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2008

 

Wacken Open Air 2008
Ach, was war doch das 19. Wacken Open Air wieder schön. Die Organisatoren haben allen Kritikern den Finger gezeigt und endlich mal wieder ein Festival auf die Beine gestellt, das fast perfekt war.
Klar, auch in diesem Jahr war das W:O:A. mit seinen 75.000 Gästen restlos ausverkauft,...
 

aber dank diverser Änderungen auf und um das Gelände, empfanden wir es an den drei Festivaltagen als sehr angenehm. Die umfangreichen Baumaßnahmen, wie z. B. Erneuerung und Befestigung des Busparkplatzes, Sicherung des Festivalgeländes, Entfernung des Engpasses zur Partystage, mehrere Eingänge, größerer Biergarten, neue Biergartenstage, größere Partystage, Behindertentribünen, mehr Supermärkte und Foodstände auf den Campingflächen, drei weitere Videowalls, bessere Beschilderung, weitere Delaytowers, einen mittigen FOH-Tower für bessere Sicht zu den Bühnen u.v.m., haben optimal funktioniert.
Man mag es kaum glauben, aber selbst das Sorgenkind des Festivals, der alljährliche Stau bei der An- und Abreise, konnte vermieden werden. Auch wenn die Veranstalter 19 Jahre dafür gebraucht haben, dieses Jahr war alles rund um gelungen und wer nach dem diesjährigen Wacken Open Airimmer noch meckert, hat einfach nix gemerkt. Wie dem auch sei, hier unser Teambericht von Julika, Moshkopp und meiner Wenigkeit (Sven) zur größten und auch friedlichsten Party des Jahres:

1. Festivaltag

Nachdem unser Auto bis zum get-no bepackt wurde (an dieser Stelle noch mal ein Danke an Marc) machten die Rike, Pam, „Wacken-Neuling“ Julika und ich uns auf zum „Metal-Mekka“. Wie oben schon erwähnt, gelangten wir ganz ohne Stau nach Wacken. Nach dem Einsacken der Pässe wollten wir uns eigentlich mit Arne aka Moshkopp samt Gefolge auf dem VIP-Parkplatz treffen um gemeinsam zu Zelten, doch irgendwie schien ein Handyfluch über dem Ort zu liegen. Das gesamte Netz brach zusammen, Anrufe konnte man ganz vergessen und SMS wurden erst nach mehrmaligen Versuchen gesendet. Naja, unsere „unfreiwilligen“ Zeltnachbarn entpuppten sich schnell als coole Säue und somit war das Thema auch gerettet. Als weiteren positiven Pluspunkt muss man anmerken, dass die WC´s und Duschen in diesem Jahr erstmals umsonst und zur allgemeinen Freude das Wasser (wenn es denn mal lief…) richtig schön warm aus den Leitungen floss.

Den musikalischen Anfang machten Girlschool auf der so genannten Black Metal Stage sowie Mustasch auf der Partystage. Da wir mit beiden Kapellen nicht viel anfangen konnten, gönnten wir uns lieber ein paar leckere Biere vor der Karaoke Bühne. Und prompt liefen uns mit Dennis von Hatesphere und Ex Sirenia Sängerin Monika gute Bekannte über den Weg. Auch wenn die Karaoke-Kapelle Rokkenüber das gesamte Festival fast immer nur die gleichen bekannten Songs gespielt hat („Run To The Hills“, „Painkiller“, „Fear Of The Dark“), muss diese hier mal besonders gelobt werden. Die Jungs haben einen Fundus von mehreren hundert Songs und zockten diese auch verdammt tight runter. Respekt! (Sven)

Samt den Metal Battle –Gewinnern, den Firefighters (also der Wackener Freiwilligen Feuerwehr) und solch amüsanten Zeitgenossen wie Mambo Kurt und der Karaoke Live Band sollten nach meiner Zählung 93 Bands die Bühnen bespielen. Ganze 21 davon wollte ich mehr oder weniger gerne sehen, weitere 10 vielleicht mal so am Rande. Kamikaze-Wacken hätte man dieses Vorhaben von Vornherein taufen können. Dachte ich, dachten andere. Aber die Bilanz machte sich ganz gut, nur zwei der Bands habe ich bewusst ausgelassen, circa fünf nur zum Teil – auch durch das Parallelspielen verursacht – gesehen. Aber auch wenn das ein oder andere Detail eher meinem betrunkenen Geiste denn der Realität entsprungen sein sollte, so bin ich mir doch sicher, all das, was ich widergeben werde, hat mich offenbar besonders beeindruckt.
Bei Nashville Pussy natürlich, da bin ich halt Mensch, die Basserin, die offenbar nebenbei noch für die Girlz from Hell im Metalmarkt arbeitete und ihr Bühnenoutfit daher multifunktional wählte. (Julika)

