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Die Ärzte Tourbericht

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Tourauftakt, Zwickau (16.05.2012)

Immerhin fünf Jahre ist es her, dass mit „Jazz ist anders“ zuletzt ein Album von Die Ärzte auf die Musikwelt losgelassen wurde. Nach der anschließenden Jazzfäst-Tour wurde es dann wieder still um die selbsternannte beste Band der Welt aus Berlin (aus Berlin!). Die drei kümmerten sich um ihre jeweiligen Solo-Projekte, verschwanden im Urlaub und widmeten sich zahlreichen anderen Aktivitäten. Böse Zungen behaupten, dass all das finanziert werden muss und der etablierte Name Die Ärzte der schnellste und einfachste Weg dafür wäre.

Ob dies nun tatsächlich so ist, sei dahingestellt, auf jeden Fall erschien am Freitag, den 13. April, mit dem kreativ betitelten „auch“ endlich ein neues Studioalbum von BelaFarinRod.

Und wenn eine neue Platte in den Läden steht, ist die dazugehörige Tour meist nicht weit. Seit Monaten, bevor überhaupt nur ein einziger Ton vom neuen Album zu hören war, war die „Das Ende ist noch nicht vorbei“-Tour – der Name spielt mit den immer wieder auftauchenden und nicht enden wollenden Gerüchten einer baldigen Auflösung der Band – nahezu ausverkauft. Am 16. Mai ging es dann endlich in der Stadthalle von Zwickau los.

 

Warum ausgerechnet Zwickau? Hierzu ein kleiner Exkurs:

Vor ziemlich genau einem Jahr waren die Die Ärzte mal wieder unter falschem Namen unterwegs. Während so eine Aktion zu der Zeit, als Paul, Die Zu Späten oder Nudo Tra I Cannibali die kleineren Konzerthallen der Republik beehrten, noch eben das blieb, nämlich geheim, lässt sich so etwas in Zeiten des weltweiten Netzes nicht mehr verheimlichen. Die Tour sprach sich schnell herum und war noch schneller ausverkauft. Man freute sich auf Laternen Joe a.k.a. Die Ärzte.

Das erste Konzert fand in eben jenem Zwickau statt. Entgegen der von den Die Ärzte gewohnt langen Spielzeit von mehr als 150 Minuten, verließen Laternen Joe schon nach 90 Minuten die Bühne und kamen nicht wieder. Die enttäuschten Fans ließen Sitzblockaden und verbitterte „Wir sind die Fans!“-Rufe folgen. Dass Laternen Joe nach einiger Zeit erneut die Bühne betraten, das Geschehen aber nur mit einem müden Lächeln und Schulterzucken bedachten, trug nicht zur Beruhigung der Situation bei. Becher flogen, noch Schlimmeres wurde skandiert und die aufgebrachten Fans mussten von den Sicherheitsleuten aus der Halle getragen werden.

Natürlich sprach sich diese Aktion schnell herum. In diversen Internetforen wurde diskutiert, Videos bei YouTube tausendfach angeschaut und auch einige Online-Magazine berichteten von dem Skandal in Zwickau. Die Band gestand ein, dass sie sich hätten besser verhalten können, um die Situation zu entspannen, zeigte sich gleichzeitig aber entsetzt über die Reaktionen so genannter Fans. Die weiteren Konzerte wurden von Laternen Joe dann immerhin auf zwei Stunden ausgeweitet. Es kam zu keinen weiteren Vorkommnissen

In Anbetracht dieser Geschehnisse, war es mehr als interessant zu sehen, dass die Ärzte-Tour erneut in Zwickau beginnen sollte. Zudem gab es zum Album-Release in Deutschland zwei Städte, in denen der Verkauf bereits um Mitternacht begann: Berlin und, genau, Zwickau. Das Ganze roch nach Entschädigung.

Es wurden enorme Erwartungen geschürt. Und da gerade die hohen Erwartungen der Fans bei Laternen Joe Auslöser für die Ausschreitungen waren, stellte sich die Frage, ob das so geschickt sei. Letzten Mittwoch wurde die Frage dann beantwortet…

 

Die Stadthalle in Zwickau, die mit einer Kapazität von ca. 6000 Besuchern noch zu den kleinsten (!) Hallen der Tour zählt, war ausverkauft und dementsprechend gut gefüllt, als, entgegen der Ankündigung auf den Tickets, erst kurz nach 20 Uhr die Lichter ausgingen. Nachdem das übliche Geschrei ob der ausgehenden Beleuchtung verklungen war, ertönte die Stimme eines Ansagers aus den Lautsprechern. Die Band wurde vorgestellt und dann zusammen mit dem Publikum angezählt. Bevor die finale 10 erreicht wurde, gab es selbstverständlich diverse Unterbrechungen, bis das Ende dann endlich beginnen sollte.

