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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsSegregación Primordial: I

Serenity: Codex Atlanticus

SERENITY Codex AtlanticusLabel: Napalm Records

Spielzeit: 50:54 Min.

Genre: Symphonic Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Auf ihrem fünften Longplayer zeigt die Bombast-Kapelle aus Tirol wieder einmal, dass ihre Musik definitiv nichts für Diabetiker ist - Zuckerguss pur wird hier geboten! Dabei sind es gar nicht die orchestralen Parts, die mich an der neuen CD stören, die sind gar nicht schlecht geworden und gefallen mir sogar recht gut. Was mir dagegen immer noch nicht zusagt, ist der Gesang von Fabio D'Amore. Damit komme ich einfach nicht klar, die Stimme ist mir an zu vielen Stellen einfach ein Quäntchen zu sehr "drüber", zu gekünstelt.

Der zweite (und schwerwiegendere!) Kritikpunkt sind allerdings die Kompositionen an sich. Da wurde meiner Meinung nach allzu sehr auf Sicherheit gesetzt und die Songs nach Schema "F" in Szene gesetzt. Das konnte die Band selbst schon mal besser und andere Formationen sogar erheblich besser! Handwerkliches Mittelmaß (die Songs sind einfach zu vorhersehbar, es gibt keine Überraschungen...) und eine Stimme, die mir nicht gefällt (auch wenn dies selbstverständlich eine rein persönliche Sache ist) - nein "Codex Atlanticus" und ich werden keine großen Freunde, das ist mal sicher! Da höre ich mir lieber nochmal die neue "Rhapsody of Fire" an!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Codex Atlanticus 01:56
2. Follow Me 03:52
3. Sprouts of Terror 05:14
4. Iniquity 05:45
5. Reason 04:13
6. My Final Chapter 04:11
7. Caught in a Myth 05:33
8. Fate of Light 04:43
9. The Perfect Woman 05:04
10. Spirit in the Flesh 05:00
11. The Order 05:23
12. Forgive Me 05:32
13. Sail 04:13
14. My Final Chapter (orchestral version) 04:13

Baphomet's Blood: In Satan We Trust

Baphomets Blood In Satan We Trust LPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 40:32 Min.

Genre: Black Speed Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Habe ich mich gerade noch an der fürchterlich geilen Platte von "Chthonic Cult" erfreut, da kommt auch schon das nächste Highlight aus dem Hause "Iron Bonehead" um die Ecke!

Die Rede ist von meinen Lieblingsitalienern (in musikalischer Hinsicht und nein es sind nicht "Evol"!), nämlich "Baphomet's Blood"!!! Diese Band liebe ich seit ihrem ersten Album "Satanic Metal Attack" und es wurde auch langsam mal Zeit für was Neues. Der Sound der Italiener lässt sich ganz einfach beschreiben: Angeschwärzter Speed Metal trifft auf fucking Motörhead! So klingt es, wenn Lemmy statt Rock'n'Roll auf Metal gestanden hätte. Rotzig, dreckig und voller Leidenschaft knallen uns "Baphomet"s Blood" ihre Songs entgegen - es ist einfach nur geil. Selbst Sänger "Necrovomiterror" klingt immer mehr nach seinem (so vermute ich mal) großen Vorbild.

Und ganz ehrlich, bei Songtiteln wie "Command of the inverted cross" oder "Whiskey Rockers" weiß man doch sofort, wie der Hase läuft und wird vor Vorfreude ganz wuschig! Ganz zum Schluss wird es noch mal so richtig bizarr, da covern die Kollegen den Song "Eleg" von der mir völlig unbekannten ungarischen Band "Farao", die vor dreißig Jahren mal für ein Jahr existierten, eine 7" aufgenommen haben und letztes Jahr ihr Dennüt/Comeback-Album abgeliefert haben - Very Strange, aber der Song (den ich im Original natürlich nicht kenne!) wurde perfekt in den Sound der Band integriert.