Als erstes habe ich mir Airbourne auf der Black Stage angeschaut. Auf Platte haben mich die Australier um die O’Keeffe-Brüder schon sehr beeindruckt, da sie auch die Söhne von den Angus-Brüdern sein könnten. Also bin ich sehr gespannt gewesen, was sie in Sachen Show auf die Bretter bringen würden.
Los ging es mit dem Opener der Platte „Stand Up For Rock ’N’ Roll“ und es folgte natürlich fast das komplette Album „Runnin’ Wild“ mit einer sehr energischen Show, wie sie AC/DC schon früher gezeigt haben. Absolutes Highlight war, als Joel zum Ende des Sets an den Traversen nach oben geklettert ist und von dort ein Hammersolo gezockt hat. Vorher hatte er sich noch kurz mit ner halben Flaschen Jack Daniels etwas Mut angetrunken, und das bei 30 Grad im Schatten...That’s R’N’R...

Beim „übers-Gelände-schleichen“ kamen wir kurz an der Party Stage vorbei, wo sich Leave’s Eyes grade die Ehre gaben. Ihr sehr gefälliger ‚Düsterpopp’ geht halt gut rein, da Liv Kristin ja auch eine schöne Stimme hat, und die Meute vor der Bühne hat ordentlich mitgefeiert. Für mich haben sie allerdings ihr besten Momente, wenn Alex sein tiefes Organ auspackt.
Eigentlich wollten wir danach kurz mal bei Alestorm ins Zelt schauen um zu sehen, was die gefeierten Piraten auf die Bühne bringen, aber wie jedes Jahr hätte man ne gute Stunde vor Showbeginn versuchen müssen sich einen Platz zu ergattern, da man ansonsten absolut nichts mehr zu sehen bekommt. Die Stimmung schien sehr gut, weil man nur ein Meer aus Armen gesehen hat. Also ging es auf zum nächsten Bierstand...auf Maiden warten. (Moshkopp)

Avenged Sevenfold, die mit spielerischer und optischer Präzision den Donnerstagabend auf der Black Stage schlossen, zwar gut und hübsch, aber doch nicht das, was man jetzt jeden Tag haben will. (Julika)



Eigentlich konnte am ersten Abend spielen wer wollte, es warteten eh alle nur auf eine Band und das waren Iron Maiden. Für mich haben die Wacken-Veranstalter damit zum ersten Mal einen richtigen Headliner mit Format zum Festival geholt und das Gelände war dementsprechend auch gefüllt bis zum allerletzten Platz. Pünktlich um 21.30Uhr war es dann soweit: Für mich, mit Metallica, die größte Metalband aller Zeiten stand auf einmal in Wacken auf der Bühne und eröffnete mit „Aces High“ das Set. Es dauerte zwar noch zwei weitere Songs („2 Minutes To Midnight“ & „Revolution“) bis die Band sich eingespielt und den optimalen Sound gefunden hatte. Überhaupt Sound: Diesen empfanden 2006 & 2007 viele auf den Hauptbühnen zu leise. In diesem Jahr knallte es uns derbe um die Ohren. Grad bei Maiden sehnte ich mich insgeheim nach meinen Ohrenstöpseln, die gut verstaut in meinem Rucksack vor sich hin schimmelten. Wie dem auch sei, Maiden spielten ein Best Of Set ohne gleichen, es hagelte Hit auf Hit. Kein Song war jünger als 16 Jahre und das ist es auch, was die Fans hören möchten. Bruce Dickinson dirigierte die Massen und zeigte dass er wahrlich einer der besten Frontmänner der Welt ist. Anfangs zeigte er sich zwar noch etwas zickig und hat den anwesenden Kameraleuten quasi verboten, die große Schwenkkamera zu nutzen. Es folgten „The Trooper“, „Wasted Years“, „Number Of The Beast“, “Run to the Hills” und „Can I Play With Madness“. Sogar der uralte, knapp 14 minütige Monumentalschinken “Rime Of The Ancient Mariner“ wurde gebracht und langweilte zu keiner Sekunde. Uns lief echt ein Schauer über den Rücken, als bei „Fear Of The Dark“ knapp 75.000 Fans lauthals den Refrain mitgrölten. DAS meine Freunde, ist eine wahre Wacken-Hymne! Laut Dickinson haben Maiden in Deutschland noch nie vor so einer großen Menschenmenge gespielt. Schwer vorstellbar, denn Maiden haben schon diverse Male beim Rock Am Ring gespielt. Aber egal, so was ging an so einem Abend natürlich runter wie Öl und Bruce titulierte das W:O:A als das größte Heavy Metal Open Air der Welt. Nach knapp zwei Stunden war der Spaß leider schon vorbei, aber Maiden haben gezeigt, dass die Band trotz ihres Alters immer noch ganz vorne dabei ist. Schöner Start für das Festival! In diesem Sinne: Gute Nacht, Wacken!