Der Vorhang fiel und legte den Blick auf die spartanisch dekorierte Bühne frei. Auf ihren üblichen Positionen legten die drei Berliner wenig überraschend mit ‚Ist das noch Punkrock?’, dem Opener von „auch“, los. Wie schon auf Platte zeugt es aber auch live von Stil, ein Konzert mit den Worten „Fick Dich und Deine Schwester!“ zu beginnen. Es folgte der zweite Song vom Album ‚Bettmagnet’ und der Ausgeglichenheit halber ‚Tamagotchi’ aus der Feder von Rod.

Die anfängliche Begeisterung flachte bei diesen Liedern vom aktuellen Album langsam ab. Zeit für die Begrüßung und erste Ansage, was bei Die Ärzte typischerweise amüsant vonstatten geht. Zwickau wurde von Farin zunächst gesiezt, da man hier schließlich höflich miteinander umgeht. Die erste Anspielung auf die Geschehnisse des letzten Jahres ließ also nicht lange auf sich warten. Es sollten noch diverse weitere folgen, die teils nicht unbedingt so glücklich gewählt waren („Wir sind die Band!“) (haha, großartig! – Sven), aber deutlich zeigten, was die Band tatsächlich von der Aktion gehalten hat. Weiter ging es dann im musikalischen Programm mit ‚Hurra’, was naturgemäß die größte Begeisterung bislang entfachte.

Die ersten Konzerte einer Tour sind meist geprägt von Abstimmungsproblemen zwischen Band und Crew sowie Text- und Musikunsicherheiten, was sich an diesem Abend bei den ersten Songs eklatant zeigte. Die nun auch schon in die Jahre gekommenen Herren verspielten sich häufig, waren stimmlich nicht auf der Höhe und vergaßen vor allem bei den neuen Songs zu oft den Text. Insbesondere Herr B. hat sich auch im weiteren Verlauf nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Einerseits macht es eine Band zu einem gewissen Teil sympathisch, andererseits erwartet man dann doch, dass zumindest die Texte sitzen, wenn man beruflich Musiker ist.

Die weitere Setlist bestand dann überwiegend aus Songs von „auch“ und „Jazz ist anders“, unterbrochen von dem ein oder anderen Gassenhauer von den anderen Alben aus diesem Jahrtausend bzw. kurz davor. Auf die großen Klassiker aus den 80ern wartete man vergeblich. Einzig ‚Ist das alles?’ und das obligatorische ‚Zu spät’ haben den Weg in das Set gefunden. Selbst ‚Westerland’ blieb außen vor. Für Fans, die Die Ärzte vor dem deutlichen Abstieg seit der Jahrtausendwende kennen und lieben gelernt haben, ein Schlag ins Gesicht. So musste man schon für das noch nicht ganz totgespielte ‚Geh mit mir’ von der „Planet Punk“ und das in den Improvisationsteil von ‚Zu spät’ eingebaute ‚Gute Nacht’ dankbar sein.

Die Band selbst wirkte auch etwas zurückhaltend. Das Siezen, das gegen Mitte des Konzertes dankenswerterweise beendet wurde, sowie die fast komplett fehlende Publikumsinteraktion (keine Laolas und kein Nachsingen) erschwerten die Verbindung zu den drei Gestalten auf der Bühne, die sonst einer der Faktoren ist, die ein Ärzte-Konzert besonders werden lassen.

Die insgesamt drei Zugabenblöcke haben dann noch gezeigt, dass weder ‚ZeiDverschwÄndung’ (das war abzusehen) noch ‚Cpt. Metal’ (das nicht unbedingt) live auch nur ansatzweise funktionieren. Und sowohl ‚Unrockbar’, mit der äußerst komplexen „Choreografie“, die die meisten nach all den Jahren anscheinend immer noch nicht verstanden haben, als auch ‚Junge’, bei dem die „Wall of Death“, über die man als Metal-Fan nur müde lächeln kann, weiterhin von der Band forciert wird, sollten für einige Touren definitiv aus dem Set verbannt werden.

Nach dem bereits genannten ‚Zu spät’, das diesmal zum Glück nicht auf zehn Minuten gestreckt wurde, war das Konzert dann nach gut 2:35 Stunden auch schon vorbei.

