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Requiem - Global Resistance Rising

requim 2018xxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 32:26 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nicht jedes Comeback ist sinnvoll oder notwendig, im Falle der Schweizer Brutalo-Deather war es dagegen dringend notwendig, haben uns die Kollegen doch frecherweise geschlagene sieben Jahre auf ein neues Album warten lassen. (Buh!!!) Aber wir Metaller sind ja überhaupt nicht nachtragend und wenn man mit so einem Hammer-Teil wieder auf der Death Metal Bühne erscheint, dann ist eh ganz flott alles wieder gut! Gottseidank hat die Band nichts verlernt und zeigt auch auf "Global resistance rising" all ihr Können. und das bedeutet, es gibt eine Old School Death Metal Breitseite der heftigsten Art auf die Ohren. Altsänger Michi Kuster ist übrigens wieder mit an Bord und wie geil der growlen kann, wissen wir ja alle nur zu gut. Die Songs sind ohne Ausnahme totale Granaten geworden, knüppelhart und mit einem hervorragenden Sound versehen. Dazu hat man sich in die Hände eines ausgezeichneten Labels begeben und sich selber ein herrliches Cover-Artwork von Dan Seagrave spendiert - kann man ein Comeback besser zelebrieren? Nö! Die Schweizer haben mit ihrem neuen Album alles richtig gemacht und wer ihre bisherigen Werke geil fand, der kann hier bedenkenlos zuschlagen! Willkommen zurück!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Trackliste:

1. For the blind to see
2. Lockdown
3. DeEvolution
4. Vultures
5. No quarter given
6. Downward spiral
7. Salvation in vain
8. Greed kills
9. Resistance is rising
10. Fire in the hole

Cardiac Arrest - A Parallel Dimension Of Despair

Cardiac ArrestLabel: Memento Mori

Spielzeit: 46:35 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da sind die Jungs aus Chicago jetzt auch schon seit 21 Jahren dabei und bringen mit "A parallel dimension of despair" ihren sechsten Longplayer unters Volk. Und wie erwartet gibt es wieder knochentrockenen Old School Death Metal auf die Glocke, der unverkennbar zur US-Schule gezählt werden kann. Die Kollegen machen ganz ordentlichen Krach und gerade Sänger Adam Scott haut ultra-tiefe Growls raus, die jeder Grindcore-Band gut stehen würden. Feines Teil, auch wenn es über einen gewissen Standart nicht hinaus kommt. Innovation und eigene Ideen sucht man hier vergebens, die Band orientiert sich einfach ein wenig zu sehr an den Szene-Größen, um eine ganz eigene persönliche Note zu entwickeln. Wem das allerdings völlig egal ist, der wird von den Amis ganz vortrefflich bedient, denn ihre Mucke ist wunderbar brutal und aggressiv und wie heißt es so schön? Lieber gut geklaut, als schlecht selber gemacht! Wer also auf ordentlich eingeprügelten US-Death Metal steht, der sollte hier mal reinhören - qualitativ ist das nämlich voll in Ordnung. Gutes Standart-Geballer!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Immoral and Absurd 05:12
2. Become the Pain 03:33
3. Unforgiving... Unrelenting 03:13
4. When the Teeth Sink in 03:40
5. When Murder Is Justified 05:17
6. Drudge Demon 04:03
7. Rotting Creator 01:07
8. It Takes Form 04:03
9. This Dark Domain 05:33
10. Professional Victim 02:30
11. Voices from the Tomb 08:24

