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Darkened Nocturn Slaughtercult - Mardom

Darkened Nocturn Slaughtercult2019Label: War Anthem Records

Spielzeit: 43:55 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 12. April 2019

Viel zu lange sechs Jahre haben sie uns warten lassen, um jetzt endlich mit einem Paukenschlag zurückzukehren - Darkened Nocturn Slaughtercult sind endlich mit einem neuen Album am Start! Die erste gute Nachricht: Bei der Besetzung hat sich nichts geändert! Die zweite gute Nachricht: Auch bei der musikalischen Qualität hat sich nichts geändert - ergo: "Mardom" ist (wie allerdings auch erwartet!!) ein gewaltig geiles Album geworden! Das Quartett versteht es einfach, wie kaum eine andere Formation, den ursprünglichen Geist des Black Metals einzufangen, zu konservieren und mit aller nötigen Gewalt und Brutalität auf die Menschheit loszulassen. Unverfälscht und komplett ohne unnötigen Firlefanz knallt man dem Hörer eine knappe Dreiviertelstunde pure Aggression und Bosheit mitten in die Gehörgänge. Rasend schnell und mit einer tiefschwarzen Atmosphäre versehen - so hat richtiger Black Metal zu klingen. Die Band limitiert ihren Sound auf das Nötigste und somit trifft auch hier die alte Weisheit, dass Weniger oft Mehr ist absolut zu. Einen ganz großen Anteil am hervorragenden Gesamteindruck hat natürlich wieder die unglaubliche Stimme von Frontfrau Onielar. Kaum jemand (egal ob Mann oder Frau!) kreischt mit einer solchen Inbrunst ihren Hass ins Mikro, es ist einfach nur grandios! Kurzum: DNS liefern wieder mal ein unglaublich starkes Album ab, für das sich die lange Wartezeit mehr als gelohnt hat!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Inception of Atemporal Transition (1:41)
2. Mardom – Echo Zmory (4:28)
3. A Sweven Most Devout (3:52)
4. T.O.W.D.A.T.H.A.B.T.E (5:22)
5. A Beseechment Twofold (6:21)
6. Exaudi Domine (4:00)
7. The Boundless Beast (5:09)
8. Widma (3:25)
9. Imperishable Soulless Gown (4:03)
10. The Sphere (5:36)

Werian - Animist

Werian  AnimistLabel: Eisenwald Tonschmiede

Spielzeit: 45:08 min.

Genre: Black/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Thüringer Formation war mir durch ihr "Among humans"-Demo bereits bekannt (allerdings erst durch die hervorragend aufgemachte Vinyl-Wiederveröffentlichung bei Under Rotting Sky Records von 2016!), somit war ich auf den durchaus eigenständigen Sound der Kollegen bereits ein wenig vorbereitet. Die Band verbindet nämlich ausgesprochen überzeugend Klänge des Black Metals mit Doom und ein wenig Sludge und überzieht das Ganze mit einer dezent psychedelischen Glasur. Hört sich auf dem Papier vielleicht etwas merkwürdig an, funktioniert auf Platte aber wirklich ausgezeichnet. Die verschiedenen Stile werden zu einer homogenen Einheit verschmolzen und ergeben etwas ganz Eigenes und Neues. Wenn man wie hier eine Band nur sehr schlecht (wenn überhaupt...) mit anderen vergleichen kann, dann ist das schon eine verdammt gute Sache, denn es kommt wirklich nur ausgesprochen selten vor. Die erzeugte Atmosphäre auf "Animist" ist ebenfalls großartig und nimmt Dich mit auf eine Reise nach "Irgendwo anders". Das Werk ist definitiv keine leichte Kost und schon gar nicht zum schnellen Konsum zu gebrauchen - man benötigt schon seine Zeit, um kompletten Zugang zu der wirklich vielschichtigen und faszinierenden Musik zu bekommen, aber die Mühe wird ohne Zweifel fett belohnt. Ein tolles, fesselndes und extrem eigenständiges Album, muss man unbedingt reinhören!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Hex 12:56
Blade of Heresy 14:26
March through Ruins 17:46

