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Negativa - 01

Negativa  01 Label: Nebular Carcoma Records

Spielzeit: 24:12 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eigentlich ist diese Veröffentlichung der spanischen Black Metal Band Negativa schon fünf Jahre alt, aber da die damals erschienene Kassette auf lumpige 75 Exemplare limitiert war (und bei Infortunio Records herauskam), macht eine neue Auflage doch Sinn. Vor allem auch, weil Vinyl einfach volle Kanne cool ist. Das Duo aus Alicante bietet dem Hörer einen sehr rohen Underground-Midtempo Black Metal, der vor allem von seiner intensiv/okkulten Atmosphäre lebt. Das Ganze hat schon etwas sehr dunkles und boshaftes an sich, was mir sehr gefällt. Der Sound ist ebenfalls sehr rau und grob ausgefallen, was aber durchaus zur Musik passt. Sänger "D.R." hat eine ausgesprochen räudige und ätzende Stimme, welche die fiese Stimmung nur noch mehr unterstreicht. Interessanterweise werden die Songs der Band von der allerersten Veröffentlichung bis heute konsequent durchnummeriert (hier dürfen wir III bis V lauschen...) und als krönenden Abschluss wird noch ein Lied von Atrabilis gecovert, dem Solo-Projekt von "D.R.". Nicht unbedingt originell, da es sich auch kaum vom Negativa Material unterscheidet, aber auch dieser Song ist ok, also was soll's... Insgesamt eine lohnenswerte Anschaffung, wobei ich auch die folgenden Longpayer "02" und "03" sehr empfehlen kann, da sich dort auch eine fortschreitende Steigerung der Qualität feststellen lässt. Gute Band!! Ach ja: Auch diese MLP ist limitiert und zwar auf 120 Exemplare!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. III 04:40
2. IV 04:49
3. V 07:25
4. Parte Segunda (Atrabilis cover) 07:18

Unbegotten - Manifestion (MC)

Unbegotten  Manifestion (MC)Label: Nebular Carcoma Records

Spielzeit: 41:56 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und nochmal gibt es Black Metal aus Spanien auf's Ohr (ich hatte nämlich gerade noch die "Negativa" (Review hier!) im Player...) und auch diesmal wird von Nebular Carcoma Records ein bereits erschienenes Album in anderer Form (nun als Kassette!) wiederveröffentlicht. Ursprünglich kam das Teil im Januar als LP bei 'Altare Productions" raus (limitiert auf 144 Einheiten...) und dürfte mittlerweile auch schon ausverkauft sein. Es erwartet uns ein sehr räudiger und dreckiger Black Metal mit einem verdammt üblen Sound. Leider sind auch die Song lediglich ganz netter Durchschnitt, was ich bei einem etwas besseren Sound noch irgendwie durchgehen lassen würde, aber so muss ich doch sagen: Lohnt sich nicht wirklich. Die Songs sind für ihre Länge (meist so um die sechs, sieben Minuten...) einfach zu uninspiriert und ein wenig lahm, um mich zu begeistern. Und "ganz nett" plus "Scheiß-Sound" ergibt halt nur eine "M"-Bewertung. Wer trotzdem zuschlagen möchte, dem sei gesagt, dass das gute Stück auf 100 Exemplare limitiert ist.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Side A
1. Unbegotten 07:02
2. Memory & Misery 08:15
3. Ruined Existence, Cursed Heritage 06:22
Side B
4. If I Fall 05:55
5. Gradients of Infinity 06:07
6. Abysses of Existence 06:09
7. Dormancy 02:06

Warsenal - Feast your eyes

Warsenal  Feast your eyesLabel: Svart Records

Spielzeit: 36:31 Min.

