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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Vananidr - Road North

VananidrLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 66:00 min.

Genre: Melodic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 31. Mai 2019

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Anders Eriksson mit seinem neuen Projekt Vananidr das ausgesprochen gelungene Debüt "Vananidr" veröffentlicht hat (Digital: November 2018, physisch bei Purity Through Fire im März 2019!) und darauf so richtig guten Melodic Black Metal präsentiert hat. Bei der kurzen Zeitspanne verwundert es wenig, dass dieser Weg auf "Road North" konsequent weitergeführt wird. Was mich allerdings (sehr positiv!) erstaunt, ist die formidable Entwicklung in vielen kleinen Dingen. Kurz gesagt, hat der Schwede auf dem zweiten Album noch mal ordentlich was drauf gelegt. Die Songs sind deutlich facettenreicher ausgefallen, ohne irgendwie künstlich zu wirken. Das Ganze klingt gewachsen, wie ein ganz natürlicher Prozess, fast wie eine zwingende Evolution der Musik. Das Werk ist trotz der vielen kleinen Spielereien (von Black Metal Eruptionen, über wohlklingende Melodien bis hin zu instrumentalen Passagen, die sich gar dem Ambient annähern...) unglaublich homogen und mit einer dichten und ergreifenden Atmosphäre versehen worden. Man merkt vielleicht, dass ich mich mit der passenden Beschreibung des Sounds ein wenig schwer tue, da man diesen nicht so einfach in eine bestimmte Schublade packen kann, was ja meistens ein Zeichen für Qualität und Originalität ist. Hier auf jeden Fall! Müsst Ihr einfach selber mal reinhören, es lohnt sich definitiv! Der Kollege Erikssson hat mit dieser Platte eine fast schon perfekte Melange aus Härte und Melodie erschaffen, die mich schwer beeindruckt und begeistert! Irgendwie typisch schwedisch, aber vollkommen eigenständig. Ich bin echt angetan und vergebe sehr gerne die Höchstnote für dieses grandiose Stück Musik!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Cold Dead Skin 06:02
2. Melancholy March 05:01 
3. Bleak and Desolate 04:43
4. Drowned in Hells Fire 07:24
5. Raining Fire 07:42
6. Plains of Desolation 04:52
7. Shadow of the Past 07:52
8. Beneath the Glimmering Surface 06:15
9. Introduction to Ancient Powers 02:01
10. Ancient Powers 07:29
11. Purgatory 06:39

Indian Nightmare - By Ancient Force

Indian Nightmare  By Ancient ForceLabel: High Roller Records

Spielzeit: 40:06 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zwei Italiener, ein Türke, ein Indonesier und ein Mexikaner gründeten 2014 Indian Nightmare, machten unsere Bundeshauptstadt zu ihrer Basis, veröffentlichten zwei Jahre später das Staub aufwirbelnde Debütalbum 'Taking Back The Land' und hauen in diesen Tagen ihr 40 Minuten andauerndes Zweitwerk 'By Ancient Force' raus.
Das Quintett beschreibt seine Mucke als Tribal-Metal-Punk, wobei sich "tribal" wohl eher auf das Bühnenoutfit der Band bezieht, denn wie 'Roots' klingt die neun Stücke glücklicherweise nicht. Statt dessen zocken die Wahlberliner astreinen Oldschool-Thrash-Metal mit leichter Crust-Schlagseite und lassen immer und immer wieder Einflüsse von Motörhead und Venom erahnen. Die meisten Songs sind für Genre-Verhältnisse recht lang, allerdings alles andere als langatmig. Das Songwriting des Fünfers ist recht abwechslungsreich und kann mit interessanten Ideen insbesondere an der Gitarrenfront punkten. Geil sind auch die schrillen arayaesken Schreie, welche Sänger Poison Snake immer wieder ausstößt.

'By Ancient Force' versprüht einen gewissen Retro-Charm. Wer schon in den 80ern Helloween noch mit Kai Hansen am Mikro oder Destruction sowie die oben genannten Motörhead und Venom gehört hat, wird wissen, was ich meine. Wobei natürlich auch Thrasher und Punks, die später geboren wurden, durchaus in die Scheibe hineinhören sollte.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Bastions Of Nightmares
02. Incursions Of Death
03. Serpent's Eye
04. Land Of The Damned
05. Yang TarampAs Dan Terampas
06. Set The Spirit Free
07. The Awakening

Abnormality - Sociopathic constructs

Abnormality  Sociopathic constructsLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 32:43 min.

