.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsAsylum - Psalm of Paralysis

The Night Eternal - The Night Eternal

The Night Eternal  The Night EternalLabel: Dying Victims Productions

Spielzeit: 17:22 min.

Genre: Hard Rock/ Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und schon wieder beglücken uns Dying Victims Productions mit einem Newcomer, der mich aufhorchen lässt. (Neben den wunderbaren Temptress - Review hier!) Diesmal handelt es sich um The Night Eternal aus meiner Heimatstadt Essen. Die vier Songs (inkl. einer Coverversion!) sind aber auch wirklich verdammt geil! Irgendwo in der Schnittmenge von klassischem Hard Rock und melodischem Heavy Metal ist die Musik der Band angesiedelt und fasziniert mit ihrem zeitlosen Charme und ihrer ausgezeichneten Qualität - man möchte kaum glauben, dass es sich hier um eine Art Demo handelt. Melodisch, energiegeladen und sofort ins Ohr gehend - sowas ergibt einen geilen Song und The Night Eternal präsentieren gleich drei davon. Auch die Wahl von "Take these chains", einem doch eher unbekannterem Judas Priest Song, zeigt, dass sich die Herren in der Materie auskennen und Liebhaber dieses ganz speziellen Sounds sind, denn das Cover passt wirklich ausgezeichnet zu den Eigenkompositionen. Zum Schluss möchte ich noch ein besonderes Augenmerk auf dem wunderbaren Gesang lenken: Sänger Ricardo zieht hier echt alle Register und setzt den ohnehin schon guten Songs noch ein fettes Sahnehäubchen auf! Auch hier kann ich es gar nicht erwarten, dass die Kollegen weitere Veröffentlichungen auf die Menschheit loslassen, bis dahin legt ich nochmal die EP auf (gibt es übrigens stilvoll nur auf Vinyl und Kassette!).

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Eternal Night 05:05
2. Mark of Kain 04:51
Side B
3. Vindicta 04:18
4. (Take These) Chains (Judas Priest cover) 03:10

Scarcrow - Beyond The Black Rainbow

scarcrow2019Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 45:29 min.

Genre: Hard Rock/ Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es ist schon eine kleine Weile her, dass das im Jahre 2015 formierte Quartett Scarcrow sein Debütalbum 'Beyond The Black Rainbow' in eigener Regie veröffentlichte, was uns aber nicht davon abhalten soll, eine Rezension nachzureichen.

Vorab sei gesagt, dass die Scheibe bei einigen Musikjournalisten-Kollegen alles andere als wohlwollend aufgenommen wurde, was ich mehr als nur ein wenig schade finde, erscheint mir die Kritik mitunter reichlich unfair. Von nicht zu ertragenden Drums ist beispielsweise die Rede, welche ich durchweg – sowohl vom Spielerischen als auch von der Produktion her – als einwandfrei empfinde. Zudem werden dem Sänger Damon Fry Overacting attestiert und die Texte als plattitüdenhaft dargestellt. WTF – ich bin ja nicht der allergrößte Hardrock- und Heavy-Metal-Experte auf diesem Erdball, doch gerade in diesen Genres sind Overacting und Plattitüde verdammt noch mal ein echtes Muss, oder?. Und was mich am Allermeisten ärgert, ist die Tatsache, dass die Herren Kollegen in ihren Reviews diese Eigenproduktion an den High-End-Produktionen der ganz großen Metal-Helden messen.

Scarcrow präsentieren nach einem atmosphärisch dichten Intro elf größtenteils starke Hardrock- und Heavy-Metal-Songs, die augenblicklich im Ohr hängenbleiben und mit wirklich gutklassigen Vocals versehen wurden. Das Ganze kommt sehr authentisch und auch nur ganz bedingt bieder herüber – und selbst das in einem guten Sinne. Mal wird es etwas heftiger ('From The Ashes'), mal gibt es ein nettes Duett ('It Can´t Rain All The Time'), aber ein schlechtes Album ist 'Beyond The Black Rainbow' beileibe nicht. Von daher: anchecken und nicht immer glauben, was böse Märchenonkel von sich geben!

Rippenspieß:

XXL WertungL

Tracklist:

Beyond the Black Rainbow
S.W.T.W.C.A
Blood Brother
Stagefryght
Children of the Crow
Wolf in Sheeps Clothin'
Jezebel
Mr. Lee
Born Guilty
From the Ashes
It Can't Rain All the Time
Scars Behind the Mask

Kapala - Termination Apex

kapala2019Label: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 25:01 min.

