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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Orgullo Nativo - Entre el campo de batalla

Orgullo NativoLabel: Morbid Skull Records

Spielzeit: 36:40 min.

Genre: Uralt Black/Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit einem gar seltsamen Intro beginnt diese Platte, im Hintergrund ballern Maschinengewehre, dann schreien sich irgendwelche Deppen auf Spanisch an und später setzt noch eine akustische Gitarre ein... hähhhh? Egal, mit dem zweiten Song setzt endlich die Musik ein und die gefällt mir so richtig gut. Schöner Uralt-Death/Thrash, lecker angeschwärzt und wunderbar scheppernd. Die Kollegen kommen übrigens aus Kolumbien (kann man erahnen...) und "Entre el campo de batalla" ist ihr zweites Album. Erschienen bereits im letzten Jahr auf einem Mini-Label (ebenfalls aus Kolumbien) und jetzt kommen auch wir Europäer in den Genuss der Scheibe. Kommen wir aber zurück zur Musik. Nach dem gelungenen zweiten Track kommen nämlich auf einmal die Labertaschen aus dem Intro zurück und nerven weiter. Was soll das denn? Leider ziehen sich diese Zwischentöne durch fast das gesamte Album und dann gibt es noch zwei kurze instrumentale Tracks, die ebenfalls den Fluss des Albums ordentlich stören (also zumindest für mein Empfinden!). Das ist extrem bedauerlich, denn die "richtigen" Songs gefallen mir ganz ausgezeichnet und erinnern mich hin und wieder sogar an ihre Landsleute von Masacre (besonders an deren grandioses "Reqviem"-Album!!). Hätte man diese ganzen seltsamen Gimmicks weggelassen, würde ich glatt ne ganze Note höher gehen, so ist das Album als Gesamtheit leider zu durcheinander, was ich wirklich sehr, sehr schade finde, denn die Kolumbianer haben echt den perfekten Rumpel-Sound drauf, auf den ich ja abgehe wie's Kätzchen auf Baldrian. Ach, wisst Ihr was? Scheiss drauf - ich find die Songs einfach zu geil und wofür gibt es denn die Skip-Taste? Ich geb' doch ein "XL" und hoffe einfach, dass Eure nächsten Veröffentlichungen auf diesen "Hörspiel-Mist" verzichten!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Entre el campo de batalla 03:40
2. Orgullo nativo 04:02 
3. Sesión 00:45
4. Salario miserable legal vigente 04:48 
5. Sesión 00:45
6. Verdugo 03:27 
7. Sesión 00:57
8. Euthrashnasia 04:14 
9. Sesión 02:48
10. Preludio al infierno 01:22
11. Infierno 03:39 
12. Ejecución 06:17
13. Libido infernal (Rehearsal)
14. Invasion thrasher (Rehearsal)

Spectral Wound - Infernal Decadence

Spectral WoundxxlLabel: Vendetta Records

Spielzeit: 34:13 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und wieder haben wir was Feines für den anspruchsvollen Black Metaller aus dem fernen Kanada im Angebot! Nachdem das neue Album von Délétère (Review hier!) schon so richtig gut bei mir angekommen ist, gibt es nun Nachschub in Form des zweiten Werkes von Spectral Wound! Den allseits beliebten "Quebec-Sound" finden wir hier zwar auch, aber er wird ausgesprochen gekonnt mit typisch nordischen Klängen gemischt, was dem Ganzen nicht nur eine klirrend kalte Atmosphäre verpasst (schöne Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen!), sondern auch in Punkto Aggression und Raserei bis an die Grenzen geht. Die Songs sind extrem intensiv, haben eine majestätische Aura und knallen echt alles vom Pferd runter. Das ist Black Metal in Perfektion und dürfte eigentlich niemanden kalt lassen. Den Spaß gibt es zum jetzigen Zeitpunkt als Kassette bei "Les Fleurs Du Mal Productions" (dürfte aber bereits ausverkauft sein, gab es schliesslich nur 159 Exemplare!) und digital auf der Bandcamp-Seite der Kapelle. Aber ich rate Euch ganz dringend, das Teil (als CD oder LP) jetzt schon mal bei Vendetta Records vorzubestellen, denn hier wartet echt was verdammt geiles auf Euch! Mir gefällt die Platte auf jeden Fall ganz ausgezeichnet!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Woods from Which the Spirits Once so Loudly Howled 06:01
2. Black Satanic Glamour 04:12
3. Slaughter of the Medusa 06:16
4. Feral Gates of Flesh 05:33
5. La nuit froide de l'oubli 04:21
6. Imperial Thanatosis 07:50

De Profundis - The Blinding Light Of Faith

De ProfundisLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 42:43 min.