2. Festivaltag

Nach einer unruhigen Nacht (obwohl es kaum Alkoholbedingte Ausfälle gab) trabten wir Punkt 7Uhr zu den Duschen und zur Überraschung aller floss aus den Leitungen richtig schön warmes Wasser. Besser kann kein Festivaltag beginnen. Einen negativen Punkt muss man hier doch mal loswerden: Da Grave um 11Uhr als erste Band auf die Bühne musste, wollten wir folgerichtig kurz vor 11Uhr in diese Richtung wandern. Doch leider wurde der Durchgang vom VIP Bereich zum Festivalgelände erst Punkt 11Uhr geöffnet, während alle anderen Fans schon eine Stunde vorher die Möglichkeit hatten, aufs Gelände zu kommen...

Grave stellten mit ihrem schwedischen Death Metal den optimalen Weckruf dar. In ohrenbetäubender Lautstärke gab es eine gute Mischung aus neuen Songs („A World In Darkness“) und alten Klassikern („Into The Grave). (Sven)





Kann es was Schöneres geben, als beim Frühstück (leckeres Salamibaguette und Bier) „Empire Falls“ vom aktuellen Hammer der Iren Primordial zu hören?! Ich glaube kaum.
Schade waren zwei Sachen: 1. es ist 11Uhr vormittags und 2. die Sonne brennt.
Unter solchen Bedingungen ist es sehr schwer, eine fette Atmosphäre zu schaffen, die die fünf Jungs um den weißgeschminkten Sänger Alan Nemtheanga doch eigentlich so sehr kreieren können. Beim nächsten Mal bitte eine Spielzeit zu dunklerer Stunde! Die Fans haben ihnen aber einen sehr schönen Empfang bereitet und letzten Endes hatte jeder Anwesende großen Spaß. Ich freu mich schon auf die Tour im Herbst!

Als ich das erste mal den Namen Job For A Cowboy hörte, dachte ich nur: „Ach du Scheiße!“
Als ich das erste mal die Platte „Genesis“ hörte, dachte ich nur: „Was war das denn?!“ Ein Orkan zog über mich hinweg und genau das haben die 5 Durchgeknallten auch in Wacken veranstaltet. Allerdings nervt mich dieser ganze Wall Of Death-Kram dermaßen (was noch gefühlte 50 weitere male vorkam), dass ich absolut keinen Bock mehr habe mich bei solchen coolen jungen Bands weiter nach vorne zu begeben. Da schüttel ich mir lieber etwas weiter hinten die Rübe runter. (Moshkopp)

Nach dem obligatorischen Wackenfrühstück bestehend aus Bratwurst mit Bier schauten wir uns die Prog-Death Metal Legende Cynic an. Ich besitze zwar deren Meisterwerk „Focus“, aber irgendwie konnte sich deren Genialität mir gegenüber nie wirklich durchsetzen. Dennis von Hatesphere hingegen war sichtlich begeistert, als er mir mit seinem neu erworbenen Cynic-Shirt leicht verstrahlt entgegen kam. Aber dann passierte, was passieren musste: Der Himmel verdunkelte sich, es fing an zu regnen und innerhalb von zwei Stunden hatte sich der Schauer zu einem handfesten Wolkenbruch gesteigert. Glücklicherweise blieb es aber bei dem einen, heftigen Regenguss. Die nachfolgenden Schauer waren nur kurz und harmlos, so dass das Festivalgelände nur vereinzelt Schlammlöcher aufwies. Mit der Sommerhitze war es an diesem Tag nun vorbei, aber dafür konnte man umso mehr trinken . Die darauf folgenden Ensiferum hörten wir nur vom Zelt aus. Macht aber nix, denn die Finnen sind eh ziemlich überpräsent und ich finde sie eher langweilig. (Sven)

Wir sind zwischendurch erst mal ein bisschen über den angenehm großen Metal Markt geschlendert und haben ordentlich gestöbert. Es gab wirklich alles, was das Herz eines Metallers und einer Metallerin begehrt. Sogar ein kleiner aber feiner Mittelaltermarkt war dabei.
In den kostenpflichtigen Markt wollten wir natürlich auch, da Jenny und ich uns endlich einmal die Stripshow der Girlz from Hell anschauen wollten. Großes Plus ist gewesen, dass der Eintritt auf 2,50€ reduziert worden ist. Sehr schön! Also hinein ins Vergnügen und noch ein bisschen stöbern. Man musste aber schon aufpassen und schauen, was man wo kauft, da einige Händler völlig absurde Preise verlangt haben (z.B. Eyes Of The Insane 7“ in rot von Slayer für 25€...)
Von den Girlz haben wir nix gesehen, weil auf einmal alle notgeilen Typen sich in den extra Showbereich gedrängt haben und wir nüscht mehr gesehen haben, außer nach oben gehaltene Handys und Fotoapparate. Hatte aber auch sein gutes die Zeit im Zelt zu verbringen, da draußen grade der kräftigste Regenschauer des Festivals runterkam. Also hieß es weiterstöbern. (Moshkopp)

