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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsJohansson & Speckmann: Edge Of The Abyss

Wømb - Taciturn (7")

Wmb  Taciturn xxlLabel: Purodium Rekords

Spielzeit: 14:08 min.

Genre: Raw Black/Crust Metal

Info: /

Hörprobe: Soundcloud

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Wømb? Da klingelt doch was bei mir? Richtig, da gab es doch mal diese geile Split-MC mit Ruach Raah! Seitdem haben die Portugiesen noch zwei Splits veröffentlicht und knallen uns nun eine verdammt derbe 7"-Scheibe um die Ohren. Eine knappe Viertelstunde gibt man dreckigen Raw Black Metal zum Besten, der eine dezente Crust-Schlagseite aufweist, was den Sound der Kollegen nur noch kaputter macht und für mich nur noch cooler! Wie schon auf oben erwähnter Split-Kassette gibt man auf "Taciturn" nicht nur Vollgas, sondern spielt geschickt mit dem Tempo, auch dies weiss zu gefallen! Der Sound ist für so ein räudiges Stück Krach richtig angepasst, nicht zu gut, aber vor allem nicht zu dünn und matschig - gut gemacht! Alles in allem eine hervorragende kleine Scheibe, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann! Aber flott sein, das gute Stück ist auf lumpige 150 Teile limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. He is the Preacher of the Gods 01:49
2. In the Abyss of this Darkness in which the Spirit has Died to Itself 01:56
3. Nychthemeral 01:46
4. Master/Slave 01:05
Side B
5. Ritual Union Through Sex Magick 03:00
6. Hic Est Sanguis Meus 01:57
7. Ekénōsen 02:35

Runespell - Order of Vengeance

runespellLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 46:52 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Beim Blick auf das Cover des zweiten Albums von Runespell befürchtete ich doch zunächst, hier wäre der Graveland-Faktor eingetreten, nämlich der Wechsel von Black zu Viking Metal. Hätte ich ziemlich schade gefunden, denn das Debüt von Herrn Nightwolf "Unhallowed blood oath" (Review hier!) fand ich so richtig klasse, da der gute Mann sich fernab von allen Trends im Bereich des klassischen, nordischen 90er Jahre Black Metals breit gemacht hatte. Aber dem Gehörnten sei Dank darf ich Entwarnung geben: Keine Spur von Pagan oder Folk Gedudel, "Order of vengeance" knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an. Liegt vielleicht auch daran, dass zwischen den beiden Alben nur knapp 10 Monate liegen. Da ist man entweder extrem fleissig, oder der Herr Nightwolf hatte noch ordentlich Stoff in der Schublade liegen. Was auch immer der Grund ist, wir alle profitieren davon, denn auch die vorliegende Platte weiss zu überzeugen. Wie schon oben erwähnt, gibt es lecker nordische Kost auf den Teller. Klirrend kalt und tiefschwarz macht auch dieses Geschoss keine Gefangenen und bekommt von mir (auch wenn der Sound ein klein wenig zu dünn ausgefallen ist - selbst für Black Metal Verhältnisse!) beide Daumen hoch! Sowohl CD als auch LP sind übrigens auf 500 Exemplare limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Retribution in Iron 09:57
2. Destiny over Discord 07:48
3. Claws of Fate 06:31
4. Night's Gate 04:26
5. Wolf.Axis 07:29
6. Blood Martyr 05:40
7. Pray for Redemption - Redemption for Prey 05:01

Gaerea - Unsettling Whispers

GaereaLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 41:45 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Na, hattet (bzw. habt...) Ihr Spaß an der neuen Uada-Scheibe? (Review hier!) Wer diese Frage mit einem kräftigen "Jawoll!!!!" beantwortet, der sollte auch bei den Jungs von Gaerea ein Ohr riskieren, denn die Portugiesen schlagen auf ihrem Debüt einen ähnlichen Weg ein, wie es auch die Herren aus Portland tun. Soll heißen, es gibt hier keinen Primitive/Raw/War Black Metal, wie wir das aus Portugal ja schon öfter gehört haben (z.B. Ruach Raah, Irae, o.ä.), sondern einen verdammt gelungenen Mix aus Melodie und Aggression. Dies paart sich ungeniert mit ausgesprochen variabel eingesetzten Vocals und dass man auch im Hause Gaerea volles Pfund auf Atmosphäre setzt, dürfte an dieser Stelle wirklich niemanden überraschen. Gekonnt balanciert man musikalisch zwischen Tradition und Moderne (wobei letzteres nur recht dezent aufflammt, was gerade für mich die perfekte Mischung darstellt!) und man kann deutliche und positive Akzente setzen. Mir befällt die Scheibe recht gut, auch wenn sie im direkten Vergleich mit den bereits erwähnten Uada nicht ganz mithalten kann, was aber jetzt keinen Beinbruch darstellt, denn die Qualität ist trotzdem sehr ordentlich! Eine Band, der ich eine große Zukunft definitiv zutrauen würde - der Anfang lässt auf jeden Fall schon mal aufhorchen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Svn 06:20
2. Absent 05:13
3. Whispers 08:34
4. Lifeless Immortality 05:20
5. Extension to Nothingness 05:42
6. Cycle of Decay 04:46
7. Catharsis 05:50