Genre: Technischer Brutal Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her, dass die Amis von Abnormality ihren letzten Longplayer veröffentlicht haben ("Mechanisms of ominiscience" - Review hier!). Nun gibt es Frischfutter aus Massachusetts und das Teil haut wieder ordentlich rein. Knüppelharter Brutal Death Metal springt aus den Boxen und reißt tiefe Wunden in Deine Gehörgänge. Aber wer die Burschen (plus Dame!!) bereits kennt, der weiss genau, dass es hier mitnichten Gekloppe von der Stange gibt - nein die Band versteht es ganz ausgezeichnet, Brutalität mit Technik zu verbinden und liefert so sehr geile Songs ab, die mit so einigen technischen Finessen aufwarten können, diese aber a) nie zu sehr in den Vordergrund packen und b) den Spaß nicht zu sehr verfrickeln (also von Prog-Death reden wir hier nicht!). Die Aggression steht also nach wie vor an erster Stelle, weshalb auch der "normale" Death Metal Freund zweifellos seine Freude an der Platte haben wird. Wirklich gut gemacht und dass mit Mallika Sundaramurthy eine Frau für die markerschütternden Growls verantwortlich ist, hört man immer noch nicht raus - sehr geil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Monarch Alpha 03:42
2. Penance 03:48
3. Kakistocracy 04:06
4. Transmogrification of the Echoborgs 03:47
5. A Catastrophic and Catalyzing Event 05:00
6. Aeturnum 00:50
7. Dying Breed 03:54
8. A Seething Perversion 04:06
9. Curb Stomp 03:30

Arckanum - Första Trulen

Arckanumxxl2019Label: Folter Records

Spielzeit: 42:47 min.

Genre: Black Metal 

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Arckanum ist tot - Lang lebe Arckanum!!! Obwohl Mastermind Shamaatae sein einzigartiges Projekt unlängst mit "Den Förstfödde" (Review hier!) endgültig zu Grabe getragen hat, soll es in der nächsten Zeit dennoch weitere Veröffentlichungen geben, allerdings wird es sich dabei um bislang unveröffentlichtes Zeug und ähnliche Raritäten der Band handeln. Den Anfang macht nun "Första trulen". Dabei handelt es sich um die allerersten, ursprünglichen Aufnahmen zum legendären "Trulen"-Demo. Damals auf 'nem billigen Kassettenrekorder aufgenommen, war Shamaatae mit dem Ergebnis extrem unzufrieden, vergrub die Aufnahmen ganz tief im Keller und hat alles nochmal komplett neu aufgenommen. Nun, nach 25 Jahren hat er die Uralt-Versionen wieder ausgebuddelt, neu gemixt und gemastert und stellt sie erstmalig seinen Fans zur Verfügung. Eine hochinteressante Geschichte, so sind die Songs deutlich härter und roher (aber auch unfertiger...) als die bislang bekannten Versionen. Selbstverständlich ist das eigentlich nur was für Die Hard Arckanum-Fans, aber da ich selber zu dieser Spezies gehöre, finde ich das Album natürlich so richtig dufte! Mal schauen, was Shamaatae und Folter Records noch alles ausgraben!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Pan' lughn 02:46
2. Hvila pa tronan min 04:32
3. Yvir min diupe marder 05:33
4. Et sorghe tog 02:56
5. Gava fran trulen 05:56
6. Bærghet 03:44
7. Ængin oforhærra 05:41
8. Svinna 04:36
9. Kolin væruld 03:47
10. Ener stilla sior af droten min 02:16

Three Dead Fingers - Breed of the devil

Three Dead FingersLabel: Bleeding Music Records

Spielzeit: 43:25 min.

Genre: Thrash Metal 

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Gerade mal Haare am Sack, aber Thrash Metal spielen - ist's genau richtig! Ganz im Ernst, die Jungs von Three Dead Fingers sind allesamt noch keine 16 Jahre alt und ganz ehrlich, wenn ich das nicht vorher gewusst hätte - ich wäre nie darauf gekommen. Denn das Debüt der schwedischen Jungspunde klingt verdammt gut und erwachsen. Zu hören bekommen wir Thrash Metal der amerikanischen Art, dem gekonnt einige wohlklingende Melodien und auch ein kleiner Hauch Nu Metal hinzugefügt wurde. Man hört der Platte von Beginn an die ungeheure Spielfreude der Burschen an und rein musikalisch kann "Breed of the devil" auch wirklich überzeugen. Das Teil knallt schön, ist mit ordentlich Tempo eingespielt worden und macht echt Spaß. Das einzige, was mir nicht so komplett gefällt, ist allerdings der Gesang. Wenn Sänger Oliwer so richtig fett shoutet (fast schon growlt!) klingt das sehr cool, sein "normaler" Gesang kommt in meinen Ohren allerdings (noch) etwas dünn an. Wenn man aber das Alter der Jungs berücksichtigt und die Tatsache, dass es sich hier um ein Debüt-Werk handelt, ist das Ergebnis verdammt beeindruckend! Haben wir hier vielleicht die Zukunft des Thrash Metals entdeckt? Keine Ahnung, das wird man in einigen Jahren sehen, es lohnt sich aber definitiv, diese Kapelle im Auge zu behalten!!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Until the Morning Comes 01:19 
2. Black Rainbows 04:26
3. Into the Bloodbath 04:16
4. Celestial Blasphemy 03:49
5. Breed of the Devil 03:59
6. A Virus Called Life 03:55
7. Pighead 03:37
8. Nocturnal Gates 04:36
9. Eveline 04:57
10. Goodbye 03:41
11. House of the Careless 04:50