Wiegedood - De Doden Hebben Het Goed III

wiegedoodxxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 33:56 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wiegedood sind jetzt beim Branchenriesen Century Media? Na da werden doch Einige sofort wieder "Ausverkauf" rufen und spontan davon ausgehen, dass der Sound der Band jetzt verwässert und volle Kanne Mainstream sein dürfte. Ist natürlich (wie so oft!) totaler Schwachsinn, denn der Abschluss der "Die Toten haben es gut" (Erschreckend, wie wahr dieser Ausspruch ist...) Trilogie ist nicht nur ein krönender, sondern gleichsam ihr Höhepunkt. Die drei Protagonisten haben ein grandioses Werk erschaffen, welches es schafft, den Spagat zwischen extremer Aggression und faszinierenden Melodien scheinbar mühelos zu meistern. Wobei die aggressive Seite deutlich dominiert, was schon der markerschütternde Schrei, mit dem das Album eingeleitet wird, dezent andeutet. "Intensiv" ist das Wort, das bei mir nach mehrfachem Genuss der Platte am prägnantesten hängenbleibt, denn die drei Belgier entfesseln eine gewaltige Kraft, die sich meistens in purer Raserei manifestiert, aber auch in den wenigen ruhigeren Momenten voll zur Geltung kommt. "De doden hebben het goed III" ist ein ausgesprochen emotionales Album geworden, wobei ich hier definitiv nicht von Traurigkeit, Verzweiflung oder anderen zu Tränen rührenden Dingen rede, sondern von purem Hass, Aggression und Wut. Ein qualitativ extrem hochwertiges Stück Black Metal, sicherlich der heftigste Teil der Trilogie - ein mehr als würdiger Abschluss dreier verdammt bemerkenswerter Werke!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. PROWL
02. DOODSKALM
03. DE DODEN HEBBEN HET GOED III
04. PAROOL

Taphos - Demo MMXVI & 7" EP MMXVII

taphos demoLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 26:23 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Bevor im Juni das Debüt-Album der Dänen erscheint (heisst "Come ethereal somberness" und erscheint ebenfalls bei Blood Harvest), bringt man noch eben schnell die "Altlasten" der Band unters Volk. Und zwar wären das ein Demo aus dem Jahr 2016 und die 2-Track-7" (gibt es auch als Kassette) von 2017. Das ergibt insgesamt sechs Songs, die man sich auf jeden Fall reinziehen sollte, wenn man auf extrem gut gemachten, brutalen Old School Death steht. Wenn das Album auch nur halb so geil ausfällt, dann haben wir hier einen ganz, ganz heißen Newcomer, den man unbedingt unterstützen sollte. Schön räudig und dreckig knallen die Kollegen uns die Riffs um die Ohren, wobei mir ganz persönlich die vier Songs des Demos am Besten gefallen. So muss geiler Death Metal klingen, dürfte wirklich jedem Freund der extremen Klänge gefallen, da bin ich mir zu hundert Prozent sicher!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Venus' Death 02:47
2. Upon Withered Wings 04:35
3. Perpetual Void 03:28
4. Venomous Tempest 05:43
5. Sensory Depravation 04:43
6. Purging Pyres 05:07

Goat Semen - Demo 2003

Goat Semen  Demo 2003xxlLabel: Dunkelheit Productions

Spielzeit: 30:48 min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine sehr schöne Sache ist diese Veröffentlichung aus dem Hause Dunkelheit"! Hat man sich nämlich das Goat Semen"-Demo der gleichnamigen Band geschnappt und sowohl als MC, als auch als LP wieder zu musikalischen Ehren verholfen. Warum das cool ist? Nun, erst mal gehören die Peruaner zu den geilsten Krachkapellen des südamerikanischen Kontinents (in meinen feuchtesten Träumen wünsche ich mir mal eine Tour von Goat Semen" und Goatpenis - was da wohl am Ende bei rauskommt?), der Sound der Kollegen ist grandios und typischer Südamerika-Krach: Diese herrlich räudige Mischung aus Black und Death Metal, total altmodisch und gleichzeitig irgendwie zeitlos. Und dann finde ich es persönlich immer sehr gut, wenn man solche Demos (die man als normaler Sammler ja im Original nie in die Finger bekommt...) nochmal neu aufgelegt werden. Gründe genug? Nö, der wichtigste kommt nämlich noch: Die Demo-Aufnahmen sind verdammt gut, hätte ich selber gar nicht gedacht. Die Band hatte es also auch schon ihren Anfängen so richtig drauf, für Freunde des oben erwähnten Sounds also nicht nur ein kleiner "Retro-Ausflug", nein qualitativ gesehen, könnte man die Aufnahmen locker auch als ein neues Album durchgehen lassen. Ich bin voll und ganz begeistert! Warum das Teil "Demo 2003" heißt, wo nach meinen Information das Tape schon 2002 erschienen ist, kann ich allerdings an dieser Stelle nicht beantworten...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:
Side A
1. Goat Semen 02:35 
2. Sodom Graves 04:17 
3. Madre muerte 04:14
4. Warfare Noise 05:36 
Side B
5. At Luzbel's Behest 03:30 
6. Pachacamak - Oracle of the Sands 10:36

