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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsZombiefication - Below The Grief

Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition

recklessLabel: FDA Records

Spielzeit: 44:25 min.

Genre: Death Metal 

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich finde es ja immer geil, wenn ein Tonträger so ziemlich genau 45 Minuten andauert. Wieso das so ist, hat wahrscheinlich sehr viel damit zu tun, dass ich in meinen Metal-Anfangstagen viel zu wenig Geld hatte, um mir all die unzähligen, meinen unbändigen Hunger auf gute Mucke stillende Scheiben zu kaufen. Also erwarb ich 90-Minuten-Leerkassetten von BASF oder TDK (bitte nicht als Schleichwerbung verstehen) und überspielte mir von Kumpels ausgeliehene Tonträger. Eine Kassettenseite besaß eine Kapazität von genau 45 Minuten.
Heutzutage nehme selbst ich (allem Vergangenen hinterher heulender Nasenbär) natürlich keine Tapes mehr auf (das letzte Mix-Tape produzierte ich vor etwa fünf Jahren), aber irgendwie ist die Affinität für Dreiviertelstunde-Tonträger geblieben...

Die nordrheinwestfälischen Überzeugungstäter Reckless Manslaughter, deren zweite Scheibe 'Blast Into Oblivion' ich damals rezensieren durfte (Review hier), präsentieren sich auf Album Nummer drei wieder sehr abwechslungsreich, ohne dabei allzu heterogen zu erscheinen. Der Fünfer lässt es sich schlicht nicht nehmen, diverse Einflüsse aus über 30 Jahren Death-Metal-Geschichte in seine Songs zu verarbeiten, ohne dabei als bloße Kopie dazustehen. Mal knüppeln die Jungs sich durch ihre Songs, mal wird á la Asphyx der Doom-Hammer ausgepackt, nur um urplötzlich ganze Akustikpassagen in den Sound zu implementieren. Vom Zwei-Minüter 'Stiffshifter' bis hin zum elfminütigen, zentnerschweren Doom-Monster 'Funeralmaster' wird so ziemlich aufgefahren, was dem Label "Death Metal" gerecht wird. Hier wird verdammt viel richtig gemacht - und nicht zuletzt beim Cover.

Ach ja, die Scheibe hat eine wirklich feine Länge...

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Blast Into Oblivion
02. Unleash The Spirits Of The Fallen
03. Operation Chastise
04. Vaporized Crucifix
05. Into Unknown Caverns
06. Catacombs Of Perpetual Damnation
07. Stiffshifter
08. Decay In Embryo
09. Funeralmaster

 

Goregäng - Neon Graves

goregangLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 34:15 min.

Genre: Death Metal 

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Via Transcending Obscurity Records veröffentlicht das US-trumperikanische Death-Metal-Duo Goregäng - bestehend aus den Ribspreader-Mitgliedern Jeramie Kling und Taylor Nordberg - sein 34+ Minuten andauerndes Debütalbum 'Neon Graves'. Ins todesbleierne Leben gerufen wurde die Formation 2016, ein Jahr später erschien die selbstbetitelte EP.

Auf der gegenwärtigen Veröffentlichung wird dem Hörer mit einer ordentlichen Schippe Crustpunk versehener Death Metal größtenteils europäischer Prägung geboten, welcher sich als wahrlich kurz(weilig) und absolut schmerzvoll herausstellt. Man hat das Ganze natürlich hier und da schon einmal gehört, aber wer wird bei einer derartigen Veröffentlichung die Neu-Erfindung des Rades tatsächlich erwarten? Stattdessen gibt es genau das auf die Ohren, was man beim Betrachten des Juanjo-Castellano-Albumcovers erahnt: auf die Zwölf ballernder Todesblei.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. A Cavity In Reality
02. False Flags
03. Cathedral Of Chemicals
04. Silence Is Consent
05. Spray Of Teeth
06. Feeble-Minded Rash
07. Neon Graves
08. Plague Of Hammers
09. Goregäng
10. Weightless Sentinels
11. Putrid Judgement
12. This Era Of Human

October Tide - In Splendor Below

octobertide2019xxlLabel: Agonia Records

Spielzeit: 43:51 min.

