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Melan Selas - Reon

Melan SelasLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 36:45 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Melan Selas kommen aus Griechenland und ihre Musik wird auch angepriesen als typischer Hellenen-Black Metal. Das kann ich so allerdings gar nicht unterschrieben, denn unter diesem Banner verstehe ich dann doch andere Klänge. Nichtsdestotrotz haben wir hier eine durchaus interessante Scheibe vor uns (die übrigens eine Zusammenstellung zweier EPs darstellt!), denn Black Metal von der Stange gibt es hier nicht geboten, ebenso wenig wie einen einer bestimmten Szene oder Land zuzuordnenden Sound. Das Ganze kommt recht rockig daher, orientiert sich unüberhörbar an klassischem Heavy Metal und erinnert mich zum Beispiel beim Opener "Orkos" fast mehr an Running Wild, als an Rotting Christ oder Necromantia. Gefällt mir echt gut! Auf der zweiten Seite der Platte (auf der sich die vier Songs ihrer zweiten EP befinden!) wird dann plötzlich das Keyboard ausgepackt und man merkt sehr schnell, dass sich die beiden EPs stilistisch doch unterscheiden. So sind die letzten vier Songs irgendwie weniger eigenständig, "Ethereal annihilation" ist zum Beispiel stark der norwegischen Spielart zuzuschreiben und auch die drei weiteren Stücke können dem erfreulichen Anfang dieser Compilation nicht ganz das Wasser reichen. Das ist schade, aber ist bei solchen Zusammenstellungen kaum zu vermeiden. Falls es irgendwann mal einen "richtigen" Longplayer der Griechen geben sollte, wird man sehen, für welche Richtung man sich entschieden hat. Bis dahin muss uns "Reon" genügen und da hätte es uns bedeutend schlechter treffen können!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Orkos 08:33
2. Aema 06:25
3. Ethereal Annihilation 05:38
4. Ancient Spirit 06:50
5. Of Winter 04:34
6. Selana 04:49

The Black Sorcery - And The Beast Spake Death From Above

The Black SorceryxxlLabel: Krucyator Productions

Spielzeit: 29:40 min.

Genre: Black/Death/Grind

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch wenn die Kollegen von The Black Sorcery aus Kanada kommen, so darf man auf gar keinen Fall Black Metal der Marke Forteresse oder Délétère erwarten. Nein die Band prügelt uns einen irrsinnig kaputten und dreckigen Bastard aus Black, Death und Grindcore (das bezieht sich vor allem auf den arg gutturalen Gesang!) entgegen, dass alle Freunde von Krawallkapellen von Goatpenis bis Angelcorpse ihre helle Freude an der Kassette haben sollten. Was die Musik der Kanadier allerdings von den oben erwähnten Tanzkapellen (und deren Genossen im Geiste!) unterscheidet, ist der Gurgel-Gesang, der wirklich jeder Grindcore-Formation gut stehen würde. Deshalb habe ich auch ganz bewusst die Bezeichnung "War Metal" vermieden, obwohl der Sound von The Black Sorcerer diesem Subgenre doch schon am Nächsten kommt. Apropos Sound - dieser könnte gerne etwas weniger dünn sein, denn das ist eigentlich das einzige Manko an dieser sonst wirklich sehr leckeren Veröffentlichung. Ist aber jetzt auch nicht sooo störend, trotzdem muss es erwähnt werden. Feine Sache, dieses Tape!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Ancient Dialects of Wind 03:22
2. Traitor Bomb Threat 03:17
3. Seizures 04:26
4. Frost Veined 05:30
5. Circling The Drain 03:07
6. Splintered Glass Arsenal 03:45
7. Incursion 04:02
8. Helgeist 02:11

