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Damnation Defaced - The Devourer

damnation2019Label: Apostasy Records

Spielzeit: 45:37 Min.

Genre: Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Klischee, das Extrem-Metal-Musiker die bösestete und verkommenste Art Mensch darstellen, war meiner Ansicht nach schon immer gediegen; gebt beispielsweise einem x-beliebigem Haufen Death-Metaller eine Kiste Bier und eine Großpackung Klopapier und Ihr werdet sehen, wie böse und ernsthaft die Kollegen sind (ich sag' nur "Die Mumie Teil 5 und 6).

Was die Musik angeht, sollte extremer Metal allerdings tatsächlich brutal, kompromisslos und in die Fresse sein. Gerade im Melodeath-Bereich trifft das aber leider nicht immer zu; hier wird häufiger zu verschmust oder gar zu lieb agiert und im allerschlimmsten Fall noch mit viel Pathos und Platitude um sich geworfen. Vielleicht bin ich ja, was das betrifft, zu sehr Purist, doch Melodic Death Metal MUSS ganz einfach Eier haben.
Die Niedersachsen Damnation Defaced haben jedenfalls das, was der mexikanische Bandit als Cojones bezeichnet und spielen ihren Melodeath alles andere als weichgespült. Stattdessen dominieren auf Album Nummer vier die nötige Härte und zum Teil wahnwitzige Geschwindigkeiten, der Gesang ist mordsbrutal und im positiven Sinne dreckig. Was die melodischen Part angeht, beweist das Quintett aus Celle ein gewisses Gespür, ohne dabei zu sehr ins Poppige und/oder Seichte abzudriften. Der Einsatz von Keyboards und gesampelten Klangbildern erfolgt dezent und effizient, was die Kompositionen alles in allem adäquat abrundet.

Insgesamt ist 'The Devourer' ein recht vielschichtiges Album geworden, welches zwei oder drei Gehördurchgänge benötigt, um richtig zu knallen. Dann aber richtig.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Re-Entering The Void
02. Between Innocence And Omnivores
03. Hunter And The Vermin
04. Race For The Grail
05. Stargazer
06. System Of Iniquity
07. Palace Of Dead Souls
08. Tiefenrausch
09. Through Asteroids And Cosmic Dust
10. Unbound The Prophecy
11. Vultures (Escape From Nadrog)
12. The Dark Companion

Celestial Grave - Secular flesh

Celestial Grave  Secular fleshLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 31:20 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wie es sich für ein solch zauberhaftes Underground-Webzine wie XXL-Rock gehört, sind die Finnen von Celestial Grave selbstverständlich keine Unbekannten für uns, so gab es bereits Rezensionen ihres "Burial ground trance"-Demos (Hier!) und ihrer "Pvtrefactio"-EP (Hier!). Nun gibt es endlich den ersten Longplayer der Kollegen und für Freunde der Band kann ich beschwingt ausrufen, dass sich am Stil überhaupt nicht geändert hat. Das heisst, es gibt nach wie vor einen dreckig/räudigen Underground Black Metal auf die Ohren, der herrlich garstig und ätzend aus den Boxen schallt. Nichts für Schöngeister, aber für die gibt es ja genug andere Kapellen. Leider hat die fehlende Weiterentwicklung der Band auch beim Sound stattgefunden, bzw. eben nicht. Der bleibt auch auf "Secular flesh" etwas zu dünn (selbst für Underground Black Metal Verhältnisse!), was jetzt aber nicht so doll stört. Insgesamt also eine feine Sache für alle Gegner des Hochglanz-Mainstreams!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Lamentation 06:05
2. Secular Flesh 06:03
3. Gasping from Lips of Night 08:36
4. Calamitous Love 10:36

Khaos - ...encircles us... (MC)

khaos encirclesLabel: Unholy Prophecies

Spielzeit: 13:49 min.

Genre: Death Metal

Info: /

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, dass man immer wieder neue Bands im einheimischen Underground entdeckt, bei denen man anerkennend denkt: Ja schau mal an!!! Meine neuste Entdeckung sind die Jungs von Khaos, die mit "Encircles us" ihr allererstes Demo unters Volk bringen. Und das Teil weiss zu gefallen, herrlich brutaler Old School Death Metal schallt uns da entgegen, mit viel Energie eingeprügelt und auf einem sehr ordentlichen technischen Niveau agierend. Sänger Oliver (Underground-Kennern vielleicht schon durch Nekrovault oder Volcanic bekannt) rödelt wunderbar abgefuckt ins Mikro und verleiht dem Ganzen noch einen lecker dreckigen Touch. Schade, dass es nach knapp 14 Minuten schon vorbei ist, aber die vier präsentierten Songs haben es in sich und gefallen mir ganz ausgezeichnet! Eine Band, die man auf jeden Fall unterstützen sollte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. MORIBUND
2. HETZER
3. NANGA PARBAT – WE ARE NOTHING
4. SET ME FREE

Cro-Mags - Don't give in (7")

Cro Mags  Don't give iLabel: Arising Empire Records

Spielzeit: 06:05 min.

