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Inner Sanctum: Legions Awake

inner sactum neuLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 40:41 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Nachdem das sehr dramatische und gleichzeitig atmosphärische orchestrale Intro, welches in all seiner Pracht nach epischem Fantasyfilm-Score á la Lord Of The Rings, The Scorpion King, Conan etc. klingt, den Hörer gut in Stimmung gebracht hat, gibt es 25 ziemlich räudige Grindcore-Fuhrwerke in knapp acht Minuten auf die ungewaschenen Lauscher, welche die Elfen, Insekten-Oberhäupter usw. bei Weitem schneller in die Flucht schlagen werden als Hessi James aus dem Badesalz-Hörspiel-Clip.

Verarscht! Nach dem wirklich gelungenen Vorspann erwarten uns auf dem Debüt 'Legions Awake' der indischen Extrem-Metaller keine unzähligen Grindcore-Eskapaden, sondern achtmal recht moderner und ausgesprochen gut (von Lasse Lammert/LSD Studios) produzierter Thrash Metal, wobei die Grenzen zum Death Metal immer wieder überschritten werden. Das Quintett aus Bangalore, welches seit 2007 existiert und mittlerweile zur Speerspitze der Extreme-Metal-Szene ihres Landes gehört, machte mit seiner 2009 veröffentlichten EP 'Provenance' bereits von sich reden, war in den Jahren zwischen beiden Outputs ganz bestimmt nicht faul und hat in den Fächern Komposition, Technik und Dynamik noch einmal kräftig zugelegt. Shouter Gaurav Basu macht einen ziemlich guten Job und ist auch verantwortlich für das ausgesprochen sphärische Artwork des Booklets.

Wer die heutigen Outputs von Sepultura, Testament, Fear Factory etc. liebt, wird auch diese Scheibe definitiv zu schätzen wissen.

Anspieltipps: das groovige 'Existence Denied', auf dem James Murphy, Chrisopher Amott und Daniel Mongrain als Gastmusiker ihre Gitarren quälen dürfen.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Incipiens
02. Wake Of Destruction
03. Reflections Of The Past
04. Realms Of Oblivion
05. Legions Awake
06. Tainted Soils
07. March Of The Wounded
08. Existence Denied
09. Guardian

Swarming: Cacophony Of Ripping Flesh

Swarming  Cacophony of ripping fleshLabel: Dead Beat Media

Spielzeit: 23:03 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: MySpace

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Schon wieder eine neue Band von Onkel Rogga? Nee, diesmal eine alte, die auch schon wieder Geschichte ist. 2010 hat sich Rogga mit Lasse Pyykkö (Hooded Menace, Phlegethon) zusammen getan, um ein wenig Old School Death Metal zu spielen (was für eine Überraschung!). Die Band existiert mittlerweile schon gar nicht mehr und hat es lediglich auf eine Split mit "Zombie Ritual" und eine Handvoll weiterer Songs gebracht.

Diese insgesamt acht Tracks haben es auf die vorliegende Compilation geschafft und erfreuen das begeisterte Publikum auch drei Jahre nach dem Band-Aus immer noch. Geboten wird wie schon gesagt klassischer, leicht schwedisch angehauchter Old School Death Metal. Meistens immer fett auf die Zwölf, manchmal wird ein wenig das Tempo gedrosselt, aber niemals die Brutalität! Das Ganze macht ordentlich Spaß, ist allerdings viel zu kurz (aber wenn's halt nicht mehr Material gibt, was soll man da machen?)

Man kann über den Veröffentlichungs-Overkill von Onkel Rogga denken was man will, aber es ist nicht abzustreiten, dass der Schwede ein gewisses Grundniveau nie unterschreitet und so ist es auch diesmal. Schönes kleines Album!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Hideous Incantation 03:53
2. Reeking of the Bowels 02:55
3. It Came from the Graveyard 03:15
4. Hacksaw Holiday 03:22
5. Feasting on Drowned Flesh 03:00
6. Amputation Frenzy 01:51
7. Convulsing into Eternal Doom 02:58
8. Premature Embalming 01:49

Ice War: Battle Zone (7")

Ice War Battle Zone 7 EPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 06:27 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Erinnert sich noch jemand an die schrägen Kanadier von "Iron Dogs"? Die gibt es wohl nicht mehr und die Hälfte der Band, nämlich Jo Capotalicide macht nun als "Ice War" munter weiter. Neben ein paar Songs, die man sich nur digital besorgen kann, kommt dieser Tage die erste "echte" Veröffentlichung via "Iron Bonehead" auf den Markt.

