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Voimaton - Demo 2019 (MC)

VoimatonLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 16:27 Min.

Genre: Death Doom

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Bei Voimaton haben sich drei Burschen aus dem amerikanischen Death Metal Underground zusammengefunden, um gemeinsam das musikalische Gaspedal mal etwas ruhen zu lassen. Wobei so wirklich komplett doomig geht es hier nicht zur Sache, vielmehr halten sich Death und Doom die Waage. So ganz grob könnte man vielleicht Asphyx oder Sorrow als Vergleich anführen. Auf jeden Fall macht das Trio auf seiner Debüt-Kassette sehr viel richtig: Die drei Songs sind düster, dreckig und ordentlich brutal. Das Spiel mit dem Tempo verstehen die Musiker aus Chicago ganz ausgezeichnet, mir persönlich gefällt es (wie so oft!) am besten, wenn's so richtig schön modrig/langsam aus den Kopfhörern quillt, weshalb Song Nummer drei "Apotheia" auch mein absoluter Favorit dieses Tonbandes ist. Ein richtig geiler Einstand wie ich finde und ich hoffe stark, dass es von der Band sehr bald noch mehr zu hören geben wird!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Erudition
2. Primal
3. Apotheia

Endseeker - The Harvest

Endseeker TheHarvestLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 42:23 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Hamburger Jungs von Endseeker haben schon eine rasante Karriere hinter sich: Erst 2015 enterten sie die Szene mit ihrer Debüt-EP "Corrosive revelation" (Review hier!), knapp vier Jahre später sind sie bereits beim Branchenriesen Metal Blade unter Vertrag und beglücken uns heuer mit ihrem zweiten Longplayer. Und dieser beweist eindrucksvoll, warum die Band den Erfolg volle Lotte verdient hat. Fast schon nahtlos wird an den Vorgänger (Review hier!) angeknüpft und gnadenloser Old School Death Metal zelebriert. Auch diesmal bedient man sich bei Stilelementen aus den verschiedenen Death Metal Richtungen, wobei der Schwerpunkt immer noch und konsequent beim guten alten Schwedentod liegt. (Jawoll!!!) Das Niveau der Songs ist atemberaubend und durch das unglaublich geile Organ von Glatzen-Pers Urenkel Lenny wird der Spaß grandios abgerundet. Das Album hat einen ausgezeichneten Sound, ohne je in Plastik/Hochglanz-Gefilde abzuschmieren und ist komplett brutal wie Sau! Sehr geil ist auch die Wahl des Rausschmeisser-Coversongs: "Symphony of destruction" von Megadeth in ein Death Metal Gewand zu kleiden, ist nicht eine großartige Idee, sondern wird auch sehr cool umgesetzt (von hier aus übrigens Gute Besserung an den an Krebs erkrankten Dave Mustaine!). "The Harvest" ist ein wirklich ausgezeichnetes Stück Death Metal geworden, das keinen Freund dieses Genres kalt lassen dürfte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Parasite
02. Pulse
03. Cure
04. Spiritual Euphoria
05. Whores of War
06. The Harvest
07. Epitome of Decadence
08. Immortalized
09. Vicious Devourer
10. Symphony of Destruction (Bonus)

