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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Lizzy Borden - My Midnight Things

Lizzy BordenLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 41:05 min.

Genre: Melodischer Heavy Metal/Hard Rock

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal an, die gibt es auch noch, hätte echt nicht gedacht, dass ich noch mal was Neues von Lizzy Borden zu hören bekomme! Schließlich ist es schon gute elf Jahre her, dass uns die Amerikaner mit ihrem "Appointment with death"-Album beglückt haben. Das Teil war damals richtig cool, ein schönes Old School Heavy Metal-Geschoss. Wer dies ebenso sieht, dem möchte ich laut zurufen: ACHTUNG!!! Denn "My midnight things" könnte Dir dann nicht gefallen! Warum? Nun, die neue Platte ist verdammt "poppig" ausgefallen, fast schon mehr Hard Rock als Heavy Metal und mit so einigen Elementen versehen, die man bei Lizzy Borden so nun wirklich nicht vermuten würde, wie zum Beispiel elektronische Klänge. Jetzt kann man sich gepflegt darüber streiten ob das jetzt cool ist, weil sie kein "Nummer-Sicher-Album" eingespielt haben - oder scheisse, weil die Erwartungen vieler Fans definitiv nicht erfüllt werden. Da ich die Band bislang immer nur so "nebenbei" wahrgenommen habe, ist mir dieser (zugegeben recht krasser!!) Stilwechsel relativ egal und habe Freude an einigen gut gemachten, massentauglichen Radio-Hard Rock-Songs wie beispielsweise den
Opener und Titeltrack. Auf der anderen Seite finden sich auf "My midnight things" aber auch ein paar Songs, die echt ordentlich drüber sind, wie das grauenhafte, definitiv viel zu poppige "Run away with me". So ist die Platte "ganz nett", mehr aber nicht, wobei ich befürchte, dass die Kollegen sich mit diesem Tonträger so gar keinen Gefallen getan haben...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. My Midnight Things
2. Obsessed with You
3. Long May They Haunt Us
4. The Scar Across My Heart
5. A Stranger to Love
6. The Perfect Poison
7. Run Away with Me
8. Our Love Is God
9. My Midnight Things (Reprise)
10. We Belong to the Shadows

Death.Void.Terror - To the great monolith I

Death.Void.Terror  Label: Iron Bonehead

Spielzeit: 41:00 min.

Genre: Black Drone

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zwei der extremsten Spielarten des Metals sind ohne Zweifel Black Metal und Drone, was liegt also näher, als diese beiden musikalischen Ausdrucksformen zu verbinden, um damit Frohsinn und gute Laune in der Welt zu verbreiten? Ok, letzteres können wir natürlich gleich wieder streichen, denn diese akustische Folter tut richtig weh. Das meine ich allerdings gar nicht negativ, sondern voller Bewunderung, denn für solch völlig kaputte und kranke Sounds bin ich doch immer zu haben! Das sind die Walfischgesänge für Psychopathen, wie ich es gerne formuliere, also für eine (zugegeben sehr kleine...) Klientel pure Meditationsmusik! Über einen bizarren Klangteppich aus Drone-Geräuschen und dünnem Black Metal Geschrammel (also auch was für Fans von Striborg und Co...) setzen sich unmenschliche und wahrlich verzweifelte Schreie voller Pein und Qual, die sich teilweise verdammt "echt" anhören. Ein Schelm, wer da an die ersten beiden Abruptum-Platten denkt. Wer ein Freund dieser Werke ist, der darf auch bei Death.Void.Terror. zuschlagen, denn auch wenn die Intensität der Schweden nicht ganz erreicht wird (für die beteiligten Musiker vielleicht auch besser so!), so überzeugen mich die beiden dargebotenen Songs total. Kaputter Krach für kaputte Leute in einer kaputten Welt... Herrlich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. (-------) 24:15
2. (----) 16:45

Exil46 - Exil46 Live

Exil46 Live xxlLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 53:19 min.

Genre: Instrumental Rock

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was macht man, wenn die Person, mit der man sich zum Rollenspielcharaktererstellen und Juggergucken an einem Sonntagnachmittag in Freiburg verabredet hat, gar nicht erscheint. Man schluckt den Ärger tunlichst runter und macht sich auf, für Umme ein paar feine Bands zu sehen...