Genre: Thrash/Speed Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ist schon manchmal seltsam. Da hört und liest man viel positives bis euphorisches über ein gewisses Album, wird neugierig, hört auch mal rein und denkt sich: "Häh? Reden wir hier von derselben Platte??" So geschehen just beim zweiten Longplayer der kanadischen Formation Warsenal. Einig sind wir uns, dass die Kollegen die volle Retro Thrash Schiene fahren und man sich in Hause Warsenal verdammt oft die Frühwerke von Megadeth reingezogen hat, denn der hektische Thrash erinnert schon sehr stark an die Amis in den 80ern. Aber leider in schlecht. Nix gegen einen coolen Hommage-Sound, aber das hier ist echt nichts Dolles. Keine Ahnung, warum das Teil so vielen so gut gefällt - für mich ist das ziemlich überflüssige Mucke. Also seid gewarnt und hört erstmal in Ruhe in "Feast your eyes" rein und macht Euch ein eigenes Bild. Ich greife da lieber zum (um Welten bessere!!) Original.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Forever Lost
I Am The Blade
Lords Of Rifftown
Insatiable Hunger
Doomed From Birth
You Better Run
Burning Ships
Feast Your Eyes
Crystal Whip

Valosta Varjoon - Oberpfälzer Wald

Valosta VarjoonLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 50:49 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Wie man es vermuten durfte, so kommt die hier aufspielende Formation doch tatsächlich aus der Oberpfalz - wer hätte das gedacht? Seit 2018 musizieren die beiden Protagonisten V.V. und Sturmwolf zusammen, ersterer gründete Valosta Varjoon bereits zwei Jahre zuvor. Nach einem Demo und zwei Splits gibt es heuer den ersten Longplayer des Duos zu bestaunen. Darauf befindet sich 50 Minuten lang gut gespielter Midtempo Black Metal, der durchaus zu gefallen weiss. Dabei bemüht man sich, einem gewissen Old School Charakter zu folgen, wobei man ebenfalls großen Wert auf eine intensive Atmosphäre legt. V.V.s Stimme ist ausdrucksstark, bewegt sich aber in streng abgesteckten Bahnen, es gibt keine Ausbrüche in Irrsinn oder Raserei. Dies lässt sich auch auf die Musik übertragen, was leider den Effekt hat, dass man sich im Laufe der Darbietung an den Sound der Kollegen gewöhnt und ein wenig abschaltet, da keine wirklichen Überraschungen auf den Hörer warten. Dennoch gefällt mir das Album recht gut, man muss sich einfach ein wenig auf es einlassen. Die Texte sind übrigens konsequent auf Deutsch und was ich heraushören konnte, scheinen sie auch Hand und Fuss zu haben. Insgesamt also eine gut gemachte Platte, die zwar ein paar Längen hat und somit noch Luft nach oben lässt, gleichzeitig aber auch ein gutes Potenzial aufweist, was sich in Zukunft hoffentlich noch weiter entfalten wird.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Die Turmwackler
2. Kniepenterror
3. Oberpfälzer Wald
4. Glorreich...
5. Der schwarze Tod
6. Dein Ableben
7. Drunk 'n' Roll
8. Der geliebte Tote

Nachtig - Nachtig

nachtigLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 55:28 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Da hatte ich gerade noch das Debüt von Valosta Varjoon (Review hier!) auf dem Seziertisch, so folgt der dort spielende V.V. mit dem ersten Album seines Solo-Projektes Nachtig - fleissiger Mann! Dadurch dass der Kollege in beiden Formationen mitmischt, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Musik auf beiden Scheiben sehr ähnelt. Auch bei Nachtig gibt es melodisch/atmosphärischen Midtempo Black Metal zu hören, doch was ich bei Valosta Varjoon noch bemängelt habe (nämlich eine gewisse Monotonie und leichte Ansätze von Eintönigkeit), wird hier gekonnt vermieden. Nachtig ist erheblich facettenreicher, ich möchte fast sagen verspielter und mit mehr Liebe fürs Detail eingespielt worden. Da macht es dann auch nichts, dass selbst der kürzeste Song hart an der acht Minuten Grenze knabbert. V.V. punktet mit sehr schönen, oft melancholisch angehauchten Melodien und einer packenden, naturverbundenen Atmosphäre. Das Album ist ausgesprochen homogen ausgefallen, die fast eine Stunde Spielzeit vergeht wie im Flug - auch hier ist eine höhere Qualität als bei Valosta Varjoon zu finden. Ein wirklich gelungenes Werk zwischen Melancholie und Misanthropie, intensiv und emotional - Gefällt mir sehr gut! Der gute Mann hat übrigens mit Cosmic Burial noch ein drittes Eisen im Feuer, dort macht er wohl reine Instrumental-Mucke. Werde ich demnächst auch mal reinhören, mal schauen wie das klingt. Nachtig bekommt aber erstmal ein wohlverdientes "XL" von mir verliehen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Der Tag bricht an... 08:12
2. Der Kreis des Sterbens 07:55
3. Die Waldhexe 10:16
4. Der Todestanz 09:42
5. Mein Grab 11:03
6. Der letzte Weg 08:20