Genre: Hardcore

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Große Verwirrung im Hause Cro-Mags: Seit April gibt es ja jetzt zwei Formationen mit diesem Namen, bzw. die eine nennt sich nunmehr Cro-Mags JM - was für ein Schwachsinn... Auf jeden Fall hat die Band mit dem Original-Namen um Harley Flanagan die Nase vorn, zumindest was Veröffentlichungen angeht, denn ihre EP "Don't give in" ist digital schon erhältlich und im August wird die 7" (wohl in zig Farben) nachgeliefert. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, die drei Songs sind im typischen Cro-Mags-Stil, will heissen heftiger Hardcore mit dem gewissen Etwas. Ich bin ja definitiv kein großer Liebhaber der Hardcore-Szene, aber diese Band hat mir irgendwie immer gefallen, gerade wegen ihres ganz eigenen, unverwechselbaren Sounds. Die drei präsentierten Songs sind somit ziemlich cool, auch wenn der Opener meiner Meinung nach ein wenig zu spät aus der Hüfte kommt, bzw. ein bisserl zu lang ist. Mal schauen, was da in Zukunft von den beiden Cro-Mags-Kapellen noch auf uns zukommt...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. Don’t Give In
02. Drag You Under
03. No One’s Victim

Hemisferio - Anacronía

memisferioLabel: Dying Victims Productions

Spielzeit: 44:23 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Hermisferio kommen aus dem fernen Chile, spielen allerdings keinen Rumpel-Black/Thrash/Death Metal, sondern haben sich ganz dem traditionellen Heavy Metal verschrieben. Musikalisch geht das Ganze eigentlich in Ordnung, auch wenn ich den Sound als recht "harmlos" und hier und da auch als ein wenig altbacken bezeichnen möchte - doch das hat wiederum auch wieder einen gewissen kauzigen Charme. Leider komme ich mit dem Gesang so gar nicht klar. Ich bin zwar nicht unbedingt der pingeligste, was etwas schräge Geschichten angeht (so bin ich ja z.B. ein großer Freund von Ice War!), aber was Kollege Carlos Contador hier auf "Anacronía" abliefert, ist dann doch einen Schnuff zu krumm und schief und ist auf Dauer ziemlich nervig. Als reines Instrumentalalbum würde mir die Scheibe weitaus besser gefallen. Ich könnte mir allerdings sehr gut vorstellen, dass Hemisferio für einige Freunde der schräg/kauzigen Klänge doch recht unterhaltsam sein dürften. Für mich ist es leider nichts, aber hört vielleicht einfach mal selber rein (aber sagt nachher nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt!!)

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Tres sombras 08:21
2. Las palabras ya no existen 04:12
3. Hasta encontrarte 05:07
4. En ausencia 03:55
5. Denia Op.2 03:07 
6. Vestigios 04:23
7. La novela taciturna 05:17
8. Visicitud 04:11 
9. Sueños de un futuro 05:50

Black Crucifixion - Lightless Violent Chaos

Black Crucifixion  LigLabel: Seance Records

Spielzeit: 38:48 min.

Genre: Melodic Black/Gothic/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

So wirklich leicht haben es uns die Finnen von Black Crucifixion ja noch nie gemacht. Ok, die beiden ersten Veröffentlichungen "The fallen one of flames" (1992) und "Promethean Gift" (1993) haben der Band einen gewissen Status verliehen und als Black Metaller sollte man die Teile auch mal gehört haben, aber alles was danach kam, war ja jetzt wirklich nix dolles. Und in diese Linie reiht sich auch der neue Longplayer ein und präsentiert uns ein völlig belangloses Geschwurbel: Eine halbgare Mischung aus Black Metal, ein bisserl Doom und Gothic - irgendwie weder Fisch noch Fleisch und somit ohne jeglichen musikalischen Nährwert. An mir sind die knapp vierzig Minuten zumindest komplett vorbei gerauscht, ohne Eindruck zu hinterlassen und auch weitere Durchläufe (man muss mancher Musik ja Zeit lassen, um sich zu entfalten!) haben daran nichts geändert. Braucht man echt nicht

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

01. Five-Pointed Eye
02. Black Hole Metal
03. Free of Light
04. Deathless Be Me
05. Of the Godless and Brave
06. Discipline
07. Intuition

 

Nekrofilth - Love me like a reptile (7")

nekrofilth Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 07:01 min.

Genre: Death/Thrash/Punk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wie schön, was Neues von den räudigen Krachmachern aus Denver! Ihren letztjährigen Longplayer "Worm Ritual" (Review hier!) fand ich ja ziemlich cool, von daher war ich zunächst etwas enttäuscht, dass es sich bei der vorliegenden 7" nur um eine reine Cover-Platte handelt. Doch das hielt nur ganz kurz an, denn die Amis haben nicht nur vier sehr geile Songs zum Nachspielen ausgesucht, sondern diese auch gelungen in ihren eigenen Soundmix aus Death, Thrash, Punk und Crust eingebettet. Zu Motörhead und Mortician brauche ich ja wohl niemandem was erzählen, deshalb kurz zu den beiden anderen Bands: Rudimentary Peni sind 'ne kultige britische Anarcho-Punk Band aus den 80ern und Mob 47 (die auch in den 80ern ihre große Zeit hatten!) gelten als Vorreiter der schwedischen Crust/Punk-Szene. Beide Bands gibt gibt es wohl wieder (oder immer noch...) und ich muss sagen, dass ich durch die beiden (zugegeben, extrem kurzen) Cover-Versionen ordentlich angefixt bin, mich mal mit dem Schaffen der Kapellen etwas näher zu beschäftigen. Klar ist diese Single nur was für Liebhaber, aber mir gefällt's recht gut!
Sehr nett übrigens auch, dass man das Bandlogo für diese Veröffentlichung mit 'nem "ö" ausgestattet hat - auf Lemmy können sich halt immer noch alle härteren Stilrichtungen einigen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Love Me like a Reptile (Motörhead cover) 03:35
2. Media Person (Rudimentary Peni cover) 00:52
Side B
3. Zombie Apocalypse (Mortician cover) 02:10
4. Det är upp till oss (Mob 47 cover) 00:24

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