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Mirror: Mirror

mirrorLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 39:44 Min.

Genre: Okkulter Retro Rock/Proto Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

"Mirror" sind für mich das beste Beispiel dafür, dass es bei sogenannten "Hypes" auch immer wieder mittelklassige Bands gibt, die 'ne Platte veröffentlichen dürfen, weil sie perfekt in den Trend passen. Lustiger weise hat es hier wieder mal eine eigentlich nicht sonderlich interessante Formation geschafft, bei einem Branchenriesen unterzukommen.

Die Musik von "Mirror" ist sicherlich eine feine Sache für Hörer, die einfach nicht genug bekommen können von Musik, die sich irgendwo zwischen Psychedelic Rock, Okkult Rock und einem Hauch Metal bewegt. Das Problem bei dieser Band ist einfach, dass man dies mittlerweile alles schon sehr, sehr oft gehört hat - und das oft viel besser! Es gibt derzeit einfach viel zu viele Bands, die auf den "Retro-Zug" aufgesprungen sind und da muss man als Newcomer schon richtig fett abliefern, um nicht in der Masse sang- und klanglos zu verschwinden. Und das schafft "Mirror" eben nicht. Man liefert solide Songs ab, ist aber im Gesamten einfach zu ideenlos, ohne prägnante Eigenständigkeit und somit auf Albumlänge einfach zu langweilig.

Da hilft es auch nichts, dass die Mitglieder der international aufgestellten Band gestandene Musiker sind, die schon in den verschiedensten Kapellen gespielt haben (z.B.: "Electric Wizard" oder "Satan's Wrath"). Kann ich echt nur Die Hard Fans des Genres empfehlen, die sich über alles freuen, was ihrem Beuteschema entspricht (bei extremerem Metal geht es mir da ja ähnlich!), aber sonst ist das Album leider nur Durchschnitt.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. Mirror
02. Curse of the Gypsy
03. Year of the Red Moon
04. Heavy King
05. Madness and Magik
06. Galleon
07. Cloak of a Thousand Secrets
08. Orion’s Sword
09. Elysian

Revocation: Empire of the Obscene

Revocation  Empire Of The ObsceneLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 55:47 Min.

Genre: Technischer Death/Thrash

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Dass Revocation zu den wohl im Moment heißesten Bands im Bereich technischer Death Metal gehören, hat nicht nur mein verehrter Kollege Kai bei seiner Rezension des letztjährigen Krachers "Deathless" festgestellt, nein auch bei "Metal Blade" ist man wohl auf den Trichter gekommen, was für ein geiles Pferd man da im Stall hat und hat nun kurzerhand das Debütwerk der Amerikaner neu aufgelegt.

Eine ausgezeichnete Idee, denn meines Wissens wurde die CD damals (im Jahr 2008) nur als Eigenproduktion veröffentlicht und dürfte von daher schwer aufzutreiben sein. Auch musikalisch ist das Teil allererste Sahne, es könnte glatt und ohne Probleme als neue Platte durchgehen! Denn auch auf "Empire of the obscene" zeigen die Kollegen ihr gewaltiges Können. Eine technisch extrem hochwertige, aber dennoch volle Lotte groovende Mischung aus Death und Thrash Metal wird uns hier angeboten, die auf ganzer Linie überzeugt. Die Songs bleiben trotz aller musikalischen Finesse immer nachvollziehbar und sind ordentlich brutal.
Was mich besonders beeindruckt, ist die ausgezeichnet ausbalancierte Mixtur aus Death und Thrash, die immer wieder von Elementen des klassischen Metal (sehr schön zum Beispiel bei "Exhumed identity" zu hören!) unterstützt wird. Wirklich gut gemacht!

Während das Cover unangetastet blieb, wurden die Songs nochmal neu gemixt und gemastert. Da ich die Original-CD nicht besitze, kann ich leider nichts dazu sagen, ob das den Sound großartig verändert hat, das hier zu hörende Ergebnis ist auf jeden Fall ausgezeichnet. Eine schöne Wiederveröffentlichung, die Sinn macht - auch wenn es nix als Bonus dazugibt.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Unattained 03:41
2. Tail from the Crypt 04:40
3. Exhumed Identity 06:52
4. Fields of Predation 05:59
5. Alliance and Tyranny 04:59
6. Suffer These Wounds 06:11
7. Summon the Spawn 05:39
8. None Shall Be Spared (All Shall Be Speared) 05:44 Show lyrics
9. Stillness 02:04
10. Age of Iniquity 04:59
11. Empire of the Obscene 04:59

VEX: Got My Friends, Beer And A Party

vexLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 42:06 Min.