Genre: Black Noise

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass ich die vor zwei Jahren erschienene EP "Infest cesspool" (Review hier!) der Inder damals so krass abgestraft habe, kann ich ganz ehrlich gesagt aus heutiger Sicht nicht mehr so ganz nachvollziehen. Hatte wohl einen verdammt schlechten Tag oder ich war für diese Art Krach noch nicht bereit. Sorry Leute!! Auf jeden Fall steht heuer der Nachfolger "Termination Apex" auf der Matte und wieder gibt es das volle Brett! Totales Chaos, eine unglaubliche Welle an Wut und Aggression bricht über den Hörer zusammen und hinterlässt nichts als blutige Ohren. Diese ultrabrutale Mischung aus Black Metal und Noise ist echt nichts für Warmduscher. Was mich erfreut ist, dass die Kollegen ihren unterirdisch schlechten Sound vom Debüt mittlerweile etwas verfeinert haben. Natürlich ist das Ganze immer noch ordentlich rau und dreckig, aber zumindest hört es sich nicht mehr so an, als würde die Band zwei Häuser weiter ihren Krach zelebrieren. Auch wenn sie an ihre Labelkollegen von Subduer qualitativ nicht herankommen, so kann man doch von einer soliden Leistung (natürlich im eng gesteckten Rahmen dieses Genres!) sprechen. Ein ausgesprochen extremes Werk für die ganz kaputten unter Euch!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Beating Heart of War (Intro) 02:39 
2. Martial Dominance 04:32
3. Moral Attrition 04:45
4. Paths of Ash 05:29
5. Vomit the Phosphorus 05:26
6. Unto Ash (Outro) 02:10

Krypts - Cadaver Circulation

Krypts  Cadaver circulationLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 37:09 min.

Genre: Doomiger Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Um mein Fazit schon mal vorweg zu nehmen: Dieses Album ist ungelogen die beste Death Metal Scheibe, die ich bislang in diesem Jahr gehört habe!!! Meine Fresse sind diese Finnen geil! Schon ihren letzten Longplayer "Remnants of expansion" hatte Kollege Torben ja damals (2016) völlig zurecht abgefeiert (Review hier!), doch da haben die Herren nochmal ganz fett was drauf gelegt. Das Teil ist extrem düster und bedrohlich, die unglaublich intensive Mischung aus schnellen Parts (brutal!) und ihren teilweise sehr langsamen Gegenstücke (modrig!) packt mich von Beginn an und lässt mich nicht wieder aus ihren Klauen. Obwohl die gesamte Atmosphäre extrem garstig und teilweise sogar abstossend erscheint, kann man gar nicht anders, als total fasziniert von dieser höllischen Präsenz der Band zu sein. Wobei der echt unmenschliche "Gesang" von Goldkehlchen Antii Kotieanta auch einen ganz starken Anteil am grandiosem Gesamtergebnis hat. Sowas kriegen (auch wenn's irgendwie ein Klischee sein mag...) finnische Musiker immer noch am Besten hin - warum auch immer! Ich bin auf jeden Fall extrem begeistert und zücke ohne zu zögern die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

Sinking Transient Waters
The Reek of Loss
Echoes Emanate Forms
Mycelium
Vanishing
Circling the Between

Tomb Mold - Planetary Clairvoyance

tomb mold 2019Label: 20 Buck Spin

Spielzeit: 38:28 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mannmannmann, was für ein verdammt starkes Plattencover! Der in den nächsten Tagen erscheinende Drittschlag der umtriebigen, seit 2015 im Underground den Todesblei-Hammer schwingenden Kanadier Tomb Mold, das knapp 39 Minuten andauernde 'Planetary Clairoyance', ziert ein derart schweinegeiles Coverartwork, dass man gar nicht anders kann, als flugs in die Scheibe reinzuhören. Here we go...

Zunächst einmal fällt auf, dass nur sieben Songs auf der Scheiblette enthalten sind; somit fallen diese bis auf Track 3, 'Phosphorene Ultimate', relativ lang aus. Glücklicherweise stellt sich keiner der überlangen Beiträge als langatmig heraus, da ausreichend Abwechslung und die eine oder andere Überraschung vorhanden ist: Der finnisch anmutende, mitunter auch den Schweden-Death klingende Todesblei verweilt zumeist im Midtempo, wobei die Grenzen zum Doom einerseits sowie zum Geblaste andererseits immer und immer wieder durchbrochen werden; Akkustikpassagen, Synthesizer-Spielereien, sogar Suffocation-artige Versatzstücke ('Heat Death') sowie punkiges Direkt-Nach-Vorne-Dreschen lockern den Sound immer wieder auf, ohne dabei die Grundbrutalität der Scheibe überhaupt zu schmälern.

Fazit: Klar hat man das alles schon irgendwie gehört; hier wird also auch nicht das Rad neu erfunden. Frisch und enthusiastisch klingt die Chose trotzdem, zumal die Scheibe von Hördurchgang zu Hördurchgang immer besser wird - somit kann ich die Platte all jenen absolut empfehlen, die ihren Death Metal modrig und morbide mögen.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Beg for Life
02. Planetary Clairvoyance (They Grow Inside Pt 2)
03. Phosphorene Ultimate
04. Infinite Resurrection
05. Accelerative Phenomenae
06. Cerulean Salvation
07. Heat Death

Darkthrone - Old Star

darktrone oldstarLabel: Peaceville 

Spielzeit: 38:10 min.

