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The Wakedead Gathering: Fuscus: Strings of the Black Lyre

THE WAKEDEAD GATHERING xxlLabel: I, Voidhanger Records

Spielzeit: 39:43 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

 

Da schau her, "I, Voidhanger" kann auch Death Metal! Doch selbstverständlich erwartet uns auch in diesem Fall keineswegs Musik aus der Durchschnitts-Grabelkiste, das hätte uns bei dem Label auch gewundert, nicht wahr?

Denn das Ein-Mann-Unternehmen aus Ohio (das ist in Amerika) liefert auf seinem bereits dritten Longplayer ein wahrlich beeindruckendes Werk ab. Bandchef Andrew Lampe ist seit 2007 unter dem Banner "The Wakedead Gathering" unterwegs, mir war der Spaß allerdings bislang völlig unbekannt. Wenn der Mann früher schon so gut war, habe ich eindeutig etwas verpasst! Denn die Musik, die Herr Lampe auf seinem neuen Album produziert ist verdammt gut. Sein Death Metal ist nämlich vor allem eins: Abwechslungsreich und vielschichtig (ok, das sind zwei Sachen!). Er arbeitet mit sehr vielen Variationen der Geschwindigkeit, von rasend schnell bis richtig doomig ist alles dabei. Ebenso setzt er gerne unerwartete Breaks ein, um damit in Sekunden dem Song eine ganz andere Richtung zu geben und auch bei ihm geben sich Melodie und Aggression das Händchen und tanzen zusammen in den Abendhimmel.

Das Ganze hört sich vielleicht auf den ersten Blick etwas überladen an, ist es aber keineswegs. Es harmoniert alles ganz hervorragend miteinander und bildet eine ausgesprochen homogene Einheit. Dabei geht Freund Andrew aber nie so weit, dass man von Prog, oder Avantgarde Death Metal sprechen könnte, er spielt einfach mit den gegebenen Zutaten des ganz "normalen" Death und fügt diese überraschen neu und innovativ zusammen. Ein tolles Album also, das leider auch eine große Schwachstelle hat und das ist meiner Meinung nach der Sound. Der ist nämlich viel zu dünn, es hört sich an, als hätte jemand 'ne dicke Wolldecke über das Aufnahme-Mikro gehängt. Das kann für "Rumpel-Death", oder viele Black Metal Geschichten ok sein, hier stört es mich ungemein und beeinträchtigt das reine Hörvergnügen dieses ansonsten hochklassigen Albums. Sehr, sehr schade...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Into the Gyre 01:10
2. Blood from the Earth 06:18
3. Deepwoods Nonesuch 05:30
4. Amnioticysts 04:58
5. Lungwort 05:03
6. The Harrowed Column 04:58
7. An Ancient Tradition 09:22

Aluk: Todolo Voix

Aluk Todolo VoixxxlLabel: The Ajna Offensive / Norma Evangelium Diaboli

Spielzeit: 43:18 Min.

Genre: Noisiger Experimental Post Rock

Info: Homepage

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

Also, wenn eine CD das Prädikat "anstrengend" verdient hat, dann das neue Werk der Franzosen "Aluk Todolo"! Was das Trio diesmal auf die kleine silberne Scheibe gebannt hat ist extrem schwer zu beschreiben und ebenso schwer zu hören. Fast 45 Minuten lang wird man von einer wahnsinnigen Mischung aus Noise, Drone, Black Metal, Avantgarde und noch viel mehr beschallt, die das Nervenkostüm ordentlich beansprucht. Auf Gesang wurde komplett verzichtet, das hätte den Zugang zu dieser Musik vielleicht erleichtern können, wer braucht so was also?

Es ist fast unmöglich, dieses Album am Stück durchzuhören, dagegen machen Eyehategod echt Melodic Metal! Die erzeugte Atmosphäre ist allerdings enorm intensiv in ihrer krankhaften und dreckigen Morbidität. Ein außerordentlich faszinierendes Werk, aber definitiv nur für einen winzigen Bruchteil der Menschheit gedacht. Fordernd, dissonant und anstrengend - na wer traut sich an diese CD?

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. 8:18 08:18
2. 7:54 07:54
3. 5:01 05:01
4. 7:01 07:01
5. 5:34 05:34
6. 9:29 09:29

Ecferus: Pangaea

ECFERUS PangaeaxxlLabel: I, Voidhanger Records

Spielzeit: 39:43 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

 

Dass Ecferus aus den USA stammen, muss man wirklich extra erwähnen, denn der Sound des Ein-Mann-Projektes ist volle Lotte skandinavisch. Eine Sache, die Herrn "Alp" (Kopf und Hand hinter Ecferus!) schon mal Pluspunkte einbringt, auch ein Beweis dafür, dass Ein-Mann-Bands nicht zwangsläufig obskuren Ambient Black Metal fabrizieren müssen...