Ein schweinegeiles Album, die Band kann bei mir einfach nichts falsch machen, aber das versucht sie auch erst gar nicht! Das ist MetalPunkRock'n'RollParty-Mucke, wie man sie besser nicht machen kann, ich flippe aus und vergebe die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Command of the Inverted Cross 08:13
2. In Satan We Trust 04:28
3. Hellbreaker 03:37
4. Underground Demons 04:19
5. Triple Six 06:00
6. Infernal Overdrive 05:44
7. Whiskey Rocker 04:32
8. Eleg (Farao cover) 03:39

Cult of Luna/The Old Wind: Råångest (Split)

Cult of Luna The Old WindxlLabel: Pelagic Records

Spielzeit: 17:09 Min.

Genre: Sludge/Doom/Post Rock

Info: Cult of Luna; TOW

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Zwei der interessantesten Bands aus der schwedischen Sludge/Doom/Post Rock Szene reichen sich auf dieser Split-EP die Hand. Los geht es mit den Kollegen von "The Old Wind", die uns einen netten kleinen Sludge-Song präsentieren, schön zähflüssig und dreckig, aber auch nicht wirklich originell. Trotz des ziemlich coolen Gesangs nur Standart. Mit "Cult of Luna" geht es dann erheblich kraftvoller und geiler weiter, was nicht nur daran liegt, dass die Band im direkten Vergleich mit ihren Landsleuten erheblich besser ist, sondern auch, weil sie mit "Last will and testament" einen Song der Crust-Legende "Amebix" covern - da geht natürlich viel mehr ab! Crust trifft Post Rock, eine wirklich interessante Zusammenkunft! Den Abschluss bilden wieder "The Old Wind" mit ihrem erdigen Sludge-Sound und bieten noch einmal ähnliches wie am Anfang der EP: handwerklich gut gemachter Lava-Sound, den man gut hören kann, der sich aber nicht festsetzt, bzw. irgendwelche großartigen Spuren hinterlässt. Solides Mittelmaß halt, so wie die gesamte Platte.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

side A: CULT OF LUNA – 1. Last Will And Testament

side B: THE OLD WIND – 1. Wooden Scythe, 2. Daugthers Of Cleanse

Chthonic Cult: I Am The Scourge Of Eternity (LP)

Chthonic Cult  I am the scourge of eternity xxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 46:32 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Es gibt Alben, bei denen merkt man ganz schnell, dass man hier was ganz Feines in den Händen hat! Genauso ging es mir schon bei den ersten Takten des Debüt-Werkes der deutsch/polnischen Formation "Chthonic Cult" und ich sollte Recht behalten! Diese LP ist ein erster, ganz großer Höhepunkt des neuen Jahres! Das Trio serviert uns einen derart mitreißenden und kraftvollen Mix aus Black und Death Metal, dass Einem das Hören und Sehen vergeht!

Konsequent auf das Wesentliche konzentriert, d.h. ohne irgendwelche modische Spielereien oder Sonstiges, was auch nur ansatzweise den Sound verwässern könnte, ballern sich die Kollegen in herrlich brutaler und morbider Weise durch ihre vier Songs. Ihr stutzt, weil Ihr die Spielzeit der Platte im Hinterkopf habt? Jawoll, die Stücke haben allesamt mächtig Überlänge und das ist auch genau richtig so! Nur auf diese Art können sich die großartigen Kompositionen erst so richtig entfalten und ihre unheilvolle Macht entfesseln - sie könnten von meinetwegen auch doppelt so lang sein! Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf, dafür sind die Songs einfach viel zu geil.