Genre: Doom Death Metal mit starken Gothic-Rock-Anleihen

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Vor ein wenig mehr als drei Jahren erschien 'Winged Waltz' und konnte mich durchaus überzeugen (Review hier). Das Nachfolgewerk setzt den zuvor bestrittenen Weg konsequent fort, wobei 'In Splendor Below' noch um einige Nuancen düsterer, aber auch kürzer (knapp 44 Minuten) ausgefallen ist als das Vorgängeralbum. Der Rezipient benötigt eventuell ein oder zwei Hördurchgänge mehr, um die acht Songs zu erfassen, um feststellen zu dürfen, dass die Schweden wieder ein famoses Scheibchen abgeliefert haben. Mir gefiel der Vorgänger zwar einen Tacken besser als 'In Splendor Below', aber da mag auch jeder eine andere Meinung haben.

Fazit: Der Erwerb dieser Scheibe ist für Fans von älteren Opeth und Katatonia obligatorisch. Alle anderen sollten zumindest 'mal 'reinhören.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. I, the Polluter
02. We Died In October
03. O¨gonblick av na°d
04. Stars Starve Me
05. Our Famine
06. Guide My Pulse
07. Seconds
08. Envy The Moon

Black Mold - Tales of degradation (MC)

Black Mold  TaLabel: Helldprod Records

Spielzeit: 13:34 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das erste Demo der Portugiesen ist noch gar nicht so lange her (Oktober 2018), da folgt schon der zweite Streich. Auch diesmal gibt es via Helldprod Records eine auf 80 Exemplare limitierte Kassette mit dreckigem Black/Thrash Metal auf die Ohren. Es gibt reichlich "Ughs" zu hören, der Sänger hat eine sehr räudige Stimme, die zu dieser Art von Mucke ausgezeichnet passt und auch der Sound ist angemessen roh. Allerdings geht man im Vergleich zum "Atavism"-Demo nicht mehr ganz so flott zur Sache, sondern hat etwas das Tempo gedrosselt, was den Songs echt gut tut, denn nun kommt die bösartige Atmosphäre noch besser zur Geltung. Gutes Teil, vielleicht gibt es beim nächsten Mal ja 'nen kompletten Longplayer...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Astral Dome 03:13
2. Encrusted Parasite 02:25
3. Demon's Embrace 03:11
4. Bringer of Light 04:45

mordor - ¿Evolucion​?​.​.​.

mordor 2Label: Xtreem Records

Spielzeit: 67:13 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und hier kommt dann gleich das zweite (und gleichzeitig letzte!) Album der spanischen Thrasher von Mordor. Erschienen ist es erstmals 1997 (Gore Records) und man kann schon eine gewisse Weiterentwicklung zum Debüt von 1994 (Review hier!) feststellen. Die Songs sind kürzer und kommen schneller auf den Punkt. Auch ist man nicht mehr so verspielt wie noch auf "Hogar, Dulce Hogar", dafür geht man konzentrierter und vor allem technischer zur Sache. Gar nicht mal so schlecht, wie ich finde, auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung zum doch noch etwas holprigen Vorwerk. Ebenfalls gibt es auch diesmal leckere Bonustracks, diesmal vom "Sin Lechuga"-Demo aus dem Jahre 1993. Wie schon in der Kritik zum Debüt gesagt: Nur was für Spezialisten, die werden aber ihre Freude an den beiden Wiederveröffentlichungen haben!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Entrada / Nuestro mundo 04:01 Show lyrics
2. Guerra probeta 03:33 Show lyrics
3. Tentando a la muerte 03:51 Show lyrics
4. J.A.S.P. 04:08 Show lyrics
5. Horizontes vacíos 04:45 Show lyrics
6. Cagontóquetecagas 01:54 Show lyrics
7. Canción de odio 05:03 Show lyrics
8. Prepotencia 01:58 Show lyrics
9. Páginas en blanco 05:06 Show lyrics
10. Gracias mamá 04:57 Show lyrics
11. Gritos ahogados 03:43 Show lyrics
12. Blanco y negro 04:55 Show lyrics
13. Salida 02:13 instrumental