Tomb Mold - Manor Of Infinite Forms

tomb mold cover2018xxlLabel: 20 Buck Spin

Spielzeit: 40:58 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie begeistert ich vor knapp zwei Jahren gewesen bin, als ich zum ersten Mal das Debüt-Demo "The bottomless perdition" (Review hier!) der Kanadier gehört habe. Nun schreiben wir das Jahr 2018 und die Kollegen hauen bereits ihren zweiten Longplayer raus! Fleissig, fleissig! Ich muss leider zugeben, dass ich da ein wenig den Anschluss verloren und deshalb von der musikalischen Entwicklung der Band jetzt nicht viel mitbekommen habe. Von daher war ich zunächst von "Manor of the infinite form" etwas enttäuscht, denn mir fehlt bei dem neuen Album dieser extrem räudige und kaputte Sound des Demos. Natürlich haben es hier mitnichten mit Hochglanz-Death Metal zu tun, aber irgendwie wirkt das Ganze auf mich etwas zu durchdacht, zu professionell. Ganz für sich allein stehend ist die Platte sicherlich immer noch schön dreckig und weit weg vom Mainstream, aber wenn man die alten Sachen kennt, zieht man unweigerlich Vergleiche, ob man will oder nicht. Und bei diesem Vergleich schneidet Album Nummer Zwei nun mal nicht so gut bei mir ab. Klar ist das Teil nicht schlecht, oder gar eine akustische Arschbombe, auf gar keinen Fall, aber auch wenn man es mit anderen Death Metal Alben der letzten Zeit vergleicht, hat es Probleme mitzukommen. So bleibt ein gut gemachtes Album, das jetzt aber nicht die herausragende Qualität besitzt, um in der A-Mannschaft mitzuspielen.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Manor Of Infinite Forms
2. Blood Mirror
3. Abysswalker
4. Final Struggle Of Selves
5. Gored Embrace (Confronting Biodegradation)
6. Chamber Of Sacred Ootheca
7. Two Worlds Become One

Zombiefication - Below The Grief

zombiefication 2018xxlLabel: Doomentia Records

Spielzeit: 45:17 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Aloha, werte Gemeinde! Lord Rippenspieß hat hier 'was wirklich Feines für Eure sensiblen Öhrchen - und zwar die neueste Scheibe der im Jahre 2009 gegründeten Krachformation Zombiefication, deren Dynamic Duo, Mr. Hitchcock am Mikro sowie Mr. Jacko an E-Gitarre sowie E-Bass (beide keine unbeschriebenen Blätter innerhalb der Extrem-Metal-Szene), seitdem einiges an ziemlich gediegenem Material veröffentlicht haben.

Ich muss sagen, ich benötigte zwei bis drei Hördurchgänge, bis die Songs zu zünden begannen, doch dann lief Album Nummer vier, 'Below The Grief', in Dauerrotation. Wurde zu Gründerzeiten der Band dem reinen und ursprünglichen Schwedentod á la Dismember oder Entombed gefrönt, implementiert die Formation auf dem aktuellen Longplayer neben einigen wenigen Doom-Metal-Versatzstücken einen gehörigen Zweite-Welle-Black-Metal-Batzen, der in seinen besten Momenten tatsächlich an das Darkthrone-Meisterwerk 'A Blaze In The Northern Sky' sowie dem nicht minder kongenialen Immortal-Erstlingswerk erinnert und zudem viel Bathory-Vibe aufweist. Stimmlich erinnert Mr. Hitchcocks Gekeife an Kreators Mille zur Post-'Coma Of Souls'-Phase sowie, wenn sich die Stimme mitunter überschlägt, gar an die Martin-van-Drunen-Performances zu Pestilence- und Asphyx-Zeiten. Jedenfalls weist jedes der Stücke sowohl hochmelodische, wenn auch düstere Melodien sowie eine ganze Wagenladung Brutalität auf, ohne an irgendeiner x-beliebigen Stelle unpassend zu wirken oder aber in unpassenden Progressive-Metal-Schwanzwedeleien zu enden. Auch wenn nach dem ersten Hörduchgang alles noch sehr chaotisch und beliebig klingt, haben die Zombiemeister stets das Gesamtresultat im Ohr und schaffen es beinahe im Handumdrehen, ihre Ideen umzusetzen, die sich dann - wie oben bereits erwähnt - recht schnell vom aufmerksamen Hörer rezipieren lassen. Verdammt gediegene Scheibe, meine Damen und Herren!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

