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Ljáin - Endasálmar og klofnar tungur

Ljin  EnxxlLabel: Signal Rex

Spielzeit: 37:45 min.

Genre: Black Metal

Info: /

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Auf dieser CD kommen die beiden Demos "Endasálmar" und "Klofnar tungur" (beide von 2016) der isländischen Formation Ljáin zu neuem Glanze. Dass der Sound recht dünn ausgefallen ist, stört mich recht wenig (sind ja schliesslich auch Demo-Aufnahmen!), was allerdings weniger cool ist, ist die Tatsache, dass die Mixtur aus Atmospheric und Raw Black Metal, den der Isländer H.V. Lyngdal (ja, es handelt sich um eine Ein-Mann-Operation!) hier veranstaltet nicht so hundertprozentig zünden kann. Oftmals erklingt lediglich verwaschenes Geschrammel, das zwar eine gewisse boshafte Atmosphäre mit sich trägt, mich qualitativ aber nicht überzeugt. Ob der Spaß mit 'ner besseren Produktion aufgewertet werden könnte, kann ich echt nicht sagen, liegt aber im Bereich des Möglichen. Mit dem von vielen geliebten "Island-Black Metal-Sound" hat das nichts zu tun und ich fürchte, dass auch Freunde des Raw Black Metal von diesen Songs nicht unbedingt vom Hocker gehauen werden. Aber geben wir dem Herrn Lyngdal mal etwas Zeit - wer weiß, was sich aus diesen Anfängen vielleicht noch entwickelt. Bis jetzt ist es allerdings noch nicht so doll...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. Eilíf þjáning 02:00
2. Svartigaldur 05:07
3. Hlekkir holdsins 05:58
4. Endasálmar 06:33
5. Klofnar tungur 09:11
6. Úr vansköpuðum draumum 03:49
7. Með blóði þínu 05:07

Cult of the Fox - By the Styx

Cult of the Fox xxlLabel: Iron Shield Records

Spielzeit: 41:54 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal an, Cult of the Fox nannten sich von 2000 bis 2007 Cross Bow deren "Priestkiller"-7" irgendwo bei mir rumfliegt. Wusste gar nicht, dass die Band immer noch existiert. Tut sie aber und hat unter ihrem neuen Namen auch schon drei Longplayer veröffentlicht - aber man kann ja auch nicht alles wissen... Musikalisch gibt es immer noch das, was man im Deaf Forever sicherlich als "kauzigen" Heavy Metal bezeichnen würde, was vor allem an der doch zunächst etwas gewöhnungsbedürftigen Stimme von Sänger Magnus liegt. Die gefällt mir allerdings von Song zu Song besser und so verhält es sich auch bei der Musik! War ich zunächst noch skeptisch und eher ein wenig abgeneigt, hat mich die Band bis zum Ende des Albums, spätestens mit dem doomigen "The damnation of Albert Caneham" in ihren Bann gezogen. Die Kollegen geben sich auch ordentlich Mühe, sind abwechslungsreich und jonglieren gar nicht ungeschickt zwischen episch, düster und melodisch, was das Album bis zum Schluss spannend macht. Es spricht auch eindeutig für die Band ein wenig "schräg" zu klingen und sich deutlich vom Mainstream-Einerlei abzuheben, birgt aber natürlich auch die Gefahr, dass einige Hörer so gar keinen Zugang bekommen, muss man halt mögen, das Ganze. Für Freunde des kauzigen Sounds aber ohne Zweifel eine ganz feine Sache! Und das Cover ist so herrlich kultig/kitschig!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Siege from the Sky 04:24
2. By the Styx 03:35
3. Killing the Black Dog 03:20
4. Riddle of Steel 03:14
5. Blackfriar’s Bridge 03:44
6. Nightmaster 03:28
7. Bones Alley 03:48
8. A Warrior Reborn 03:40
9. Return to the Burning 03:52
10. The Damnation of Albert Caneham 06:29
11. Shuttin' Em Down 02:20

Usurpess - Interregnum

usurpress 2018xxlLabel: Agonia Records

Spielzeit: 39:07 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 23. Februar 2018

XXX

Rippenspieß

 

Tracklist:

1. A Place in the Pantheon
2. Interregnum
3. In Books Without Pages
4. Late in the 11:th Hour
5. Ships of Black Glass (I: Shards, II: Black Echo)
6. The Iron Gates Are Melting
7. The Vagrant Harlot

