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Whitechapel - The Valley

whitechaple2019Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 40:29 min.

Genre: Deathcore

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wenn schon Deathcore, dann Whitechapel! Zumal man sich bei der Ami-Kapelle ja beim letzten Longplayer "Mark of the blade" (Review hier!) getraut hat, dem engen Deathcore-Korsett mit ein paar interessanten genrefremden Einflüssen (z.B. Klargesang...) zu entfliehen. Das ist jetzt gute drei Jahre her, die Deathcore-Szene ist so gut wie tot und die Kollegen aus Knoxville haben diesen Stil auf ihrem neuen Album weitergeführt, auch ein wenig ausgebaut und haben damit genau den richtigen Schritt getan, um als eine der wenigen Bands dieses Genres auf lange Sicht überleben zu können. Schon der Opener zeigt das neue Gesicht der Band mit großartigen Melodien und dem schon erwähnten Klargesang, ohne dabei ihre Deathcore-Wurzeln zu vergessen und diese noch mit grandiosen Growls brutal zu veredeln. Ausgesprochen facettenreich präsentiert man sich und gerade ein Song wie "Hickory Creek", der fast schon balladeske Züge trägt, hätte man Whitechapel noch vor fünf, sechs Jahren niemals zugetraut. Aber trotz all dieser Veränderungen ist die Band immer noch höllisch aggressiv unterwegs und ich denke, dass die Weiterentwicklung dezent genug vonstatten geht, so dass auch altgediente Fans diese nachvollziehen und geniessen können. Ein richtig gutes Album!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. When a Demon Defiles a Witch
2. Forgiveness Is Weakness
3. Brimstone
4. Hickory Creek
5. Black Bear
6. We Are One
7. The Other Side
8. Third Depth
9. Lovelace
10. Doom Woods

Terror Oath - Terror Oath

Terror Oath  Terror OathLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 16:49 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Blasphemy, Revenge, Angelcorpse... - Wer schon bei dieser kurzen Aufzählung vor Verzückung einen feuchten Schlüpfer bekommt, dem kann ich nur zurufen: Herzlichen Glückwunsch! Du gehörst ohne Zweifel zur Zielgruppe für Terror Oath. Eigentlich vor fast genau fünf Jahren als Kassette veröffentlicht (mehr gibt es dann auch nicht von der Band!), hat man sich bei Iron Bonehead gedacht: Coole Mucke, die kloppen wir mal auf Vinyl! Recht so! Denn die drei Songs sind wunderbar räudig, kaputt und aggressiv bis zum Anschlag. Alle vier involvierten Musiker sind alte Szene-Hasen, die schon in unzähligen Bands des Extrem Metal Genres ihr Können bewiesen haben. Ob vorliegende EP nur mal so eine flotte Spaßgeschichte war? Keine Ahnung, ist auch völlig egal, Hauptsache das Ganze knallt wie Sau. Knapp 17 Minuten bekommt der Hörer die ultimative akustische Abrissbirne um die Ohren geprügelt und dann ist Schluss. Punkt, Aus, Ende. Schöner, chaotischer Krach!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Terror Oath 03:22 
2. Drunk on the Blood of Eternal Triumph 04:49
3. Desolations Kommand 08:38

Verwüstung - Gospel ov fury

verwuestungLabel: Handful of Hate Records

Spielzeit: 36:19 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Verwüstung kommen aus dem fernen Weißrussland und präsentieren uns mit "Gospel ov fury" ihren zweiten Longplayer. Laut dem Metal-Archive haben die früher Black Metal gespielt und sind nunmehr zum Thrash übergelaufen. Totaler Quatsch!!! Die Kollegen haben nämlich immer schon eine höllisch brutale Mischung aus beiden Musikstilen zum Besten gegeben. Somit kann jeder, der das (mittlerweile auch schon vier Jahre alte) Debüt "The lash of Nihil" als angenehmen Hörgenuss in Erinnerung hat, auch heuer wieder ein Ohr riskieren. Die Russen prügeln sich herrlich räudig durch die Steppe: Aggressive Atmosphäre, schepperndes Schlagzeug und ein lecker angepisster Sänger - so macht man das! Irgendwie altmodisch, rumpelig und mit unheimlich viel Spaß inne Backen eingespielt. Nix Weltbewegendes, aber mir gefällt so was ja immer recht gut - deshalb: Daumen hoch!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Ashen Communion 06:49
2. The Purge 03:39
3. Hellfire Rock'n'Roll 03:35
4. Madness Closing In 04:18
5. Baalzelmoth 04:35
6. Dissolution 03:11
7. The Ultimate Leveller 03:39
8. Impulse to Kill 03:03
9. Unstoppable (Outro) 03:30

Nusquama - Horizon ontheemt

Nusquama  Horizon ontheemtLabel: Eisenwald

Spielzeit: 37:36 min.