 

Von einem Tourauftakt-Konzert darf man keine perfekte Leistung erwarten. Bei Die Ärzte erst Recht nicht. Das Team muss sich erst wieder aufeinander abstimmen und die Band muss auch erst wieder in den Tourrhythmus finden. Doch selbst mit dieser Tatsache im Hinterkopf kann man das Konzert in Zwickau nicht als gelungen bezeichnen. Dafür, dass die Ärzte, wie ihre Genrekollegen aus Düsseldorf, dieses Jahr vor genau 30 Jahren gegründet wurden und schon in den 80er Jahren, als viele ihrer heutigen Fans noch gar nicht gezeugt waren, unzählige Hits geschrieben hatten, war die Setlist völlig unausgewogen. Auch hätte man die ein oder andere Stunde länger im Proberaum verbringen oder sich zumindest die eigenen Texte noch einmal zu Gemüte führen müssen.

Es war aber nicht alles schlecht. Man merkte deutlich, dass die drei sich noch verstehen und immer noch gut harmonieren. Wenngleich Farin das Niveau, dass Bela oft in den improvisierten Texten erreicht, mittlerweile offenbar eine Spur zu niedrig ist. Aber wenigstens wird weiterhin viel umgetextet und zusammengereimt. So wurde der letzte Song des regulären Sets mal eben mit einer zu diversen Beatles-Melodien spontan gedichteten Nummer bedacht. Es bleibt aber dennoch viel Luft nach oben. Der weitere Tourverlauf wird zeigen, ob man zu gewohnter Stärke zurückfindet. (Regelmäßige Updates gibt es vielleicht an dieser Stelle.)

 

Die Frage, ob die Sonderbehandlung von Zwickau zu hohe Erwartungen hervorgerufen hat, ist mit einem eindeutigen „Ja“ zu beantworten. Es ist aber auch ein Fluch, die beste Band der Welt und für legendäre Konzerte, die nicht selten die 3-Stunden-Marke durchbrechen, berühmt zu sein. Laut den Berichten im Internet lief das Konzert tagsdrauf in Frankfurt/Oder schon deutlich runder. Selbst ‚Grace Kelly’ hatte sich dort ins Set verirrt. Es bleibt also Hoffnung, dass die „Das Ende ist noch nicht vorbei“-Tour das altbewährte Niveau noch erreichen wird. Wobei man sich dann fragen müsste, ob Zwickau nicht eine weitere Entschädigung verdient hätte…

 

 

Christian Schrübbers

 

 

Setlist:

 

01. Intro

02. Ist das noch Punkrock?

03. Bettmagnet

04. Tanagotchi

05. Hurra

06. Lied vom Scheitern

07. Heulerei

08. Freundschaft ist Kunst

09. Angeber

10. Deine Schuld

11. Sohn der Leere

12. Die ewige Maitresse

13. Das find ich gut inkl. ½ Lovesong

14. Himmelblau

15. Perfekt

16. Fiasko

17. Waldspaziergang mit Folgen

18. Geh mit mir

19. TCR

20. Lasse redn

21. Das darfst Du

22. Rettet die Wale

23. Ignorama

24. Schrei nach Liebe

25. Ist das alles?

26. Rebell

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27. Cpt. Metal

28. Wir sind die Besten

29. Unrockbar

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30. Schunder-Song

31. ZeiDverschwÄndung

32. Junge

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33. Der Graf

34. Zu spät inkl. Gute Nacht

König-Pilsener -Arena, Oberhauen (26.05.2012)

Zehn Tage und fünf Konzerte später ist klar, dass Die Ärzte die ersten beiden Konzerte der Tour in Zwickau und Frankfurt/Oder unverschämt und dreist als öffentliche Proben missbraucht haben. Die Songs saßen nicht, alle haben sich häufig verspielt und ständig den Text vergessen. Und man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, die komplette Bühne mitzubringen. Weder Videoleinwände und fünf Video-/Lichtwürfel noch ein zusätzlicher Backdrop waren dabei. All das gab es aber gestern in Oberhausen. Plus eine eingespielte und motiviertere Band, Publikumsinteraktion und eine ausgewogenere Setlist. Leider aber auch eine Vorband...