Unravel - Eras of Forfeit

unravel coverxxlLabel: Testimony Records

Spielzeit: 22:40 min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Meine Fresse, da hat der Testimony-Dennis aber mal wieder voll ins Schwarze getroffen, indem er sich die Australier von Unrave" für sein Label gekrallt hat. Denn was die Kollegen hier auf ihrem neuen Album loslassen, ist pure Brutalität und ein einziges akustisches Gemetzel. Knapp über 20 Minuten lang gibt es die absolute Breitseite an entfesselter Wut auf die Ohren und zwar fast durchgehend im "Volle Pulle"-Modus! Dabei scharwenzeln die Kollegen ausgesprochen geschickt zwischen Brutal Death Metal (der mich ein wenig an die Osteuropa-Szene erinnert!) und fetten Grindcore-Attacken hin und her und quetschen damit auch noch das letzte Quäntchen Aggression aus ihren Instrumenten. Das Ganze garnieren sie geschmackvoll mit wirklich exzellenten Growls, die nicht nur einmal klingen, wie ein Rudel Orcs auf Heimaturlaub. Verdammt heftige Scheibe, die mir sehr gut gefällt, aber leider viel zu kurz ist. Denn von diesem geilen Scheiß möchte man definitiv mehr hören. Und das Coverartwork ist atemberaubend geil!!!! (Ich vermute mal ganz stark, dass es von Dan Seagrave ist...) (Jupp, ist es – Sven).

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Arbitraitor
2. No Validation For Violation
3. Reign Of Wasps
4. Carcinogenesis
5. Sycophant
6. Isle Of Rot
7. Perpetual Servitude
8. Scorched
9. Fostering The Festering Spawn
10. Mortals’ Thirst
11. Vermankind

Teutonic Slaughter - Puppeteer of Death

Teutonic Slaughter xxlLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 40:07 min.

Genre: Old School Thrash

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich gebe es zu, was Thrash Metal angeht, bin ich einer von diesen furchtbaren "Früher war alles besser"-Metallern. Die allermeisten alten Helden kann man selbst mit der Kneifzange nicht mehr anpacken (Slayer, Metallica, Sepultura - Was ist aus Euch nur geworden?) und von den neuen Thrash-Kapellen gibt es echt nur eine kleine Handvoll, die ich einigermaßen gut finde (die Mädels von Nervosa zum Beispiel!) Dabei kann es doch so einfach sein, so einen alten Sack wie mich glücklich zu machen und wie das geht, zeigen die Gladbecker Kollegen (also direkt bei mir umme Ecke!) von Teutonic Slaughter auf ihrer neuen Platte mit Bravour! Die Jungs schmeißen einfach ihre musikalische Zeitmaschine an und katapultieren den begeisterten Hörer zurück in jene glorreiche Zeichen, als Mille, Angelripper und Co. noch die Jugendzentren von Altenessen und Horst unsicher gemacht haben! Wunderbarer Old School Thrash schallt uns auf "Puppeteer of Death" entgegen, als hätte es in den letzten zwanzig Jahren keine "Weiterentwicklung" (wenn man es so nennen will...) gegeben und dafür liebe ich die Band! Seitdem mir Sänger Philip freundlicherweise die Songs hat zukommen lassen, läuft der Puppenspieler bei mir rauf und runter!! Fand ich ja die "United in hate" Scheibe (Review hier!) ebenso wie das "Witches Rock'n'Rock"-Debüt schon verdammt geil und hatte auch meine Freude an der schnuckeligen Split-7" mit den Essener Thrash-Urgesteinen von Darkness, so muss ich feststellen, dass man auf dem neuen Album echt nochmal ne Schippe draufgelegt hat! Aber was macht das Teil so cool? "Teutonic Slaughter" sind weder die schnellsten, noch die härtesten oder gar die innovativsten Burschen unter der Sonne, aber ihre Mischung aus Old School Charme, unbändiger Spielfreude und einem todsicheren Gespür für den richtigen Song trifft schlicht und ergreifend bei mir voll ins Schwarze! Dazu gesellt sich noch ein absolut passender Sound, ein wenig dreckig, aber nicht zu dünn und vor allem keine seelenlose Hochglanz-Geschichte - so macht man das! Und dann gibt es noch ein schweinegeiles Coverartwork, da fragt man sich doch manchmal, warum das etablierte Bands mit einem Arsch voll Kohle nicht halb so gut hinbekommen? Ich warte auf jeden Fall schon sehnsüchtig auf die Vinylversion des Werkes und möchte Euch das beste Thrash-Album des Jahres (da könnte allerhöchstens die nächste Sodom-Platte (falls da dieses Jahr überhaupt noch was kommen sollte!) etwas dran ändern...) ganz doll ans Herz legen!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Puppeteers Tale 01:33
2. Puppeteer of Death 05:16
3. Teutonic Thrash 03:04
4. Eternal Darkness 03:33
5. Your Birthright ... Is Death 04:23
6. One By One 01:51
7. Insane Minds 03:35
8. Damnation and Violence 04:57
9. Spirits of Evil 02:32
10. The Slaughter Is Back 06:09
11. Thrash Mania 03:17