Auf der Single befinden sich zwei Songs, die sich musikalisch nicht wirklich von der Vorgänger-Formation unterscheiden: Es gibt schrägen (manche nennen es kauzigen) Uralt-Heavy Metal, der seine Momente hat, aber eines ganz Besonders besitzt: Nämlich einen unverwechselbaren Charme! Der Spaß ist von perfekt, oder innovativ weit entfernt, aber gerade dieser Charme und der hörbare Enthusiasmus des Herrn Capitalicide machen es aus. Hier macht ein bekloppter Fan Musik für andere bekloppte Fans und das ist irgendwie saucool!

Hatte ich der letzten Platte von "Iron Dogs" noch eine "L"-Wertung gegeben, so überzeugen mich die beiden Songs auf "Battle Zone" doch noch etwas mehr. Ist halt was ganz spezielles und nix für den Mainstream-Metaller! Und das ist auch gut so!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Battle Zone
This Was Our Home

Nachtlieder: The Female Of The Species

NACHTLIEDER The Female Of The SpeciesLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 40:00 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Ein-Mann-Projekte sind im Black Metal keine Seltenheit, Ein-Frau-Projekte dagegen schon! Die treibende Kraft hinter "Nachtlieder" ist nämlich die Schwedin "Dagny Susanne", die nicht nur an sämtlichen Instrumenten fit ist, sondern auch beim "Gesang" (also herrliches Black Metal Gekreische!) keine Gefangenen macht.

Cover und Bandname deuten zwar in eine eher uncoole Ecke des Musikgeschehens, lenken aber nur auf eine falsche Fährte (nochmal Glück gehabt!). Geboten wird uns nämlich lupenreiner, klassischer Black Metal. Vierzig Minuten lang wird ordentlich geknüppelt und gekrächzt. Das ist eigentlich auch schon alles, was man so über das Album sagen kann. Es ist totaler Standard, nicht wirklich schlecht, aber auch kein Werk, an das man sich lange erinnern wird. (Allerdings immer noch besser als 20 Metalcore-Alben!) (!!!! – Sven)

Ein ordentlich gemachtes Album mit Black Metal-Stangenware. Braucht man nicht wirklich in seiner Sammlung, man blamiert sich damit aber auch nicht...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Malice, Come Closer 04:20
2. Nightfall 04:34
3. Fatale 04:14
4. Lonely Mortal 04:39
5. Eve 05:16
6. Silence and Devastation 03:58
7. Cimmerian Child 04:34
8. The Female of the Species 08:25

Spectral Lore: Gnosis

SPECTRAL LORE GnosisLabel: I, Voidhanger

Spielzeit: 49:30 Min.

Genre: Orient-Metal - de facto instrumental

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Womöglich war meine Erwartungshaltung im Hinblick auf dieses neue Spectral Lore-Werk generell die falsche: ich hatte nach dem faszinierenden „III“ von 2014 die letzte EP „Voyager“ bewusst gemieden, da es sich dabei um ein ausschließlich instrumentales Lebenszeichen gehandelt hat. „Gnosis“ nun, die zweite EP (allerdings mit einer Laufzeit von 50 Minuten!) innerhalb des noch laufenden Kalenderjahres, enthält Lyrics – und gar nicht mal wenige – so dass ich von vollwertigem neuen Material ausgegangen bin. Doch was für eine Enttäuschung: nie zuvor in meinem Leben hatte ich so stark das Gefühl, dass mit all meinen Abspielgeräten etwas nicht stimmt oder aber die Vorab-mp3s beschädigt bei mir angekommen sind. Wo ist die Stimme, wo sind die Texte? Ein wenig Nachforschung im Internet brachte die Lösung: meine Ohren funktionieren noch, meine Geräte ebenfalls, die mp3s waren auch nicht beschädigt. Stattdessen werden die Texte verborgen im Hintergrund geflüstert, geraunt und gefaucht, kaum wahrnehmbar, es hört sich in der Tat wie eine dilettantisch verpfuschte Produktion an (wohlgemerkt: nur auf die Stimme bezogen).

Man kann „Gnosis“ streng genommen mithin nur als weiteres Instrumentalwerk einordnen. Und die darauf gebotenen Stücke sind nett, man kann sie hervorragend als Hintergrundbeschallung laufen lassen und mag dabei phasenweise an das (sehr gute) aktuelle Macabre Omen-Album oder auch an Bands wie Orphaned Land denken. Doch mehr als „nett“ ist das Dargebotene nun offen gestanden in keinster Weise.