Die deutsche Hip-Hop-Formation K.I.Z. aus Berlin durfte „Anheizer" spielen. Mit dummen Sprüchen, noch dümmeren Texten und ätzenden Beats ist dies auf ganzer Linie misslungen. Selbst die Beteiligung von Bela B. bei ‚Hölle' konnte den Auftritt nicht retten.
Besser machte es dann die andere Band aus Berlin, die pünktlich um 20:30 Uhr die Bühne betrat. Nach dem gleichen Intro, wie in Zwickau, fiel der diesmal rote Samtvorhang und Die Ärzte legten mit den bereits bekannten fünf Songs los. Von Beginn an war die Stimmung sowohl vor als auch auf der Bühne ausgesprochen gut. Und im weiteren Verlauf fanden viele Songs den Weg ins Set, die in Zwickau nicht vertreten waren. Neben Gassenhauern von der „13" (‚Ein Lied für Dich' und ‚Meine Freunde') wurden endlich auch die 80er mehr gewürdigt. Spontan entschied man sich für ‚Du willst mich küssen' und hatte bei ‚Mein kleiner Liebling' und ‚Tittenmaus', bei dem Bela die Gitarre, Farin den Bass und Rod das Schlagzeug bespielten, sichtlich Freude. Zwar kannten leider viele im Publikum diese alten Nummern nicht, das wurde dann aber während des Konzertes an anderer Stelle mit selbstinitiierten Laolas und viel Beifall, Jubel und Mitsingen ausgeglichen.
Dank der Videoleinwände und witzigen Einspielern ließ sich selbst ein totgenudeltes Stück, wie ‚½ Lovesong', ertragen. Hierzu wurden Fotos von bekannten Paaren der Weltkultur eingeblendet, die passend zum Text entzweigerissen wurden. Unter anderem wurden Bud Spencer & Terrence Hill, Batman & Robin, Beavis & Butt-Head und hochaktuell Röttgen & Merkel gezeigt.
Hier und da eingestreute Songs fremder Musiker (diesmal gab es ‚We Will Rock You' und kurz ‚Wish You Were Here' von Pink Floyd zu hören) wurden mit Bedenken an den kommerziell veräußerten Mitschnitt des Konzertes leider schnell wieder beendet. Das ist wohl der Preis, den man (neben den 20 Euro) für einen Live-Mitschnitt eines Konzertes zahlen muss.
Während des ersten Zugabenblocks gab es dann endlich die Live-Premiere der aktuellen Single ‚M+F'. Als noch etwas holprige Akustik-Nummer vorgetragen, entwickelte das Disco-Stück eine ganz eigenen Charme. Nach der zweiten Zugabenpause begann Rod am Keyboard mit ‚Dinge von denen'. Wie bereits von der Tour zu „Geräusch" bekannt, kamen Farin (als Schwein) und Bela (als Elefant) verkleidet auf die Bühne und schafften es immer noch, Rod damit aus dem Konzept zu bringen.
Die Band war ausgezeichnet aufgelegt, textete wild um und spielte auf gewohnte Art mit dem Publikum. Bei ‚Zu spät' fanden die Herren U. und B. kein Ende und landeten schnell wieder unter der Gürtellinie, weshalb Rod die Bühne verließ und erst nach längerem Bitten der beiden Bandkollegen wieder zurückkam. Als die zwei ihn dann noch aufforderten sich zu beteiligen, beendete er das ganze Spiel auf elegante Art, indem er einfach die letzte Zeile des Liedes sang und den Schlussakkord spielte.
Nach einem weiteren Zugabenblock gingen Die Ärzte dann nach knappen 190 Minuten ein letztes Mal von der Bühne. Die zum Schluss noch einmal aufkommende ‚Westerland'-Forderung des Publikums, das die erste Strophe zum wiederholten Male alleine sang, wurde leider nicht mehr erhört.

Nach Oberhausen bleibt festzustellen, dass sich Die Ärzte in allen Belangen enorm gesteigert haben. Die Band spielt besser, länger und mehr mit dem Publikum. Die Bühnenshow überzeugt und die immer wieder leicht veränderte Setlist ist ansprechender geworden. Man hat zu alter Stärke zurückgefunden. Alles in allem war das Konzert in Oberhausen eine starke Darbietung der leider immer noch besten Band der Welt.
Und am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Zwickau (und auch Frankfurt/Oder) auf jeden Fall entschädigt werden müssten...

Setlist:

01. Intro
02. Ist das noch Punkrock?
03. Bettmagnet
04. Tamagotchi
05. Hurra
06. Lied vom Scheitern
07. Ein Mann
08. Ein Lied für Dich
09. Wir sind die Besten
10. We Will Rock You (angespielt)
11. Deine Schuld
12. Anti-Zombie
13. Sohn der Leere
14. Das finde ich gut / ½ Lovesong
15. Freundschaft ist Kunst
16. Heulerei
17. Schunder-Song
18. Fiasko
19. Wie es geht
20. Mein kleiner Liebling
21. Lasse redn
22. Perfekt
23. Du willst mich küssen
24. Meine Freunde
25. Ignorama
26. Schrei nach Liebe
27. Ist das alles?
28. Rebell
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29. Tittenmaus
30. M&F
31. Cpt. Metal
32. Unrockbar
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33. Dinge von denen
34. Geld
35. Zu spät
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36. Himmelblau
37. ZeiDverschwÄndung
38. Junge

Christian Schrübbers

 

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