Es folgte eine weitere Selbstdemontage von Soilwork. Die Band, die mit den ersten vier Alben wirklich begeistern konnte, enttäuschte in Wacken leider ein weiteres Mal. Zu lustlos präsentierten sich Sänger Björn „Speed“ Strid und seine Jungs, sein Gesang war recht mittelmäßig und allgemein waren die Schweden noch nicht einmal ansatzweise so gut, wie auf Platte. Anscheinend haben Soilwork das Ausscheiden der Gitarristen immer noch nicht verkraftet. Mit dieser Leistung haben die Schweden die doch recht hohe Position im Billing nicht mal ansatzweise gerechtfertigt. Schade, obwohl die Wall Of Death, so blöd sie auch ist, auf den Leinwänden schon recht beeindruckend aussah. (Sven)

Opeth sind, ähnlich wie ihre Kollegen von Primordial, alles andere als eine perfekte Festivalband, aber für nicht wenige haben die Schweden mit „Watershed“ das Album des Jahres abgeliefert und das galt es nun zu feiern. Stilsicher gekleidet in Morbid Angel bzw. Entombed Shirts rockten (proggten?) die Schweden zu Songs wie „Heir Apparent“ vom aktuellen Überalbum „Watershed“. Immer wieder ein Vergnügen der besonderen Art sind die Ansagen von Mikael Åkerfeldt. Angesichts des regnerischen Nachmittags vermutete er „a lot of wet girls out there“. Trotz Regen ein starker Auftritt. (Sven)

Danach sollten die nicht mehr ganz so kleinen Children Of „Fucking“ Bodomauf der True Metal Stage loslegen. Ich war skeptisch, da sie mich bei ihren letzten Konzerten nicht immer überzeugen konnten. Jenny freute sich einfach nur auf „ihren“ Alexi wie ein kleines Kind und ich glaube, so erging es noch mindestens 10.000 anderen Mädels.
Kommen wir zum wesentlichen: Die Bodom-Kinder sind und bleiben spielerisch und technisch einfach nur geil und haben auch wirklich gute Songs in der Tasche. Wirkten sie in der Vergangenheit häufig lustlos, so haben sie eine echt energische Show geliefert und Mr. „Fuck“-Alexi hat sein Lieblingswort auch nur noch an jeder gefühlten fünften Stelle in einem Satz verbraten anstatt wie sonst an jeder zweiten. Dabei wirkten die Kinder die ganze Zeit über sehr locker, was auch die kurz angerissenen Coverversionen von Rihannas Song „Umbrella“ und Van Halens „Jump“ in einer „spontanen“ Jamsession zeigte. Beide Daumen hoch! (Moshkopp)

Danach präsentierten Corvus Corax den zweiten Teil ihres „Cantus Buranus“ mit Chor und Orchester. Das mag zwar alles gut und schön sein, aber ich frage mich immer noch, was solch eine Band auf einem Metalfestival wie dem Wacken Open Air zu suchen hat. Toleranz hin oder her, ich empfand es einfach als Zumutung, diesem langweiligen Projekt der Tanzwut Musiker (ja, ich weiß, das sind Corvus Corax,…aber das Techno/ Rammstein Projekt war ja auch so was von erbärmlich) zuzuhören. Kurioserweise standen x-tausend Menschen vor der Black Metal Stage, um sich den Mittelalterklängen hinzugeben. Man muss nicht alles aus Prinzip toll finden, was die Wacken Veranstalter auf die Hauptbühnen bringen. Weghören konnte man schließlich auch nicht, denn selbst wenn man vor der Partystage stand, war der Sound der Hautbühne immer noch dominant. (Sven)

The Haunted standen nun wirklich ganz dick auf meinem Zettel, aber Bier im Kopf, in der Blase, müde Füße und überhaupt den halben Tag im Regen rumlaufen trieben mich noch während Children of Bodom spielten zum Zelt. Da erholte ich mich prächtig, fragte mich nur irgendwann, wie lange das Intro eines Songs denn bittesehr sein kann, bis mir bewusst wurde, dass das bereits das erste Stück vonCorvus Corax auf der Black Stage war. Also einen circa 1,5 Kilometer-Sprint (mit Umweg über einen Beck’s –Stand) zur Party Stage, denn wenn die Mittelaltermannschaft bereits angetreten war, musste ja auch bereits die schwedische Melodic-Death-Staffel die Bühne bespielen. Taten sie auch, aber erst seit einer viertel Stunde und das, sehr zu meiner Überraschung, verdammt gut. The Haunted war mal eine der Bands gewesen, die ich auf Platte ("One Kill Wonder") gehört hatte, sie sofort verdammt geil fand, dann live 2006 mit Killswitch Engage gesehen hatte und so was von enttäuscht wurde. Das allerdings zugegebener Maßen aufgrund ihrer äußerst arroganten Vorstellung. Zum Glück hatten sie ihre Arroganz diesmal wohl nicht mit eingepackt und so wurde es ein verdammt guter Auftritt, der mich doch sehr mit ihnen versöhnte.