Die EP ist langsam und majestätisch, könnte gar als Metal-Score eines neuen „Conan“-Films durchgewunken werden – denn bei der dargebotenen Musik denkt man automatisch an Wüstensand, Muskeln, Schwerter und Magie. Leider jedoch macht sie all das nicht zwangsläufig relevant oder unbedingt empfehlenswert, denn allem Wohlklang und musikalischen Handwerk zum Trotz mäandern die Klänge trotz erfreulich nachvollziehbaren Songstrukturen zu unspektakulär vor sich hin.

„Gnosis“ bietet orientalisch anmutende Wüstenklänge, welche gefallen, ohne auch nur eine Sekunde lang wirklich zu begeistern. Als Hintergrundmusik funktioniert dies perfekt, ansonsten aber ist diese Musik nicht zwingend genug. Wer regelmäßig Film-Scores verköstigt, der sollte dieser EP dennoch mindestens ein Ohr leihen.

Daniel Lofgren

XXL WertungS

Tracklist:

1. Dualism 08:53
2. Gnosis' Journey Through the Ages 09:15
3. Averroes' Search 07:53
4. A God Made of Flesh and Consciousness 14:06
5. For Aleppo 09:23

Refusal: We Rot Within

refusal We Rot WithinLabel: FDA Rekotz

Spielzeit: 32:15 Min.

Genre: Death Metal/Grindcore

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Nach der Veröffentlichung diverser Demos und Compilations erscheint mit 'We Rot Within' die Debüt-Scheibe der seit 2008 präsenten Todesblei-Formation Refusal aus Finnlands Hauptstadt Helsinki auf dem renommierten Label F.D.A. Rekotz, juhee!

Geboten wird eine Mischung aus zwei Drittel Death Metal und ein Drittel Grindcore/Oldschool-Thrash, wobei das Dargebotene - mit Ausnahme der ersten 50 Sekunden des atmosphärischen Krachers 'Cannibal Instinct' - nicht die teilweise sehr ausgetretenen Pfade des finnischen Ghoul-Death-Metals folgt, sondern am Ehesten mit Dismember mit einem etwas brutalerem Shouter, zumeist schnellerem Schlagzeug und weniger Bratzgitarren verglichen werden kann, welche innerhalb der Genre-Grenzen ausgesprochen vielseitig in Szene gesetzt wurde. Sehr gelungen ist hierbei die Produktion, welche den schmalen Grad zwischen authentischer sowie megafetter, aber nicht überfetter Aufnahme ganz hervorragend meistert. Auch das vorwiegend in Braun- und Schwarztönen gehaltenes Booklet sowie das aussagekräftige Cover kann man nicht anders als einfach nur mögen, haha!

Wer äußerst fett produzierten europäischen Death Metal mit ordentlich Hooks und in größtenteils wahnwitziger Geschwindigkeit geil findet, wird dieses Album ausgesprochen gediegen finden.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01 - Dignity In Void
02 - Dead End Society
03 - Get Insight
04 - Short on Ammo
05 - Cannibal Instinct
06 - Do Your Part
07 - G.O.A.
08 - Doomed
09 - We Rot Within

Rush: R40 Live

Rush r40liveLabel: Universal Music

Spielzeit: 03:19:44 Min.

Genre: Progressive Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nicht jede Band kann von sich behaupten, dass man auf Tour geht um das 40ig-jährige Bandjubiläum gebührend zu feiern. Noch weniger würden sich dazu entschließen, die dargebotene Konzerte auf eine solch monumentale Art und Weise festzuhalten. Gleich 31 Tracks von der gerade abgeschlossenen Kanada & USA-Tour haben es auf dieses Live-Album geschafft. Dazu gibt es noch eine Videoaufnahme in Form einer DVD/Blu-Ray. Wenn man davon noch nicht allein erschlagen ist, schaffen es Geddy Lee und seine alten Herren es mit ihrer Musik auf jeden Fall.
Als ich vor einiger Zeit damit angefangen habe Rush zu hören, habe ich mich allen ernstes gefragt, wer es schafft einer solchen Stimme mehr als fünf Minuten am Stück zuzuhören. Je mehr ich mich allerdings in die Materie herein gehört habe, desto besser hat mir die Musik auch gefallen. Gerade was die Kanadier in der Vergangenheit mit Alben wie „Moving Pictures“ oder „Hemispheres“ auf die Menschheit losgelassen haben, sucht seinesgleichen. Und mal ehrlich: Wer kann wirklich von sich behaupten er habe Interesse an Hard Rock und Progressive Rock und kennt Rush nicht?

