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Spiders und Graveyard in Hamburg, 29. November 2012

Unweit von der Hansestadt erstreckt sich das schöne Land Schweden, welches an diesem Abend, dem 29. November, gleich zwei musikalische Landesvertreter nach Hamburg schickt. Der Headliner des Abends ist mittlerweile bei Nuclear Blast unter Vertrag und hat sich nicht nur in der Hansestadt eine große Fanbasis erspielt. Mit dem neuen dritten Album „Lights Out“ im Gepäck wagen sich Graveyard wieder nach Hamburg. Nachdem das Knust beim letzten Besuch der Jungs bereits ausverkauft war soll sich nun zeigen, ob die Band auch das Kunststück vollbringt die große Markthalle zu füllen.

 

Schon bei Ankunft an der Halle fällt die lange Schlange vor dem Einlass ins Auge und verwundert etwas. Dieser Eindruck hält sich in der Halle, denn die Schweden haben es geschafft die große Markthalle nahezu komplett zu füllen. Die Vorband an diesem Abend kommt ebenfalls aus Sverige und hört auf den simplen, aber gut zu merkenden Namen Spiders. Die Truppe ist zum ersten Mal mit einer solch großen Band auf Tour und tritt auch laut Ansage zum ersten Mal außerhalb von Schweden auf, so  dass die Aufregung bei den Jungs und dem Mädel groß ist. Sängerin Ann-Sofie Hoyles bedankt sich schüchtern auf einer solchen Bühne stehen und bei der Tour dabei sein zu dürfen. Hamburg ist die erste Station der geplanten Europatour, welche noch einige Termine lang andauern wird. Entsprechend ist die Band an diesem Tag noch topfit und ausgeschlafen, aber auch nervös und etwas unsicher.
Musikalisch ist der Band diese Unsicherheit nicht anzumerken, mit Leichtigkeit legen die Schweden eine ordentliche Rock’n’Roll-Sohle auf das Parkett, welche viel von dem düsteren Staub der okkulten Rockmusik der 70er Jahre atmet. Sängerin Ann-Sofie fegt wie ein Derwisch über die Bühne und steht schier nicht eine Sekunde still. Sie singt mit glasklarem, leicht pop-lastigem klarem Stimmchen und spielt an passenden Songpassagen auch Mundharmonika.
Die Instrumentalfraktion hält sich angesichts dieser Powerfrau etwas schüchtern im Hintergrund, lässt sich aber auch von ihr animieren ein bisschen mehr mit zur Show der Band beizutragen und zu posieren. Auch an diversen Absprachen auf der Bühne ist spürbar, dass Tourauftakt ist, derlei wird sicherlich nach einigen Auftritten nicht mehr vorkommen.
Spiders liefern an diesem Abend ein exzellentes Warm-Up für Graveyard und legen einen wirklich guten Auftritt auf die Bühne. Die Hansestadt wird sich hoffentlich an weiteren Besuchen der jungen Band erfreuen dürfen.

Schließlich wird es Zeit für die Headliner des Abends, dies ist nicht zuletzt daran spürbar, dass alle im Vorraum oder an der Bar verweilenden Fans nun auch in die große Markthalle strömen.  Dennoch bleibt Platz für alle, ein paar Fans hätten sogar noch in die Halle gepasst.
Die Vorfreude auf Graveyard ist groß und in vielen Gesichtern ringsum deutlich abzulesen. Als die Schweden die Bühne betreten entfachen sie eine schier magische Atmosphäre. Obwohl vorher schon gut, ist der Sound nun glasklar und warm und die Scheinwerfer setzen die einzelnen Musiker zu jedem Song passend in Szene. Man merkt, dass hier nicht nur die Musiker Profis sind.
Das aktuelle Werk der Schweden namens „Lights Out“, mit welchem sie auf Tour sind, ist anders als die vorherigen. Lebten die ersten Alben noch von der Atmosphäre des 70er Rocks, zeigen sich die aktuellen Stücke deutlich vom Blues inspiriert und offenbaren einige bluesige Balladen, welche auch den Weg in die Setlist des Abends finden. Graveyard haben sich für ein abwechslungsreiches Set aus schnelleren und bekannteren Tracks, aber auch den neueren, bluesigeren Stücken entschieden. Als Sahnestückchen werden sogar einige Demo-Tracks gespielt, die wohl nahezu nur den Fans der ersten Stunde ein Begriff sind.
Graveyard zeigen sich an diesem Abend sehr professionell, Patzer sucht man vergebens und auch der Sound und die Lichtshow sitzen perfekt. Gibt es also noch etwas zu Meckern an der Tour? Man könnte vielleicht die etwas knappen Ansagen kritisieren, aber dafür gibt es in den 1,5 Stunden Spielzeit eine Vielzahl an Tracks zu hören, die bisher eher selten den Weg in die Setlist fanden.
Nach ein paar Zugaben bestehend aus den beliebten schnelleren Stücken des Albums „Hisingen Blues“ ist das Konzert um 22.30 Uhr bereits zu Ende und damit auch ein großartiger Konzertabend.

Beide Bands haben es geschafft sich in die Herzen der Anwesenden zu spielen und haben eine große Anzahl neuer Fans gewinnen können. Dies zeigt sich an dem reißenden Absatz welche die Merch-Produkte der beiden Bands haben. Spiders haben ihr Debütalbum als CD und Vinyl im Gepäck, sowie eine Single als 7“ und ein Shirt. Graveyard hingegen fahren das vollen Programm und haben neben eben erwähntem mehrere Shirts, einen Hoodie, die letzten beiden Alben, ein handgezeichnetes und gedrucktes Tourposter und eine bedruckte Stofftasche dabei. Wenn an den Folgetagen der Merch ebensolch reißenden Absatz findet, dürfte einiges noch vor Ende der Tour ausverkauft sein. Am Ende eines beeindruckenden Konzertabends bleibt die Erkenntnis, dass die schönsten Erlebnisse immer viel zu schnell vorbeigehen und man gerne die Zeit zurückdrehen würde. Gerade an diesem Abend dürften viele Anwesende sich gemäß Saint Vitus „born too late“ fühlen.

Wiebke Hörmann

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