Pernicion - Seek what they sought

Pernicion  Seek what they soughtLabel: Osmose Productions

Spielzeit: 30:38 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Sehr schönen Death Metal präsentiert uns das englische Duo Pernicion auf seinem Debüt "Seek what they sought". Hier wird von Beginn an viel Wert auf technisches Niveau und genügend Abwechslung gelegt, was der Platte echt gut tut. Von verdammt brutalen Blastbeat-Eruptionen bis hin zu schleppenden Parts wird alles angeboten und mit ausdrucksstarken Growls verfeinert. Die Kollegen wissen genau, was sie tun und hinterlassen mit ihrer guten halben Stunde Spielzeit einen mehr als ordentlichen ersten Eindruck. Da hatte man bei Osmose einen guten Riecher, denn ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass wir von Pernicion noch viel Schönes in Zukunft hören werden, ihr erstes musikalisches Lebenszeichen weiss auf jeden Fall zu gefallen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Summoning 05:04
2. Mantorok 06:38
3. The Darkness Comes 05:21
4. Deconsecration 05:00
5. Tome 05:26

Wachenfeldt - The Interpreter

Wachenfeldt  The InterpreterLabel: Threeman Records

Spielzeit: 63:18 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Thomas von Wachenfeldt (da wissen wir auch sofort, warum die Band so heißt, wie sie heißt!!) kennen vielleicht einige von seiner Band De Tveksamma und als neuen Gitarristen von Wombbath, hier hat er sich noch zwei Kollegen eingeladen und zusammen spielt man einen durchaus aufgeschlossenen Death Metal, der sich an keine Genregrenzen hält. So finden wir neben teilweise recht großzügig eingesetzten Keyboards auch die Violine als immer wiederkehrendes Instrument. Da kann man sich vorstellen, dass auch der Death Metal-Anteil kein Highspeed-Geballer darstellt, sondern einen gewissen progressiven Ansatz verfolgt. Alles durchaus angemessen dosiert, sämtliche musikalischen Zutaten laufen gleichberechtigt zusammen und bilden ein gut gemachtes Konglomerat aus Härte, Melodie und technischen Spielereien. Das Ganze ist auf jeden Fall auf einem hohen musikalischen Niveau angesiedelt, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass mir persönlich der Zugang zu dieser Platte etwas schwer fällt. Für Freunde des technischen, leicht progressiven Death Metals sicherlich ein Leckerbissen, ich empfehle in das Werk erst mal reinzuhören, denn "The Interpreter" ist definitiv keine Standard- Mucke für den Mainstream (was ja volle Lotte positiv ist!). Mein Lieblingsalbum wird es allerdings nicht - wohl zu anspruchsvoll für mich (höhö!)

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Spirits of the Dead 05:47
2. Arhan 06:47
3. The Interpreter 06:21
4. Ut 07:31
5. Intermezzo – Aiwass 02:27 
6. Colophon 05:42
7. Athor and Asar 05:11
8. Litany to Satan 07:36
9. The Ladder 06:20

Týr - Hel

Tyr HelLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 69:57 min.

Genre: Viking Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Pagan-Metal Hype ist schon lange vorbei. Die Trinkhörner größtenteils von den großen Festivals verschwunden und auch der Mjölnir Anhänger wird nur noch von wenigen mit Stolz getragen. Týr waren schon immer die etwas andere Folk-Metal Band, mehr im traditionellen Stahl verankert und gerade zu Beginn ihrer Karriere mit einer großzügigen Dosis Doom im Gepäck.

Sechs lange Jahre hat es nun also gedauert, endlich gibt es neues der Faröer zu hören. Dabei startet das Album erstmal ungewöhnlich, mit Growls, die so innerhalb der Band noch nie stattgefunden haben. "Hel" bietet in den folgenden langen 70 Minuten die gewohnte Mixtur der Band. Hymnische Midtempo Songs bilden weiterhin das Herzstück. Großartige Veränderung ist leider ausgeblieben, Týr spielen ihren Schuh, den sie seit "By The Light Of The Northern Star" fahren gekonnt runter. Highlights zu finden gestaltet sich als äußerst schwierig, da einem oft der Eindruck entsteht, den Song so oder so schon einmal von der selben Band gehört zu haben. Als durchaus empfehlenswert erweisen sich nach mehrmaligem Hörgenuss die beiden in der Landessprache vorgetragenen Songs "Ragnars Kvaedi" und "Alvur Kongur". Diese entfalten durch die Sprache massig Atmosphäre und zeigen eindrücklich, dass Týr auf faröisch weiterhin blendend funktionieren.

