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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsYsbryd + Nebelgrund + Helsang: Im Tode vereint (Split)

Baest - Venenum

beast2019Label: Century Media Records

Spielzeit: 44:45 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das erste, was mir in den Kopf schoss, als ich 'Venenum' zum ersten Mal hörte, war "Bolt Thrower mit schwedischen Kratzgitarren". Natürlich hatte ich die Cover-Version 'No Guts, No Glory' auf dem Ohr, ha ha; somit trifft meine Ersteinschätzung natürlich nicht.

Überhaupt sind die Dänen Baest schwer einzuordnen. Klar, sie spielen Death Metal, doch ob hier nun die schwedische Schule hervorgehoben, Chuck Schuldiners Death gehuldigt ('Nihil') oder á la Morbid Angel ('Gula') gezockt wird, stets hat man den Eindruck, als ob die Jungs aus Aarhus ihre vielfältigen Einflüsse ohne Wenn und Aber in die Songs einfließen lassen. Und ich muss sagen, dass mir dieser Stilmix überraschend gut gefällt, ist er doch gekonnt in Szene gesetzt worden. Man merkt schlicht, mit wie viel Herzblut die Musiker genau das tun, worauf sie Bock haben: geilen Death Metal zu spielen.

Fazit: In letzter Zeit erschienen einige sehr starke Todesblei-Scheiben. 'Venenum' kann da getrost hinzugezählt werden. Beide Daumen hoch!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Vitriol Lament
02. Gula
03. Nihil
04. Venenum
05. Styx
06. Heresy
07. As Above So Below
08. Sodomize
09. Empty Throne
10. No Guts, No Glory

Atlantean Kodex - The Course Of Empire

atlanteanLabel: Ván Records

Spielzeit: 62:34 Min.

Genre: Epic Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Erwartungshaltung, unendliche Vorfreude, bangen und Zittern, Angst und Euphorie. Unterschiedlichste Gefühlsregungen und doch können sie alle mit einem Ereignis verbunden werden: Dem Erscheinen des neuen Albums von Atlantean Kodex. Sechs lange Jahre, eine gefühlte Ewigkeit, haben sich die Bayern Zeit gelassen und veröffentlichen demnächst endlich ihr, soviel sei vorweg gesagt, bisher bestes Album.

Spätestens nach diesem Album wird jede (hoffentlich kommende) weitere Veröffentlichung der Band als Großereignis im Underground wahrgenommen werden. Atlantean Kodex schaffen nämlich das Unmögliche: Sie übertrumpfen ihre bisherigen Releases. Dabei ist die Basis nach wie vor die gleiche. Epischer "Heavy Metal" im Stile der ersten Manowar Scheiben, wird mit doomigen Elementen versetzt und durch eine große Prise Bathory-Wikingerphase zu Hymnen für die Ewigkeit veredelt.
Die große Kunst dieses Albums ist dabei die konstante Großartigkeit der Songs. Einen Liebling auszuwählen fällt schwer, der Favorit ändert sich bei jedem Durchlauf. Ist es zunächst "Chariots", welches großartige Tempiwechsel bietet und Geschwindigkeit und Tragik in perfekter Symbiose vereint, könnte es beim nächsten Durchgang schon "A Secret Byzantium" sein. Dieser setzt sich mit seinem Chorus unverzüglich in den Kopf und wird ihn garantiert nicht so schnell verlassen. Der Titeltrack sollte auf keinem Konzert der Band mehr fehlen, ebenso wenig wie der Opener "People Of The Moon". Dieser galoppiert majestätisch los und macht direkt zu Beginn klar, das hier ist die absolute Königsklasse. Sänger Markus Becker hat sich spürbar weiterentwickelt, die hohen Töne sitzen noch präziser, sein Gesang wirkt authentisch leidenschaftlich. Die Instrumentalfraktion braucht sich nicht dahinter verstecken. Wunderbare Twingitarren-Melodien, tolle Soli und generell unvorhersehbares Riffing geben den Songs ein bis ins kleinste Detail ausgefeiltes Gerüst. Umgarnt wird die ganze Scheibe von diversen Interludien, die sich nicht vor den "richtigen" Liedern verstecken müssen. Ebenjene sind meisterlich ausgeführt und steigern die Atmosphäre spürbar und fügen sich organisch in das Gesamtkonzept ein.

Wir sind unwürdig! Atlantean Kodex spielen sich spätestens jetzt in den Olymp und verdienen allen Erfolg der Welt. Mit durchdachtem Konzept und Mut zur Tradition hat die Band ein absolutes Meisterwerk erschaffen. Das war ebenso vorhersehbar, wie unvorhersehbar. Nur in den allerwenigsten Fällen schafft es Bands solch hohe Qualität nicht nur durchweg zu halten, sondern auch zu toppen. Den Musikern gelingt alles und noch viel mehr. Über dieses Album wird man sicherlich auch in zehn Jahren noch sprechen. Es unterstreicht die Zeitlosigkeit dieser Musik und ist nichts anderes als eine pure Machtdemonstration, ein Monument und zukünftiger Klassiker.