Wormlight - Wrath of the wilds

wormlightxxlLabel: Black Lion Records

Spielzeit: 55:10 min.

Genre: Schwedischer Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach zwei digitalen EPs (die ich leider (noch) nicht kenne...) starten die Schweden von Wormlight mit ihrem Debüt "Wrath of the wilds" durch und das meine ich wörtlich! Denn die Platte ist ein wahnsinnig geiles Geschoss geworden, dass mich vom ersten Song an mitnimmt und von Minute zu Minute mehr begeistert. Schonmal sehr schön, dass man ohne überflüssiges Intro sofort in die Vollen geht und der Opener und Titeltrack zeigt ohne Umschweife auf, wo hier der Hammer hängt: Black Metal der schwedischen Schule (sozusagen in den Fußspuren von Necrophobic, Dissection oder auch den seligen Throne of Ahaz!!), also großartige Melodien treffen auf eiskalte Riffs und eine ebenso klirrende Atmosphäre. Wahnsinn, wie gut diese typisch schwedische Herangehensweise bei den Kollegen hier funktioniert, die Songs sind ohne Ausnahme der Knaller, Füllmaterial sucht man auf der Platte vergeblich. Die Musiker beherrschen ihre Instrumente ausgezeichnet und gerade auch Sänger Tiamat Invictuz überzeugt auf ganzer Linie. Ein wirklich prächtiges Debüt: Brutal, melodisch, episch... hier passt alles zusammen und ich möchte das gute Stück gar nicht mehr aus dem Player nehmen - Großartig!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Wrath of the Wilds 06:31
2. Reptilian King 05:22
3. Vittramark 06:08
4. The Ghostligh's Dance 06:51
5. On Tattered Wings 05:59
6. Cry of Thy Nameless 05:45
7. Nightmare 08:07
8. Invocation (Intro) 02:08
9. Feast of the Mountain Kin 08:19

Vahrzaw - Husk

VahrzawLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 35:37 min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal einer an, die Australier von Vahrzaw hatte ich echt nicht mehr auf dem Schirm, ist ihr letztes Werk "Twin suns & wolves tongues" (Review hier!) doch gute zwei Jahre her. Aber schön, dass sie wieder von sich hören lassen, hatte mir erwähnter Vorgänger damals recht gut gefallen. Ein wenig verändert haben sich die Kollegen in ihrem Sound schon, denn ich finde sie gehen nicht mehr so chaotisch an die Sache heran, die Songs wirken etwas gradliniger und strukturierter. Das ist aber nichts schlechtes, denn eins herrscht bei den Australiern immer noch vor: Pure Brutalität!! Extrem heftig prügelt man sich durch die Spielzeit und hat trotzdem (das hat sich erfreulicherweise nicht geändert!!) immer noch Zeit für technische Feinheiten und kleine Spielereien, die oft beim ersten Durchlauf noch gar nicht auffallen, denn da ist man zunächst noch total geplättet von der gnadenlosen Aggression, welche die Musiker entfesseln. Eine gewisse Entwicklung lässt sich also entdecken, aber meines Erachtens an genau der richtigen Stelle, so lasse ich das sehr gerne durchgehen. Verdammt heftiges Geschoss, meine Herren!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Traveller 03:36
2. Fiends in the Aether 04:14
3. Black Night by Firelight 04:25
4. The King in Yellow 04:47
5. The Epitaph of Garmonbozia (Parts I & II) 06:11
6. House of the Red & White Lions 02:36
7. Kneel Kiss Kill 04:09
8. Husk 05:39

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