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Subduer - Death Monolith

Subduer  Death MonolithxxlLabel: Dunkelheit

Spielzeit: 17:24 min.

Genre: Noise Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Jawoll, da haben wir mal wieder was leckeres für die ganz kaputten Krachfetischisten unter Euch: Subduer aus Baden-Württemberg zelebrieren auf ihrer neuen EP ein akustisches Massaker, das konsequent immer haarscharf an der Grenze zur Unhörbarkeit entlangschrammt und definitiv nur was für die ganz doll hartgesottenen Hörer ist. Denen, die mutig genug sind, sich diesen disharmonischen Overkill anzuhören, schallt eine extrem brutale Mischung aus nervenzerfetzendem Noise und herrlich primitivem Lo-Fi War Black Metal entgegen. Wem Bands wie Revenge oder Blasphemy immer schon irgendwie viel zu soft waren, der kommt bei Subduer volle Kanne auf seine Kosten. Der Spaß ist aber keineswegs ein undurchdachter Schnellschuss der Marke "Wir lassen unsere Instrumente durchs Treppenhaus fallen und nehmen das dann auf!!", nein das Chaos hat eindeutig Hand und Fuß! Die kurze Spielzeit von knapp 18 Minuten ist in diesem Falle sogar mal positiv, denn viel länger kann man sich das Ganze am Stück auch kaum anhören. So kann man aber von einer gelungenen EP für die ganz ganz harten Hunde sprechen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Death Monolith 04:18
2. Zulifiqar 03:54
3. Execution Ritual 04:38
4. Domination Transmission 04:32

Desekryptor + Draghkar - Split (MC)

Desekryptor  Draghkar  Label: Blood Harvest

Spielzeit: 07:44 min.

Genre: Death Metal

Info: Desekryptor; Draghkar

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da haben sich aber mal die beiden richtigen Bands zusammengefunden, um eine hübsche kleine Split-Kassette einzuprügeln. Beide sind keine Unbekannten mehr, denn sowohl das "Chasm of rot"-Demo von Desekryptor (Review hier!), als auch das von Draghkar ("World unraveled" - Review hier!) wurden schon bei uns vorgestellt und haben damals (2017) einen recht guten Eindruck bei mir hinterlassen. Dieser setzt sich auch auf dieser Split fort, die besonders davon lebt, dass beide Bands eine ähnliche Art des Death Metals spielen: Dreckig, roh und ordentlich garstig, purer Underground halt. Dabei prügeln sich Draghkar konsequent flott durch ihren Song, während Desekryptor ihren Autopsy-Gedächtnis-Sound des Demos fortführen und wunderbar zwischen schnell und langsam pendeln. Ihr Song gefällt mir persönlich auch noch ein ganzes Stück besser als der von ihren Landsmännern. Insgesamt also eine gelungene Sache, die Appetit auf "richtige" Alben beider Bands machen - mal abwarten, was da noch kommt... Was auf jeden Fall noch kommt (nämlich am 15.06.2018!) ist eine 7"-Version des Ganzen (damit die Vinyl-Freaks auch Grund zur Freude haben!!)

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01 The Ceremony of Cleaning Corpses
02 Stealing The Keys to Nothingness

Pohjonen Alanko - Northern Lowland

pohjonenalankoxxlLabel: Svart Records

Spielzeit: 19:55 min.