Craft - White Noise and Black Metal

craftLabel: Season of Mist

Spielzeit: 42:18 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Geile Zeiten für altgediente Black Metal Fans! Erst begeistern Funeral Mist mit ihrem gigantischen Comeback-Album "Hekatomb" (Review hier!!), die Herren von Sear Bliss kommen nach sechs Jahren endlich wieder aus dem Quark (Review kommt noch...) und auch die Schweden von Craft bringen nach viel zu langen sieben Jahren endlich wieder ein neues Werk heraus! Und damit können sie dann auch noch locker an ihre Glanztaten wie "Terror Propaganda" oder "Total Soul Rape" anknüpfen - Herrlich!!! "White Noise and Black Metal" (übrigens sehr cooler Titel!) ist grandioser, majestätischer Black Metal, der eine erhabene und machtvolle Atmosphäre transportiert. Die Songs sind wirklich facettenreich und anspruchsvoll arrangiert, ohne auch nur einen Moment an Bosheit und Aggression einzubüssen. Eine wirklich gelungene Melange aus schwedischem und norwegischem Black Metal wird uns hier kredenzt und das Album hat mich sofort und von Vorne bis Hinten begeistert. Wer die Band kennt, dem darf ich versichern, dass die Kollegen nichts an Qualität eingebüsst haben und ein verdammt geiles Teil eingespielt haben! Ich bin mal gespannt, welche Black Metal Veteranen sich als nächstes aus den ewigen Jagdgründen zurückmelden - meine Wunschliste ist da ordentlich lang (Darkwoods My Betrothed, Twin Obscenity, Brisen und, und und.... )!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Cosmic Sphere Falls (4:56)
2. Again (4:15)
3. Undone (6:39)
4. Tragedy of Pointless Games (6:27)
5. Darkness Falls (4:50)
6. Crimson (4:49)
7. Shadow (5:40)
8. White Noise (4:42)

Cavurn - Rehearsal Tape (MC)

Cavurn  Label: Blood Harvest

Spielzeit: 20:50 min.

Genre: Death Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und wieder einmal haben die Kollegen von Blood Harvest Records bewiesen, dass sie eine verdammt gute Nase für qualitativ hochwertige Underground-Musik besitzen. So auch bei den Amerikanern von Cavurn, deren erstes Demo bislang nur digital erhältlich war. Nun also auch auf Kassette und das ist auch verdammt gut so! Denn die Band liefert richtig geile Kost ab, denn herrlich vermoderter Death/Doom kommt uns aus den Boxen entgegen. Mal zähflüssig, mal rumpelig brutal - aber immer dreckig und ordentlich böse. Wenn das Tempo rausgenommen wird, rutscht man gerne auch mal in die Sludge-Ecke ab, gerade was die sumpfige Atmosphäre angeht. Der Sound ist absolut angemessen (Eine glasklare Produktion erwartet bei dieser Musik eh keiner...) und rundet die drei Songs wunderbar ab. Mir gefällt das Ganze extrem gut und jeder, der auf diesem ganz speziellen Sound steht, wird dieses Tonband ebenfalls lieben!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. I 06:45
2. II 08:32
3. III 05:33

Posthuman Abomination - Transcending Embodiment

Posthuman AbominationxxlLabel: Comatose Music

Spielzeit: 31:22min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch in Italien kann man sehr ordentlich knüppeln, das beweisen die Jungs von Posthuman Abomination mit ihrem Debüt-Album. Immer schön auf die Fresse ist das Credo der Musiker (allesamt alte Szene-Hasen, die schon in zig verschiedenen Bands Krach gemacht haben) und das ziehen sie eine gute halbe Stunde auch gnadenlos durch. Das ist alles sehr ordentlich gemacht, im direkten Vergleich mit ihren Labelkollegen Aborted Fetus (Review hier!) oder Flesh Hoarder (Review hier!) können sie aber nicht ganz mithalten, dafür läuft ihre Mucke doch ein wenig nach Schema F. Das ist aber gar nicht so schlimm, denn Freunde des gepflegten akustischen Massakers kommen auch mit "Transcending Embodiment" voll und ganz auf ihre Kosten. Denn die Italiener sind ohne Zweifel brutal wie die Sau und auch die Growls von Sänger Lorenzo zaubern dem Metzel-Freund ein blutiges Lächeln auf die Lippen. Feiner Brutal Death Metal aus der zweiten Reihe, bei Comatose Music hat man wirklich ein gutes Händchen für gepflegte Prügel-Orgien, mal schauen, was da als nächstes kommt...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Transcending Embodiment 04:20
2. Systematic Ecophagy 04:34
3. Cyberbrain Drain 02:58
4. Autogenetic 03:28
5. Apocatastasis 02:37
6. Crafting Life 02:56
7. Simulacra / Simulation 03:01
8. Planned Obsolescence 03:51
9. Posthuman 03:37