Nach 40 Jahren hat natürlich auch der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Gerade bei Sänger Geddy Lee ist dies mehr als sichtbar und hörbar. Jene extrem hohen Töne die er einst in den 70ern mit einer Leichtigkeit von sich gegeben hat, sucht man heute vergebens. Im Gegensatz dazu steht aber weiterhin seine virtuose Arbeit am Bass, sowie seine treffsichere Stimme, die vielleicht nicht mehr die Höhen wie einst erreicht, aber dennoch qualitativ in vielen Aspekten heraussticht. Dazu kommt das begnadete Gitarrenspiel von Alex Lifeson, der seit jeher Rush seinen unvergleichlichen Stempel aufdrückt. Die Band greift bei diesem Livealbum auf ein extrem breites Spektrum an Tracks zurück, welche den 40 Jahren Bandgeschichte in jedem Fall gerecht werden. Ob es nun die frühen Stücke aus den 70ern sind oder welche vom letzten Studioalbum – Rush spielen virtuos jeden dieser Songs und vermitteln dabei eine unglaubliche Spielfreude. Auch das Publikum ist auf diesen Tonträgern perfekt eingefangen, die Stimmung schafft es bis ins Wohnzimmer durchzukommen und den Zuhörer mitzureißen. Das schafft die Band vor allem durch die Tatsache, dass wirklich für jeden ein passender Track dabei ist. Ob es die experimentelle Phase der Band ist oder die „guten alten Zeiten“ - es ist für jeden etwas dabei. Aber auch das Filmmaterial sollte man nicht außer Acht lassen, denn nicht nur musikalisch ist das Dargebotene grandios, sondern auch visuell.

Nun gut, wird sich der ein oder andere Fragen, da stehen jetzt ein paar alte Herren auf der Bühne und spielen ihr Set herunter – was ist daran visuell so fesselnd? Zum einen wurde die Live-Show mithilfe von 14 Kameras professionell und filmreif auf DVD/Blu-Ray gebannt. Und zum anderen haben die Herren auch mal eben 40 Jahre Live-Erfahrung und wissen wie sie das Publikum fesseln und bei Laune halten können. Zudem sind Live-Alben heute schon eine Art Rarität geworden – Live Alben, die dann auch noch die Stimmung des Publikums, der Band und natürlich der Musik angemessen rüber bringen sind quasi nicht mehr vorhanden. Ich glaube, ich habe in den letzten 10 Jahren kein Live-Album mehr gehört, welches auf eine solch monumentale Art und Weise das Schaffen einer Band einfängt und transportiert, ohne dabei aufgesetzt, angestaubt oder langweilig zu wirken.

Macht es Sinn eine Band, die so lange Jahre unglaublich gute Musik abgeliefert hat nach ihrer heutigen Live-Performance zu beurteilen? Ich denke nicht. Natürlich sind Rush alt geworden, natürlich schafft der Sänger die einstigen Höhen nicht mehr – aber das braucht er auch gar nicht. Rush versprüht auch so genug Magie, um die Fans auf den Konzerten zu fesseln und in Begeisterungsstürme verfallen zu lassen. Und jene paar Kritiker, die sich zurück in alte Zeiten sehnen, hören ohnehin weiterhin die selben zwei-drei Klassiker der Band. Für mich zeigen Rush auf diesem monumentalen Livewerk, was es bedeutet, eine Band mit 40 Jahren Live-Erfahrung zu sein, was es bedeutet, für seine Musik zu leben.

Moritz Naczenski

Trackliste:

CD 1

1. The World Is ... The World Is ...
2. The Anarchist
3. Headlong Flight
4. Far Cry
5. The Main Monkey Business
6. How It Is
7. Animate
8. Roll The Bones
9. Between The Wheels
10. Losing It
11. Subdivisions

CD2

1. Tom Sawyer
2. YYZ
3. The Spirit Of Radio
4. Natural Science
5. Jacob's Ladder
6. Hemispheres: Prelude
7. Cygnus X-1
8. Closer To The Heart
9. Xanadu
10. 2112

CD3

1. Mel's Rockpile
2. Lakeside Park / Anthem
3. What You're Doing / Working Man
4. One Little Victory
5. Distant Early Warning
6. Red Barchetta
7. Clockwork Angels
8. The Wreckers
9. The Camera Eye
10. Losing It

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