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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Absolutum - II

absolutum ii epLabel: Crawling Chaos Records

Spielzeit: 29:17 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Jawoll, darauf hatte ich schon sehnsüchtig gewartet: Absolutum kommen endlich mit einem neuen Werk um die Ecke. Wer sich noch schwach an meine Kritik zum Debüt (Review hier!) erinnern kann, der weiss um meine damalige Begeisterung und daran hat sich nichts geändert! Die Jungs zelebrieren immer noch den glorreichen 90er Jahre Black Metal und das mit einer Inbrunst und Intensität, die ihresgleichen sucht. Unheimlich brutal und mit diesem ganz speziellen Irrsinn, der Dich packt und nicht wieder aus seinen Klauen lässt. Hier stimmt (fast) alles, die Atmosphäre ist kalt und abstossend, trotzdem will man immer mehr davon, der Gesang (wenn man diese unmenschlichen Geräusche überhaupt so nennen kann...) ist der Hammer und auch der Sound passt wie Arsch auf Eimer - Herrlich! Leider gibt es einen kleinen Wermutstropfen (deshalb auch das "fast"!): Zwischen ihren Songs haben die Burschen kurze Ambient-Klänge gepackt, die für sich allein ganz ok sind (schöne Atmosphäre), im Zusammenspiel mit den garstigen Black Metal Eruptionen aber irgendwie stören, zumindest mich bringt es immer wieder raus aus der aggressiven Stimmung. Das ist sicherlich genau so gewollt, ich find's aber doof! Warum gibt es dann trotzdem wieder die Höchstnote von mir? Nun, ich habe echt lange überlegt, aber wenn man diese Ambient-Einschübe weglässt, ist die Scheibe (stimmt gar nicht, ist ja 'ne Kassette!) einfach nur extrem geil und gerade dass die Musiker meines Erachtens sogar noch einen Tick draufgelegt haben (im Vergleich zum Debüt) hat dann für mich den Ausschlag gegeben. Ich habe mir jetzt einfach 'ne MP3-Version zusammengeschnippelt, die komplett nur aus Black Metal Klängen besteht und schon läuft's!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. I
2. II
3. III
4. IV
5. V
6. VI
7. VII
8. VIII
9. IX

Shades of Deep Water - Death's threshold

Shades of Deep Water  Death's thresholdLabel: Dunkelheit Produktionen

Spielzeit: 40:59 Min.

Genre: Funeral Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Cover lässt es nicht erahnen, aber hier haben wir es mit Doom zu tun und zwar von seiner düstersten Seite: Dem Funeral Doom. Shades of Deep Water kommen aus Finnland, existieren schon seit 2006 und das vorliegende Werk ist der zweite Longplayer des Kollegen J.H. (Juho Huuskoka), der hier ganz allein die musikalischen Fäden zieht. Ich bin ein Riesen-Fan des Funeral Doom und da gerade aus Finnland ganz hervorragende Bands dieses Genres kommen (ich möchte da nur mal an die göttlichen Thergothon oder Skepticism erinnern!!), war meine Vorfreude entsprechend groß. Und bis auf eine Kleinigkeit gefällt mir der Spaß auch sehr gut. Herrlich langsam und monoton schleppt sich die Musik voran, herrliche Streicher (die angenehm an My Dying Bride erinnern!) und dezent eingesetzte Keyboardklänge erfüllen die Songs mit Verzweiflung und Trostlosigkeit. Einziger Schwachpunkt ist für mich der Gesang. Der ist nicht schlecht, sondern wird einfach nicht optimal eingesetzt. Da fehlt mir leider die Kraft, die Power - man hat das Gefühl, der Kollege J.H. wäre zu schüchtern, um seine Stimme zu präsentieren, wozu überhaupt kein Grund besteht. Leider ein wenig zu dünn das Ganze. Trotzdem kann der Rest komplett überzeugen, zu keiner Zeit entsteht Langeweile, es ist wirklich toll! Klar kann man mit den oben erwähnten Szenegrößen nicht mithalten, aber das kann niemand (und ich bin auch immer noch fest davon überzeugt, dass da niemals etwas kommen wird, das "Stream from the heavens" von Thergothon toppen kann!!!) und wenn beim nächsten Werk das Problem mit dem Gesang bereinigt wird, dann wird's so richtig geil!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Death's Threshold - Part 1 08:52
2. Death's Threshold - Part 2 11:15
3. Death's Threshold - Part 3 08:52
4. Death's Threshold - Part 4 12:00

Vomit Angel - Imprint of extinction

Vomit AngelLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 28:58 Min.