Genre: Melodic Prog Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Um sofort alle Unklarheiten zu beseitigen: Das hier sind die britischen De Profundis - es laufen da ja noch eine Handvoll weiterer Bands mit gleichem Namen herum. Die Engländer haben ein neues Album im Gepäck (bereits ihr fünftes!) und sie haben ja eine gewaltige Entwicklung in ihrer Bandgeschichte (wurden 2005 gegründet) hinter sich gebracht, vom Death/Doom bis zur jetzigen Ausdrucksform. Doch was erwartet uns auf "The blinding light of faith"? Die Musiker haben sich einer interessanten Mischung aus melodischem und progressivem Death Metal zugewandt und setzen diese auch technisch hochwertig um. Die Song haben alles, was man bei einer solchen Mixtur erwarten darf, gute Melodien, aggressiven Death Metal und so einige technische Spielereien. Alle drei Bestandteile des Band-Sounds werden gleichberechtigt eingesetzt, so dass man von einer wirklich ausgewogenen Sache reden kann, was dem Ganzen definitiv gut tut und zu einer absolut runden Geschichte macht. Mir ganz persönlich ist das zwar (viel) zu wenig "Aggro" und zu viel "Prog" (ist einfach nicht meine Baustelle...), das schmälert aber selbstverständlich in keiner Weise die Qualität dieses Tonträgers. Wer auf progressive Klänge steht und auch nix gegen ein paar gepflegte Growls hat, der ist hier genau richtig aufgehoben und sollte "The blinding light of faith" unbedingt antesten. Für Kulturbanausen wie mich gibt es ja noch genug Krach aus Südamerika...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Obsidian Spires 05:02
2. War Be upon Him 04:46
3. Opiate for the Masses 06:04
4. Bastard Sons of Abraham 05:21
5. Martyrs 04:51
6. Godforsaken 04:48
7. Beyond Judgement 04:49
8. Bringer of Light 07:02

Jyotisavedanga - Thermogravimetry Warp Continuum

JyotisavedangaxxlLabel: Larval Productions

Spielzeit: 27:47 min.

Genre: Noise/Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also, irgendwo scheint da ein Nest zu sein, oder es kündigt sich gerade der nächste Trend ab... Ich spreche von den vermehrt auftauchenden Bands, die dreckigen Black/Death Metal mit hartem Noise-Krach aufrüsten, um einen höchstmöglichen Aggressionslevel zu erreichen. Gerade erst hatten wir da zum Beispiel die wirklich geile Scheibe von Subduer (Review hier!), jetzt kommen die Kollegen von Jyotisavedana um die Ecke. Hier tummeln sich Musiker aus Indien, Russland und der Ukraine und haben einen verdammt dreckigen und garstigen Bastard aus eben jenen oben erwähnten Bestandteilen mitgebracht. Das Ganze ist ordentlich aggressiv und dissonant und die Growls sind als solche kaum zu erkennen, vielmehr als ein dumpfes Geräusch, so als würde zwei Wälder weiter ein Werwolf an Verstopfung leiden. Ist definitiv nichts für den Otto Normal-Hörer, mich fasziniert dieser Krach allerdings schon, gerade weil die Atmosphäre so abgrundtief bösartig erscheint und etwas undefinierbar befremdliches hat, so als käme da etwas auf uns zu, was nicht aus unserer Dimension stammen kann. Gut, der Sound ist gewöhnungsbedürftig (die Musik aber noch viel mehr...) und man hat wirklich Schwierigkeiten, die Songs irgendwie auseinanderzuhalten, trotzdem hat dieses Album das "gewisse Etwas", was allerdings nur wenigen Hörern ein Lächeln auf die Lippen zaubern dürfte. Mir gefällt es ganz gut, obwohl ich schon sagen muss, dass die oben erwähnten Kollegen von Subduer erheblich geiler sind. Trotzdem gibt es 'ne wohlverdiente "L"-Bewertung.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist: 

1. Distress Signal: Source Unknown 03:30
2. Quantum Integers Systematic Deduction 04:29
3. Bilateral Indexing Theory 03:53
4. Protocol: Hyper Sterilization on Initialize 03:46
5. Vector Photon Gammaburst 03:37
6. Imploding Linear Fusion Propulsion System 08:45

Gutter Instinct - Heirs Of Sisyphus

gutter instinct coverxxlLabel: Pulverised Records

Spielzeit: 46:01 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die aus dem schwedischen Helsingborg stammende Formation Gutter Instinct frönte anfänglich (Gründungsjahr ist 2012) dem Todesblei, vermengte allerdings nach und nach Black-Metal-Elemente in ihren Sound, so dass die Mucke auf der zweiten Scheiblette der nordischen Wüteriche sowohl hasserfüllt und böse als auch brutal, brutaler und in-die-Fresse daherkommt.