"Alp" erschafft auf seinem zweiten Album eine gewaltige, nordisch anmutende Klanglandschaft, die nicht nur technisch tiptop ist, sondern einen gewaltigen Sog auf den Hörer ausübt. "Intensiv" ist hier das vorherrschende Schlagwort. Das Tempo wird immer wieder gewechselt, doch die besten Momente hat das Album, wenn "Alp" die Geschwindigkeit komplett herausnimmt und es zu kleinen Inseln der Ruhe kommt, in denen der Mastermind teilweise nur spricht, oder die akustische Gitarre zu hören ist. Überhaupt versteht es der Kollege trotz aller Aggression auch gute Melodien in seinem Sound unterzubringen - eine Mischung, die das Ergebnis verwässern kann, hier aber ganz im Gegenteil hervorragend funktioniert.

Auch auf die Atmosphäre wird großen Wert gelegt, diese ist ausgesprochen düster und stets greifbar, also ebenfalls gut in Szene gesetzt. Dann steckt hinter "Pangaea" auch noch ein durchdachtes Textkonzept: "Alp" berichtet von der Erschaffung der Welt und der Kontinente und den Menschen als Zerstörer all dessen. Hoffentlich sind der CD Texte beigelegt! Eine rundum gelungene Sache, dieses Album, intelligenter Black Metal der auf der einen Seite den Geist anspricht, der aber genauso gut funktioniert, wenn man diesen ausschaltet und sich lediglich von der Gewalt der Musik berauschen lassen will! Nur das Cover ist absolut grässlich, auch wenn "Alp" sich auch sicherlich dabei etwas gedacht hat...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. First Light (1:30)
2. Creation Of A Planet (10:12)
3. Fragmented Body (7:30)
4. The Human Transition (2:28)
5. Reciprocity Of Disrepair (7:26)
6. Storms Continue On (8:47)
7. Into The Inevitable Night (1:50)

Inishmore: The Lemming Project

Inishmore The Lemming Project 300x300Label: Dark Wings

Spielzeit: 59:27 Min.

Genre: Symphonic Metal

Info: Facebook

Album kaufen: iTunes

Hörprobe: Reberbnation

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

 

Warum sich eine Band aus der Schweiz nach einer irischen Insel benennt, kann ich nicht beantworten, genauso wenig wieso die Musik der Band hier und da als "Power Metal" bezeichnet wird, denn sonderlich viel Power versprühen die fünf Herren und ihre Sängerin nicht wirklich. Ich denke, dass man mit dem Begriff "Symphonic Metal" dem Ganzen schon näher kommt, also ich finde jedenfalls, dass "Inishmore" näher an Nightwish als an Iced Earth dran sind. Soviel dazu.

Leider macht dies die ganze Sache nicht viel besser, denn was man hier zu hören bekommt, ist bestenfalls Mittelklasse. Die Songs sind ok, Sängerin Michela singt auch sehr ordentlich - mehr ist es aber leider auch nicht. Das Album plätschert so an einem vorbei und schafft es einfach nicht, besondere Akzente zu setzen. Die Band gibt sich sicherlich viel Mühe und das Ganze ist auch ausgesprochen gut produziert, aber für einen Platz an der Spitze der Szene oder eine Kaufempfehlung meinerseits reicht es einfach nicht. Nettes Album, das man leider viel zu schnell wieder vergisst.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Cup of Lies
2. Merciful
3. Better off Dead
4. Finally a Love Song
5. Part of the Game
6. Manifest
7. Eternal Wanderer
8. Red Lake
9. Where Lonely Shadows Walk
10. The Lemming Project
11. Where Lonely Shadows Walk (Acoustic)

Todtgelichter: Rooms

Todtgelichter  RoomsxxlLabel: Supreme Chaos Records

Spielzeit: 51:24 Min.

Genre: Post Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. Februar 2016

 

Wer Todtgelichter nur aufgrund ihrer Black Metal Vergangenheit kennt, kann hier eigentlich sofort mit dem Lesen aufhören, denn davon ist auf "Rooms" nur noch ganz rudimentär etwas zu hören. Wer allerdings von ihrem letzten Album "Apnoe" schwer begeistert war, der ist hier genau richtig!

Denn die Band schreitet den dort eingeschlagenen Weg konsequent weiter und baut ihren Sound noch viel weiter aus. Als Fundament des Ganzen lässt sich sicherlich der Post-Rock identifizieren, dieser wird aber mit vielseitigen genrefremden Elementen unterstützt. Da geht es schon mal ins Psychedelische oder auch sakrale, nur um dann eine kurze aber heftige Hommage an die alten Black Metal Zeiten abzuliefern und sei es nur ein markerschütternder Schrei. Sängerin Marta hat den Posten mittlerweile fast zur Gänze allein übernommen, was ausgezeichnet zum Sound der Band passt. Die so erzeugte Stimmung ist von Melancholie und Düsternis geprägt.

