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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsO.S.I.R.I.S.: The conquest of planet death Vol.2

Malakhim - II

MalakhimLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 20:33 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schon ihr erstes Demo ("Demo I") aus dem Jahre 2017 war allererste Sahne, weshalb es im letzten Jahr auch von Iron Bonehead Productions als CD und LP wiederveröffentlicht wurde. Die Schweden waren so clever, gleich beim Qualitätslabel aus Wachtendonk zu bleiben und deshalb gibt es deren zweites Demo heuer sofort auf silbernen und schwarzen Scheiben zu erstehen. Und das sollte man auf jeden Fall, denn bei Malakhim gibt es Black Metal vom Allerfeinsten auf die Ohren und das neue Werk setzt in allen Belangen noch mal einen drauf! Zunächst mal bin ich absolut geplättet von dieser unheilvollen und dichten Atmosphäre - Wow, die haut Dich wirklich um! Aber auch musikalisch hat hier alles Hand und Fuß, orthodoxer Black Metal, der definitiv "nordisch" klingt und ausgesprochen garstig daherkommt. Ein gekonntes Spiel mit dem Tempo und eine grimmig/knurrige Stimme dazu und fertig ist ein mehr als gelungenes Werk. Hätte sehr gerne noch ein ganzes Stück länger sein können, dafür gibt es das Scheibchen aber auch zu 'nem sehr anständigen Preis beim Label. (Dickes Lob dafür an Iron Bonehead- viele andere Labels verkaufen so was ohne schlechtes Gewissen zum Preis eines normalen Albums!!!) Ich finde die Band und ihre beiden Demos echt verdammt gut und freue mich jetzt schon auf den ersten Longplayer der Kollegen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. In the Rays of a New Sun 05:20
2. Triumphant Spears 05:16
Side B
3. He Who Devours 05:15
4. Sworn to Satan’s Fire 04:42

Nixa - Opus Tierra

Nixa2019 CoverLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 38:24 min.

Genre: Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Heute habe ich 'Opus Tierra' der Band Nixa aus Florida auf dem Seziertisch. Die Band wurde 2012 gegründet, veröffentlichte 2013 eine Demo sowie ein Jahr später das Debütalbum ' Trembling Path'. Und nein, sie spielen keinen Death Metal.

Doom Metal hat sich das Trio auf die Fahnen geschrieben - und den zelebrieren sie, ohne jedwede Stoner-Rock- oder Death-Metal-Versatzstücke in ihre Songs einzubauen. Dabei sind besagte Songs für Doomverhältnisse recht kurz, so dass das Album mit seinen knapp 39 Minuten um einiges schneller durchgehört ist als die meisten anderen Doomplatten und somit weit weniger Zeit benötigt, um rezipiert zu werden. Innerhalb der selbst gesteckten musikalischen Grenzen ist 'Opus Tierra' recht abwechslungsreich ausgefallen, was nicht zuletzt an dem vielschichtigen mehrstimmigen Gesang liegen mag. Die mächtigen Pallbearer mögen als Vergleich sicherlich sinnig sein, ohne Nixa jetzt als schiere Kopie dastehen zu lassen: Das hier ist ganz gewiss authentische Musik für aufgeschlossene Ohren. Nicht mehr, aber auch bei Weitem nicht weniger.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Opus Tierra (6:24)
2. Seed (5:56)
3. Ambrosia (5:39)
4. Destroyer (4:23)
5. House of Serpents (5:12)
6. The Mound (5:00)
7. Restless Seer (5:50)

Ringarë - Under Pale Moon

ringareLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 39:09 min.

Genre: Atmospheric Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Band Ringarë wurde wohl 2004 als Ringar gegründet, es scheint auch zwei frühe Veröffentlichungen zu geben, aber wann man sich dann umbenannt hat und warum? Ich habe keine Ahnung, die Vergangenheit der Formation ist anscheinend ordentlich verworren, was daran liegen könnte, dass Bandkopf Esoterica (Alex Poole) noch im unzähligen anderen Kapellen (Chaos Moon, Krieg, Entheogen...) unterwegs ist und vielleicht selber etwas den Überblick verloren hat... Völlig egal, denn an dieser Stelle soll es um den Debüt-Longplayer der Band (die durch Sänger Likpredikaren vervollständigt wird) gehen und das Teil kann echt was. Man hat sich voll und ganz dem atmosphärischen Black Metal verschrieben und kann erfreulicherweise in dem mittlerweile doch schon etwas ausgelutschten Genre eigene (positive!!) Akzente setzen. Die Atmosphäre ist extrem giftig, was größtenteils dem wirklich ätzenden Gesang geschuldet ist und wird durch die eingesetzten Keyboards in ein düster/melodisches Klangbild gesetzt. Das Ergebnis ist ungemein intensiv und hat keinerlei Probleme auch einen über 18 Minuten langen Song wie den Abschluss-Track "Through forest and fog" zu tragen. Einziges Manko ist der Sound, der leider leider viel zu dünn und kraftlos ausgefallen ist. Ich sag's ja immer wieder: Wenn es atmosphärisch wird, muss die Produktion meiner Meinung nach deutlich mehr Schmackes haben, als wenn einfach wild drauflos geprügelt wird. Trotzdem gibt es von mir ausnahmsweise eine "XL"- Bewertung, weil das Material einfach zu geil ist - aber beim nächsten Mal bitte einen besseren Klang!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Under Pale Moon 10:16
2. Sorrow Under Starry Sky 06:48
3. In Nocturnal Agony 03:54
4. Through Forest and Fog 18:11