Krolok - When the moon sang our songs

KrolokxxlLabel: Inferno Profundus Records

Spielzeit: 28:31 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Eins muss ich an dieser Stelle mal loslassen: Mich nervt es ungemein, wenn ein Album mit einem Intro beginnt, das einen tadellosen Sound hat und sobald der erste Song losgeht, die Sound-Qualität schnurstracks in den Keller wandert. Dann macht das Intro auch schön räudig oder lasst es... (Sorry, das musste mal raus!)
Denn obwohl die slowakische Formation Krolok genauso in ihre Musik startet, klingt der "Nicht-Intro-Teil" ganz ordentlich. Dazu muss natürlich gesagt werden, dass es sich bei der vorliegenden Scheibe um eine Wieder-Veröffentlichung des gleichnamigen Demos der Band aus dem Jahre 2014 handelt. Da ist ein recht stumpfer Sound natürlich angemessen, denn auch die Musik der Kollegen ist schön dreckiger Underground-Black Metal. Wobei die Band schon versucht, mit einigen Keyboardklängen eine besondere Atmosphäre zu erschaffen, was leider ob der dünnen Tonqualität ein wenig untergeht. Trotzdem gibt das Pluspunkte, wie gesagt, 2014 war die Band ja auch noch nicht lange dabei. Leider Weiß ich nicht, wie sie sich heutzutage anhört, werde dies aber noch nachholen. Auf der Bandcamp-Seite der Kapelle kann man sich alles in Ruhe anhören. Die hier vorliegende CD ist also mehr was für die Metal-Archäologen und ist definitiv kein Indiz für die aktuelle Qualität von Krolok. Für ein Demo ist das Ganze aber durchaus hörenswert, gerade weil man deutlich hört, dass die Band schon damals versucht hat, sich vom stupiden Einerlei abzusetzen und auch die eingebaute Coverversion von Carpathian Forest zeugt von gutem Geschmack! Allerdings gibt es Minuspunkte für das völlig überflüssige und viel zu lange "Space-Outro", das mit seinen sphärischen Klängen meiner Meinung nach komplett deplatziert ist. Man merkt halt, dass Krolok hier noch ihren eigenen Stil gesucht haben, ist ja auch ok.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Intro 01:50
2. Ride a Roan Steed 08:53
3. When Thousand Moons Have Circled (Carpathian Forest cover) 03:54
Side B
4. The Violet Castle in the Sky 07:26
5. Cosmic Rituals 06:28

Graveyard - Back to the Mausoleum

graveyard 2018xxlLabel: War Anthem Records

Spielzeit: 20:18 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Da dachte ich doch zuerst, die Spanier würden ihr Demo von 2007 nochmal neu auflegen, aber die hier präsentierte EP heisst ja "Back" to the Mausoleum und nicht "Into" the Mausoleum - ganz frischer Stoff also! Umso besser, erst recht wenn man bemerkt, dass die vier Songs (plus Intro) geradezu nahtlos an das letzte Album "...for thine is the darkness" (Review hier!) anknüpfen. Saucooler Old School Death Metal, technisch ausgereift, herrlich mit dem Tempo jonglierend und irgendwie sogar ein wenig "verspielt". Dazu gesellt sich der durchdringende Growl-Gesang von Sänger Julkarn und fertig sind 20 Minuten lecker Gemetzel. Klar wäre ein kompletter Longplayer noch geiler gewesen, aber von den Spaniern nimmt der qualitätsbewusste Death Metaller alles, was er kriegen kann. Schönes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Scorched Earth
2. And The Shadow Came
3. Craving Cries I Breath
4. In Contemplation
5. An Epiphany Of Retribution

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