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Throneum - The tight deathrope act over Rubicon

throneum xxlLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 39:50 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Throneum gehören definitiv zu einer meiner absoluten Lieblingsbands aus unserem Nachbarland Polen. Schon seit 18 Jahren beehren uns die Kollegen mit knüppelhartem und bitterbösem Black/Death Metal der Güteklasse A, haben aber leider nie den Ruhm ernten können, der ihnen meiner Meinung nach zustehen würde. Das ist schade und volle Kanne ungerecht, aber die Band schert sich einen Dreck darum und macht das, was sie am Besten kann: Schweinegeile Musik einprügeln und auf die wehrlose Menschheit loslassen! "The tight deathrope act over Rubicon" ist nun schon das neunte Album der Polen (begleitet von so einigen EPs, Splits u.ä.) und wer die Formation kennt und liebt, dem kann ich sicherlich mit der Tatsache beglücken, dass sich auch anno 2018 nichts an der musikalischen Marschrichtung geändert hat! Brutal, aggressiv, technisch einwandfrei - so entfesselt das Trio die Hölle auf Erden. Ein verdammt geiles Album, ein Leckerbissen für alle, die auf extreme Musik stehen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. CROSSING THE DEAD RIVER
2. THE TIGHT DEATHROPE ACT OVER RUBICON
3. ENOCHIAN LEXICON
4. ENOCHIAN LEXICON II
5. ENOCHIAN LEXICON III
6. ENOCHIAN LEXICON IV
7. THE BIBLICAL SERPENT - THE MASTER OF MISFORTUNE
8. TO-MEGA-THERION
9. PRIMAL WORDS. ORPHIC

Sepulcher - Panoptic Horror

SepulcherxxlLabel: Edged Circle Productions

Spielzeit: 39:50 min.

Genre: Thrash Metal etc.

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich muss mich 'mal ein wenig auskotzen über jene Individuen, die ständig behaupten, seit wahlweise 1978, 1986, 1992 oder 2017 sei im Metal-Bereich alles gesagt, was gesagt werden könne. Eben jene Leute, die wahlweise 'Black Sabbath', 'Kill 'em All', 'Reign In Blood', 'Anthems To The Welkin At Dusk', 'Nevermind' oder was-auch-immer als DIE definitive Veröffentlichung feiern, die einem aber schlicht und ergreifend verbietet, weiterhin neue Musik zu konsumieren, was somit auch meinen Job als Tonträger-Rezensent als reichlich obsolet darstehen lässt. Was gerade im Metal-Bereich für Entwicklungen auszumachen sind, ist spannender als so mancher Thriller. Metal ist noch lange nicht tot und wird es auch in 50 Jahren nicht sein.

Die Norweger Sepulcher sind ein gutes Beispiel für eine Band, welche altbekannte Elemente vermischt und dadurch etwas Neues, Eigenständiges erschafft. Man stelle sich einen räudigen Mix aus Slayer zu 'Hell Awaits'-Tagen und Proto-Death-Metal à la Possessed vor, dem nach Belieben Versatzstücke aus Crustcore, Black Metal, Gothic Rock. Melodeath sowie wütendem Punk Rock beigemengt wurden. Der Sound ist rau und klingt beim erstmaligen Hören ein wenig nach Proberaum, passt aber erstaunlich gut zur Mucke der jungen Norweger, die mit 'Panoptic Horror' nach der Bandgründung 2013 bereits ihren zweiten Longplayer präsentieren. Sechs der sieben Stücke sprengen locker die 5-Minuten-Marke, ohne dabei langweilig oder repetetiv zu klingen, obschon das Schlagzeug zumeist straight nach vorne rumpelt und selten Nuancen setzt. Dafür ist der hysterische, sich ständig überschlagende Schreigesang des Sängers, der vor Wut und Weltschmerz vermutlich an ganz fiesen Magengeschwüren leidet, wahrlich herrlich. Insgesamt eine kuriose Ansammlung von coolen Songs, die 40 Minuten lang allerbestens unterhalten und auch nach dem drölfzigsten Anhören nicht langweilen.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Corporeal Vessels
02. Towards An Earthly Rapture
03. Corrupting The Cosmos
04. Ethereal Doom
05. Abyssal Horror
06. Scourge Of Emptiness
07. Haunting The Spheres