Tobias Sammet’s Avantasia konnte ich, ich möchte fast sagen „leider“, nur vom Vorplatz miterleben. Toll, jedes Lied konnte ich beim zweiten Refrain mitsingen, dank der riesigen Videoleinwände war auch viel vom Verkleidungsspektakel der gefühlten 59 Mitmusiker zu sehen –ob Corvus Corax da als Statisten tätig wurden, konnte ich allerdings nicht erkennen- und wäre es nicht doch etwas traurig, das die Musik wirklich ernst und vor allen Dingen als Oper gemeint ist, wäre es die meistunterhaltenste Show des Festivals geworden, so viel Fanatasy hält man ja fast nicht aus. (Julika)



Gorgoroth sollten als letzte Band des Tages spielen und ich hatte richtig Bock auf eine ordentliche Portion Black Metal. Denn immerhin verstanden es die Wacken Veranstalter in der Vergangenheit immer, die richtig großen Black Metal Kapellen auf das Festival zu Lotzen. Ach, was war das 2004 mit Satyricon/Darkthrone und Mayhem doch so schön. 2005 durften sich noch einmal Dissection mit ihren weltfremden Ansichten feiern lassen. 2006 mein Dauerorgasmus bei Emperor, und im letzten Jahr zeigten sich Immortal noch einmal von ihrer besten Seite. Eigentlich wäre damit alles gesagt, was es zum Black Metal zu sagen gibt. Das dennoch ausgerechnet Gorgoroth nun diese Tradition fortführen, mag wohl nur daran liegen, dass es kaum noch richtig gute Black Metal Bands, die eine gewisse Größe haben, gibt.Gorgoroth hingegen agierten in der Vergangenheit immer nur aus der zweiten Reihe und fielen nur durch diverse Straftaten von Sänger Gaahl und anderen Ex-Musikern auf. Musikalisch null interessant, langweilig und irgendwie nur Slapstick. Und das sollte auch in Wacken 2008 so sein. Die Bühne wurde mit reichlich Fackeln, ca. 666 Tierschädeln und vier nackten Menschen, die an ein Kreuz gebunden waren, „verziert“. Nach einem langen, düsteren Intro (was irgendwie das Beste an dem Gig war…) standen nun Gorgoroth auf der Bühne und versuchten ihren Hass auf die Menschheit in die Nacht zu Brüllen. Sänger Gaahl, der wirkte, als wenn er zu tief in den Farbeimer gegriffen hätte, stand wie versteinert und mit durchdringen Blick auf der Bühne. Null Regung, keine Ansprache, nix. Nur sein Gebelle. Drummer Nick Barker, der mittlerweile zu einem Black Metal Söldner mutiert und abseits der Bühne ein unglaublich netter Kerl ist, versuchte trotz seines Könnens, bewusst schlecht zu spielen. Die „Songs“ der Norweger haben nicht mal Ansatzweise die Klasse der wahrlich großen Bands wie Saytricon, Emperor oder auch der früheren Mayhem. Ich frage mich nur, warum eine solch „true“ Band, die ach so sehr dem Undergroud verbunden ist, auf solch einem kommerziellen Festival auftritt. Tja, anscheinend kann man wirklich jeden kaufen. AberGorgoroth haben das geschafft, was sie anscheinend erreichen wollten: Es wird über die Band geredet und ich frage mich, ob der Auftritt für die Band oder Veranstalter irgendwelche Folgen haben wird. Wir erinnern uns: Mit dem gleichen Bühnenbild haben es die Norweger geschafft, in Polen mittlerweile auf dem Index zu stehen. Achja, noch was: Solltet ihr in nächster Zeit Sänger Gaahl über den Weg laufen und ihr euch der männlichen Gattung zugehörig fühlt, dreht ihm niemals den Arsch zu. Klar soweit?
Gegen 3uhr kletterte ich dann halbtot, aber immer noch amüsiert vom Gorgoroth Auftritt ins Zelt,…(Sven)