Mordor - Hogar, Dulce Hogar

Mordor  Hogar, Dulce Hogar Label: Xtreem Records

Spielzeit: 77:13 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das spanische Qualitäts-Label Xtreem hat diesmal ganz tief im einheimischen Underground gebuddelt und mit Mordor eine Band aus dem Hut gezaubert, die ausserhalb von Spanien sicherlich nur eine Handvoll Spezialisten kennen dürften. Die Kollegen haben zwischen 1992 und 1997 zwei Demos und zwei Longplayer eingespielt und danach gar nichts mehr. Das hier wiederbelebte Werk stammt ursprünglich aus dem Jahre 1994 und wurde damals von Walkiria Records herausgebracht. Laut Angaben der (heutigen) Plattenfirma gehören sie dennoch zu den wichtigsten Thrash /Crossover Bands des Landes, was sicherlich auch der Fall ist. Da wundert es natürlich nicht, wenn sich die Mucke ordentlich "retro" anhört, gerade wenn ihr Sound sich dezenten "funkigen" Passagen zuwendet. Das Cover (eine im Weltall fliegende Toilette!!) wäre allerdings selbst für die 80er extrem beschissen - nur so nebenbei... Wenn sich die Band mehr auf die Thrash-Elemente konzentriert, ist das Ganze noch ganz nett, doch sobald die Musiker anfangen zu experimentieren, tut es manchmal doch echt weh, ihnen zuzuhören. Mit dieser Art von Mucke kann man heutzutage natürlich keinen Blumentopf mehr gewinnen, die Wiederveröffentlichung dieser Platte dürfte aber definitiv was für Nostalgiker und Freunde des exotisch/schrägen Sounds sein. Auf jeden Fall 'ne recht coole Idee, die Sachen wieder ans Licht der Öffentlichkeit zu tragen und da man als Bonus auch noch 4 Songs vom "Entomed Alive"-Demo (1992) draufgepackt hat, (die um einiges roher und härter klingen!) lohnt es sich auch von der Spielzeit her dicke. Interessante Geschichte, aber echt nur für Kenner und Geniesser!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Side A
1. Enterrado vivo 04:57
2. Cría cuervos 06:38
3. Jodiendo Funky 03:26
4. Sólo es amor 05:20
5. Más estrellas que en el cielo 06:57
Side B
6. ¡Voy a volar! 04:56
7. Sherezade 04:47
8. Veredicto 05:19
9. Meninos da Rua 03:56
10. Saca el Güisky Cheli 03:45

Gloson - Mara

Gloson  Mara Label: Black Lion Records

Spielzeit: 15:19 min.

Genre: Post Metal/Sludge

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Während Kollege Rippenspieß vor gut zwei Jahren vom Debüt-Longplayer "Grimen" ganz begeistert war (Review hier!), hat mich die Mischung aus Sludge, Doom und Post Metal der Schweden nicht ganz so doll überzeugt. Das hat die Musiker aber nicht davon abgehalten, dieser Tage mit "Mara" eine 2-Track-EP nachzuschieben. Was eine echt gute Idee war, denn das Teil gefällt mir erheblich besser, da es bedeutend düsterer und härter als sein Vorgänger ausgefallen ist. Das liegt vor allem daran, dass der "Post"-Anteil deutlich zurückgeschraubt wurde und man sich mehr auf eine wohlklingende Mischung aus Sludge und (Death) Doom konzentriert hat. Funktioniert wirklich gut, auch weil die EP ziemlich homogen klingt, man hätte auch einen einzelnen Song daraus machen können. Eine (in meinen Ohren!) positive Entwicklung, gut gemacht!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Usurper 07:31 
2. Equinox 07:48

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