Katechon - Sanger fra Auschwitz

KatechonLabel: Saturnal Records

Spielzeit: 37:20 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Um es gleich klarzustellen: Katechon sind selbstverständlich keine NSBM oder ähnlich geartete Band, der Titel (Übersetzt: "Lieder aus Auschwitz") bezieht sich auf das lyrische Konzept des Albums, nämlich eine Art philosophische Herangehensweise an das abgrundtief Böse auf der Welt und Auschwitz soll dafür als Synonym für einen Ort des ultimativen Bösen auf Erden stehen. Wie man dieses Konzept in den Texten umgesetzt hat, kann ich leider nicht beurteilen, denn a) liegen mir diese nicht vor und b) habe ich letzte Woche meine Norwegisch-Kenntnisse irgendwo verloren. Beschränken wir uns also auf die Musik und diese hat seit ihrem letzten Longplayer "Coronation" (Review hier!) eindeutig an Qualität gewonnen. Die Musiker spielen eine ausgesprochen intensive und unheilvolle Mischung aus Black und Death Metal mit ordentlich Doom-Elementen, die recht beeindruckend präsentiert wird. Die Atmosphäre ist packend und hinterlässt eine Gänsehaut am Körper des Hörers (wo auch sonst?). Das passt natürlich zum oben erwähnten Konzept, denn bei so einem Thema kann (bzw. darf) man keine lustige Party-Mucke erwarten. Ein Album, für das man sich Zeit lassen sollte.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Fotspor 02:42
2. Eloi 03:34
3. Renselsen 04:32
4. Ankomst 06:28
5. Mørkets hjerte 05:25
6. Tre hoder 04:37
7. Davids skjold 02:55
8. Unheimlich 07:19

Obscure Infinity - Into The Vortex Of Obscurity

obscure infinity2019xxlLabel: FDA Records/Defying Danger Records

Spielzeit: 40:45 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Habt Ihr an manchen Tagen auch das Gefühl, das alles, aber auch wirklich alles schief geht und scheiße läuft? Die Kinder sind erkrankt und kotzen alles voll; die doppelmoralischen Nachbarn gehen einem mit ihrem sinnleeren und verlogenen Gesülze auf den Zeiger; man wartet schon seit Wochen auf eine Bestellung, aber alles was der Postbote durch den Briefkastenschlitz steckt, sind Werbung und Rechnungen; sich besaufen macht keinen Spaß mehr, aber das Bier ist eh alle. Was soll man tun? Den Verstand verlieren? Sich die Kugel geben? So tun, als ob nichts geschehen sei?
Nee, da gibt es 'was Besseres: guten Death Metal, laut gehört. Dann schmeckt auch das Bier wieder.

Erschien vor Kurzem das Compilation-Album 'Evocation Of Chaos', gibt es in den nächsten Tagen das vierte "echte" Album" der Todesblei-Kapelle Obscure Infinity aus dem Westerwald zu kaufen, das 'Into The Vortex Of Obscurity' betitelt wurde. Das Quintett aus dem beschaulichen Rheinland-Pfalz (Helmut-Kohl-Country ;) ) ist auch schon eine ganze Weile am Start und hat neben seinen regulären Scheiben eine Menge Split-EPs herausgebracht, deren Songs auf der weiter oben erwähnten Compilation-Langrille jüngst zusammengetragen und veröffentlicht wurden. Geboten werden hervorragender und innerhalb seiner gesteckten Grenzen abwechslungsreicher Death Metal, der mich streckenweise an die besten Werke der Oldenburger Obscenity erinnert, aber durchaus immer 'mal wieder die Grenzen zum Melodeath sprengen, was aber gar nicht stört, sondern den gegenteiligen Effekt hat.
Eingetrümmert wurde das gute Stück im Soundlodge Studio des üblichen Verdächtigen Jörg Uken; ein weiterer üblicher Verdächtiger, Juanjo Castellano, zeichnet sich für das 'mal wieder famose Artwork verantwortlich.
Zu haben sein wird das Album im Jewelcase-, Digipack- und Vinylformat sowie als (mittlerweile ja obligatorischem) Download.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Embrace Obscurity
02. A Cosmic Disgrace
03. Grotesque Face
04. Invoke Deliverance
05. Lightning Spear (A Forlorn Wanderer Part II)
06. Void Of The Soul
07. Withering Starseed Under The Cosmic Vault
08. Swallowed By Time And Darkness