3. Festivaltag

…nur um drei Stunden später vom völlig verstrahlten Duo Julika & Rike geweckt zu werden, die im Biergarten sich stimmlich völlig verausgabt haben und sicherlich dem einen oder anderen Besucher den Kopf verdrehten. Ziel war es, so früh wie möglich duschen zu gehen, aber gegen 6Uhr wollte einfach kein Wasser aus den Duschköpfen kommen, so dass wir uns noch einmal für drei Stunden aufs Ohr legten. Julika und Rike waren gegen 9Uhr zwar alles andere als fit, aber duschen ist seit neuestem doch wieder Heavy Metal. (Sven)

Der Samstag startete diesmal erst um zwölf und das wieder mit einem Salmai-Baguette, nem Bier und der Höhe des Blutflusses in den Straßen des Mittelalters: 3 Inches of Blood.
Die Besetzungswechsel haben sie bestens verkraftet und legten das Wacken natürlich in Schutt und Asche. Am meisten Party war bei ihrem Überhit „Deadly Sinners“.
Danach war erst einmal Verwirrung angesagt. Exodus sollten auf der True Metal Satge spielen. Als 5 Typen mit relativ kurzen Haaren, Fender Stratocastern und vom Gesicht her über 50 Jahre die Bühne stürmten war in allen Gesichtern ein dickes Fragezeichen zu sehen.
Ein Blick in die „Festival Today“ hat dann Licht ins Dunkel gebracht. Die geplanten Stone Godssind ausgefallen, Exodus wurden auf eine spätere Uhrzeit verschoben und die nur für einen Showcase im Pressezelt angereisten Sweet Savege standen jetzt vor uns auf der Bühne. (Moshkopp)

Eigentlich wollten wir dann mit Mercenary die einzige Dänische Band des Festivals sehen, doch Rike und Julika mussten ihrem lebensgroßen Kater Tribut zollen und verzogen sich lieber für ein paar Stunden Schlaf in die Zelte. Pam und ich wollten dann auch nicht wirklich zur doch recht weit entfernten Partystage wandern (ja, ich weiß, wir gehen immerhin auf die 30 zu!), und da wir Mercenaryim Nächsten Monat mal wieder in Dänemark sehen werden, blieben wir lieber im Pressezelt. (Sven)

Pünktlich zu der dort angesetzten Listeningsession von Peter Tägtgrens Zweitband Pain, konnte Jenny mit ihm zusammen ein Foto ergattern. Zum Glück hatte er seine Sonnenbrille nicht vergessen, um seine Augenränder zu verdecken. Wie mir Jaap, der A&R von Nuclear Blast erzählt hat musste er letzte Nacht ein bisschen Kindermädchen für den Workaholic spielen. Egal, sprechen kann er und er leitet die Listeningsession mit den Worten „It is not an Hypcrisy Record, someone might be confused“ ein. Eine Vorabkritik könnt ihr an dieser Stelle nachlesen. Es soll hier nur kurz die gute Steigerung der Härte erwähnt werden, und dass man sich dieses Werk getrost zulegen kann.
Was nach der Session kam konnten Jenny und ich kaum glauben. Es sollte eine Pressekonferenz werden, die jedoch nach 5 Minuten von unserer beliebten Sabina Clasen (Holy Moses) abgebrochen wurde, da die Wackenveranstalter jetzt an der Reihe wären. Peter nahm es gelassen und ging mit den Worten „I talked too much...“ Naja, ging so. Hätte gerne noch mehr gehört, da er grade lustige Geschichten ausgepackt hat.
Außerdem konnten wir uns am Freitag Van Canto im Zelt mal wieder wegen Überfüllung nicht anschauen. Deswegen haben wir ein wenig später die Chance beim Showcase im Pressezelt genutzt.
Diese 5 Kerle und ein Mädel haben sich im Metal endlich mal wieder was neues einfallen lassen: Sie machen A Capella – Metal mit Schlagzeug.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass am Vorabend das Zelt Kopf gestanden hat, da sie es sogar hier mit Songs wie „Kings Of Metal“ und „Fear Of The Dark“ geschafft haben, die Wände ordentlich wackeln zu lassen. (Moshkopp)

Nun wurde es aber wieder endlich Zeit für eine ordentliche Portion Thrash Metal. Exodus legten mit „Bonded By Blood“ los wie die Feuerwehr und hatten das Wacken Publikum sofort auf ihrer Seite. Diese unglaubliche Energie, dieses Feuer, das die mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen Bay-Area Recken ausstrahlen, ist ansteckend und so verwundert es nicht, dass sich vor der Bühne gleich mehrere Moshpits bildeten.Die Setlist beschränkte sich vornehmlich auf das legendäre „Bonded By Blood“ und dem aktuellen Knochenspalter „The Atrocity Exhibition“. Macht aber auch nix, denn das sind für nicht wenige Fans die beiden relevanten Alben von Exodus. Am Ende gab es eine gewaltige Wall of Death, aber ich frag mich wirklich, warum diese alten Herren mit solchen Spielchen beeindrucken müssen. Abgesehen von der modischen Todsünde, die Sänger Rob Dukes an den Beinen trug (eine US-Flagge als Shorts…) eine verdammt runde Sache. Rike und Julika können sich gehörig in den Allerwertesten beißen, dass sie dem Ausnüchtern mehr abgewinnen konnten als diesem Thrash Metal Feuerwerk. Aber die alkoholische Stunde von Pam und mir sollte noch Folgen…

