.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsDunkelNacht - Empires of Mediocracy

Vargrav - Reign in supreme darkness

vargravLabel: Werewolf Records

Spielzeit: 41:17 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Knapp anderthalb Jahre nach dem Debüt "Netherstorm" (Werewolf Records - 2018j kommt das Ein-Mann-Unternehmen Vargrav mit dem Nachfolger um die Ecke. Musikalisch knüpft Herr V-Khaoz (ein sehr umtriebiger Finne, spielt und spielte noch in zig anderen Bands, z.B. Azgahal, Hin Onde oder auch Kalmankantaja...) nahtlos an den Vorgänger an. Das heisst, es gibt klassischen Black Metal mit einem guten Schuss Bombast zu hören, der handwerklich total in Ordnung ist. Das Tempo wird dezent variiert, das Aggressions-Level ist ordentlich hoch und sowohl Atmosphäre als auch der Sound wissen zu gefallen. Originell oder gar innovativ ist das Ganze zwar überhaupt nicht, aber wen das nicht stört der wird ausgezeichnet unterhalten. (So wie ich!) Solide eingeprügelter Black Metal der gehobenen Mittelklasse, mir gefällt's!!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro - Et in Profundis Mysteriis Operta 02:19 
2. The Glory of Eternal Night 05:42 
3. Dark Space Dominion 04:32 
4. In Streams from Great Mysteries 05:51 
5. As the Shadows Grow Silent 04:37 
6. Crowned by Demonstorms 05:21 
7. Godless Pandemonium 05:14 
8. Arcane Stargazer 08:11

Archaic Tomb + Cryptworm: Split (7")

Archaic TombLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 11:20 min.

Genre: Death Metal

Info: Archaic Tomb; Cryptworm

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Split Singles sind doch eine feine Sache, um neue und unbekannte Bands zu entdecken. Hier haben wir zum Beispiel Archaic Tomb aus Portugal und Cryptworm aus England, die jeweils einen Song zum Besten geben. Die Portugiesen eröffnen den Reigen und legen schon mal ganz fett vor! Extrem dreckiger und vor allem düsterer Underground Death Metal wird uns hier entgegen gerotzt, dezent in der Geschwindigkeit, aber extrem abgefuckt und räudig dargeboten - Herrlich! Doch auch Cryptworm wissen zu überzeugen, gerade durch den tiefen gutturalen Gesang, der so mancher Grindcore-Kapelle sehr gut stehen würde. Auch hier variiert man geschickt zwischen Midtempo und "etwas schneller", was (ähnlich wie bei Archaic Tomb!) eine bedrohlich/kranke Atmosphäre erzeugt. Eine mehr als gelungene Zusammenarbeit, vor allem, wenn man bedenkt, dass Archaic Tomb bislang nur ein 5-Track Demo veröffentlicht haben und Cryptworm ebenfalls "nur" Demo und 'ne EP. Ich hoffe ganz stark, dass beide Bands am Ball bleiben, denn hier dürfen wir in Zukunft noch ganz starken Stoff erwarten, da bin ich mir sicher!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. ARCHAIC TOMB - Persecution Paraphrenalia 05:50
2. CRYPTWORM - Putrefactive Regurgitation 05:30

Whiskey Ritual - Black Metal Ultras

Whiskey Ritual  Black Metal UltrasLabel: Folter Records

Spielzeit: 34:30 min.

Genre: Black'n'Roll/Punk

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was für ein saugeiler Album-Titel - da fragt man sich, warum da noch niemand vorher drauf gekommen ist! Da weiss man doch sofort, was einen musikalisch erwartet! Wobei ich mit der Beschreibung "Black'n'Roll" nicht ganz so einverstanden bin, denn im Gegensatz zum (ebenfalls sehr coolen!!) Vorgänger-Album "Blow with the devil" (Review hier!) finde ich, dass wir es hier viel eher mit einer extrem abgefahrenen Mischung aus (Proto) Black Metal und dreckig/rotzigem Street-Oi-Punk zu tun haben. Wie man es auch nennen mag, die Rotze knallt unheimlich, macht Hunger auf mehr und Durst auf alkoholische Getränke! Die Italiener schaffen es wieder einmal, mich so richtig gut zu unterhalten und ordentlich "Stimmung inne Bude" zu bringen! So eine Mucke kann ich mir wirklich immer geben, erst recht nach dem abschliessenden Turbonegro-Cover "Denim Demon", welches zum Sound von Whiskey Ritual so was von genial passt! Party On!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Black Metal Ultras 02:56
2. In the Army of Hell 03:55
3. Knockout 03:48
4. Death Comes by Limo 04:18
5. 666 Problems 04:07
6. Streets & Liers 03:53
7. Die Hard 04:00
8. Manifesto 04:37 Show lyrics
9. Denim Demon (Turbonegro cover) 02:56

Stinger - Colourblind

Stinger xxl Colourblind Label: Boersma Records

Spielzeit: 45:28 min.