Von rasend schnellen und klirrend kalten (nordisch geprägten) Gitarren, über gnadenlose Mid-Tempo-Passagen, bis hin zu doomigen Parts - hier wird eine tiefschwarze Atmosphäre erzeugt, die ihresgleichen sucht. Neben der großartigen Musik, ist es aber auch die unglaubliche Stimme von Sänger "Njord", die gewaltigen Anteil an diesem Ergebnis hat. Der Kollege kreischt nicht, er growlt nicht - nein er benutzt krächzend/kehlige Geräusche, die absolut außergewöhnlich und faszinierend sind, unglaublich, dass der Mann bislang nur durch die Mitgliedschaft bei totalen Underground-Formationen wie "Winds of Hyperborea", oder "Flame of War" aufgefallen ist.

Ein grandioses Werk, kraftvoll, primitiv und bösartig, besser kann man es echt nicht machen! Kaufen, anhören, ausflippen - bei solchen Platten muss man den Lautstärkeregler einfach auf "Volle Pulle" stellen!

Die CD-Version ist übrigens schon im letzten Jahr bei "Necroshine Records" erschienen, wir coolen Typen holen uns aber natürlich das Vinyl von Iron Bonehead (dort gibt es Teil auch noch als Kassette!).

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. As The Void Beckons 13:17
2. The Abyss Triumphant 08:00
3. Asunder! 11:25
4. I Am the Scourge Of Eternity 13:50

Ketzer: Starless

Ketzer StarlessLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 45:37 Min.

Genre: roher und kantiger Düstermetal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Die Hass- und Jammertiraden in den einschlägigen Internetforen sind wahrlich zum fremdschämen. Ja, Ketzer klingen komplett anders als früher. Ja, mit „echtem“ Metal hat dies nur noch am Rande etwas zu tun. Ja, die Band hat sich radikal verändert. Man muss diesen neuen Weg ganz sicher nicht mitgehen, aber man braucht auch nicht gleich mit virtuellen Steinen um sich zu werfen wie ein komplett durchgedrehtes Waschweib am Brunnen des Dorfplatzes von Inzesthausen (ich mag unseren Daniel – Sven).

Ketzer bewegen sich 2016 auf ähnlichen Pfaden wie Tribulation auf „Children Of The Night“ und Secrets Of The Moon mit „Sun“. Die Band hat die Pforten ihrer Musizierkammer weit gen Postpunk und Gothic Rock geöffnet, wobei mir bei Ketzer noch stärker ein dezent psychedelisch-verdrogtes Wogen durchzuschimmern scheint und im Mittelteil des überlangen „Shaman's Dance“ sogar kurzzeitig „The End“ von den Doors - wenn auch verfremdet - angedeutet wird.

Ich würde „Starless“ noch nicht als den ganz großen Wurf bezeichnen, siedle es qualitativ allerdings knapp über den oben genannten Alben von Tribulation und Secrets Of The Moon an. Das unterkühlte des unglücklich gewählten Covers findet sich nur ansatzweise in der Musik wieder, ohne „Starless“ jedoch gleich als lodernd bezeichnen zu können. Eine distanzierte Entrücktheit ist allemal ausmachbar, leicht problematisch ist die zu häufige und stimmlich ähnliche Verwendung der Einworttitel während der Songs „Starless“, „Godface“ und „Earthborn“, was häufig zu einem Kurzschluss im Hirn des Hörers - samt mentalen Falschzuordnungen einzelner Songparts - führt. Das ist schade und auch etwas ärgerlich, da es sich prinzipiell um die drei stärksten Songs und „Quasi-Hits“ der Platte handelt. Auf die gesamte Albumdistanz hochgerechnet besitzt nicht jeder Songpart genügend eigenes Profil, manchmal wird „Starless“ etwas gleichförmig in Stimmung und Ausdruck. Spaß macht das Album dennoch durchgängig - und zudem gibt es, obwohl die Platte insgesamt sehr homogen klingt, immer wieder interessante Farbtupfer zu entdecken: hier seinen stellvertretend die deutschen Gesangseinschübe in „When Milk Runs Dry“, das manisch-entrückte Hochzählen in „Count To Ten“ sowie insbesondere der überraschende, das Album beendende Instrumentalsong „Limbo“ genannt. Gerade dieser ist ein kleines Juwel und extrahiert in seinem Verlauf eine solche Sehnsucht sowie regelrecht qualhaft-schönes Verlangen aus den Gitarrensaiten, dass es bei jeden Durchgang aufs neue eine Freude ist.