Obituary hätten dann auf der Partystage den Gig ihres Lebens spielen können, doch dank der übermäßigen Lautstärke der Hauptbühne (Hatebreed zockten parallel) hätte es kein Mensch zumindest gehört. Schade, denn selbst wenn man auf der rechten Bühnenseite stand, dominierte doch der Sound vonHatebreed. (Sven)

Auf Obituary hatte ich mich aber ebenfalls seit geraumer Zeit mächtig gefreut, manchmal ist Vorfreude ja die schönste Freude und so sollte es auch dieses Mal sein. Die Band spielte etwas motivationslos. Langsam nervte auch die starke Sonneneinstrahlung erheblich und die unterirdische Soundqualität an der Party Stage tat ihr übriges. Parallel sah ich auf den Leinwänden Jamey Jasta im Vielsprungwettbewerb über die Bühne toben und ärgerte mich ein bisschen, an diesem Nachmittag nicht auf die Livegaranten Hatebreed gesetzt zu haben. Außerdem hatte ich auch wieder Hunger. Also As I Lay Dying aus sicherer Entfernung beobachtet, Schafskäse im Fladenbrot gegessen und darüber gefreut, dass langsam Wolken aufzogen. Und vor allen Dingen, dass als nächstes Carcass auf dem Programm standen.
Welch Highlight des diesjährigen W:O:A und für manche wohl der einzige Grund zu kommen.

Eine unwahrscheinliche Energie wurde losgelöst und das nach über einem Jahrzehnt unglücklicher Nichtexistenz. Die Mitgliedschaft von Michael Amott brachte seiner Lebensgefährtin und Sängerin Angela Gossow einen Gastauftritt. Selbiger brachte sie, wie bekannt böse bis durchgedreht dreinschauend und dabei möglichst sexy gekleidet, neben ihr Vorbild Jeff Walker an die Rampe. Emotionaler Höhepunkt sollte der Auftritt des Urvaters Ken Owen werden, der deutlich von seiner Hirntumorerkrankung gezeichnet die Bühne betrat und zigtausenden Metallern den Klos in den Hals trieb. (Julika)

Wie hoffentlich jedem bekannt sein dürfte, lag der gute Mann monatelang nach einem Schlaganfall im Koma und ruinierte seine musikalische Karriere. Ans Schlagzeugspielen ist nicht mehr zu denken, erst recht nicht bei den Grind-Vorreitern Carcass. Immerhin setzte sich Ken noch einmal hinter die Drums und spielte ein kleines (folgerichtig natürlich sehr einfaches) Solo, was ihm die Fans mit dem wahrscheinlich größten Applaus des Festivals dankten. Er zeigte sich noch einmal am Bühnenrand und da sah man erst, dass er echt im Eimer ist. Ich hoffe, es wird ihm eines Tages wieder möglich sein, ein normales Leben zu führen. (Sven)

Im Anschluss eröffnete auf der True Metal Stage der KSE-Metal-Chor. Nachdem Adam D. laut Rückenproblemen das gesamte vergangene Jahr nicht mitgespielt hatte, wollte er wohl nun zeigen, dass er den Wettbewerb des Dauerläufers mit links schafft. Dazu noch erfolgreicher Teilnehmer beim Grimassenschneiden wurde und erstaunlicher Weise nicht zuletzt musikalisch mit seinen Mannen von Killswitch Engage überzeugte. Allerdings durchaus Abzüge sind für sein Basketball-Hardcore-Bandana-Outfit zu geben. Es wurde gebrochen und gesungen, gemosht und geschwoft und festgestellt, dass es ohne weiteres möglich ist, live genauso perfekt zu klingen, wie auf den Alben und dabei noch ne Menge Spaß zu verteilen. Howard Jones grinst sich eins nach dem anderen und scheint mit dem Alter auch gelassener auf Adam Dutkiewicz und dessen ausschweifende Bühnenshow, die schon mal eine Improvisation zum Thema Pussies mit sich bringt, zu reagieren. Viele weibliche Beobachter sahen in dem sympathischen Fronter gar eine etwas fülligere und gesanglich weit begabtere Version von Will Smith. (Julika)