Genre: Old School Black/Thrash

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eigentlich bin ich ja einer der Ersten, der laut "UM GOTTES WILLEN!!!" schreit, wenn eine Band es wagt, ihren Stil zu verändern (irgendwo muss ja jeder ein bisserl konservativ sein...). Eine der wenigen Ausnahmen sind hierbei Darkthrone, die ja von "Soulside journey" bis heute schon so einige Wendungen vorgenommen haben. Was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass ich jedes Album so richtig dufte finde. Denn das neue Werk namens "Old Star" kann bei mir nicht so wirklich punkten. Was ist denn da los? Die sechs Songs sind nämlich ziemlich dröge und in vielen Fällen auch einfach zu lang, um die Spannung konstant aufrecht zu erhalten und somit krass zu begeistern. Ich habe beim Hören der Platte fast den Eindruck, als hätten die Jungs so eine Art "wir müssen halt mal wieder irgendwas veröffentlichen"-Album zusammengeschustert haben. Wobei mir nicht sicher bin, ob man einfach nicht so richtig Bock drauf hatte, oder welche Gründe es sonst geben könnte, dass "Old Star" so klingt, als würde man mit angezogener Handbremse unterwegs sein. Ist jetzt kein absoluter Rohrkrepierer, dafür ist allein der Gesang von Herrn Skjellum viel zu geil, aber ich bin schon ein wenig enttäuscht (auch wenn nicht annähernd so doll, wie beim neuen Enthroned-Album...), denn man ist von Darkthrone viel besseres gewohnt. Echt schade!!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

I Muffle Your Inner Choir
The Hardship Of The Scots
Old Star
Alp Man
Duke Of Gloat
The Key Is Inside The Wall

Spiker - Heavy Metal Macht

Spiker  Heavy Metal MachtLabel: Dying Victims Productions

Spielzeit: 22:12 min.

Genre: Hard Rock/Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach ihrem "Saufen an der Meile"-Demo (Dying Victim Prod. - 2017) legen die Jungs aus Essen mit einer neuen EP nach. Musikalisch geht der Spaß voll in Ordnung: Solider Hard Rock, oft an der Grenze zum Heavy Metal - ein typischer Fall von Mucke, die live immer noch dreimal besser klingt als auf Platte. Die Texte sind auf deutsch und jetzt nicht ganz so meine Baustelle, aber auf jeden Fall weit weg von irgendwelchen Deutschrock-Klischee-Themen (Freiheit, Kameradschaft, Wir allein gegen alle anderen... usw.!), was ich durchaus begrüße! So weit, so gut, doch leider kommt da noch der Gesang... Und hier hört mein Wohlwollen dann leider auf, denn dieser kann mich wirklich überhaupt nicht überzeugen. Dass Sänger Julian nicht alle Töne so genau trifft kann man vielleicht noch gerade so verschmerzen, doch auch sein Stil klingt eher nach Deutschpunk als nach Heavy Metal und das passt meiner Meinung nach so gar nicht zur Musik. Sehr schade, denn der Enthusiasmus und die Spielfreude der Band sind deutlich spürbar, aber meinen Geschmack trifft das halt nicht mit der vollen Breitseite. Hört am Besten selber mal rein!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Heavy Metal Macht 04:13
2. Teufelskreis 05:07
3. Der Rock der es bringt 04:53
4. Kommando 04:44
5. Rockmanie 03:15

Seite 6 von 284

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

Das hörst Du Dir an:

Abythic - Conjuring The Obscure

abythic conjuring 600px

Baest - Venenum

beast2019

Atlantean Kodex - The Course Of Empire

atlantean

Kêres - Ice, vapor and crooked arrows

Keres  Ice,

Karmic Void - Armageddon sun

KARMIC VOID   Armageddon Sun

Kringa - Feast upon the gleam

kringa

Arcane Frost - Dragged into the void

Arcane Frost  Drag

Aske + Kuutar + Old Pagan + Black Candle: Four ways of blasphemy

Aske

Temple Of Dread - Blood Craving Mantras

temple of dead

Vordr - Vordr

vordr

Nunslaughter - Antichrist 

Nunslaughter  Antichrist

Necrotted - Die for something worthwhile

Necrotted  Die for something worthwhile

Entombed A.D. - Bowels of Earth

emtombedad2019

Kudlaakh - Kudlaakh

Kudlaakh  Kudlaakh

Darkmoon Warrior: Angels of dirt - Beasts of rebellion

Darkmoon Warrior  Angels of dirt   Beasts of rebellion

Aiwīgaz Undergangaz + Múspellzheimr - Split

aiwigaz

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

mayhem tour2019

sulphuraeon tour

abortedtour

swallowthsun

spectralwound

Destroyer666 2019xxl

at the gatestour

endseeker tour

abbath tour

Zum Seitenanfang