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Deadborn - Dogma Anti God

deadbornxxl2018 Label: Apostasy Records

Spielzeit: 35:12 min.

Genre: Technical Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Krachkommando Deadborn treibt seit 2002 von der baden-württembergischen Metropole (he he, kleiner Scherz) Baden-Baden aus sein Unwesen in der Extrem-Metal-Szene und präsentiert, nachdem man sich sechs Jahre Zeit gelassen hat, ein neues Album herauszubringen, anno 2018 mit 'Dogma Anti God' sein Drittwerk.

Geboten werden auf etwas mehr als 35 Minuten acht brutale Todesblei-Attacken sowie ein wohl als Interludium gedachtes Instrumentalstück ('Zero Moment Of Truth'). Die Stücke sind in der Tat recht technisch ausgefallen, auch wenn die schiere Brutalität und die eine oder andere Melodie hier sicherlich eine gleichberechtigte Rolle im Sound der Süddeutschen spielen; die Mucke ist also auch für Death-Metal-affine Nichtmathematiker im vollen Umfang rezipierbar. Positiv ist zudem, dass jeder einzelne Song weder zu kurz noch zu lang ausfällt - hier werden also keinerlei Gefangene gemacht, aber auch keine riskanten Überholversuche gestartet. Punkt.
Aufgenommen wurde der Spaß im Kohlekeller Studio, das Gebotene bretzelt also entsprechend amtlich.

Fazit: Wer seinen Death Metal reichlich brutal und etwas technischer mag, macht mit dem Erwerb der neuen Deadborn-Scheibe ganz, ganz sicher gar nichts falsch. Für Fans von unter anderem Suffocation und Decapitated.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Veneration
02. Sense Of Delight
03. Canine Devotion
04. Dogma Anti God
05. Abortive Interment
06. Zero Moment Of Truth
07. Your Symbol Burns
08. Heretic Torment
09. Prayer In Exigence

Obliteration - Cenotaph Obscure

Obliteration  Cenotaph obscureLabel: Indie Recordings

Spielzeit: 39:42 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Leider ist dies hier kein neuer Longplayer der deutschen Obliteration, sondern diese Kollegen kommen aus Norwegen. Warum leider? Nun, weil die Niedersachsen 'ne saucoole Kapelle am Start haben und die Norweger eher zweite Bundesliga sind. So richtig grottenschlecht ist "Cenotaph obscure" zwar nicht, aber der gespielte Death Metal ist dann doch zu gewöhnlich und auch zu austauschbar, um mich zu Begeisterungsausbrüchen hinreissen zu lassen. Ein großer Schwachpunkt der Platte (übrigens schon das vierte Album der Band!) ist schlicht und ergreifend, dass die Songs einfach zu lang sind. Dafür ist die Mucke einfach zu sehr Standart-Gerödel, um Songs mit bis zu acht Minuten Spielzeit die komplette Länge vernünftig mit Leben zu füllen. So bleibt mit nur festzustellen, dass die CD ganz nett ist, sonst aber nicht viel Dolles zu bieten hat.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Cenotaph Obscure 05:44
2. Tumulus of Ancient Bones 05:04
3. Orb 01:44
4. Eldritch Summoning 08:05
5. Detestation Rite 06:37
6. Onto Damnation 05:26
7. Charnel Plains 07:02

Empty - Vacio

 Empty  Vacio Label: Osmose

Spielzeit: 42:07 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Da existiert diese Band jetzt schon seit 1995 und gehört damit zu den Urgesteinen der spanischen Black Metal-Szene, aber mal ganz ehrlich: Wer von Euch hat schon mal was von Empty gehört? Also ich nicht und nach dem akustischen Einverleiben ihres neuen Albums "Vacio" möchte ich mal behaupten: Sehr schade. Denn was die Spanier hier präsentieren, ist definitiv keine 08/15-Kost. Ihr wütender Black Metal (die rasanten Prügel-Passagen sind schon ziemlich cool!) wird sehr geschickt mit ausgesprochen geilen Melodien, einem guten Schuss Pathos und anderen Spielereien veredelt. Doch keine Sorge, die Band verliert nie aus den Augen, dass es sich hier um bitterbösen Black Metal handelt! Die Atmosphäre ist tiefschwarz, die ungezügelte Aggression ist förmlich greifbar und die Stimme von Sänger Drizzt (der übrigens auch noch bei Cryptic Wanderings (Review zu deren letztjährigem Album "You shall be there" hier!) und deren Vorgängerformation Amnion trällert!) versprüht Gift und Galle und trieft so richtig schön ätzend aus den Boxen. Insgesamt also ein wahrlich gelungenes Album, innovativ - ohne sich zu weit von den Wurzeln zu entfernen, so gefällt mir das! Gut gemacht!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Yellow Rain 03:02
2. Empty 06:35
3. The Rope at the Mill 04:48
4. We All Taste the Same for the Worms 05:31
5. The Night Remains for Who Is 06:37
6. The Pilgrim of Desolation 05:15
7. Filandom Under the Sign of Misfortune 10:19