Da unser Wodka nun alle war, musste nun der Frozen Margarita her, und der hatte es in sich. Und zwar leider so sehr, dass ich den Gig von At The Gatesleider nur noch bruchstückhaft im Gedächtnis habe. Allerdings wurde mir von allen Seiten bestätigt, dass die Schweden derbe cool waren und rockten as hell. Immerhin verlor ich beim Bangen zu „Slaughter of the Soul“ mehrmals meine Mütze und reckte meine Faust 256 per Minute gen Himmel. Es musste also was Grandioses gewesen sein. Schwach kann ich mich erinnern, dass wahrlich alle Alben der Schweden Tod Legende mit mindestens 2 Songs vertreten waren. Zu meinem Glück kann ich mich noch an die Zugabe / Göttergabe „Blinded by Fear“ erinnern. Mann, was für ein Song! Diese Band, deren Mitglieder zwar immer noch in irgendeiner Form in der Szene rumkrebsen, noch einmal eine Bühne wie in Wacken gesehen zu haben, war für mich etwas ganz besonderes. Vergesst diesen ganzen neumodischen Melodic Death-Metal. Vergesst diese unsäglichen Ami Bands, die At The Gates gerne als Einflüsse bezeichnen, besorgt Euch lieber alle Alben dieser Legende und hört sie euch auf Knien an! Zur Not kann ich noch einen Platz auf meinem Gebetsteppich anbieten, um für eine (richtige) Rückkehr der wahren Meister zu beten. At The Gates ist the fuckin´real deal! (Sven)

Jenny und ich waren sehr gespannt auf den Gig von Nightwish, da sich die sehr charmante Dame Anette Olzon bei ihrer ersten Show in Deutschland letztes Jahr im Delphi-Show-Palast in Hamburg noch sehr schüchtern gezeigt hatte und in der Color Line Arena stimmlich gegen Ende des Sets nicht mehr ganz dabei war. Hier in Wacken hat sie aber einen wirklich guten Job abgeliefert, auch wenn die alten Songs wie „Wishmaster“ immer noch sehr gewöhnungsbedürftig sind. Die neuen Sachen hat sie aber sehr gut gesungen und sie passt auch perfekt ins Bühnenbild zu den vier Kerlen. In der obligatorischen Pause für die Dame durfte Marco mal wieder einen Song singen und es war ein echter Gänsehautmoment: Die Ballade „While Your Lips Are Still Red“. Großartig!
Die Show wurde im ganzen wieder mit ordentlich Pyro abgerundet und die platinschwere Band wurde total abgefeiert.

Danach hieß es zusammen mit Sven Rübe abschrauben und Bier vernichten bei den guten Kreator, die bei ihm kräftig Eindruck hinterließen. Haben sie mich vor zwei Jahren noch mit einem viel zu lauten Sound genervt, so passte dieses mal alles. Geile Lightshow, fett eingestreute Videostreams auf den Leinwänden und ein ordentlicher Sound. Die Setlist hatte zwar keine Überraschungen bereit, aber Songs wie „Extreme Aggression“ oder „Pleasure To Kill“ machen halt immer Spaß!
Allerdings sollte Mille sich erstens mal neue Ansagen einfallen lassen und sie nicht tausendmal wiederholen und zweitens braucht er meiner Meinung nach seine gesamten politischen Ansichten nicht ganz so breit zu treten. Wer Kreator kennt, kennt auch Milles Einstellung.

Zum Abschluss gab es dann noch die lustigen Horrorschockrocker Lordi. Auch wenn ihnen nach ihrem 2006er Sieg beim Eurovision Songcontest viele Leute Ausverkauf vorgeworfen haben, sind sie nach wie vor eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Liveband. Wie immer sind solche Utensilien wie Kettensäge, einzelne Körperteile und natürlich die Flügel von Lordi immer dabei und haben einfach einen gewissen Unterhaltungswert. Zudem gab es noch ordentlich Pyros, so dass die Wackenveranstalter endlich mal einen anderen Abschluss als Onkel Tom, Motörhead oder Subway To Sally gefunden haben. Sehr schön! (Moshkopp)

Tja, Leute, was soll man sagen? Das Festival ist zu Ende und wie schon am Anfang erwähnt gab es dieses Mal einfach nix zu meckern! Ich freu mich schon auf die Berichterstattung der Kollegen vom RockHard. Wenn die immer noch ein Haar in der Suppe finden sollten, bombadiere ich Dortmund demnächst mit Schalke 04 Plüschhasen!
Wir sehen uns dann im Nächsten Jahr wieder…zum 20. Geburtstag! (Sven)

Aber das war natürlich noch nicht alles! Wer von unseren lyrischen Ergüssen noch nicht die Nase voll hat, kann auch die jeweiligen Einzelberichte der Autoren lesen.

Zu Julika´s Bericht >>Klick<<
Zu Sven´s Bericht >>Klick<<

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