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Arcane Frost - Dragged into the void

Arcane Frost  DragLabel: Bleeding Heart Nihilist Records

Spielzeit: 17:50 (MC) + 32:45 (CD)

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Sehr schön, die Jungs von Arcane Frost sind wieder da! Eine feine Sache, denn ihre Debüt-Kassette hatte mir damals echt gut gefallen (Review hier!) und da freut man sich natürlich, wenn aus der Band keine Eintagsfliege geworden ist. An der Besetzung hat sich nix geändert, was ja grundsätzlich als positiv zu bewerten ist! Gehen wir also direkt über zu den vier neuen Songs - und da hat sich schon etwas getan. Der nordische Black Metal steht immer noch fett auf der Tageskarte, man ist aber grundsätzlich ein wenig langsamer geworden und verbringt die meiste Zeit im Midtempo-Bereich, was der Musik sehr gut tut, gewinnt sie dadurch noch mehr an Intensität und wirkt allgemein massiver und schwerer - eine gelungene Weiterentwicklung. Auch sonst knüpft man direkt an die hohe Qualität des Vorgängers an, der Gesang des Herrn Dennis variiert immer noch gekonnt zwischen Kreischen und Growlen, der Sound ist knochentrocken und die Atmosphäre ist eiskalt und böse. Also eine durch und durch gelungene EP, die auch noch freundlicherweise an meinem Geburtstag erscheint (das wär' doch echt nicht nötig gewesen...). Ich möchte Euch übrigens dringend ans Herz legen, die CD-Version zu kaufen, denn nur hier gibt es als Bonus die drei Songs der "Cosmic Winter"-Kassette, das lohnt sich dann also doppelt!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Shattered Thrones
2. Dragged into the Void
3. Under a Starless Sky
4. Flayer

Aske + Kuutar + Old Pagan + Black Candle: Four ways of blasphemy (A Finnish-Saarlandian Alliance)

AskeLabel: Narbentage Produktionen

Spielzeit: 25:05 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine hübsche Zusammenstellung präsentieren uns heuer die Kollegen von Narbentage und haben vier interessante Bands gefunden, die mit jeweils einem Song auf dieser Split vertreten sind. Es beginnen Aske aus Finnland, die mir bislang noch nicht bekannt waren (obwohl sie schon seit 1996 existieren und Sänger Behemoth auch schon bei Bands wie Azazel, oder Vornat mitgespielt hat...). Hier gibt es soliden, aber nicht sonderlich aufregenden Old School Black Metal, der recht räudig aus den Boxen springt. Weiter geht's mit Kuutar, bei denen schon wieder der Herr Behemoth zu finden ist. Hier bedient er Gitarre, Mikro und Drums und wird dabei von der bezaubernden Brasilianerin Satana am Bass unterstützt. Musikalisch geht es (ähnlich wie bei Aske!) in die Old School Black Metal Ecke, gefällt mir allerdings ein wenig besser. Nun gibt sich die wohl (zumindest in Deutschland!) bekannteste Band dieses Silberlings die Ehre, nämlich die Szene-Urgesteine von Old Pagan aus Saarbrücken. Die spielen mit "En vind av sorg" einen Darkthrone-Song (von der "Panzerfaust"!), was natürlich ordentlich knallt. Trotzdem hätte ich mir lieber was eigenes von den Jungs gewünscht, gerade weil man die Coverversion auch schon der "Demo-Collection"-CD kennt. Bei der letzten Band habe ich dann erst mal gestutzt - kommen die nicht aus Luxemburg? Richtig, aber da man mittlerweile wohl ins Saarland übergesiedelt ist, hat alles seine Ordnung. Musikalisch bin ich positiv überrascht, so kenne ich nämlich nur deren beiden ersten Werke ("The faceless angel" - 2002 und "Lead me to the tombs" - 2006), die waren soweit ganz ok, der neue Song ist da schon ein ganz anderes Kaliber und für mich definitiv der Etappensieger. Sehr grimmig, geschickt zwischen flott und halb-flott tanzend und atmosphärisch ausgesprochen düster - find ich richtig dufte! Das Beste kommt halt zum Schluss! Insgesamt eine ansprechende Split, die Finnen bekommen von mir jeweils ein "L", die einheimischen Formationen ein "XL". Übrigens, sowohl Kassette, als auch CD sind auf unter 100 Exemplare limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Aske - Lustful Needs (Goat Sperm) 04:06
2. Kuutar - Enter to Eternal Void
3. Old Pagan - En vind av sorg (Darkthrone Cover)
4. Black Candle - Thou Angel of Poisonous Flowers