Meuchelmord - Waffenträger

meuchelmord Label: Purity Through Fire

Spielzeit: 47:32 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Meine Fresse, was hat man denn dem Herrn Cernunnos in die Frühstücksflocken gemischt? Waren ja bislang schon die musikalischen Ausbrüche seines Ein-Mann-Unternehmens Meuchelmord echt nicht von schlechten Eltern, so kann man bei seinem neuen Werk "Waffenträger" von einem heftigen Sprung nach Vorne sprechen. So kraftvoll und stark, so unglaublich treffsicher auf den Punkt gebracht hat man das echt noch nicht von dem Kollegen gehört! Ob mit gewalttätiger Raserei oder im Midtempo-Bereich agierend, ein jeder Song kann voll und ganz überzeugen, ist unglaublich brutal und mit einer unheilvoll/kalten Atmosphäre versehen, die extrem packend ist. Inhaltlich geht es um Krieg, Krieg und nochmals Krieg, was ein wenig an das letzte Album von Minenfeld erinnert (Review hier!), gerade weil auch Cernunnos ähnlich niveauvoll und ohne zu verherrlichen an die Sache herangeht. Durch den dezenten Einsatz von historischen Samples und allerlei Kriegsgeräuschen (MG-Feuer u.ä. ...) wird die schon erwähnte Atmosphäre gekonnt verstärkt und rundet damit das Ganze ausgesprochen gelungen ab. Ein kleines Schmankerl hat das Album dann am Schluss auch noch zu bieten: Zwei der Songs (die übrigens komplett auf Deutsch dargeboten werden!) werden nochmal intoniert und zwar von Gastsängern in deren Muttersprache! So wird aus "Feuersturm" "Firestorm", gesungen von Hrafn (Thy Dying Light) und aus "Kaltes Licht" macht der finnische Sänger Tyrant (von Malum) kurzerhand "Kylmä maa". Eine coole Idee, die mir sehr gut gefällt. Insgesamt ist "Waffenträger" ein extrem starkes Black Metal Album geworden, welches definitiv das mit Abstand Beste ist, was Cernunnos bislang so veröffentlicht hat! Ich bin auf jeden Fall schwer begeistert!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Anmarsch 01:11
2. Wolga-Bataillon 03:51
3. Ostfront 04:22
4. Kaltes Land 06:36
5. Grabenkampf 03:22
6. Feuersturm 03:49
7. Flakfeuer 03:59
8. Sieben Tage 04:04
9. U-Boote vor! 05:52
10. Firestorm 03:50
11. Kylmä maa 06:36

Norkh - Tides of Acid // Piles of Dirt

Norkh  Tides of Label: Bleeding Heart Nihilist Productions

Spielzeit: 41:02 Min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Selten passt die Beschreibung "Black/Death Metal" so punktgenau wie bei den Rabauken von Norkh! Das Trio aus Berlin befindet sich stilistisch quasi mittendrin in der Schnittmenge dieser beiden Spielarten und garniert mit einem fetten Schwung Rotz und Punk ballert man uns auf dem Debüt-Werk einen unwiderstehlich räudigen Bastard um die Ohren. Das Album knallt vom ersten Ton an wie die Hölle und hat mich bereits beim ersten Hördurchlauf gepackt und nicht mehr losgelassen. Dabei wird keineswegs stumpf drauflos geballert (auch wenn sie das am Besten können!!), nö hier wird geschickt mit dem Tempo gespielt, es gibt herrliche "Ughs" zu hören, genauso wie zarte Schreiereien der Marke "Schniedel trifft auf Reissverschluss" (Aua...) und so versprüht die ganze Platte einen angenehmen Old School Charme, dem man sich einfach nicht entziehen kann (aber eigentlich auch gar nicht will!!). Schöner Krach mit rauer Seele: Ehrlich, erdig und das Ganze noch mit der passenden Spielfreude eingekloppt - fertig ist ein extrem unterhaltsames Album, das mich voll und ganz überzeugt hat!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Creatures of Soil 04:43
2. State of Surveillance 05:20
3. Fire Firmament 04:11
4. Plague Moon 06:41
5. Silicon, Plastic, Glass 05:46
6. Patriotic Hordes 02:23
7. Circle of Serpents 09:08
8. Black Dreams 02:50

Pa Vesh En - Pyrefication

Pa Vesh En  PyreficationLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 39:10 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da sind sie wieder, die Rumpel-Könige aus Weissrussland! Hatten sie uns erst im Mai mit ihrer "Cryptic rites of necromancy"-7" (Review hier!) beglückt, so gibt es nun Nachschub in Form eines flotten Longplayers. Geändert hat sich im Hause Pa Vesh En überhaupt nichts, d.h. es gibt wie immer extrem geile Songs mit einem extrem beschissenen Sound auf die Ohren. Deshalb kann ich es mir diesmal mit meiner Kritik echt leicht machen, wer die Band bislang geil fand, der kann auch jetzt bedenkenlos zuschlagen, alle anderen finden's eh scheisse. Ich persönlich würde allerdings allzu gerne nur ein einziges Mal was von den Kollegen in einem auch nur halbwegs vernünftigen Soundkostüm zu hören bekommen, denn ich bin immer noch der Meinung, dass hier mit dieser (zumindest konsequenten!) Antihaltung in Punkto Produktion ein unglaubliches Potential verschenkt wird. Sei's drum, zumindest sind die Weissrussen produktiv, da werden wir sicherlich schon bald was Neues auf die Lauscher bekommen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. ...in the Ghosty Haze 03:31
2. Wastelands of Plague 07:05
3. Call of the Dead 04:03
4. A Cacophony of Spiritual Transition 04:11
5. Grotesque Abomination 04:09
6. With Splendor of the Night 04:25
7. Fog of Death 05:36
8. Pyre of the Forgotten 06:06