Genre: Groovecore

Info: Facebook

Album kaufen: Facebook

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Mögt Ihr Euren Hardcore mit einer ordentlichen Portion Groove, Technik, Intelligenz und augenzwinkerndem Humor? Sind Euch Volbeat doch ein wenig zu poppig geworden? Beides kein Problem - besorgt Euch einfach die Debütscheibe der vier Jungs aus dem Kinzigtal. Oder noch besser: schaut sie Euch bei Gelegenheit live an. Die reißen Euch die Bude ein!

Das - wie man oben bereits herauslesen kann - mir als hervorragenden Live-Act bekannte, seit 2008 die Stages des Schwarzwaldes (und darüber hinaus) unsicher machende Quartett zelebriert auf 'Got My Friends, Beer And A Party' im Hardcore verwurzelte Rocknummern, die trotz ihrer Eingängigkeit stets angenehm sperrig bleiben und zu keiner Zeit wie ein Zugeständnis an die Masse klingen. Mit einer Mischung aus unbändiger Spielfreude, Scheiß-egal-jetzt-erst-recht-Attitüde und schlicht Spaß inne Backen rotzen die vier Bengel ihre zehn Stücke in Berserker-Manie herunter. Mitunter wünschte ich mir einen wesentlich fetteren Sound, denn dieser wird den Stücken nicht ganz gerecht, was vielleicht auch daran liegen mag, dass die Scheibe im Alleingang produziert wurde. Dafür klingt sie jetzt beileibe nicht schlecht, aber Luft nach oben gibt es ja bekanntlich immer. Überzeugendster Track: 'Dumbness For All'; der geht vor allem live (ja, ich muss es immer wieder sagen) ab wie ein extrem geschmiertes Zäpfchen. Von diesen Typen werden wir noch einiges hören und sehen.

PS: Der Name bedeutet übrigens 'Virgin Sex', hähä! Zumindest habe ich mir das gerade so überlegt... (Kai, wir müssen reden... :) anm. Sven)

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Dumbness For All
02. Taxes And Money
03. I Ain't Looking For Sex Tonight
04. Shit For Dinner
05. So Old But so Fast
06. Musclemonster
07. We Burn Down The Discos And Kill All The DJs
08. Your Way
09. Black Riders
10. Stone By Stone

Voodoo Circle: Whiskey Fingers

Voodoo Circle  Whiskey fingersLabel: AFM Records

Spielzeit: 50:48 Min.

Genre: Classic Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Es gibt Alben, an die geht man mit einer gewissen Erwartungshaltung heran. So auch in diesem Falle, denn das letzte Werk der Band "More than one way home" hat mir damals richtig gut gefallen und da erwartet man vom Nachfolger ja zumindest ein gleichwertiges Niveau!

Das schafft die Formation, bei denen ja jeder Mitstreiter ein kleiner Superstar und hochgradig talentierter Musiker ist, auf "Whiskey Fingers" mit links, ich setze sogar noch einen drauf und behaupte, das Teil ist der Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens. Das hier ist Classic Rock der absoluten Spitzenklasse. Die musikalische und gesangliche Nähe zu Whitesnake ist zwar geblieben (was ich sehr begrüße!), wird aber grandios unterstützt von vielerlei Einflüssen aus den 80ern und auch den 70ern, also den Hochzeiten des Classic Rock, bzw. melodischen Hard Rock/AOR. Daraus basteln die Kollegen elf hochgradig geile Songs, die bei jedem Freund erstklassiger Rock Musik ein vor Freude feuchtes Höschen hinterlassen dürfte. Man könnte es mit "Deep Purple trifft Whitesnake" eigentlich gut auf den Punkt bringen!

Dass die Musiker und auch Sänger David Readman absolute Spitzenkönner auf ihrem jeweiligen Gebiet sind, habe ich bereits angerissen, erwähne es aber gerne noch einmal. "Whiskey Fingers" ist ein durch und durch grandioses Album geworden, das mir verdammt gut gefällt! Der Begriff "Whiskey fingers" hat übrigens nicht direkt was mit Saufen zu tun, sondern beschreibt Musiker, die sich den Arsch in kleinen Kneipen abspielen, so dass sie schon Whiskey an den Fingern haben. (Wird Eddie van Halen zugeschrieben!) Kaufen, hören und glücklich sein!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Trapped In Paradise
02. Heartbreaking Woman
03. Watch And Wait (I Got My Eye On You)
04. Medicine Man
05. The Day The Walls Came Down
06. Heart Of Stone
07. Straight Shooter
08. The Rhythm Of My Heart
09. Devil Takes Me Down
10. 5 O’Clock
11. Been Said And Done

Twitching Tongues: Disharmony

Twitching Tongues  DisharmonyLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 45:14 Min.