Vardan - Dirty And Blood Nails From The Forest

Vardan  DirtyLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 42:36 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Liebe Jungs und Mädels, es ist wieder mal Zeit für ein wenig Vardan! Obwohl "ein wenig" gar nicht stimmt, denn es gibt die Mucke des fleißigen Italieners heuer im Doppelpack! Zu der Spilt mit den Jungs von Triebtat gibt es später 'ne Kritik, jetzt geht es erstmal um den neuen Longplayer mit dem schönen Titel "Dirty and bloody nails from the forest"! Und da schau her, der gute Mann hat seinen Sound ein bisserl verändert, so sind die Doom-Anteile erheblich zurückgenommen worden und der Hörer bekommt einen mehr klassisch bis bodenständigen Black Metal zu hören, dem mit einigen Keyboard-Klängen (die sich aber dezent im Hintergrund aufhalten!) noch ein guter Schuss Atmosphäre zugesetzt wird. Das Ganze kommt dadurch erheblich räudiger daher, als es zum Beispiel noch auf dem letzten Album "Unholy lightness summer" (Review hier!) zu hören war. Gefällt mir ganz ausgezeichnet, wie immer präsentiert Kollege Vardan erstklassigen Underground-Black Metal, diesmal wieder ursprünglich, dreckig und brutal - schöne Sache!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. I 07:01
2. II 04:30
3. III 06:35
4. IV 07:06
5. V 04:24
6. VI 06:23
7. VII 06:37

Sulphur Aeon - The Scythe Of Cosmic Chaos

sulphurxxl aeon 2018Label: Ván Records

Spielzeit: 51:29 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 21. Dezember 2018

Pünktlich zum Julfest legen uns Ván Records nichts geringeres als das Jahreshighlight unter den Tannenbaum und machen damit klar, dass dieser heidnische Brauch ab jetzt Cthulhu und den Großen Alten gewidmet ist. Also legt die Bibeln zur Seite und nehmt das Necronomicon zur Hand…
Die ersten Töne des Openers „Cult Of Starry Wisdom“ nehmen uns erneut mit auf eine Tauchfahrt nach R´lyeh. Doch schon bald nach dem sanften Ablegen kommt ein Sturm auf und treibt uns unweigerlich in den Maelstrom aus vertonten Urgewalten, die dieses musikalische Werk prägen. Und ja, das Wort „Werk“ ist hier durchaus angebracht, denn Sulphur Aeon haben, ähnlich wie seinerzeit Dissection mit „Storm Of The Light´s Bane“, ein Gesamtwerk erschaffen, das vom ersten bis zum letzten Ton eine in sich geschlossene Reise in okkulte Welten darstellt.
Hier einzelne Songs hervorheben zu wollen ist vollkommen unmöglich, denn jede Note, jedes Riff, jedes Break ist genau dort, wo es sein muss, um dieses grandiose Gesamtbild zu erschaffen. Doch wer jetzt an Musiktheorie vom Reißbrett denkt, liegt völlig falsch. Die Kultisten um M. und T. agieren vollkommen ungezwungen und natürlich und geben sich wieder mal voll und ganz der reißenden Strömung in die Traumlande hin.
Wie man es von Sulphur Aeon kennt und erwartet paart sich ein Killer-Riff an das nächste und es ist dabei völlig unerheblich, welchem Genre es entsprang. Groovender Death Metal trifft auf rasenden Black Metal um in atmosphärisch getragene Verspieltheit überzugehen und in klassischen Heavy Metal Harmonien zu enden. Das musikalische Können aller Beteiligten steht hierbei natürlich wieder völlig außer Frage, denn jeder liefert an seinem Instrument das Äußerste ab, um diese Invokation der Alten perfekt vorzutragen und einen bis ins Detail optimierten Sermon zu kreieren. Gekrönt wird das ganze von der mächtigen Gesangsleistung von M., der sich so vielseitig wie nie zeigt und eine perfekte Mischung aus den verschiedensten Stimmlagen kreiert. Ja, selbst Clean-Vocals sind diesmal an einigen Stellen zu vernehmen und auch diese kommen absolut überzeugend und zu 100% songdienlich daher. Die Produktion ist klar und differenziert aber nicht zu überproduziert oder modern. Optisch umhüllt wird das Ganze wieder von einem tollen Artwork von Ola Larsson, der auch schon für die Gestaltung ersten beiden Alben verantwortlich war und die musikalische Stimmung stets perfekt einfängt.

Fazit: Sulphur Aeon sind sich, trotz Weiterentwicklung treu geblieben und haben ein enorm vielseitiges und stimmungsvolles Werk erschaffen, das jüngere Alben von Bands wie Behemoth locker in den Schatten stellt, und ein absolutes MUSS für jeden Death/Black Metaller ist. Hier stimmt einfach alles!

Marc N.