1. Blood Falls
2. Deliverence from the Astral Sea
3. Echoes of Light
4. From Death to its Son
5. Heavy is the Crown
6. Hunger Undying
7. Sky Burial

Sadistik Forest - Morbid Majesties

sadistik forestLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 34:50 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, die Finnen machen vom ersten Takt an klar, dass es auf "Morbid majesties" verdammt heftig zur Sache geht! Ganz feines Gemetzel gibt es hier auf die Ohren, irgendwo zwischen Knüppel-Death Metal der Marke Cannibal Corps und osteuropäischem Brutal-Death Metal. Naa, da läuft Euch schon das Wasser im Mund zusammen, nicht wahr? Ich darf Euch versichern, dass mit dem dritten Album der Kollegen aus Oulu alle Eure feuchten Träume wahr werden. Auf hohem Niveau prügelt das Quartett jedem Hörer auch noch den letzten Schweisstropfen aus dem Körper. Und wer nicht spätestens nach dem dritten Song "The hour of dread" (meinem persönlichen Höhepunkt!) in dieses Album verliebt ist, dem kann eh nicht mehr geholfen werden. Hier wird übrigens auch mal das Tempo etwas gedrosselt, was diesen Song nur noch geiler macht. Aber auch der Rest ist wirklich überragend und macht die Platte damit zu einem weiteren Death Metal Höhepunkt dieses Jahres. Und lasst Euch bloss nicht von dem fast zehn Minuten langen Abschlusstrack "Bones of a giant" abschrecken - auch dieses Liedchen killt alles, denn hier wird von den Musikern nochmal alles aufgeboten, was ihre Stärke ausmacht: Grandioses Spiel mit dem Tempo, gigantische Riffs und dann noch dieses Growls... Hach, wie herrlich! Mit "Morbid majesties" dürfte eigentlich jeder Death Metal Maniac seinen Spaß haben!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Morbidly Majestic 03:51
2. Decades of Torment Then Death 03:16
3. The Hour of Dread 04:44
4. Destructive Art 03:57
5. Zero Progress 03:04
6. Monsters of Death 03:24
7. The Maelstrom Opens 03:06
8. Bones of a Giant 09:28

Firtan - Okeanos

FirtanLabel: Art of Propaganda

Spielzeit: 40:18 min.

Genre: Black Metal

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit ihrem zweiten Longplayer "Okeanos" haben die Jungs von Firtan ein hochgradig ambitioniertes Werk veröffentlicht, für das man definitiv mehr als einen kurzen Hördurchgang benötigt, um es angemessen würdigen zu können. Denn hier gibt es keinen 08/15-Black Metal zu hören, sondern ist es ein ausgesprochen facettenreiches, intelligentes und faszinierendes Album geworden. Schon der Beginn des Openers "Seegang" mit Kehlkopfgesang, einer rezitierten Passage aus Schillers "Der Taucher" und der darauf folgende markerschütternde Schrei zeigt, dass hier Atmosphäre und Niveau ganz groß geschrieben werden. Irgendwie eine recht "deutsche" Interpretation von Black Metal, so erinnert mich "Okeanos" (nicht unbedingt musikalisch, aber auf jeden Fall von der professionellen und intellektuellen Herangehensweise!!) an Bands wie Secrets of the Moon, Lunar Aurora oder Dark Fortress. Einen gewissen "paganen Einfluss" kann man bei Firtan nicht verleugnen, was aber nicht stört, weil man auch hier meilenweit vom Schunkel-Kitsch so mancher anderen Kapelle entfernt ist. Die zugesetzten Elemente wie die Violine, akustische Parts oder gesprochene Passagen (und noch mehr...) werden adäquat und songdienlich eingebaut und machen das Album zu einer ausgesprochen homogenen Geschichte. Dass darüber hinaus auf Deutsch gesungen wird und man sich textlich mit einem interessanten Konzept (Ozean, Wasser, Natur...) auseinandersetzt gibt da noch Extrapunkte von mir. Ein wirklich fesselndes Werk, das den Hörer auf eine Reise einlädt, welche dieser (wenn er auf hochwertigen Black Metal steht!) nicht ablehnen sollte - es lohnt sich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Seegang 08:36 
2. Tag Verweil 05:40
3. Nacht Verweil 06:21
4. Purpur 02:56
5. Uferlos 07:01
6. Siebente, letzte Einsamkeit 09:42

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