Pact - Enigmata

pactLabel: Moribund Records

Spielzeit: 49:16 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Pact kommen aus den USA, genauer gesagt aus Pennsylvania und haben mit "Enigmata" ihr drittes Album im Gepäck. Und dass sie aus dem Land der durchgeknallten Präsidenten kommen, hört man ihnen auch an, denn die Kollegen spielen lupenreinen US-Black Metal. Bitte jetzt nicht an diesen Öko-Black Metal der Marke Wolves In The Throne Room und ähnliches denken (das ist ja auch eigentlich gar kein USBM, aber wir wollen erst gar keine Unklarheiten aufkommen lassen...) nö hier standen Bands wie Judas Iscariot oder Krieg (die bringen übrigens im August 'ne Split mit Integrity raus - Juchu!!) deutlich hörbar Pate. Das sind ja schon mal genau die richtigen Vorbilder und so wundert es nicht, dass auch Pact ihre Sache mehr als ordentlich machen (auch wenn sie an die erwähnten Bands nicht ganz herankommen...) und ein feines Scheibchen eingeprügelt haben. Zumeist in rasantem Tempo unterwegs und immer schön aggressiv, bringt man noch einen gut dosierten Hauch von epischen Klängen mit, was das Ganze wunderbar abrundet. Wer also ein Freund des USBM ist (der sich ja schon deutlich von zum Beispiel der norwegischen Strömung unterscheidet - auf die Feinheiten kommt es halt an!), der kann hier bedenkenlos zuschlagen. Aber gebt nicht alles aus, denn im August kommt die neue Krieg-Scheibe.... (boah, was können diese Fanboys nervig sein...)

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dark Templar (4:43)
2. Son of Cush(3:06)
3. Edict of Anu (4:06)
4. Hag and the Sleeper (3:34)
5. Cradle of Decay (4:35)
6. Stalking From the Shadows (4:10)
7. Call of the Wild (3:16)
8. Collider (4:36)
9. Eternal Keeper of the Black Flame (3:10)
10. Sorrows Embrace (6:28)
11. Enigmata of Erebus (7:31)

Funeral Mist - Hekatomb

funeral mistxxlLabel: Norma Evangelium Diaboli

Spielzeit: 43:01 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Unglaublich, aber wahr - da kommt Kollege Arioch von Funeral Mist quasi aus dem Nichts nach neun Jahren endlich mit einem neuen Album daher und man erwartet jetzt gar nichts großartiges, da der Vorgänger " Maranatha" so dolle ja nicht gewesen ist. Und macht der Kerl? Er meldet sich mit dem ultimativen Donnerschlag zurück!!! Nicht nur, dass "Hekatomb" das beste Album der Bandgeschichte ist, nein die Platte ist die bislang (und das mit großem Abstand!!) beste Black Metal Veröffentlichung in diesem Jahr und dürfte auch am Jahresende ohne Zweifel in den Top drei landen. Pure Magie (natürlich schwarze!!) wird hier entfesselt, orthodoxer Black Metal, irrsinnig aggressiv und gekonnt mit einigen kleinen Gimmicks (mal dezente Keyboard-Klänge, orchestraler Clean-Gesang oder eingestreute Samples...) aufgepimpt, da bleibt echt kein Auge trocken. Arioch spielt auch geschickt mit dem Tempo, gibt sich also keineswegs der puren Raserei hin, was dem Ganzen verdammt gut steht! Die Atmosphäre ist tiefschwarz und extrem bösartig, so wie es sich für wahren Black Metal auch gehört! Diese Mischung aus majestätisch und brutal ist hier in absoluter Perfektion erschaffen worden. Ganz ehrlich, auch wenn die Frühwerke von Funeral Mist weitaus besser waren als das bereits erwähnte "Matanatha"-Werk - so eine grandiose Glanztat hätte ich Arioch echt nicht zugetraut, aber auf diese Weise lasse ich mich gerne überraschen und eines Besseren belehren! "Hekatomb" ist ein durch und durch perfektes Black Metal Album geworden: Unglaublich intensiv und böse, so knallt man uns eine gute Dreiviertel Stunde die akustische Hölle auf Erden entgegen und ich bin restlos begeistert! Ich glaube kaum, dass in nächster Zeit da irgendeine Band kommt, die dieses Meisterwerk übertreffen kann! Wer diese Platte nicht bald in seiner Sammlung stehen hat, darf sich nicht mehr Black Metal Fan nennen...

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. In Nomine Domini 04:31
2. Naught But Death 04:42
3. Shedding Skin 04:48
4. Cockatrice 07:27
5. Metamorphosis 07:35
6. Within the Without 03:12
7. Hosanna 04:30
8. Pallor Mortis 06:16

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