Left Hand Solition - Though The Mourning Woods

Leftxxl Hand SolutionLabel: Massproduktion

Spielzeit: 33:54 min.

Genre: Gothic/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Musikgeschäft kann manchmal so verdammt ungerecht sein, ein Beispiel dafür sind die Schweden von Left Hand Solution. Anfang der Neunziger kam der Trend auf, zarten Frauengesang mit groben Growls zu verbinden und Bands wie The Gathering, Theatre of Tragedy oder The 3rd and the Mortal hatten damit großen Erfolg. Auch Left Hand Solution waren seit der "Metal North" 4er-Split von 1993 mit 'ner Sängerin am Start (damals sang dort noch Kicki Höijertz, die später bei Siebenbürgen gelandet ist - das Demo "Dwell" (1992) hatte dagegen noch männlichen Gesang...), doch irgendwie hat das keine Sau mitbekommen und dabei ist das Debüt "Fevered" sogar beim Branchenriesen Nuclear Blast erschienen... Hat alles nichts geholfen. Deshalb war dann auch irgendwann Sendepause bei der Band, bis man sich letztes Jahr wieder zusammengefunden hat und heuer gar ein klatschneues Album präsentiert. Und das Teil ist so richtig geiler Stoff für all diejenigen unter Euch, welche die Band von früher noch kennen und mögen, denn "Through the mourning woods" ist ein geiler Retro-Ritt in jene frühen Neunziger geworden. Die Schweden spielen ihren ureigenen Sound, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen - eine herrlich altmodische Mischung aus Doom und Gothic und mit dem wunderbaren Gesang von Marianna Frykman versehen - es gefällt mir richtig gut. Der Spaß ist überhaupt nicht "zeitgemäss" und genau das macht seinen Zauber aus. Keine Ahnung, ob das auch was für die jüngeren Leute ist, die die damalige Zeit nicht miterlebt haben, aber gute Musik ist gute Musik, egal wie alt(modisch) sie auch sein mag. Ich find's prima und kann mich noch gut daran erinnern , dass ich die CD damals für kleines Geld bei Karstadt Hören und Lesen in der Wühltheke gefunden habe - leider auch ein Synonym für den ausgebliebenen Erfolg der Band... Schön, dass es Euch wieder gibt!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Blessed Be My Fallen Angel 05:44
2. And Time Went By 05:37
3. Return the Sun 05:17
4. The Bleeding Heart 05:19
5. Stillborn 04:23
6. Fields on Fire 07:34

Foul Body Autopsy - The Unquiet Dead

Foul Body Autopsy  The unquiet dead Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 09:51 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das letztes Jahr erschienene "This machine kills Zombies"-Album des Alleinunterhalters Tom Reynolds (jawoll, so was gibt es nicht nur im Black Metal!) hatte mir damals recht gut gefallen (feiner Knüppel-Death Metal), so war ich erfreut, was Neues von dem Engländer hören zu können. Aber große Überraschung - die drei Tracks der "The Unquiet Dead"-EP sind gar kein "KnüppelausdemSack-Gaballer" mehr. Vielmehr tendieren sie ordentlich in die technische Ecke und haben gleichzeitig auch noch verdammt coolen Groove. Sehr anspruchsvoll und gleichzeitig brutal, der Herr Reynolds scheint extrem fleißig geübt zu haben. Qualitativ definitiv erheblich höher angesiedelt, als "This machine kills Zombies" - mir gefällt das Album trotzdem weitaus besser als die EP. Wer allerdings etwas aufgeschlossener als Meinereiner ist, der sollte hier auf jeden Fall mal reinhören, auf der Bandcamp-Seite der Kapelle kann man sich nämlich die digitalen Versionen aller bisherigen Foul Body Autopsy-Veröffentlichungen für lau runterladen. Riskiert ruhig mal ein Ohr!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Consumed by Decay 03:38
2. The Impending Darkness 02:44
3. Searching for Sanctuary 03:29

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