Genre: Elektro/Folk

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das finnische Label Svart ist bekannt dafür, echt abgefahrenes Zeug zu veröffentlichen (von Noisecore, über jazzigen Prog bis hin zu Punk und Metal wird hier alles abgedeckt!), was zumeist nicht meine Baustelle ist und auch sicherlich nicht wirklich die Vorlieben unserer Zielgruppe abdeckt. Manchmal gibt es dort aber CDs, die sind so cool, dass sie es trotzdem verdient haben, bei uns vorgestellt zu werden. Das Projekt Pohjonen Alanko ist so ein Beispiel. Hier haben sich drei finnische Musiker zusammengefunden, um eine ganz und gar ungewöhnliche Mixtur an Sounds zusammenzufügen, denn sie verbinden schamanistische Gesänge und Rituale mit elektronischer Musik. Klingt unvereinbar? Eigentlich schon, aber was bei Qntal (die vermischen Mittelalter und Elektronik auf hochgradig anspruchsvolle Weise und wissenschaftlich (was die Texte angeht!) seriös untermauert!) schon funktioniert hat, das klappt auch bei Pohjonen Alanko. Damit erschaffen die Künstler einen ganz neuen und faszinierenden Klangkosmos, der ausgesprochen mystisch daherkommt. Extrem interessant, wenn Kehlgesang plötzlich von Trip Hop Beats unterbrochen wird, um kurz danach wieder in schamanische (und laut Beipackzettel auch satanische!!) Beschwörungen umzuschlagen. Es kommen viele folkloristische Instrumente (z.B. die Maultrommel) zum Einsatz und runden dieses musikalische Experiment damit gekonnt ab. Ich finde, dass auch die Spielzeit von knapp zwanzig Minuten genau richtig ist, um sich zwar auf die mehr als ungewöhnlichen Klänge einzulassen, aber ohne von ihnen erschlagen oder überfordert zu werden. Hier lohnt sich ein Reinhören definitiv!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Tantere
2. Roku Dance
3. Northern Lowland
4. Hara Hara

Altar of Perversion - Intra Naos (2CD)

Altar of PerversionLabel: The Ajna Offensive; Norma Evangelium Diaboli

Spielzeit: 49:32 + 63:59 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Heidewitzka, was für ein Brocken! Geschlagene 17 Jahre nach ihrem letzten Longplayer "From dead temples" (EAL Productions - 2001) kommen die Italiener gleich mit einer Doppel-CD zurück (Dazwischen gab es lediglich eine Split und 'ne EP), die es zusammen auf fast zwei Stunden Spielzeit bringen. Wer jetzt aber glaubt, man bekäme dutzende von coolen Black Metal Geschossen zu hören, der irrt gewaltig, denn es befinden sich gerade mal sechs Songs auf den silbernen Scheiben. Mutig, mutig - denn so eine lange Spielzeit muss auch erst mal mit verdammt interessantem Leben gefüllt werden, um den Hörer so lange bei der Stange zu halten. Necros Christos haben dies unlängst geschafft - Altar of Perversion schaffen es leider nicht. Es sind aber keineswegs fehlende Kompetenz oder technisches Unvermögen, nein die Songs sind einfach viel zu lang! Die Kollegen haben gute Ideen, sind abwechslungsreich (variieren das Tempo zum Beispiel ausgesprochen gekonnt!), das reicht allerdings nicht, um ein zwanzig Minuten langes Lied damit ohne aufkommende Monotonie (und somit einsetzende Langeweile beim Hörer...) über die Runden zu bringen, geschweige denn gleich sechs davon! Das ist eigentlich sehr schade, denn indem sie den Hörer schon nach zwei Songs völlig platt gemacht haben, hat dieser kaum noch Lust, sich auch den Rest am Stück reinzuziehen. Zumal die Songs sich auch verdammt ähnlich sind, eigentlich genügt schon der Opener "Adgnosco veteris vestigis flammae", um das gesamte Album zu erfassen. Sehr ambitioniert, aber leider übers Ziel hinausgeschossen.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Disc 1
1. Adgnosco Veteris Vestigia Flammae 
2. She Weaves Abyssal Riddles and Eorthean Gates 
3. Behind Stellar Angles II 

Disc 2
1. Cosmic Thule, Inner Temple 
2. Subcosmos Archetypes 
3. Through Flickering Stars, They Seep 