Divine Ecstasy - Strange Passions

divine ecstasyLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 24:48 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach ihrem erst kürzlich veröffentlichten Demo „Divine Ecstasy“ erfreuen uns die Musiker aus Detroit heuer mit einer EP namens "Strange passions". Darauf erklingen gar feine Klänge, die man unschwer als "Uralt-Black Metal" identifizieren kann, denn die Kollegen orientieren sich deutlich an den Vorreiten der Szene, wie Bathory, oder den ersten Gehversuchen der nordischen Legenden. Das gefällt mir ziemlich gut, denn nicht nur die Songs, sondern auch der Sound sind gelungen an die gute alte Zeit angepasst worden. Mal ordentlich knüppelnd, mal in unheilvollem Midtempo zelebrieren die Amerikaner eine coole Hommage an frühere Zeiten. Ist wahrscheinlich eher was für so alte Genossen wie Meinereiner, die diese Zeit live miterlebt haben, aber auch jüngere Semester sollten sich "Strange passions" mal reinziehen und sich von Oma und Opa erzählen lassen, wie das damals so war, als Black Metal noch gefährlich gewesen ist und im Mondschein die Kirchen gebrannt haben (immerhin noch besser als brennende Kreuze...). Cooles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Eternally Scarred
2. Lost in the Catacombs
3. Sands of Time
4. Great Cataclysm
5. Prophets of Madness
6. Taste the Demon Seed

Vardan - Unholy Lightness Summer

Vardan  Unholy lightness summer Label: Moribund Records

Spielzeit: 38:17 min.

Genre: Black Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön mal wieder was vom Kollegen Vardan zu hören. Nach seinem sechsteiligen Mammutwerk "Nostalgia 1-6" gab es zwar im März die "Serial Demo I" CD, aber die war aufgrund ihrer starken Limitierung auf gerade mal 40 Exemplare wohl nicht für die breite Masse gedacht. Neues gibt es (natürlich!) nicht zu vermelden, warum sollte der Italiener nach zwanzig Jahren und ungefähr 473 Veröffentlichungen auch seinen Stil ändern? Wie immer gibt es eine gelungene Mischung aus Atmosphärischem Black Metal und Black Doom, die mir auch weiterhin extrem gut gefällt, da sie einfach einen großartigen, hypnotischen Reiz auf mich ausübt und gerade bei den überlagen Stücken (Song Nummer Zwei knackt zum Beispiel wieder locker die 20 Minuten Marke!) kann ich mich so richtig gut in die Musik fallen lassen und in ihr schwelgen. Aus meiner Sicht kann der gute Mann noch ewig so weiter machen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Unholy Lightless Summer Pt. I
2. Unholy Lightless Summer Pt. II
3. Unholy Lightless Summer Pt. III

Atavisma - The Chthonic Rituals

Atavisma xxl Label: Memento Mori

Spielzeit: 49:23 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zunächst mal muss ich mich bei den Jungs aus Paris entschuldigen: Keine Ahnung, was mich damals geritten hat, dass ich ihre "On the ruins of a fallen empire"-7" mit einer lausigen "M"-Bewertung abgespeist habe? (Review hier!) Im Vorfeld zu "The Chthonic Rituals" habe ich mir das Teil nämlich nochmal angehört und kann meine Einschätzung von damals so überhaupt nicht mehr nachvollziehen - naja, so was passiert schon mal. Umso besser, dass die Franzosen nun mit ihrem ersten kompletten Longplayer ankommen, denn dieser führt den Sound der 7" wunderbar weiter und verfeinert diesen noch. Ausgesprochen gelungener Old School Death Metal schallt uns entgegen, schön dreckig und gerade genug primitiv und undergroundig, was übrigens auch für den rauen, aber sehr passenden Sound gilt. Was mir darüber hinaus sehr gut gefällt, sind die immer wieder auftauchenden doomigen Passagen, welche der bedrohlich/aggressiven Atmosphäre noch das Sahnehäubchen aufsetzen. Ein richtig geiles Album!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Chthonic
2. Extraneous Abysmal Knowledge
3. Sacrifice unto Babalon
4. Invocation of Archaic Deities
5. Monoliths
6. Ashen Ascetic
7. Amid the Ruins
8. A Subterranean Life