Genre: Post Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Bei Nusquama handelt es sich quasi um eine kleine "Supergroup" der niederländischen Black Metal Szene, so tummeln sich dort nämlich Musiker von Bands wie Laster, Fluisteraas, Lubbert Das, Turia und so manch anderer. Die Musik von Nusquama nun als Melange aus all diesen Formationen zu bezeichnen läge auf der Hand, trifft es aber nicht wirklich. Denn hier finden wir sehr typischen Post Black Metal, der nur ganz gelegentlich Ausflüge in die Ecke des klassischen Black Metals unternimmt. Das Beste an der CD ist definitiv Sänger T., den manche von Euch vielleicht schon von seiner zweiten Kapelle Turia kennen. (Ihre Split mit Fluisteraas habe ich hier besprochen!) Der Typ hat wirklich eine extrem ätzende und kaputte Stimme, die mir sehr gut gefällt. Musikalisch ist das Ganze dagegen leider recht unspektakulär ausgefallen, zwar ok in Szene gesetzt, aber recht vorhersehbar und ohne großartige Überraschungen. Gute Standart-Mucke, aber qualitativ sind wir aus unserem Nachbarland gerade in letzter Zeit weitaus besseres gewohnt. Soweit geht "Horizon ontheemt" in Ordnung, mehr darf man allerdings nicht erwarten.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

De Aarde Dorst
Wrevel
Vuurslag
Eufrozyne
Ontheemd
Met Gif Doordrenkt

Scarlet Aura - Hot'n'Heavy

Scarlet Aura  Hot'n'Heavy Label: Silver City Records

Spielzeit: 56:45 min.

Genre: Hard Rock/Heavy Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch wenn es bei uns vorwiegend um die härtesten (bis ganz doll harten!) Auswüchse des Metal-Universums geht, so finden immer wieder mal auch "normale" Veröffentlichungen ihren Platz auf der XXL-Rock Seite. So auch die rumänische Hard Rock/Heavy Metal Band Scarlet Aura, die unlängst mit "Hot'n'Heavy" ihren zweiten Longplayer herausgebracht haben. Warum diese Band? Ist es vielleicht das herrliche (weil ultra-kitschige!!!) Cover? Auch, aber mein Entscheidung, die Platte vorzustellen, hat einen anderen Grund: Die Sängerin Aura Danciulescu! Die Frau hat nämlich eine wirklich extrem geile Stimme, wunderbar rauchig und intensiv, aber gleichzeitig auch voller Gefühl. Wer auf Stimmen wie (zum Beispiel) die von der großartigen Bonnie Tyler (die eigentlich Gaynor Hopkins heisst, wusste ich bis gerade gar nicht...) steht, der sollte unbedingt mal in "Hot'n'Heavy" reinhören. Denn Aura versteht es ganz ausgezeichnet den Songs, die allesamt recht gut (allerdings nicht unbedingt herausragend) sind, diesen ganz eigenen Touch zu verleihen, sodass sich das Ergebnis erfreulich von den unzähligen Hard Rock/Heavy Metal-Bands absetzt und eine ganz eigene Marke mit einem hohen Wiedererkennungswert setzen kann. Ein gutes Album mit einer sehr guten Sängerin. Wer also zwischen Kadaverficker und Blasphemy mal Bock auf bodenständigen, ehrlichen Rock hat, der sollte mal hier reinhören, anstatt irgendwelche Möchtegern-Rocker zu unterstützen, die für ihre CDs Werbung bei DMAX machen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

This Future Becomes Our Past
Hail to You!
In the Name of My Pain
Hot 'n Heavy
Fallin' to Pieces
Glimpse in the Mirror
You Bite Me I Bite You Back
Hate Is Evanescent, Violence Is Forever
Silver City
Light Be My Guide
Let's Go Fuckin' Wild
To New Horizons

Uijuijui - Es ist kompliziert

uijuijuiLabel: Musikfladen

Spielzeit: 40:09 min.

Genre: u. a. Elektro-Pop

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wer die eine oder andere meiner über 400 für XXL-Rock verfassten Reviews gelesen hat, wird wissen, dass ich nicht nur ein beinharter Metal-Fan bin, sondern auch ein Faible für Punk Rock und Abseitiges habe. Unter Abseitiges verstehe ich Sachen, die zu bekloppt und/oder schräg sind, um von mir für scheiße befunden zu werden. Die Kunst-Knallköppe HGichT und die abgefahreneren, aber recht unbekannten Neue-Deutsche-Welle-Formationen wie Palais Schaumburg oder Foyer des Arts fallen darunter, oder auch die kongenialen, aber völlig unbekannten Superstolk 2000.