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Cult of Starry Wisdom 06:02
2. Yuggothian Spell 05:11
3. The Summoning of Nyarlathotep 06:14
4. Veneration of the Lunar Orb 05:13
5. Sinister Sea Sabbath 09:25
6. The Oneironaut - Haunting Visions Within the Starlit Chambers of Seven Gates 06:34
7. Lungs into Gills 05:54
8. Thou Shalt Not Speak His Name (The Scythe of Cosmic Chaos) 06:53

Hate Squad - Reborn From Ashes

HateSquadxxlReborn From AshesLabel: Massacre Records

Spielzeit: 39:01 min.

Genre: Thrash Metal/ Hardcore

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Anfang/Mitte der Neunziger des letzten Jahrhundert, also vor mehr als zwei Dekaden, frequentierte ich wesentlich häufiger als oft Live-Gigs; wir musikbekloppten Haudegen aus dem damals öden nördlichen Emsland (Stichwort: Saufen - Fußball - Saufen - Schweinestall - Saufen) schlossen uns zusammen und nahmen durchaus auch längere Autofahrten auf uns, um unsere Helden auf der einen oder anderen Bühne erleben zu können. Dabei war es uns allen relativ wumpe, ob wir uns nun beispielsweise Sick Of It All, Tiamat, Bolt Thrower oder Madball reinzogen, Hauptsache die Sache ging steil und war mordsbrutal. Hate Squad kamen daher auch ziemlich gut bei uns an.

Auch 20 Jahre später gehe ich recht offen mit Musik um und bin alles andere als engstirnig; daher freue mich auch über die siebte Platte der Hannoveraner, die nun auch schon ein Vierteljahrhundert Mucke machen und um die es im neuen Jahrtausend stiller wurde, allerdings nie ganz weg waren. Die Vorgängerscheibe, 'Katharsis' getauft, hat nun auch schon sieben Jahre auf dem Buckel, so dass ein neues Album längst 'mal wieder fällig war.
Was bekommen wir geboten? Nun, der knapp 40 Minuten andauernde, recht hardcorelastige Thrash Metal des Quintetts geht meist ordentlich nach vorne los, überquert dabei immer wieder die Grenzen zum Death Metal und erinnert mich nicht selten an die britische Krachwalze Benediction, als Dave Ingram bei denen seine Stimmbänder malträtierte. Zudem grooven Hate Squad auch 2018 wie die Hölle und werden sicherlich im kommenden Jahr die Bühnen unserer Republik auseinander nehmen. Geilgeilgeil!
'Reborn From Ashes' wurde in den Chameleon Studios in Hamburg aufgenommen, gemixt und gemastert und weist einen zwar modernen, aber nicht übermäßig klinischen Sound auf; das Coverartwork stammt von Hiko Kramer.

Fazit: Für Extrem-Metal-Puristen ist das hier nix. Wer aber Scheuklappen als unbequem empfindet, seinen Thrash-Metal-Hardcore-Mix gern mit 'ner Todesblei-Kirsche garniert und Gangshouts gepaart mit griffigem Riffing gediegen findet, wird an dem Album seine helle Freude haben.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Against All Odds
02. Death List
03. Amok
04. Reborn From Ashes
05. Retaliation Promise
06. Until I Die
07. Regain The Strength
08. Know Your Enemy
09. Hate Factory
10. 2 Miles Behind Enemy Lines
11. Fuck Cancer!

Binah - Phobiate

Binah  Phobiate Label: Osmose

Spielzeit: 48:10 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach einem mehr oder weniger belanglosen Intro starten die Engländer von Binah ihren zweiten Longplayer gleich mal mit ihrem längesten Song, nämlich dem über 12 Minuten langen ""The silent static". Ob diese Wahl so clever war, möchte ich an dieser Stelle mal bezweifeln, denn so ein Brocken direkt zu Beginn schreckt ja doch so einige Hörer ab. Das ist zwar ziemlich blöd, aber leider ja 'ne Tatsache. Verpasst wird von diesen Leuten dann ein recht interessantes Death Metal Album, das auf der einen Seite recht bodenständigen und soliden Krach anzubieten hat, der aber immer wieder durch eine gewisse "Verspieltheit" auffällt (von "progressiv" ist man allerdings weit entfernt...), was den Gesamtsound doch recht positiv aufwertet. Hilft zwar nicht gegen so manche Länge (gerade bei erwähntem Opener lässt sich dies gut erkennen) und auch die Masse der Musik ist halt von der Sorte "nicht übel, aber schon tausend Mal gehört", trotzdem sollte man mal ein Ohr riskieren. Wenn die Band in Zukunft etwas mutiger ist und sich vom Standart-Death Metal-Sound weiter entfernt (die Ansätze sind ja zu erkennen!), könnte das Ganze echt was werden. Mal schauen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Phobia in Excelsis 01:06
2. The Silent Static 12:06
3. Mind Tap 02:56
4. Dream Paralysis 05:13
5. Waves of Defacement 02:41
6. Transmissions from Beneath 05:42
7. Consuming Repulse 03:23
8. Exit Daze 06:10
9. Bleaching 07:46
10. Serum 01:07

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