Vargaur - Dem Zwang zum Trotze (MC)

Vargaur  Dem Zwang zum TrotzeLabel: Cirsium Kollektivet

Spielzeit: 16:22 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, dass es immer noch Bands gibt, die auf altmodische Weise ihr Demo als Kassette veröffentlichen. Eigentlich ja total unpraktisch und es geht auch schnell kaputt (Bandsalat u.ä.!), aber für so alte Säcke wie mich hat das was wunderbar nostalgisches.... Wenn dann die auf dem Tonband befindliche Musik auch noch überzeugen kann, dann ist doch die Welt für einen kurzen Moment in Ordnung. Und die ersten Songs von Vargaur sind richtig gut, daran besteht kein Zweifel. Schön räudiger Old School Black Metal, klanglich am ehesten in der nordischen Ecke beheimatet, wird hier dem Hörer entgegen geballert. Kleine Variation beim Tempo lockern das Ganze ein wenig auf, der Gesang ist heiser krächzend und die Produktion ist der rohen und ursprünglichen Mucke sehr gut angepasst worden. Die Atmosphäre ist tiefschwarz und bitterböse - so wie es sich für anständigen Black Metal gehört. Also für ein Demo ist der Spaß echt gelungen, da muss man einfach zuschlagen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Aus nächtlicher Finsternis 03:19
2. Menschenpest 04:40
3. Dem Zwang zum Trotze 05:20
4. Waldreich 03:03

Pa Vesh En + Temple Moon - Split

Pa Vesh En  Temple Moonxxl1Label: Iron Bonehead

Spielzeit: 38:52 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Meine Fresse, die Kollegen von Pa Vesh En sind aber fleissig, ist ihre "A Ghost"-7" doch erst im Juli erschienen (Review hier!). Schön, von den Weißrussen so schnell wieder was zu hören, leider haben sie meiner Bitte nach einem etwas besseren Sound nicht entsprochen. Auch das neue Material ist an sich seht cool, präsentiert sich aber wiederum in einem schön beschissenen Sound, der selbst für Underground oder Demo-Verhältnisse Kacke ist. Schade, denn die Musik ist richtig gut gemachter Old School Black Metal: Primitiv, brutal und mit der nötigen Menge Irrsinn ausgestattet. Mal schauen, wie das weiter geht, gerade heute habe ich nämlich die Promo zum im Oktober erscheinenden Debüt-Longplayer (ich sag ja, verdammt fleissig!) bekommen - ich werde Euch darüber in Kürze berichten! Kommen wir zur zweiten Band des Abends: Temple Moon aus Schottland! Auch die existieren scheinbar noch nicht wirklich lange, doch nicht genaues weiss man nicht, denn es gibt überhaupt keine Informationen, ausser einem im April veröffentlichten Demo. Der hier gespielte Black Metal ist weit weniger dreckig als der von Pa Vesh En, eher klassisch/orthodox/nordisch angelegt und echt nicht schlecht. Auch hier ist der Sound etwas dünn, das kann man aber mit Erhöhung der Lautstärke ganz gut ausgleichen, fällt also nicht sonderlich ins Gewicht. Gefällt mir ebenfalls ziemlich gut, wobei man mit dem dreckigen Irrsinn von Pa Vesh En nicht mithalten kann. Insgesamt also eine mehr als solide Split von zwei jungen Formationen, die man definitiv im Auge behalten sollte!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Pa Vesh En - In Midnight Sickness 01:08
2. Pa Vesh En - The Murder Instinct 03:28
3. Pa Vesh En - A Moonlight Hunger 02:26
4. Pa Vesh En - Goat Moon Chaos 04:45
5. Pa Vesh En - Damnation and The Witch 05:01
6. Pa Vesh En - Last Episode 04:17
7. Temple Moon - Forgottten Spectres Carried Through 04:56
8. Temple Moon - Ceremonial Decay 03:35
9. Temple Moon - Maze of Decrepit Trees 05:59
10. Temple Moon - VI 03:17

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