Die Mitglieder der 2009 gegründeten Kapelle UiJuiJui kommen aus den Metropolen Berlin und Lüneburg (harr harr), nennen sich Naomi Sample, ZackiBoy, Stefan Ivanov und Nico Breavman und veröffentlichten ihr Debütalbum ' Masters of Love' im darauffolgenden Jahr. Die Stücke auf 'Es ist kompliziert' stammen aus den Jahren 2010 bis 2015, wurden von Aufnahmeleiter Björn Engelberg (Chaos Compressor Club) in Form gebracht und sollten eigentlich bereits 2017 veröffentlicht werden. Doch es kam aufgrund eines kleinen menschlichen Fehlers anders, so dass die Scheibe nun letztendlich vor etwas mehr als zwei Monaten erschien.
Im Großen und Ganzen kann man die Mucke als elektronischen Pop mit leierndem Sprechgesang bezeichnen, der sehr viel Retro-Charme versprüht, eben auch weil das Quartett sich sicherlich an Songs der NDW-Welle orientiert. Die meisten Tracks sind äußerst schräg ausgefallen, was an den oft debilen Texten liegen mag oder vielleicht auch daran, dass immer wieder mehrstimmiger Eunuchengesang und irrwitziges Herumgeheule zum Einsatz kommen. Auf drei Songs ('Superstars', 'Heute' sowie 'Rudolf liebt Maschinen') hätte ich auch gut und gern verzichten können, andere werden vielleicht gerade diese mögen.
Zeitgleich mit 'Es ist kompliziert' wurde übrigens die Remix-EP 'Es ist noch komplizierter' veröffentlicht, die mir jedoch nicht vorlag. Laut Facebook des Quartett enthält sie von Freunden angefertigte Remixe.

Übrigens: Wer sich von den Live-Qualitäten der Burschen überzeugen möchte, hat am 18. Mai dieses Jahres Gelegenheit dazu. Sie spielen im Gasthaus Nolte in Lüneburg.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Hyper Hyper Hyper
02. Atzenmucke Kontorscheiss
03. Superstars
04. Einer hupt immer (Überall sind Menschen)
05. Harmonie am Elbstrand
06. Aua
07. Heute
08. Rudolf liebt Maschinen (live)
09. Zwischen Hütten und Palästen
10. Mein Junge
11. Chaos & Kontrolle

Idle Hands - Mana

idlexxlhands 2019Label: Eisenwald

Spielzeit: 40:09 min.

Genre: Gothic Rock / Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das wird das nächste große Ding, ganz sicher. Idle Hands, die letztes Jahr auf der Bildfläche erschienen und mit "Don´t Waste Your Time" einen Knaller vor dem Herrn raushauten, veröffentlichen nun endlich ihr Debüt Album. Das hat es in sich und und liefert zehn neue Nummern plus den aus der EP bekannten Track "Blade And The Will".
Idle Hands präsentieren sich dabei so originell und vielseitig, dass es eine wahre Wonne ist, den Jungspunden beim Musizieren zuzuhören. Ihre Mischung aus Heavy Metal und Gothic Rock wurde so wohl noch nie produziert und wirkt herrlich frisch. Garniert mit wenigen Screams hat die Musik etwas wunderbar nostalgisches, wirkt wenig verkopft, sondern aus dem Bauch heraus komponiert und erzielt damit eine schmackhaft unbedarfte Wirkung.

So wechseln die Tracks von Midtempo-Hammer zu cheesigen Balladen, die aber nicht zu schmalzig sind und sich perfekt in den Albumkontext einfügen. Die Vocals von Sänger Gabriel Franco erinnern dabei an verlorene Helden aus den 80ern, sind nicht perfekt aber gerade dadurch voller Charme und Charisma. Lange hat ein Debüt nicht mehr soviel Freude beim Hören bereitet wie "Mana". Nach Genuss der Platte hallt ein gewisses "Feel-Good-Feeling" noch lange nach und die Lust dieses Album immer und immer wieder zu hören macht sich breit.

Idle Hands bieten wirklich außergewöhnlich leichtfüssig wirkende Kost, die verdammt geil klingt und super produziert ist. Die Scheibe könnte im Sommer noch besser wirken, oder auf der Autobahn bei Tempo 130, oder des nachts auf dem Balkon mit einem Gläschen Wein oder, ach verdammt, eigentlich immer. Der erste Kandidat für das Album des Jahres steht somit fest und eine große Karriere scheint vorprogrammiert. Also supportet die Jungs, sie haben es sich wirklich verdient mit ihrem Mix aus Spielfreude und schlüssigem, immer auf den Punkt kommenden Songwriting, sowie Hits, Hits und nochmals Hits. Großartig!

Sascha Scheibel

XXL WertungXXL

Tracklisting:

01. Nightfall (3:34)
02. Jackie (4:11)
03. Cosmic Overdrive (3:18)
04. Don’t Waste Your Time (4:10)
05. Give Me To The Night (2:52)
06. Blade And The Will (3:28)
07. Dragon, Why Do You Cry? (3:47)
08. Double Negative (3:34)
09. It’ll Be Over Before You Know It (4:03)
10. A Single Solemn Rose (3:30)
11. Mana (3:42)

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