Minimale Kritikpunkte außen vor gelassen: „Starless“ lässt nur ein Gesamturteil zu, nämlich das einer erfreulich guten, wenn auch noch nicht komplett überragenden Platte.

Daniel Lofgren

XXL WertungL

Tracklist:

1. Starless
2. When Milk Runs Dry
3. Godface
4. Count To Ten
5. The Hunger
6. White Eyes
7. Shaman’s Dance
8. Silence And Sound
9. Earthborn
10. Limbo

Bombs Of Hades: Death Mask Replica

bombs of hades Death Mask ReplicaLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 36:17 Min.

Genre: Death Metal / Crust

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Heute haben wir das vierte Album der schwedischen Dampfwalze Bombs Of Hades, 'Death Mask Replica', auf dem Seziertisch. Die seit 2002 Tod und Crust verbreitende Jahrmarkttruppe aus Västerås, welche neben den regulären Albumveröffentlichungen diverse Demos, EPs und Splits auf der Haben-Seite zu verzeichnen hat, klingt anno 2016 wie eine Mischung aus älteren Motörhead, neueren Entombed sowie einem Quäntchen zeitlosem Crust á la Discharge. Besagte Scheibe ist für ein paar Überraschungen gut - insbesondere der überlange, allerdings nicht langatmige Track 'Burning Angel (Uhuru)' reißt einiges heraus, aber auch der nachfolgende Song 'Old Fires Die' ist ein Kracher - und bietet einiges an Kurzweil. Kein genereller Pflichtkauf, aber auch definitiv kein Griff ins Klo.
Das Ding erscheint sowohl als Digi-Pack als auch als LP.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Death Mask Replica
02. To Walk Through The Pyres
03. Tombsday
04. Long May You Rot
05. Burning Angel (Uhuru)
06. Old Fires Die
07. On Pillars Of Madness
08. When The Reaper Comes
09. The Venom
10. Mad Shadows

Brimstone Coven: Black Magic

brimestone 2016xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 54:31 Min.

Genre: Okkulter Retro Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Eins muss man der Band aus dem "Mountain State" West Virginia lassen, sie sind extrem authentisch. Hätte mir jemand dieses Album in die Hand gedrückt, mit dem Zusatz, es wäre cooler Stoff aus den späten 60ern/frühen 70ern, so hätte ich mich sicherlich über die unpassend moderne Produktion gewundert, an der Musik selber aber keinen Moment gezweifelt.

"Brimstone Coven" verstehen es auf ihrem ersten "richtigen" Longplayer (der selbstbetitelte Vorgänger war ja eine Zusammenstellung früherer Werke), eine mitreißende Atmosphäre aus der Rock Musik der oben erwähnten Zeit, vermischt mit einigen sehr "bunten" psychedelischen Klängen zu erschaffen. Und dies so gekonnt, dass man sowohl Band, als auch Album (trotz der enormen Schwemme, die im Moment an ähnlich gearteten Retro-Bands herumläuft) bedenkenlos weiterempfehlen kann. Handwerklich sehr gut in Szene gesetzt, besitzt die Band vor allem jenes Quäntchen Eigenständigkeit, um sich von der großen Masse abzusetzen. Gut, es ist kein neuer Szene-Klassiker, besticht aber durch eine tolle, sehr warme Atmosphäre, dem nötigen Ernst und einer hör- und spürbaren Spielfreude. Und das müssen Andere erst mal nachmachen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Black Magic
02. Black Unicorn
03. Beyond the Astral
04. As We Fall
05. Upon the Mountain
06. Slow Death
07. The Seers
08. The Plague
09. Forsaken
10. The Eldest Tree

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