Vor etwas mehr als zweieinhalb Wochen fand in Freiburg bei allerbestem Wetter erneut die Freiburg-stimmt-ein-Veranstaltung statt: an verschiedenen Orten besagter Stadt spielten musikalische Formationen verschiedenster Musikrichtungen für lau auf. Am Besten gefiel mir von den von mir angeschauten Interpreten die Formation Exil46, welche gegen 15 Uhr auf der auf dem Platz der alten Synagoge aufgebauten Bühne ihr Können unter Beweis stellen durfte, einem ausgesprochen heterogenen Publikum frenetischen Beifall entlockte und im Anschluss ihren vor kurzer Zeit erschienenen Output - schlicht "Exil46 Live" betitelt - im Digipack-Format unters Volk brachte. Da konnte auch der olle, vom Auftritt ergriffene Rippenspieß nicht anders, öffnete sein Portemonnaie und erwarb ein Exemplar.

Die Band aus Freiburg formierte sich 2014, besteht aus Friederike Hess-Gagnon an der E-Geige, Dina Fortuna am E-Cello, Timo Stegmüller (Percussions und Keyboard) und dem Schlagwerker Tilman Collmer (der dem einen oder der anderen als Drummer der Metalbands Proke sowie Code Red Organisation geläufig sein könnte) und veröffentlichte noch im selben Jahr ihre erste Demo; jedes Bandmitglied spielt übrigens im Philharmonischen Orchester Freiburg. Im Folgejahr erschien das mittlerweile ausverkaufte Debütalbum 'On The Way'.

"Metal meets Classic meets Folk" - wenn man nur fünf Wörter verwenden darf, die den Sound des Quartetts adäquat erfassen, dann sind es genau jene. Mal dynamisch nach vorne treibend, mal verspielt, mal verträumt - die Mucke weiß stets zu begeistern, und das nicht bloß vor der Bühne, auch auf 'Exil46 Live', das einen Live-Mitschnitt eines vom SWR veranstalteten Konzerts darstellt, welches im Iguana Studio nachträglich gemastert wurde. Wirklich erstaunlich, was die zwei Damen und die zwei Herren ganz ohne Gesang, E-Bass oder E-Gitarre an Soundwänden kreieren und dabei alles andere als langweilen. Wer die Meilensteine von Arcturus, The Gathering, Haggard, Clannad, The 3rd And The Mortal, Apocalyptica (wie naheliegend) und ähnlich geartete Mucke abfeiert, macht ganz sicher gar nichts falsch, wenn er die Band kontaktiert, um dieses feine Kleinod zu erwerben.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Cage
02. Just A Moment
03. Stress
04. Insist
05. Beyond
06. Road's End
07. Darkness
08. Lively
09. Goal In Mind
10. Cows
11. Prisoner
12. Downfall
13. Nonstop

Caveman Cult - Supremacia Primordial (10")

Caveman CultxxlLabel: Larval Productions

Spielzeit: 11:52 min.

Genre: dreckiger Death Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Meine Entdeckung der Woche kommt aus dem sonnigen Miami und hört auf den coolen Namen Caveman Cult. Der Name ist hier Programm, denn die Mucke der Amis hört sich auch genauso an, wie direkt aus der Höhle nebenan: Rauer und räudiger Death Metal, der nichts anderes will, als einfach nur stumpf und rumpelig drauflos zu prügeln. Das machen die Kollegen auch ganz wunderbar und kloppen uns auf ihrer neuen EP knapp zwölf Minuten (was natürlich viel zu wenig ist!!) ihre dreckige Mucke um die Ohren. Danach fühlt msn sich, als hätte man eine der Nagelkeulen auf dem Cover gegen die Rübe bekommen... Kurz und schmerzhaft halt. Für mich eine der geilsten Rumpel-Death Metal Bands der letzten Zeit! Leider muss ich an dieser Stelle auch schon aufhören, weil ich mich sofort auf die Suche nach ihrem 2016er Longplayer "Savage War is destiny" begeben werde! Cooles kleines Teil (und dann noch im 10"-Format!!), kann ich mit bestem Gewissen weiterempfehlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Impaled Humanity Ablaze 02:44
2. Dogs of War (Exterminate the Filth) 03:04
3. Metal Negro Antihumano 02:28
4. Legions of the Black Vomit 03:36

Flame Acausal - Contra Mundum in Aeternum

Flame AcausalLabel: Helter Skelter Records; Blood Harvest

Spielzeit: 14:53 min.