Genre: Modern Metal/Crossover

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschiene

 

Selten passte ein Albumtitel so gut wie im vorliegenden Fall von "Twitching Tongues", denn das, was die Amerikaner hier zusammenwurschteln ist echt übel. Da wird alles mögliche in einen großen Topf geworfen und dann ohne umzurühren, zu würzen oder gar abzuschmecken auf den Teller geschmissen. Ein bisschen Thrash, ein bisschen Core, ein bisschen Stoner (und noch so einiges mehr) und fertig ist die Sülze! Leider schmeckt dieses Potpourri so überhaupt nicht, es ist einfach nicht homogen, die vielen verschiedenen Einflüsse harmonieren einfach nicht vernünftig miteinander.

Was dem Ganzen aber noch die Krone aufsetzt ist der "Gesang", den ich selbst mit viel Wohlwollen nur als fürchterliches Gejaule bezeichnen kann. Irgendwo habe ich im Netz gelesen, die Band wäre so eine typische "love it or hate it" Geschichte, ich gehöre definitiv zur zweiten Kategorie. Dieses Album wird meinen Player ohne Zweifel nicht noch einmal vom innen sehen...

Christian Hemmer

XXL WertungS

Tracklist:

1. Disharmony 05:34
2. Insincerely Yours (Tears & Blood) 03:44
3. Asylum Avenue 04:29
4. Love Conquers None 04:34
5. Insatiable Sin 03:22
6. Cannibal 04:16
7. Sacrifice Me 03:28
8. Arrival 03:08
9. The End of Love 04:17
10. Cruci-Fiction 08:22

The Experimental Tropic Blues Band: The Belgians

The Experimental Tropic Blues Band2 Label: Jaune Range

Spielzeit: 29:57 Min.

Genre: Garagenrock/Rock'n'Roll

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

,,The Experimental Tropic Blues Band" aus Lüttich, Belgien, kommen mit einem neuen Album namens ,,Belgians" um die Ecke. Was bekommen wir geboten? Ein unter Proberaum-Verhältnisse aufgenommenes Psychedelic-Hardrock-Funk-Crossover-Album, bei dem wie völlig selbstverständlich rockige Riffs neben 12-Ton-Musik neben Groove-Metal-Anleihen stehen. Der musikalische Cocktail kann also gut mit der Kompromisslosigkeit und dem Variantenreichtum der unantastbaren Melvins verglichen werden, auch, wenn deren Intensität und dem Drang, noch abgedrehtere Sachen einzubauen unangetastet bleibt.

,,Weird" zum Beispiel klingt mit seinem sehr in den Vordergrund gedrängten Gesang wie eine Nummer von ,,Nude With Boots" oder ,,The Bride Screamed Murder". Dazu kommen nach Elemente aus Weltmusik (,,My Street"), kombiniert mit einem Flüster-Röchel-Gesang á la Slipknot, kombiniert mit Rockabilly-Elementen aus den 50er Jahren. Selbst vor einer Anlehnung an Tom Waits am Ende besagten Liedes schreckt man nicht zurück. Die folgenden Lieder ,,Disobey", ,,Brabanconne Part 2", ,,Belgian Shake", ,,Satisfy Me" oder auch ,, She Could Be My Daughter" treten in die gleiche Kerbe, manchmal noch mit einem Schuss Punk versehen oder Hillbilly-Country-Western-Sounds. Das etwas an The Sex Pistols erinnernde ,,Belgian Hero" mit einem Schuss Alternative-Rock und das elektronische, an Depeche Mode oder Laibach erinnernde ,,Belgians Don't Cry" runden diese Scheibe ab.

Somit kriegt dieses tatsächlich experimentelle, aber nicht immer magische Album, das mit seiner kurzen Spieldauer von 31 Minuten auch einem das Gefühl gibt, dass man hier nur die auf drei Minuten begrenzten Hörproben der jeweiligen Songs zu hören bekam und das, bei allem Respekt zur Experimentierfreudigkeit, etwas mehr Intensität und einen weniger übersteuerten Sound hätte haben können, von mir eine L-Bewertung

Domenic Saheb Djavaher

XXL WertungL

Tracklist:

1. Brabançonne part 1 00:56
2. Belgian State Of Frustration 02:01
3. Weird 03:02
4. My Street 03:29
5. Disobey 01:54
6. Brabançonne Part 2 01:36
7. Belgian Shake 02:38
8. Satisfy Me 02:47
9. She Could Be My Daughter 04:16
10. Belgian Hero 03:52
11. Belgians Don’t Cry 03:54

O.S.I.R.I.S.: The conquest of planet death Vol.2

O.S.I.R.I.S.  The conquest of planet death Vol.2Label: Tyrannus Records

Spielzeit: 33:40 Min.

Genre: Schrottiger Ambient

Info: /

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Weiterlesen: O.S.I.R.I.S.: The conquest of planet death Vol.2

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