Genre: Deathgrind

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

20 Songs in noch nicht mal 'ner halben Stunde - dass es hier leckeren Deathgrind auf die Lauscher gibt, kann man sich an einem Finger ausrechnen. Die Dänen machen auch keine Gefangenen und prügeln sich munter durch's Gebälk. Das ist nicht sonderlich neu oder innovativ, macht aber ordentlich Laune. Gerade wenn Sänger "Necrodevil" (dass solche Kollegen aber auch nie mal "Holger" oder "Günther" heissen...) derart übel grunzt, als wäre er von Wildschweinen aufgezogen worden, klingt der Spaß besonders geil. Apropos Spaß: Bei Songtiteln wie "Satanic Eelhead" oder dem herrlichen "Song" Nr.6 (hier wird einfach nur fröhlich gekotzt!!) habe ich so den Eindruck, als würden die Jungs das Ganze nicht ganz so ernst nehmen. Mir gefällt's!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro 00:53
2. Concussion 00:23
3. Ancient Heritage 01:29
4. Hobo in the Woods 01:14
5. Vomit Angel 01:54
6. Untitled 00:45
7. U.S.G 02:08
8. Satanic Eelhead 01:30
9. Petard 02:51
10. Hollow Earth 00:18
11. Poisoned Dreams 01:04
12. The Sabbath of the Goat 01:13
13. Vestfyen Classic 00:33
14. Unearthed Skull 00:21
15. Freezing to Death 01:57
16. Guinea Pig 00:53
17. Defecation 00:18
18. A Brutal Meeting 03:11
19. Surprise 02:03
20. Raped by the Horny Goat (Hidden Track) 04:00

Ahret Dev - Hellish

Ahret Dev  HellishLabel: Gods ov War Productions

Spielzeit: 26:40 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ahret Dev war eine recht kurzlebige polnische Death Metal Band, die von 1994 bis 1998 existierte und in dieser Zeit zwei Demos und ein Album herausgebracht hat. Letzteres wird nunmehr von Godz Ov War Productions wiederveröffentlicht - zusammen mit einer Bonus-CD, auf der wohl erwähnte Demos und weitere Rehearsals zu finden sind. Die liegt mir aber leider nicht vor, weshalb sich meine Kritik ausschliesslich um die 8 Songs der "Hellish"-MC dreht! Zu hören bekommen wir richtig gut gemachten Old School Death Metal, schön brutal und technisch einwandfrei eingeprügelt. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie zeitlos gute Musik ist, denn man hört den Songs überhaupt nicht an, dass sie bereits 22 Jahre auf dem Buckel haben! Knallt gut und sollte eigentlich jeden Death Metal Fan 'ne knappe halbe Stunde hervorragend unterhalten. Zwei Dinge sind nur etwas schade: Einmal die geringe Spielzeit, denn von so geiler Mucke darf's gerne ein bisserl mehr sein. Und dann die Tatsache, dass man von dieser verdammt guten Band danach nix mehr zu hören bekommen hat - Echt bedauerlich! Umso geiler, dass dieses Stück extremer Musik wieder ausgebuddelt wurde! Feines Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Izis Ode 03:57
2. The Damned 02:50
3. Lords of Illusion 03:16
4. Inhumation 03:06
5. Eardh Kha Aamon Reeh 03:07
6.Archnemezis 03:33
7. Seventh Gate 02:37
8. Nebirius 04:15

Abythic - Conjuring The Obscure

abythic conjuring 600pxLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 35:20 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Gegründet Ende 2014, durchlief Abythic eine ganze Reihe von Besetzungswechseln; selbst Gründungsmitglied M.D.B. wechselte im Laufe der Zeit vom Drumkit an die Stromgitarre. Man veröffentlichte 2015 die EP 'A Full Negation Of Existence' sowie drei Jahre später das mit viel Wohlwollen aufgenommene Debütalbum 'Beneath Ancient Portals'.

Nun erschien die Tage Album Nummer zwei, 'Conjuring The Obscure' - wieder mit neuer Besetzung, wenn man mal von M.D.B. und dem Reckless-Manslaughter-Vokalisten Leimy absieht. Geboten werden acht Death-Metal-Geschosse, die immer und immer wieder in Doom-Gefilden wildern und mehr nach skandinavischem denn amerikanischem Todesblei klingen. Die Atmosphäre ist recht düster, was auch durch den Einsatz passender Samples ermöglicht wurde. Neben Leimy sind noch drei weitere Growler am Start, was für eine gewisse Varianz sorgt, aber ein wenig die Homogenität des Gesamtwerks gefährdet.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Eternal Chaos Will Rise
02. Order Of The Gash
03. Shrouded In Perpetual Darkness
04. Ruins In A Wasteland Of Visions
05. Drifting Among Shadows
06. Coronation By The Burning Winds
07. Shadows Of Becoming Might
08. Let The Purge Begin

Baest - Venenum

beast2019Label: Century Media Records

Spielzeit: 44:45 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das erste, was mir in den Kopf schoss, als ich 'Venenum' zum ersten Mal hörte, war "Bolt Thrower mit schwedischen Kratzgitarren". Natürlich hatte ich die Cover-Version 'No Guts, No Glory' auf dem Ohr, ha ha; somit trifft meine Ersteinschätzung natürlich nicht.