Kringa - Feast Upon The Gleam

kringaLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 44:58 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Nicht wenige dürften schon ganz heiss auf dieses Debüt gewartet haben, da sich die Österreicher mit ihren bisherigen Veröffentlichungen (drei EPs und drei Demos) ja schon einen gewissen Ruf in der Szene erarbeitet hatten. Und das Warten hat sich definitiv gelohnt, denn "Feast upon the gleam" ist ein absoluter Volltreffer geworden!! Intensiv - das ist das Wort, welches dieses Album wohl am treffendsten beschreiben dürfte. Das fängt schon beim Tempo an, die Geschwindigkeit ändert sich ständig von rasend bis doomig. Auch die Atmosphäre präsentiert sich ausgesprochen vielseitig: Purer Hass trifft auf episch/majestätische Momente und auch einige ruhige (fast schon melancholische) Passagen findet man auf dem Album. Ebenfalls ist der Gesang unglaublich facettenreich und wenn es dann hier und da noch ein paar fiese Rückkopplungen gibt, als hätten Eyehategod kurz im Studio vorbei geschaut, dann ist das Gesamtpaket perfekt geschnürt. Denn dies zeichnet "Fest upon the gleam" ganz besonders aus: Diese mannigfaltigen Einflüsse und musikalischen Ingredienzien harmonieren ganz ausgezeichnet miteinander und formieren sich zu einer homogenen Einheit, die mich sofort schwer begeistert hat! Ein wirklich hochklassiges Werk ist den Kollegen da gelungen, welches ich Euch nur wärmstens empfehlen kann!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. As Kaleidoscope Patterns Arise 06:21
2. Unwind the Gap Anew 06:54
3. To Sleep in Vermin Velvet 06:31
4. Eroding Passage 08:24
5. Cloak of Unbound Fears 07:42
6. Eyers of Stone 09:06

Temple of Dread - Blood Craving Mantras

temple of deadLabel: Testimony Records

Spielzeit: 36:54 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Oh yeah! Das Debütalbum 'Blood Craving Mantras' des Trios Temple Of Dread kann wirklich einiges. Dabei sind sämtliche Mitglieder des Trios Veteranen des Extrem-Metal-Sektors und müssen sich, was Knüppelmucke betrifft, wahrlich nichts mehr beweisen. Daher klingt die Scheibe mit ihren sieben Songs plus dem recht nebulösen Intro derart frisch und unverbraucht, dass das Ganze auf keine Kuhhaut passt. 60 Prozent Todesblei trifft auf nahezu 40 Prozent Thrash Metal, beides vornehmlich alter Schule - was auf dem Papier/ Bildschirm zwar wie eine bloße Milchmädchen-Rechnung wirkt, allerdings verdammt gut funktioniert.
Ins Leben gerufen hat die Kapelle Markus Bünnemeyer, der ansonsten bei den Insulanern Thashhammer und der derzeitigen Live-Besetzung von Slaughterday spielt. Die Drums übernahm Jörg Uken, der das Ganze dann auch in seinen Soundlodge Studios hervorragend produziert hat. Richtig, richtig fett kommt aber das Geshoute von Jens Finger daher, der wie eine Mischung aus John Tardy (Obituary) und Christian Mertens (Dark Millennium) klingt und von mir das Prädikat 'Brüllaffe des Monats' vergeben bekommt.

Fazit: a) Knappe 37 Minuten, die alles niederwalzen. b) Grandioser Oldschool-Death-Metal, an dem man sich gar nicht satt hören kann. c) Kaufempfehlung für alle, die ihre Death-, Obituary- und Morgoth-Scheiben zum Kuscheln mit ins Bettchen nehmen.

Rippenspieß

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. 8.16 AM (Intro) 02:07
2. Suffocate the Fire 04:40
3. Sentenced to Life 04:21
4. Question of Honour 05:43
5. Now You Will Die 02:47
6. Straying the Battlefields 04:42
7. Gone But Still Here 03:11
8. Cottage In the Backyard 05:22

 