Evoked - Ravenous Compulsion

Evoked  Ravenous CompulsionLabel: FDA Records

Spielzeit: 32:17 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Uhhhhh - was ist hier eigentlich los in Death-Metal-Country? Derzeit geht hier jedenfalls gewaltig was ab! Das Trio Evoked mischt hier ordentlich mit und präsentiert mit seinem Debütalbum acht Oldschool-Perlen, die irgendwo zwischen Elchtod und Death-Doom zu verorten sind. Der acht Stücke umfassende und es auf etwas mehr als 32 Minuten bringende Silberling der Herren Bonesaw, Artilleratör und Accuser, treffend 'Ravenous Compulsion' betitelt, passt somit ausgezeichnet zu dem restlichen Roster von F.D.A. Records.
Ich könnte jetzt noch ewig viel über wahnwitzige Geschwindigkeit, garstige Vocals und weiß der Kuckuck was schreiben, doch dazu habe ich gerade keine Lust. ;) Ich vergebe eine wohlverdiente XL-Wertung und höre statt dessen noch mal in die Platte rein.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Resurrect The Source
02. Not Of Human Flesh
03. The Trophy
04. Ravenous Compulsion
05. Into Obliteration
06. Desolate Animation
07. Festering Alive
08. Putrid Faith

Insomnium - Heart like a grave

Insomnium heartLabel: Century Media Records

Spielzeit: 60:57 Min.

Genre: Melo-Death

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Passend zum baldig beginnenden Herbst, kommen die Düsterheimer von Insomnium mit ihrer nun schon achten Platte um die Ecke. Im Vergleich zum Vorgänger ist man wieder zum bewehrten Einzelsong Schema zurückgekehrt, und bekommt zehn frische Tracks geboten.

Neu dabei in der illustren Runde ist nun Jani Liimatainen, seinerseits ehemals unter anderem bei den finnischen Dudelkönigen Sonata Arctica aktiv. Besagter Herr bringt neue Akzente an der Gitarre und steuert einige Clean-Vocal Passagen bei.
Viel neues findet auf diesem Album nicht statt, soviel ist sicher. Der Albumtitel prophezeit dunkle Schwermut und Melancholie und ja, diese ist auch auf diesem Werk dominant, ab und an wirken die Melodien die rausgehauen werden aber fast schon fröhlich verspielt. Dabei bewegt sich alles im gewohnten Insomnium-Rahmen, das Album hätte genauso wohl auch schon vor mehreren Jahren rausgekommen worden sein. Das ist per se aber nichts schlimmes, denn die angebotene Qualität ist konstant hoch und erlaubt sich keine Ausfälle. Die Vocals von Bandleader Niilo Sevänen ballern nach wie vor und sind jederzeit gut verständlich. Durch den Einsatz von mittlerweile zwei verschiedenen Klarsängern ergeben sich einige schöne durchdringende melodiöse Gesangsparts.

Hervorzuheben sei der längste Song der Platte "Pale Morning Star". Dieser beginnt bedächtig und knüppelt wenig später wundervoll los, ohne dabei die Melancholie zu kurz kommen zu lassen. Über neun Minuten Spielzeit, bringt der Track alles zusammen, was Insomnium ausmacht. Er lebt von diversen Wechseln im Tempo und bindet gekonnt schicke Soli ein und hält die Aufmerksamkeit durchweg hoch.

Nicht viel Neues bei Insomnium also. Die Band liefert auf gewohnt hohem Niveau ab. Durch das neue Bandmitglied ergeben sich ein paar stimmungsvolle Momente, ansonsten bleibt alles beim Alten. Trotzdem enttäuscht die Band nicht und liefert durchweg auf mindestens hoher Qualität ab. Fraglich ist nur, wie lange dieser Stil weitergeführt werden kann, ohne sich langsam abzunutzen. Noch sind Insomnium aber davon gekommen und machen mit "Heart Like A Grave" wenig falsch und viel richtig.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. Wail of the North 03:05
2. Valediction 05:05
3. Neverlast 04:46
4. Pale Morning Star 08:58
5. And Bells They Toll 06:01
6. The Offering 05:00
7. Mute Is My Sorrow 06:02
8. ​Twilight Trails 07:06
9. Heart like a Grave 07:05
10. ​Karelia 07:49

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