Genre: Black Metal

Info: /

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier geht es mal wieder besonders räudig zur Sache: Das erste Demo des schwedischen Trios stammt bereits aus dem Jahre 2016, erschien damals als MC und LP und wird nun nochmal als Silberscheibchen wieder neu aufgelegt. Aufgetischt wird dreckiger und roher Proto-Black Metal, der an allen Ecken ordentlich rumpelt und scheppert, also nur was für echte Genießer! Der Sound passt sich dem Ganzen freundlicherweise an und sorgt für das perfekte Retro/Demo/Rumpel Feeling. Nach 'ner knappen Viertelstunde ist dann alles auch schon wieder vorbei. Ich kann mir so was ja eigentlich immer gut anhören, den ganz großen Durchbruch werden die Jung damit aber definitiv nicht schaffen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Inwards Damnation 04:10 
2. Shunned Wolves 02:38 
3. Thus I Invoke Thee 04:35 
4. Cruel and Implacable 03:30

Stortregn - Emptiness fills the void

 stortregnLabel: Eerie Hint Productions

Spielzeit: 51:01 min.

Genre: Melodic Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus der Schweiz kommt diese Band und "Emptiness fill sthe void" ist auch schon ihr viertes Album. Trotzdem hatte ich von den Kollegen bislang noch nie etwas gehört - ok, man kann ja auch nicht alles kennen... Zu hören bekommt man eine technisch extrem hochwertige Mischung aus Black und Death Metal, garniert mit vielen, vielen Melodien. "Hart" und "Zart" treffen hier gleichberechtigt aufeinander und wollen dem Hörer den Tag versüssen. Bei mir gelingt das allerdings nur bedingt, denn obwohl (oder vielleicht gerade deshalb?) das Ganze auf einem ausgesprochen hohen Niveau stattfindet, knallt der Spaß für mich definitiv nicht vernünftig. Es kommt mir einfach eine Spur zu "durchdacht" und konstruiert vor wenn die Musiker loslegen, es will sich zum Verrecken keine passende Stimmung entwickeln, die mich begeistern könnte. Erinnert mich irgendwie an Bands wie Agathodaimon und ähnliche Kapellen. Technisch ok, aber seelenlos. Zuviel Melodie, zu wenig "echte" Aggression und Wut. Ist einfach nicht meine Baustelle. Wer dagegen auf niveauvolle Musik steht und für wen Black Metal nicht unbedingt dreckig und abgefuckt daherkommen muss, der sollte hier mal reinhören und sich ein eigenes Bild machen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Through the Dark Gates
2. Circular Infinity
3. The Forge
4. Nonexistence
5. The Chasm of Eternity
6. Lawless
7. The Eclipsist
8. Shattered Universe
9. Children of the Obsidian Light

Necroabbot - Hell Torment (MC)

necroabbotxxlLabel: Eerie Hint Productions

Spielzeit: 33:08 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eigentlich ist das Debüt der in Taiwan beheimateten Band schon drei Jahre alt, aber da man die CD damals beim chinesischen Label AreaDeath Productions herausgebracht hat, dürfte hier in Europa keine Sau davon Kenntnis genommen haben. Ausser den Kollegen von Eerie Hint Records die heuer das gute Stück nochmal als Kassette raushauen. Feine Sache, denn die Mucke der Asiaten kann sich durchaus hören lassen, so bekommt der Hörer feinen Old School Death Metal zu hören, der hier und da auch mal 'ne leichte Crust-Schlagseite hat. So prügelt man sich 'ne gute halbe Stunde fröhlich durchs Gebälk und hinterlässt nichts als gute Laune beim Hörer. Das ist jetzt nix Besonderes, aber es macht ordentlich Spaß und lieber ein durchschnittliches Death Metal Tape, als irgend so ein seelenloses Mainstream/Hochglanz-Geschoss! Ausserdem bekommen die Jungs von mir den Preis für den geilsten Songtitel der Woche: Wer ein Stück mit dem Namen "Black Wolf, Pussy and Motherfucker" im Repertoire hat, der kann doch gar nicht schlecht sein! Gut gemachter, solider Old School Death Metal - da weiß man, was man hat! Guten Abend!
PS: Fast vergessen: Das Tonband ist auf 100 Einheiten limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Hell Storm 03:49
2. Evil Domination 03:42
3. Degeneracy 03:26
4. Rise from Graves 02:26
5. Outbreak of Disorder 02:12
6. Nuclear the Bitch 03:18
7. Whores of the Wasteland 04:30
8. Black Wolf, Pussy and Motherfucker 03:54
9. Apocalyptic Doom 02:54
10. Escape the Chains 02:57

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