Wyrd - Vargtimmen Pt.1: The inmost night (Reissue)

Wyrd  Vargtimmen Pt.1Label: Moribund Records

Spielzeit: 48:32 min.

Genre: Black Metal 

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass die finnische Black Metal Szene weitaus mehr zu bieten hat, als das typische "Horna-Gekloppe" (wobei das ja auch feinster Stoff ist!!), dürfte für Kenner kein großes Geheimnis sein. Ein gutes Beispiel dafür ist die Band Wyrd, deren 2003er Album "Vargtimmen Pt.1" heuer von Moribund Records wiederveröffentlicht wird (Damals kam das Teil bei Solistitium Records heraus). Kurz zur Band, die war von 1997 bis 1998 noch unter dem Namen Hellkult unterwegs (wer sich für deren (sehr gute!!) Musik interessiert, es gibt eine super Compilation ihrer Werke: "The Collection" - Blood, Fire, Death Records 2004), dann trennte man sich und Kollege Narqath (u.a. auch Azaghal, Hin Onde, Vultyr...) machte mit Wyrd weiter. Musikalisch gibt es hier grandiosen Pagan Black Metal, der nicht nur völlig klischeefrei und unpeinlich in Szene gesetzt wird, sondern darüber hinaus auch noch qualitativ echt hochwertig ist. Anders als bei vielen anderen Bands dieses Genres setzt man bei Wyrd stark auf epische Elemente, so dass man den Sound der Finnen sehr wohl als majestätisch bezeichnen darf. "Vargtimmen Pt.1" wird von vielen Fans als das beste Album der Kapelle bezeichnet, was man durchaus so stehen lassen kann, wobei ich eigentlich alles von ihnen ausgezeichnet finde. Wer das Album, oder gar die Band noch nicht kennt, sollte jetzt unbedingt antesten. Verfallt Ihr Wyrd danach, könnte es allerdings etwas teuer werden, denn neben 9 Longplayern gibt es auch noch zahlreiche EPs und Splits zu entdecken. (Und Album Nummer 10 steht schon in den Startlöchern!!) Endlich mal eine Wiederveröffentlichung mit Sinn und Verstand.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Lonely Sea 12:40 Show lyrics
2. Autumn 05:19 Show lyrics
3. Vargtimmen 08:11 Show lyrics
4. Sad Song of the Woods 17:28 Show lyrics
5. Outro 04:54

Deiphago - I, the devil

Deiphago  I, the devilLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 39:07 min.

Genre: Black/Death Metal 

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hurra! Deiphago sind wieder da! Ganze vier Jahre mussten wir auf einen neuen Longplayer warten (wobei die Kollegen von den Philippinen in der Zwischenzeit nicht gerade faul waren und u.a. zwei Live-Alben veröffentlicht haben!) und endlich steht "I, the devil" in den Startlöchern und Fans der Band mit dem regelmässigen Drummer-Wechsel (Spinal Tap lassen grüßen!) werden begeistert sein, denn Sidapa (Gitarre) und Voltaire 666 (Gesang und Bass) werden neuerdings von Erick Mejia an den Trommeln unterstützt und lassen wieder einmal nichts anbrennen. Herrlich primitiver Black/Death Metal wird uns um die Ohren geknüppelt, dass es eine wahre Wonne ist. Hier gibt es keine technischen Spielereien oder raffinierte Songstrukturen - am Arsch die Räuber! Bei Deiphago wird geballert bis der Arzt kommt, das Trio zerstört einfach alles, was sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnte! Knapp vierzig Minuten gibt es gepflegt eins in die Fresse und ich liebe es!!! Definitiv nix für musikalische Feingeister, aber für die "Stumpf ist Trumpf"-Fraktion ein Fest!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro: Decimation 00:43
2. Quantum Death 05:06
3. Neuro-Satanic Circuit 04:24
4. 11:4:6 04:30
5. Deus Alienus (God of the Other Side) 05:48
6. Chaos Protocols 05:32
7. Anti-Cosmic Trigger 05:12
8. I, the Devil 07:52

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