Ich muss gestehen, dass es eine ganze Weile gedauert hat, bis das Album bei mir gezündet hat, es ist definitiv keine Musik zum Nebenbei hören. Gerade die oben erwähnte Atmosphäre hat sich erst beim wiederholten Hördurchlauf eingestellt, mich dann aber nicht mehr aus ihren Fängen gelassen. Falls es Euch ähnlich geht: Gebt dem Album unbedingt eine Chance! Man muss vielleicht einfach in der richtigen Stimmung sein, um die Feinheiten der Kompositionen zu erkennen und die gibt es zuhauf! Die Band agiert auf einem erfreulich hohen Niveau und macht feine Musik, für man sich allerdings erst öffnen muss. Aber das ist auch gut so, die breite Masse kann ja weiterhin "Varg", oder "Sabaton" hören...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Ghost
Schrein
Lost
Shinigam
Necromant
Zuflucht
4JK
Origin
Pacific

Power From Hell: Devil's Whorehouse

POWER FROM HELL Devils Whorehousexxl Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 35:00 Min.

Genre: Black Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

 

Venom, Venom und nochmal Venom - so einfach könnte man die Musik von "Power From Hell" beschreiben. Die Brasilianer weichen auch auf ihrem nunmehr fünften Longplayer von diesem einst eingeschlagenen Weg keinen Millimeter ab - warum auch? Ein herrlich räudiger Retro-Sound, irgendwo zwischen Black, Thrash und Speed Metal beheimatet, damit kann man schließlich immer punkten (zumindest bei mir!). Die Kollegen holzen sich durch ihre Songs, als hätten sie seit den späten Achtzigern keine neue Platte mehr gekauft und das mit hörbarer Leidenschaft. Ein Album für alle schon etwas ranzig riechenden Old School Kuttenträger unter uns, die lieber fünf schlecht produzierte Südamerika-Rumpel-Tapes ihr eigen nennen, als irgendeine gehypte Hochglanz-Produktion ohne Eier und Seele. Netterweise covern die Kollegen auch noch einen Song ihrer Landsmänner von "Velho", deren letztjähriges Album "Decrepitude & Sabedoria" ähnlich geil ausgefallen ist und allen Freunden von "Power From Hell" ebenfalls gefallen dürfte (am besten gleich mitkaufen!).

"Devil's whorehouse" ist ein großartiges Rumpel-Black/Thrash/Speed-Album geworden, das mir sehr gut gefällt und ordentlich Spaß macht! Lautstärke auf "Volle Pulle!" und ab geht die Post!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Old Metal 03:21
2. Revelations of the Flesh 02:16
3. Howling at the Blood Moon 01:51
4. Armageddon 03:10
5. Nightcrawler 02:07
6. Torture Garden 03:41
7. 666 Ways to Blasphemy 03:38
8. Black Forest 04:48
9. The Evil and the Lust Never Sleeps 03:51
10. Mais um Ano Esfria (Velho cover) 02:31
11. Long Road to Hell 03:46

My Silent Wake: An Unbroken Threnody (2005 - 2015)

My Silent Wake  An unbroken threnody xxlLabel: Stone Groove Productions

Spielzeit: 79:32 Min.

Genre: Doom/Gothic Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 08. Februar 2016

 

Zur Feier ihre zehnjährigen Bestehens gönnen die britischen Doomster sich und ihren Fans diese Zusammenstellung von alten, raren und unbekannten Stücken. Eine gute Idee, denn die Musik der Kollegen weiß zu gefallen (ihr letztjähriges Werk "Damnatio Memoriae" hat damals eine verdiente "XL" Wertung von mir bekommen!)

Natürlich lässt sich so eine Compilation nicht so flüssig durchhören, wie zum Beispiel das angesprochene letzte Album, vor allem weil die Band ja auch gerne mal Schlenker in ihrer musikalischen Ausrichtung vorgenommen hat. Trotzdem ist "An unbroken threnody" eine sehr schöne Werkschau geworden. Neben der wunderbar melancholischen Musik finde ich es auch besonders lobenswert, dass die CD-Laufzeit bis zum Gehtnichtmehr ausgereizt wurde, bei über einem Dutzend CDs, EPs und Splits ist ja genug Material vorhanden. Trotzdem leider nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit! So bekommt der Hörer auf jeden Fall ordentlich was für seine Kohle, qualitativ, aber auch quantitativ - so ist's recht! Falls man die Band noch nicht kennt, ein perfekter Einstieg!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Sturm 04:53
2. The Last Man 03:53
3. And So It Comes to an End 05:31
4. Cruel Grey Skies 08:05
5. Burning 06:10
6. Journey's End 05:34
7. Oblivion 05:27
8. Tunnels 11:19
9. The Dying Things We're Living For 06:40
10. Bleak Endless Winter 06:03
11. Highwire 03:52
12. Shadow of Sorrow (live) 08:41
13. Mimir's Well 03:24

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