Ljáin - Endasálmar og klofnar tungur

Ljin  EnxxlLabel: Signal Rex

Spielzeit: 37:45 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auf dieser CD kommen die beiden Demos "Endasálmar" und "Klofnar tungur" (beide von 2016) der isländischen Formation Ljáin zu neuem Glanze. Dass der Sound recht dünn ausgefallen ist, stört mich recht wenig (sind ja schliesslich auch Demo-Aufnahmen!), was allerdings weniger cool ist, ist die Tatsache, dass die Mixtur aus Atmospheric und Raw Black Metal, den der Isländer H.V. Lyngdal (ja, es handelt sich um eine Ein-Mann-Operation!) hier veranstaltet nicht so hundertprozentig zünden kann. Oftmals erklingt lediglich verwaschenes Geschrammel, das zwar eine gewisse boshafte Atmosphäre mit sich trägt, mich qualitativ aber nicht überzeugt. Ob der Spaß mit 'ner besseren Produktion aufgewertet werden könnte, kann ich echt nicht sagen, liegt aber im Bereich des Möglichen. Mit dem von vielen geliebten "Island-Black Metal-Sound" hat das nichts zu tun und ich fürchte, dass auch Freunde des Raw Black Metal von diesen Songs nicht unbedingt vom Hocker gehauen werden. Aber geben wir dem Herrn Lyngdal mal etwas Zeit - wer weiß, was sich aus diesen Anfängen vielleicht noch entwickelt. Bis jetzt ist es allerdings noch nicht so doll...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Eilíf þjáning 02:00
2. Svartigaldur 05:07
3. Hlekkir holdsins 05:58
4. Endasálmar 06:33
5. Klofnar tungur 09:11
6. Úr vansköpuðum draumum 03:49
7. Með blóði þínu 05:07

Cult of the Fox - By the Styx

Cult of the Fox xxlLabel: Iron Shield Records

Spielzeit: 41:54 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal an, Cult of the Fox nannten sich von 2000 bis 2007 Cross Bow deren "Priestkiller"-7" irgendwo bei mir rumfliegt. Wusste gar nicht, dass die Band immer noch existiert. Tut sie aber und hat unter ihrem neuen Namen auch schon drei Longplayer veröffentlicht - aber man kann ja auch nicht alles wissen... Musikalisch gibt es immer noch das, was man im Deaf Forever sicherlich als "kauzigen" Heavy Metal bezeichnen würde, was vor allem an der doch zunächst etwas gewöhnungsbedürftigen Stimme von Sänger Magnus liegt. Die gefällt mir allerdings von Song zu Song besser und so verhält es sich auch bei der Musik! War ich zunächst noch skeptisch und eher ein wenig abgeneigt, hat mich die Band bis zum Ende des Albums, spätestens mit dem doomigen "The damnation of Albert Caneham" in ihren Bann gezogen. Die Kollegen geben sich auch ordentlich Mühe, sind abwechslungsreich und jonglieren gar nicht ungeschickt zwischen episch, düster und melodisch, was das Album bis zum Schluss spannend macht. Es spricht auch eindeutig für die Band ein wenig "schräg" zu klingen und sich deutlich vom Mainstream-Einerlei abzuheben, birgt aber natürlich auch die Gefahr, dass einige Hörer so gar keinen Zugang bekommen, muss man halt mögen, das Ganze. Für Freunde des kauzigen Sounds aber ohne Zweifel eine ganz feine Sache! Und das Cover ist so herrlich kultig/kitschig!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Siege from the Sky 04:24
2. By the Styx 03:35
3. Killing the Black Dog 03:20
4. Riddle of Steel 03:14
5. Blackfriar’s Bridge 03:44
6. Nightmaster 03:28
7. Bones Alley 03:48
8. A Warrior Reborn 03:40
9. Return to the Burning 03:52
10. The Damnation of Albert Caneham 06:29
11. Shuttin' Em Down 02:20

Usurpess - Interregnum

usurpress 2018xxlLabel: Agonia Records

Spielzeit: 39:07 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

XXX

Rippenspieß

 

Tracklist:

1. A Place in the Pantheon
2. Interregnum
3. In Books Without Pages
4. Late in the 11:th Hour
5. Ships of Black Glass (I: Shards, II: Black Echo)
6. The Iron Gates Are Melting
7. The Vagrant Harlot

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