Sascha Scheibel

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Alpha and the Occident 02:01 Show lyrics
2. People of the Moon 09:01 
3. Lion of Chaldea 06:45 
4. Chariots 08:29 
5. The Innermost Light 03:34 
6. A Secret Byzantium 08:55 
7. He Who Walks Behind the Years 08:53 
8. Spell of the Western Sea 01:27 
9. The Course of Empire 10:46
10. Die Welt von Gestern 02:43

Kêres - Ice, vapor and crooked arrows

Keres  Ice,Label: Terratur Possessions

Spielzeit: 42:19 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da ist er wieder, der Herr Atvar! Gerade noch lief das alte Demo "Armageddon sun" seiner früheren Band Karmic Void (Review hier!) bei mir, hier bei Kêres ist er komplett allein unterwegs. Und das verdammt fleissig, so soll es schon über zwanzig Demos geben (seit 2004) und "Ice, vapor and crooked arrows" ist auch schon sein vierter Longlayer. Bislang kannte ich noch gar nichts von dem Kollegen, deshalb bin ich völlig ohne irgendwelche Erwartungen an die Sache herangegangen - und siehe da: Die Scheibe ist extrem geil! Atmosphärischer Black Metal der Güteklasse A schallt uns hier entgegen, der ein verdammt gutes Beispiel dafür ist, dass man gar nicht unbedingt was extrem innovatives aufbieten muss, um richtig gute Musik zu kreieren. Denn die Zutaten, mit denen Atvar hier arbeitet, sind absolut typisch für dieses Subgenre, aber so wie sie zusammengefügt werden ist einfach grandios. So wird zum Beispiel der Gesang mit lecker Hall unterlegt (selbstverständlich!!), aber so perfekt wie das hier arrangiert ist, habe ich es nur bei wenigen anderen Bands gehört! Auch hat der gute Mann ein echtes Händchen für gutes Songwriting, die Tracks sind majestätisch, kraftvoll und begeistern mit einer dunklen, unheilvollen Atmosphäre. Dieser Mann hat echt Talent (was man ja oft anzweifelt, wenn ein Künstler so viel Material rausballert!) und ich werde mich mal so langsam in die Diskographie von Kêres einarbeiten, lohnt sich bestimmt!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dream of Clouds 06:16
2. The Sleeping Master 03:16
3. At the Arch of Victories 06:03
4. Grail Dance 04:33
5. Into the Underworld 05:31
6. Moon Guide 05:25
7. Instrumental 02:32 
8. The Tall Ones 03:46
9. Sleepers Below 04:57

Karmic Void - Armageddon sun

KARMIC VOID   Armageddon SunLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 17:45 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Geschlagene 11 Jahre nach der erstmaligen Veröffentlichung (damals noch als streng limitierte Kassette!) bringen die Kollegen von Terratur Possessions das einzige Werk von Karmic Void nochmal heraus, diesmal als schöne MLP. Knapp 18 Minuten wird uns räudiger Midtempo Black Metal von den Herren Gorath und Atvar dargeboten, (letzter begegnet uns übrigens beim neuen Album von Kêres (Review hier!) wieder!) der gerade für ein Demo eigentlich recht gut gelungen ist. Ein dreckiger Sound in Demoqualität und eine ausgesprochen ätzende Stimme runden das Teil ganz gut ab, mehr ist zu der finnischen Band auch eigentlich nicht zu sagen. Ein kleiner (und kurzer!) Genuss für Zwischendurch, solide gemacht - mehr aber auch nicht. Kannste nix mit falsch machen, aber es stirbt auch niemand, der das Gerät jetzt nicht in der Sammlung stehen hat.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist: 

1. Dreaming in Ideal Void 05:01
2. Armageddon Rides 06:57
3. Blindeness, Muteness, Stillness 06:13

 

Arcane Frost - Dragged into the void

Arcane Frost  DragLabel: Bleeding Heart Nihilist Records

Spielzeit: 17:50 (MC) + 32:45 (CD)

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Sehr schön, die Jungs von Arcane Frost sind wieder da! Eine feine Sache, denn ihre Debüt-Kassette hatte mir damals echt gut gefallen (Review hier!) und da freut man sich natürlich, wenn aus der Band keine Eintagsfliege geworden ist. An der Besetzung hat sich nix geändert, was ja grundsätzlich als positiv zu bewerten ist! Gehen wir also direkt über zu den vier neuen Songs - und da hat sich schon etwas getan. Der nordische Black Metal steht immer noch fett auf der Tageskarte, man ist aber grundsätzlich ein wenig langsamer geworden und verbringt die meiste Zeit im Midtempo-Bereich, was der Musik sehr gut tut, gewinnt sie dadurch noch mehr an Intensität und wirkt allgemein massiver und schwerer - eine gelungene Weiterentwicklung. Auch sonst knüpft man direkt an die hohe Qualität des Vorgängers an, der Gesang des Herrn Dennis variiert immer noch gekonnt zwischen Kreischen und Growlen, der Sound ist knochentrocken und die Atmosphäre ist eiskalt und böse. Also eine durch und durch gelungene EP, die auch noch freundlicherweise an meinem Geburtstag erscheint (das wär' doch echt nicht nötig gewesen...). Ich möchte Euch übrigens dringend ans Herz legen, die CD-Version zu kaufen, denn nur hier gibt es als Bonus die drei Songs der "Cosmic Winter"-Kassette, das lohnt sich dann also doppelt!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Shattered Thrones
2. Dragged into the Void
3. Under a Starless Sky
4. Flayer