Nach dieser langen Wartezeit wäre viel drin gewesen. Eine Rückbesinnung auf die starken Anfangstage der Band, oder Weiterentwicklung in eine ganz andere Richtung. Týr besinnen sich jedoch leider weiter auf ihre feste Schiene, liefern ein solides Album ab, welches in seiner Gesamtheit dann aber doch enttäuscht.

Sascha Scheibel

XXL WertungM

Tracklist:

1. Gates of Hel
2. All Heroes Fall
3. Ragnars Kvæði
4. Garmr
5. Sunset Shore
6. Downhill Drunk
7. Empire of the North
8. Far from the Worries of the World
9. King of Time
10. Fire and Flame
11. Against the Gods
12. Songs of War
13. Alvur Kongur

Phobonoid - La caduta di Phobos

PhobonoidLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 39:47 min.

Genre: Industrial Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schon das Industrial/Noisig angehauchte Intro "26.000 al" deutet darauf hin, was es von den Italiener so musikalisch auf die Mütze gibt, nämlich eine interessante Mischung aus Industrial und Black Metal. Davon gibt es nicht allzu viele Bands und natürlich schiessen jedem halbwegs informierten Musikkenner die Bekloppten von Mysticum in den Sinn. Um es vorweg zu nehmen: An die Klasse der Norweger kommen Phobonoid nicht heran, aber zumindest im Vergleich zu ihrer EP "Orbita" (Dusktone Records - 2013, das 2015er Album "Phobonoid" (ebenfalls Dusktone Records!) ist mir leider nicht bekannt) haben sich die Kollegen aber mal erheblich gesteigert und sind somit zu Recht bei Avantgarde gelandet. Ihre Interpretation von Industrial Black Metal ist weitaus weniger brachial als zum Beispiel bei den grandiosen The Berseker, sondern es wird viel Wert auf Feinheiten und eine durchaus als bedrohlich zu bezeichnende Atmosphäre gelegt. So ist auch die Geschwindigkeit weit mehr im Bereich Langsam anzufinden, als dass man im High Speed Tempo durch die Schrebergärten bollert. Gefällt mir eigentlich ganz gut, allerdings muss ich auch feststellen, dass sich nach einer gewissen Zeit eine gewisse Eintönigkeit breitmacht, die den Gesamteindruck ein wenig schmälert. Trotzdem eine sehr ordentliche Leistung mit noch Luft nach oben.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. 26.000 al 01:56
2. La caduta di Phobos 04:58
3. Titano 03:48
4. TrES-2b 02:36
5. CoRot-7b 05:38
6. GU Psc b 02:25
7. KOI-1843 b 03:44
8. WASP-17b 03:06
9. MOA-192b 06:45
10. A-Crono 04:51

Dim Aura - The Triumphant Age of Death

Dim AuraLabel: Saturnal Records

Spielzeit: 49:03 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, mal wieder 'ne Band aus Israel - von dort kommen ja doch recht wenige (aber dafür teilweise extrem geile!) Formationen aus dem extremen Metal Bereich. Dim Aura gibt es bereits seit 2010 und neben zwei EPs gibt es noch einen Longplayer aus dem Jahre 2013 ("The Negation of existence" - eine auf 500 Exemplare limitierte Eigenproduktion). Für "The triumphant age of death" hat man nun endlich ein passendes Label gefunden und dürfte damit eine ganze Menge an neuen Hörern gewinnen. Musikalisch gibt es hier richtig gut gemachten klassischen Black Metal zu hören, der ordentlich knallt und eigentlich keine Wünsche übrig lässt. Klirrend kalte Gitarren treffen auf garstiges Krächzen, die Atmosphäre ist tiefschwarz und hasserfüllt - alles also unüberhörbar nordisch inspiriert. Kann man echt nichts mit verkehrt machen, das Einzige, was man kritisieren könnte, ist der Punkt, dass auf der Platte natürlich kein Ton zu finden ist, den Genrefreunde nicht schon zigmal gehört haben, wer also nach Innovation sucht, der darf gleich weitergehen. Wem so etwas dagegen ziemlich egal ist und sich einfach nur 'ne geile Black Metal Breitseite einfangen will, der ist bei den Israelis genau richtig!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Clockwork Negativism 04:23
2. Towards the Plague 06:08
3. Black Heretic Hate 05:03
4. Blood Boiling Misanthropy 07:03
5. Death, Total Death 06:27
6. Antinomianism 02:18
7. The Triumphant (Age of Death) 04:52
8. The Cruel 06:37
9. Mors Vincit Omnia 06:12

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