Auf 'Heirs Of Sisyphus' macht das Quintett aus Wasaland vieles verdammt richtig, so dass man keinesfalls von einem Rohrkrepierer reden darf. Allerdings sind einige der acht Songs mitunter zu langatmig ausgefallen, was schon ärgerlich ist, hätte die vorliegende Scheibe eine ganz vorzügliche Veröffentlichung sein können, hätte man die besagten Lieder ein wenig straffer in Szene gesetzt (Hätte-hätte-Fahrradkette). Manchmal ist weniger eben mehr - über 40 Minuten geile Mucke hätte ich mich jedenfalls mehr gefreut als über 46 Minuten größtenteils geile Mucke.
Aber hey, tun wir 'mal so, als ob man sich während der Produktion von 'Heirs Of Sisyphus' auf die essentiellen Elemente konzentriert hätte: Das Album ist verdammt abwechslungsreich (von fast Doom bis High-Speed-Geknüppel), teils sehr melodisch (auch wenn die Melodien einen unheiligen Charakter aufweisen), recht dynamisch und weist zudem ein Quäntchen Chaos auf. Die Produktion ist aufgeräumt, ohne die obligatorische klinische Sterilität diverser Deathcore-Kapellen aufzuweisen. Ha ja, passt doch!

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Satan Within
02. Zenon
03. The Abyss Speaks
04. Shock Doctrine
05. Uncreation
06. Tip Of The Spear
07. The Luminous Darkness
08. Heirs Of Sisyphus

Blood Tsunami - Grave Condition

blood tsunami xxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 27:33 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Bereits seit 2004 ist die recht verwegene norwegische Thrash-Meute Blood Tsunami am Start, veröffentlichte seitdem drei Demos, eine EP und drei Langrillen - die letzte, 'For faen!', im Jahre 2013 - und hat mit 'Grave Condition' kürzlich Album Nummer vier ins Rennen geschickt.

Das Teil kann einiges - soviel vorweg. Das Quartett um Emperors Schlagwerker Bård G. Eithun und weiteren illustren Protagonisten der Norge-Szene machen genau das, was sie lieben: den Thrash-Hammer schwingen. Dabei wird außerordentlich viel Slayer aus der "Frühphase" (vor allem 'Reign In Blood' sowie 'South Of Heaven') sowie etwas Frühe-Jahre-Metallica, ein wenig metallastiger Punk Rock sowie ein DHL-Paket voll astreinem Heavy Metal ins Rennen geschickt, was nicht immer homogen, aber stets authentisch klingt und ziemlich viel Spaß bereitet. Da macht es auch nichts aus, dass gerade 'mal vier der neun Songs neueren Datum sind; der Rest ist schon ein wenig älter, aber das tut auch nicht wirklich weh.
Einen Preis für Originalität werden die Norweger mit dieser Scheibe sicherlichl nicht gewinnen, aber damit rechnet auch niemand (am Wenigsten die Band selbst).

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Poison Tongue
02. The Allegory Of The Cave
03. The Collapse
04. Gargoyle
05. The Acid King
06. The Cruel Leading The Fool
07. In The Dungeon Of The Rats
08. For Faen i Hælvete!
09. Steel Meets Steel

Fragments of Unbecoming - Perdition Portal

fragments of unbecomingxxlLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 44:13 min.

Genre: Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Wahl des richtigen Openers ist gar nicht mal so einfach, könnte ich mir vorstellen. Das Teil muss sofort ordentlich knallen, darf aber auch nicht zu gut sein, dass der Rest der Platte qualitativ nicht dagegen anstinken kann. Die Jungs von Fragments of Unbecoming haben das auf ihrem neuen Album genau richtig gemacht! Der erste Song "Dismal" ist absolut perfekt gewählt und macht unheimlich Appetit auf den Rest der Mucke. Die Band brauche ich ja eigentlich nicht mehr großartig vorstellen, beglücken die Kollegen uns doch im mittlerweile 18. Jahr mit ausgezeichnetem Death Metal. Und das, was "Dismal" verspricht, können die folgenden Tracks locker halten. Wer regelmäßig meine Kritiken liest, weiß, das ich eigentlich kein großer Freund des Melodic Death Metals bin, aber was die Burschen hier abliefern, ist wirklich tadellos und erinnert mich ausgesprochen angenehm an die Anfangszeiten dieses Genres, als das alles noch frisch und aufregend war und die Qualität der Bands meiner Meinung nach einfach erheblich höher war. Hey, selbst In Flames waren auf ihren ersten Veröffentlichungen rattenscharf! (Kann man sich heutzutage kaum noch vorstellen, oder?) Aber ich schweife ab... "Perdition portal" ist echt geil geworden, gefällt mir richtig gut und kann im internationalen Vergleich aber mal ganz locker mithalten. Schön, dass ihr nach langen sechs Jahren wieder mit so einem Hammer-Album um die Ecke kommt, das selbst mich voll und ganz überzeugen kann - Freut mich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Dismal
02. Towards The Leaden Sky
03. Golgotha
04. Shadowfathers
05. Perdition Portal
06. Treacherous Grounds
07. Abyssphere
08. All Light Swallowed
09. Morbid Divinity
10. Calamity Choir

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