Revel In Flesh - The Hour Of The Avenger

revel2019Label: War Anthem Records

Spielzeit: 45:03Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Revel In Flesh sind eine der emsigeren Todesbleikapellen unserer Republik. 2011 gegründet, veröffentlichten sie bereits vier Alben, ein Live-Album und unzählige Split-EPs. 'The Hour Of The Avenger', just erschienen, stellt nicht nur das fünfte Album des Quintetts der Süddeutschen dar, es ist auch das Labeldebüt bei War Anthem Records.

Es geht schon ganz fein los mit dem Opener (und gleichzeitigem Titeltrack), der immer und immer wieder die Grenzen zum Melodeath überschreitet, derart melodiös kommt das Stück daher, wobei zum Glück auch eine gewisse Brutalität nicht fehlt. Das hohe Niveau hält der Fünfer konstant über die ganze, knapp 45minütige Scheibe, wobei es mal richtig heftig zur Sache geht ('Deathblow'), zumeist aber im Midtempo agiert wird und immer wieder Zitate der 90er-Schwedentod-Schule in die Songs eingeflochten werden, ohne dabei als schiere Kopie zu erscheinen. Mit 'Rock Out' gibt es zum Ende noch ein weniger offensichtliches Motörhead-Cover, welches ordentlich wumst und live sicherlich eine Granate ist.
Gemischt und gemastert wurde dieses Kleinod von Dan Swanö von den Unisound Studios, das famose Cover stammt aus der Werkstatt eines weiteren Death-Metal-Wiederholungstäters, nämlich Juanjo Castellano.

Fazit: Es gab in diesem Jahr reichlich geile Death-Metal-Kost. Revel In Flesh haben mit 'The Hour Of The Avenger' ihr bis dato bestes Album abgeliefert und reihen sich daher zum Ende des Jahres in die Liste der Hammerscheiben ein.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. The Hour Of The Avenger
02. My Trial
03. Blood Oath
04. The Nihilistic Nothingness
05. Sky Burial
06. Deathblow
07. Pervitin Speed Kill
08. The Wayfarer
09. Skull Sacrifice
10. The Nightbreed
11. Rock Out

Geistaz'Ika - Trolddomssejd I Skovens Dybe Kedel

GeistazIka  Trolddomssejd I Skovens Dybe KedelLabel: Signal Rex

Spielzeit: 43:56 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach einem zwar sehr schönen, aber viel zu langen Intro (über drei Minuten!) startet die dänische Formation mit "Nårvsolen bløder red" in ihr Black Metal Massaker. Über die Band ist überhaupt nichts bekannt und das vorliegende Album (nein, ich tippe den Titel nicht nochmal ab!!) ist auch das allererste Lebenszeichen der Dänen. Herausgekommen ist eine recht gut gemachte Mischung aus rauem Underground Black Metal und gar wohlklingenden Melodien, die manchmal sogar einen leicht symphonischen Charakter aufweisen. Und auch wenn die vier überlangen Songs hier und da noch ein paar kleine Längen aufweisen, so kann man insgesamt durchaus von einem gelungenen Unternehmen sprechen. Der Sound ist ebenfalls ok, auch hier gilt: Hätte noch etwas besser ausfallen können, braucht sich aber keineswegs zu schämen. Auf jeden Fall ein guter Einstieg und ein gelungenes Debüt, welches zwar noch Luft nach oben mitbringt, aber schon einige Pluspunkte sammeln kann. Mal schauen, was da in Zukunft noch kommt, der Anfang gefällt schon mal ganz gut.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. O Nat du skumle Hex 03:19
2. Når solen bløder rød 08:48
3. I den spejlvendte verden 08:41
4. Dødens horeunge 10:59
5. Tågedans 12:09

 

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