Genre: AC/DC

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus dem fränkischen Allersberg kommen diese Rocker und präsentieren mit "Colourblind" ihr zweites Album. Welche australische Band hier Pate stand, hört man ab der ersten Minute, aber das stört natürlich überhaupt nicht, denn die Kollegen zelebrieren ein Hard Rock Feuerwerk, das absolut mitreissend ist. Dass Sänger Schaffi auch noch eine coole "Bon Scott Gedächtnis Röhre" besitzt, rundet das Ganze ausgezeichnet ab. Die Jungs liefern geile Songs ab, die flott ins Ohr gehen, ordentlich Spaß machen und die Leidenschaft und den Enthusiasmus der Musiker zu hundert Prozent auf den Hörer übertragen. Diese Mucke gehört definitiv auf die Bühne, ich denke dort wird die Post dann so richtig abgehen. Das ist ehrliche und erdige Musik, die absolut zeitlos ist und eigentlich jedem gefallen dürfte, der auf Gitarren steht - auch wenn's natürlich Null innovativ ist. Aber wen das stört, der soll halt sowas wie Devin Townsend oder Waltari hören. Mir gefällt das Teil ziemlich gut, zwischendurch braucht jeder Metaller auch mal den guten alten Rock'n'Roll auf den Ohren. Übrigens: Wer bei dem farblichen Overkill des (sehr coolen!) Cover-Artworks nicht sofort "colourblind" wird, dem ist echt nicht mehr zu helfen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. Hard To Believe
02. Mashed Potatoes
03. So Dark
04. Smile
05. Deaf And Blind
06. Suicide
07. Rollin´ Along
08. My Girl
09. On The Edge
10. Stick It In
11. From Heaven Above

Allegaeon - Apoptosis

Allegaeon ApoptosisLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 56:18 min.

Genre: Technisch/Progressiver Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal an, die Kollegen von Allegaeon sind wieder da! Drei Jahre sind seit "Proponent for sentience" (Review hier!) vergangen, da kann man bei solch technischen Bands, wie es die Amerikaner nun mal sind, schon mal gravierende Veränderungen oder Weiterentwicklungen erwarten. Allerdings nicht bei Allegaeon, denn man knüpft schon recht konsequent an das Vorgängerwerk an. Klar gibt es eine gewisse Entwicklung, doch ist diese eher in Kleinigkeiten zu finden - was bedeutet, dass man dem Album definitiv mehr Zeit geben sollte, um alles zu entdecken. So ist man zum Beispiel diesmal erheblich brutaler unterwegs und man spielt mit vielerlei (auch genrefremden) Elementen. Man findet sogar einen Hauch von Synthwave-Klängen (seit der entsprechenden Krachmucker-Sendung letztens wissen wir ja alle, was das ist - Danke Ernie!!!), was zeigt, dass die Band absolut am Puls der Zeit klebt. Insgesamt kann man sagen, dass die Musiker ihrem Stil treu geblieben sind, ein paar Facetten hinzugefügt haben, ansonsten aber wieder ein sehr gutes, trotz der musikalischen Vielfalt schön homogenes Werk abgeliefert haben. Wer bislang Fan der Kapelle war, kann hier bei "Apoptosis" bedenkenlos zuschlagen.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Parthenogenesis
2. Interphase // Meiosis
3. Extremophiles (B)
4. The Secular Age
5. Exothermic Chemical Combustion
6. Extremophiles (A)
7. Metaphobia
8. Tsunami and Submergence
9. Colors of the Currents
10. Stellar Tidal Disruption
11. Apoptosis

Minenfeld - The Great Adventure

minenfeldLabel: Fucking Kill Records (LP), Lycanthropoc Chants (MC)

Spielzeit: 39:34 min.