Vordr - Vordr

vordrLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 36:54 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass die Finnen irgendwie ein kleinwenig anders ticken (was bei Musikern wahrscheinlich noch einen Schnuff mehr ausgeprägt sein dürfte...), als der Rest der Menschheit, dürfte ein offenes Geheimnis sein. Bei den Kollegen von Vordr manifestiert sich dies zum Beispiel in dem Tick, ca. 90% ihrer Tonträger mit demselben Titel auszustatten - nämlich "Vordr"!! (Ein beliebter Franzose würde jetzt sicher sagen: "Die spinnen, die Finnen"...) Aber kommen wir zur Musik, da begegnet uns solider Old School Black Metal, der zwar recht ordentlich eingeprügelt wurde, aber jetzt nicht sonderlich innovativ daherkommt. Womit man übrigens nahtlos an die vorherigen Veröffentlichungen anknüpft, was Fans der Band sicherlich begrüßen dürften. Mir gefällt die Musik der Finnen eigentlich immer ganz gut, wobei man schon sagen muss, dass es vornehmlich der extrem kranke und ätzende Gesang von Sänger "Gand" ist, der die Band zwar jetzt nicht an die Spitze der Bewegung katapultiert, aber einen nicht zu verachtenden Wiedererkennungswert besitzt. Schönes Geknüppel, kann man nicht viel mit falsch machen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Erianoisiv 02:23
2. Beast of the Woods 01:27
3. Forever Bound 02:25
4. Blissfully Possessed 02:27
5. Goretusk 02:21
6. Candle in the Astral Wind 03:08
7. Rebirth 02:05
8. Chained in Recollections of a Life That Once Was 02:07
9. Shaman 02:43
10. Dreamer's Loot 02:55
11. Soulbirds 02:39
12. Driftwood 01:38
13. The Forest King 02:56
14. Enchanting Fires of Pain 03:05
15. Visionaire 02:35

Nunslaughter - Antichrist 7"

Nunslaughter  AntichristLabel: Helldprod Records

Spielzeit: 07:41 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook 

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Müssen wir uns Sorgen um die amerikanischen Rumpel-Rabauken machen? Es ist schon August und die hier vorliegende 7" ist erst die zweite Veröffentlichung dieses Jahr!!! (Im Juni gab's 'ne Split mit Hatevömit!) Ist aber nicht weiter tragisch, schliesslich gibt es ja schon hunderte von Platten der Kollegen. Auch auf "Antichrist" gibt es die gewohnte Nunslaughter-Kost: Leckeren Rumpel-Death mit ordentlich Schmackes, was nicht weiter verwundert, denn es sind Neueinspielungen von vier alten Songs der Band. Nach nicht mal acht Minuten ist der Spaß dann auch wieder vorbei, was diese Platte (die übrigens auf 200 Teile limitiert ist) wohl eher was für Die-Hard-Sammler macht! Nett, aber nicht wirklich notwendig...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

SIDE A:
1. GOD
2. RAID THE CONVENT

SIDE B:
1. I HATE CHRISTIANS
2. SMELL THE BURNING CHURCHES

Entombed A.D. - Bowels of Earth

emtombedad2019Label: Century Media Records

Spielzeit: 45:04 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook 

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 30. August 2019

Hatte ich doch neulich erst 'Clandestine – Live!' der anderen Entombed-Kapelle um Alex Helid auf dem Seziertisch, gibt es mit 'Bowels Of Earth' ein neues Lebenszeichen (darf man das bei einer Death-Metal-Band eigentlich sagen?) des Quartetts um Frontsau LG Petrov: das nach 'Back To The Front' von 2014 sowie 'Dead Dawn' von 2016 für eine Band immer wichtige dritte Album.

Auf diesem schleudern uns die Stockholmer neun Schweden-Tod-Brocken, die allesamt nichts als Tod und Verderben bringen, entgegen. Diese kommen recht geradlinig, mordsaggressiv und zumeist in hoher Geschwindigkeit auf einen zu und hinterlassen nichts als Zerstörung. Die klare Produktion gefällt mir ganz gut, wenn auch etwas die Räudigkeit, die der Band zu Anfang der Karriere gut zu Gesicht stand, etwas durch diese verloren geht. Mit 'Bourbon Nightmare' hat man ein punkig angehauchtes Liedchen mit auf das Album gepackt, das das Zeug dazu hat, live ein echter Zünder zu sein; jedenfalls macht der Song eine Menge Gaudi und lockert die Scheibe bis hierhin insgesamt etwas auf. Der zehnte Track, 'To Eternal Night', ist dann tatsächlich etwas anders; er ist wesentlich langsamer als der Rest und kann mit einer bedrohlichen Atmosphäre punkten. Er ist mit knapp sechs Minuten auch der bei Weitem längste der zehn auf dem Album enthaltenen Songs.

Fazit: Das gutklassige 'Bowels On Earth' dürfte für jeden Schwedentod-Fan interessant sein. Es ist meiner bescheidenen Meinung nach das bisher beste Entombed-A.D.-Album, reicht aber leider, wenn auch verständlicherweise nicht an die Entombed-Klassiker 'Left Hand Path' und 'Clandestine' heran.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklist:

Torment Remains
Elimination
Hell Is My Home
Bowels Of Earth
Bourbon Nightmare
Fit For A King
Worlds Apart
Through The Eyes Of The Gods
I’ll never Get Out Of This World Alive (Hank Williams Cover)
To Eternal Night

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