Überhaupt sind die Dänen Baest schwer einzuordnen. Klar, sie spielen Death Metal, doch ob hier nun die schwedische Schule hervorgehoben, Chuck Schuldiners Death gehuldigt ('Nihil') oder á la Morbid Angel ('Gula') gezockt wird, stets hat man den Eindruck, als ob die Jungs aus Aarhus ihre vielfältigen Einflüsse ohne Wenn und Aber in die Songs einfließen lassen. Und ich muss sagen, dass mir dieser Stilmix überraschend gut gefällt, ist er doch gekonnt in Szene gesetzt worden. Man merkt schlicht, mit wie viel Herzblut die Musiker genau das tun, worauf sie Bock haben: geilen Death Metal zu spielen.

Fazit: In letzter Zeit erschienen einige sehr starke Todesblei-Scheiben. 'Venenum' kann da getrost hinzugezählt werden. Beide Daumen hoch!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Vitriol Lament
02. Gula
03. Nihil
04. Venenum
05. Styx
06. Heresy
07. As Above So Below
08. Sodomize
09. Empty Throne
10. No Guts, No Glory

Atlantean Kodex - The Course Of Empire

atlanteanLabel: Ván Records

Spielzeit: 62:34 Min.

Genre: Epic Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Erwartungshaltung, unendliche Vorfreude, bangen und Zittern, Angst und Euphorie. Unterschiedlichste Gefühlsregungen und doch können sie alle mit einem Ereignis verbunden werden: Dem Erscheinen des neuen Albums von Atlantean Kodex. Sechs lange Jahre, eine gefühlte Ewigkeit, haben sich die Bayern Zeit gelassen und veröffentlichen demnächst endlich ihr, soviel sei vorweg gesagt, bisher bestes Album.

Spätestens nach diesem Album wird jede (hoffentlich kommende) weitere Veröffentlichung der Band als Großereignis im Underground wahrgenommen werden. Atlantean Kodex schaffen nämlich das Unmögliche: Sie übertrumpfen ihre bisherigen Releases. Dabei ist die Basis nach wie vor die gleiche. Epischer "Heavy Metal" im Stile der ersten Manowar Scheiben, wird mit doomigen Elementen versetzt und durch eine große Prise Bathory-Wikingerphase zu Hymnen für die Ewigkeit veredelt.
Die große Kunst dieses Albums ist dabei die konstante Großartigkeit der Songs. Einen Liebling auszuwählen fällt schwer, der Favorit ändert sich bei jedem Durchlauf. Ist es zunächst "Chariots", welches großartige Tempiwechsel bietet und Geschwindigkeit und Tragik in perfekter Symbiose vereint, könnte es beim nächsten Durchgang schon "A Secret Byzantium" sein. Dieser setzt sich mit seinem Chorus unverzüglich in den Kopf und wird ihn garantiert nicht so schnell verlassen. Der Titeltrack sollte auf keinem Konzert der Band mehr fehlen, ebenso wenig wie der Opener "People Of The Moon". Dieser galoppiert majestätisch los und macht direkt zu Beginn klar, das hier ist die absolute Königsklasse. Sänger Markus Becker hat sich spürbar weiterentwickelt, die hohen Töne sitzen noch präziser, sein Gesang wirkt authentisch leidenschaftlich. Die Instrumentalfraktion braucht sich nicht dahinter verstecken. Wunderbare Twingitarren-Melodien, tolle Soli und generell unvorhersehbares Riffing geben den Songs ein bis ins kleinste Detail ausgefeiltes Gerüst. Umgarnt wird die ganze Scheibe von diversen Interludien, die sich nicht vor den "richtigen" Liedern verstecken müssen. Ebenjene sind meisterlich ausgeführt und steigern die Atmosphäre spürbar und fügen sich organisch in das Gesamtkonzept ein.

Wir sind unwürdig! Atlantean Kodex spielen sich spätestens jetzt in den Olymp und verdienen allen Erfolg der Welt. Mit durchdachtem Konzept und Mut zur Tradition hat die Band ein absolutes Meisterwerk erschaffen. Das war ebenso vorhersehbar, wie unvorhersehbar. Nur in den allerwenigsten Fällen schafft es Bands solch hohe Qualität nicht nur durchweg zu halten, sondern auch zu toppen. Den Musikern gelingt alles und noch viel mehr. Über dieses Album wird man sicherlich auch in zehn Jahren noch sprechen. Es unterstreicht die Zeitlosigkeit dieser Musik und ist nichts anderes als eine pure Machtdemonstration, ein Monument und zukünftiger Klassiker.

Sascha Scheibel

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Alpha and the Occident 02:01 Show lyrics
2. People of the Moon 09:01 
3. Lion of Chaldea 06:45 
4. Chariots 08:29 
5. The Innermost Light 03:34 
6. A Secret Byzantium 08:55 
7. He Who Walks Behind the Years 08:53 
8. Spell of the Western Sea 01:27 
9. The Course of Empire 10:46
10. Die Welt von Gestern 02:43

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