Genre: Death Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nicht wenige Kenner des einheimischen Death Metal Undergrounds dürften sehnsüchtig auf diesen Debüt-Longplayer gewartet haben. Nach den beiden hervorragenden Splits mit Kriegszittern und Cryptic Brood (Review hier!) war die Spannung groß, ob die Jungs von Minenfeld dieses hohe Niveau würden halten können. Schnelle Antwort: Jawoll!!! Und noch mehr, ich denke man kann definitiv von bisherigen Höhepunkt im Schaffen der Band sprechen! Der raue, brutale Death Metal zeigt noch mehr Eigenständigkeit, ich finde die Band hat es in der kurzen Zeit ihres Bestehens ganz vortrefflich geschafft, einen ganz eigenen Sound mit hohem Wiedererkennungswert zu kreieren, das soll ihnen erst mal einer nachmachen! Dafür sorgen natürlich auch die vielfach eingebauten historischen Samples, welche die Atmosphäre des Albums zusätzlich prägen. Die Kriegsthematik (Erster Weltkrieg) wurde natürlich beibehalten, wobei man hier mitnichten das Ganze glorifiziert, sondern kritisch damit umgeht. Auf ihrer Bandcamp-Seite (Facebook o.ä. gibt es nicht) distanziert man sich auch deutlich vom Nationalismus und ähnlichen Strömungen - Gut so! (Auch wenn das heutzutage auch fast schon notwendig ist, wie schnell wird auch in unserer Szene die Rechnung "Kriegsthematik = Nazis" aufgemacht...) Doch kommen wir nochmal zurück zur Musik. Diese lässt sich so gar nicht in irgendeine Death Metal Schublade packen, der Spaß ist weder typisch Old School (noch am ehesten), oder amerikanisch, oder schwedisch - schlicht und ergreifend "Minenfeld!" Das soll heissen, es klingt sehr rau und ungeschliffen, die Vocals sind grimmig und kalt, was hervorragend zur Atmosphäre passt, auf welche hier großen Wert gelegt wird. Diese ist passend zum Textkonzept düster, kalt und hoffnungslos und packt den Hörer von Beginn an. Ein wirklich hervorragendes Album, hier sollte jeder Death Metal Fan mal unbedingt reinhören - und dann voller Begeisterung kaufen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Great Adventure 05:15 
2. Upon Gruesome Pathways 02:35 
3. Blood Traces 03:13 
4. Assault 04:18 
5. Dethrone the Tyrant 02:32 
7. Dust & Iron 02:27 
8. Bellum Omnium Contra Omnes 08:44 
9. Wunden 05:25

Sørgelig - Devoted to nothingness

sorgeligLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 24:13 min.

Genre: Raw Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eigentlich bereits im Januar als Kassette via Les Fleurs du Mal Productions (ein sehr cooles kleines Label aus Kanada!) veröffentlicht, dachte man sich bei Iron Bonehead: "Was für ein kranker Scheiß - das passt perfekt in unser Repertoire" und man packte den Spaß auf eine 12" große schwarze Scheibe. Recht so (Zumal das Tape auch schon ausverkauft ist)! Denn die Musik der beiden Griechen ist verdammt geil. Herrlich dreckiger und primitiver Underground Black Metal, wie man ihn sich in seinen dunkelsten Träumen vorstellt: Hässlich, bösartig und voll abgefuckt. Also genau das Richtige für mich!! Erinnert mich ein wenig an die ganz üblen Sachen aus Portugal, ist mit einem rauen Sound versehen und wird von einem irren Sänger vorgetragen, der fast schon unmenschlich klingende Töne von sich gibt - Grandios kaputt! Interessanterweise ist mein absoluter Lieblingssong auf der Platte (gleichzeitig der Titelsong) ein akustischer Ausreisser, denn hier schleppt man sich extrem langsam, wie durch satanische Lava streitend, durchs Gehölz und steigert die ohnehin schon krankhafte und irgendwie monströse Atmosphäre ins fast Unerträgliche. Ansonsten wird ordentlich stumpf geprügelt, was mir ebenfalls sehr gut gefällt. Jetzt werde ich erst mal schauen, wie ich an den letztes Jahr erschienenen Longplayer "Apostate" herankomme (CD: Perkun Records, MC: Goatlordth Records), denn wenn das Teil auch nur halb so geil ist, wie diese EP, dann lohnt es sich definitiv!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Light Fades Away 00:51
2. Die in Vain 03:46
3. The Parasites of Existence 03:38
4. H.E.M.E.O.Θ.Σ. 03:16
Side B
5. Μηδέν 05:13
6. Devoted to Nothingness 02:32
7. We Shall Be Forever Blind 02:39
8. Eclipse 02:18

Seite 5 von 278

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

Das hörst Du Dir an:

Rogga Johansson - Entrance To The Otherwhere

ROGGA JOHANSSON

Crom Dubh - Firebrands and ashes

Crom Dubh  Firebrands and ashes

Sinners Bleed - Absolution

sinnersbleed

Enthroned - Cold Black Suns

enthroned2019

Abbath - Outstrider 

abbath2019

Délétère - Theovorator: Babelis Testamentum

Deletere2019Deathspell Omega - The furnaces of Palingenesia

Deathspell Omega2019

Vulture - Ghastly waves & battered graves

vulture 2019

Óreiða - Óreiða

oreioa

Nattfog - Pohjan Porteilta

Nattfog

Winterwolf - Lycanthropoc Metal of Death

Winterwolf  Lycanthropoc Metal of Death

Evohé - Deus Sive Natura

evohe

Inert - Vermin

inerxxl 2019

Calyx - Vientos Arcaicos

Calyx  Vientos arcaicos

Gaahls Wyrd: GastiR - Ghosts Invited

gaahl

Nocturnal Breed - We only came for the violence

Nocturnal Breedxxl  We only came for the violence

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

mayhem tour2019

sulphuraeon tour

abortedtour

swallowthsun

Destroyer666 2019xxl

at the gatestour

endseeker tour

abbath tour

Zum Seitenanfang