Aske + Kuutar + Old Pagan + Black Candle: Four ways of blasphemy (A Finnish-Saarlandian Alliance)

AskeLabel: Narbentage Produktionen

Spielzeit: 25:05 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine hübsche Zusammenstellung präsentieren uns heuer die Kollegen von Narbentage und haben vier interessante Bands gefunden, die mit jeweils einem Song auf dieser Split vertreten sind. Es beginnen Aske aus Finnland, die mir bislang noch nicht bekannt waren (obwohl sie schon seit 1996 existieren und Sänger Behemoth auch schon bei Bands wie Azazel, oder Vornat mitgespielt hat...). Hier gibt es soliden, aber nicht sonderlich aufregenden Old School Black Metal, der recht räudig aus den Boxen springt. Weiter geht's mit Kuutar, bei denen schon wieder der Herr Behemoth zu finden ist. Hier bedient er Gitarre, Mikro und Drums und wird dabei von der bezaubernden Brasilianerin Satana am Bass unterstützt. Musikalisch geht es (ähnlich wie bei Aske!) in die Old School Black Metal Ecke, gefällt mir allerdings ein wenig besser. Nun gibt sich die wohl (zumindest in Deutschland!) bekannteste Band dieses Silberlings die Ehre, nämlich die Szene-Urgesteine von Old Pagan aus Saarbrücken. Die spielen mit "En vind av sorg" einen Darkthrone-Song (von der "Panzerfaust"!), was natürlich ordentlich knallt. Trotzdem hätte ich mir lieber was eigenes von den Jungs gewünscht, gerade weil man die Coverversion auch schon der "Demo-Collection"-CD kennt. Bei der letzten Band habe ich dann erst mal gestutzt - kommen die nicht aus Luxemburg? Richtig, aber da man mittlerweile wohl ins Saarland übergesiedelt ist, hat alles seine Ordnung. Musikalisch bin ich positiv überrascht, so kenne ich nämlich nur deren beiden ersten Werke ("The faceless angel" - 2002 und "Lead me to the tombs" - 2006), die waren soweit ganz ok, der neue Song ist da schon ein ganz anderes Kaliber und für mich definitiv der Etappensieger. Sehr grimmig, geschickt zwischen flott und halb-flott tanzend und atmosphärisch ausgesprochen düster - find ich richtig dufte! Das Beste kommt halt zum Schluss! Insgesamt eine ansprechende Split, die Finnen bekommen von mir jeweils ein "L", die einheimischen Formationen ein "XL". Übrigens, sowohl Kassette, als auch CD sind auf unter 100 Exemplare limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Aske - Lustful Needs (Goat Sperm) 04:06
2. Kuutar - Enter to Eternal Void
3. Old Pagan - En vind av sorg (Darkthrone Cover)
4. Black Candle - Thou Angel of Poisonous Flowers

Kringa - Feast Upon The Gleam

kringaLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 44:58 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Nicht wenige dürften schon ganz heiss auf dieses Debüt gewartet haben, da sich die Österreicher mit ihren bisherigen Veröffentlichungen (drei EPs und drei Demos) ja schon einen gewissen Ruf in der Szene erarbeitet hatten. Und das Warten hat sich definitiv gelohnt, denn "Feast upon the gleam" ist ein absoluter Volltreffer geworden!! Intensiv - das ist das Wort, welches dieses Album wohl am treffendsten beschreiben dürfte. Das fängt schon beim Tempo an, die Geschwindigkeit ändert sich ständig von rasend bis doomig. Auch die Atmosphäre präsentiert sich ausgesprochen vielseitig: Purer Hass trifft auf episch/majestätische Momente und auch einige ruhige (fast schon melancholische) Passagen findet man auf dem Album. Ebenfalls ist der Gesang unglaublich facettenreich und wenn es dann hier und da noch ein paar fiese Rückkopplungen gibt, als hätten Eyehategod kurz im Studio vorbei geschaut, dann ist das Gesamtpaket perfekt geschnürt. Denn dies zeichnet "Fest upon the gleam" ganz besonders aus: Diese mannigfaltigen Einflüsse und musikalischen Ingredienzien harmonieren ganz ausgezeichnet miteinander und formieren sich zu einer homogenen Einheit, die mich sofort schwer begeistert hat! Ein wirklich hochklassiges Werk ist den Kollegen da gelungen, welches ich Euch nur wärmstens empfehlen kann!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. As Kaleidoscope Patterns Arise 06:21
2. Unwind the Gap Anew 06:54
3. To Sleep in Vermin Velvet 06:31
4. Eroding Passage 08:24
5. Cloak of Unbound Fears 07:42
6. Eyers of Stone 09:06

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