Mary Pussy
7. Sucubo Archaic Dominant
8. Twisted Unholy God's Rectum
9. Christ Mary Horny Stench
10. Christ Anal Insemination Ritual
11. Molesting Holy Dead Flesh
Side B
12. Degenerated Satan Semen
13. Storming Blood and Lava
14. Under the Guillotine of Satan
15. Demonomantia Spectral
16. Aborted Holy Bastard
17. Black Mass Raper
18. Corrupter of the Pestilent New Age
19. Christendom Cumslut
20. Chemical Warfare Unleashed / Outro Terrortodox

Sacred Reich - Awakening

Sacred Reich 8Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 31:32 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook 

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Schon lange nicht mehr habe ich so ungeduldig auf ein Album gewartet, wie auf das Comeback-Werk von Sacred Reich. Heute morgen kam dann endlich der Download-Link von Metal Blade bei mir an und seitdem läuft "Awakening" bei mir quasi nonstop rauf und runter! Dave McClain ist an die Trommeln zurückgekehrt und Jungspund Joey Radziwill (schnuckelige 22 Jahre alt!) unterstützt seit kurzer Zeit die Jungs an der Gitarre. Und die Kollegen haben nichts verlernt, dass das letzte Album "Heal" ganze 23 Jahre her ist will man kaum glauben! Dieser ganz eigene Stil, der die Band schon immer ausgezeichnet und von den vielen anderen Ami-Thrashern abgehoben hat, präsentiert sich hier frisch und voller Power - es ist ein Träumchen! Auch textlich nimmt Phil Rind (einer ganz wenigen Musiker, die ich gerne mal persönlich kennenlernen würde - scheint ein echt großartiger Typ zu sein!) wie immer kein Blatt vor den Mund, die aktuelle Weltsituation dürfte ihm da ja leider mehr als genug Themen angeboten haben. Kurz gesagt, es kommt mir vor, als wären Sacred Reich nie weg gewesen und haben mit "Awakening" ein grandioses, großartiges und durch und durch geiles Comeback-Album abgeliefert - ich bin total hingerissen!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Awakening
2. Divide & Conquer
3. Salvation
4. Manifest Reality
5. Killing Machine
6. Death Valley
7. Revolution
8. Something to Believe

Daemoni - Black Tyrant

Daemoni  Black TyrantLabel: Goathorned Productions

Spielzeit: 39:35 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook 

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Obwohl die Herren von Daemoni aus dem fernen Kolumbien kommen, beginnt ihr zweiter Longplayer mit einem deutschsprachigen Sample aus irgendeinem Horrorfilm, den ich allerdings nicht identifizieren kann. Ob sich noch viele an das Debüt-Album "Stillborn redeemer" aus dem Jahre 2011 erinnern? Also ich kenne es nicht, weshalb ich komplett ohne irgendwelche Erwartungen an das neue Scheibchen herangegangen bin und ich muss sagen: Das Teil knallt aber mal ordentlich! Schön räudig/rumpeliger Black Metal, der nicht nur angenehm Old School daherkommt, sondern auch diesen von mir durchaus geschätzten "Südamerika-Charme" versprüht. Egal, ob rasant oder im Midtempo, die Kollegen verstehen es, eine Atmosphäre zu erschaffen, die gleichzeitig okkult und brutal auf den Hörer einwirkt. Ein sehr eigenständiger Sound, der sich gut vom Einheits-Geballer absetzt und damit dieses Album zu einem Genuss für alle schwarzen Seelen und Herzen darstellt. Feines Teil!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Moriens Pulsatio 04:46
2. Abstersion's Rite 05:25
3. Carnifex Christi 05:10
4. Plagues Embraced 04:59
5. Black Tyrant 07:53
6. Illucescente 03:26
7. Daemonios 03:29
8. Thirsty Underworld 04:27

Illdisposed - Reveal Your Soul For The Dead

illdisposed2019Label: Massacre Records

Spielzeit: 42:43 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Hell yeah, die umtriebigen Dänen um Subwoofer Bo Summer sind wieder zur Stelle und haben ein brandaktuelles Todesblei-Scheibchen mitgebracht: 'Reveal Your Soul For The Dead' stellt im 29. Jahr der Bandgründung Album Nummer 15 dar und beginnt mit einem ziemlich gediegenen Instrumental-Stück. Im Anschluss wird mit dem Midtempo-Stampfer '...For The Dead' der erste Rammbock in Richtung Tor auf den Weg schickt, um auf nicht gerade freundliche Weise anzuklopfen... Und wir alle wissen, dass mit dem Ausklingen des elften und finalen Songs, 'All Is Sworn', die Festung komplett niedergerissen wurde.

Der von Dan Swanö gemischte und gemasterte Silberling macht knapp 43 Minuten gewaltig viel richtig, hat ordentlich Groove und hier und da die eine oder andere Knüppeleinlage, spart zudem nicht mit sinnvoll eingestreuten und zum Glück nicht ALLZU VIELEN Melodien und präsentiert Uns-Bo gesanglich wieder etwas abwechslungsreicher, wenn man das in den gesteckten Grenzen so formulieren darf.

'Reveal Your Soul For The Dead' ist sicherlich nicht der nächste Meilenstein im Death Metal, will das mit ziemlicher Sicherheit auch gar nicht sein und gibt uns Todesbleiverrückten stattdessen genau das, was wir eh schon immer von dieser Band erwartet haben. Ganz sicher nicht die stärkste Scheibe der Dänen, aber auch ganz weit davon entfernt, nur Durchschnittsware zu sein.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Reveal Your Soul...
02. ...For The Dead
03. With Hate
04. This Is Our Calling For The End
05. What Will I Become?
06. We Must Endure
07. To Sail You Away
08. We Are One
09. Drink It All
10. She’s Not In Our Way
11. All Is Sworn

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