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Scarnival im Interview

Scarnival haben mit ihrem Debüt "The Art of Suffering" einen echten Kracher abgeliefert und dürften viele Freunde des modernen Melodic Death Metal ziemlich begeistern. Grund genug, ein paar Fragen an die Jungs zu schicken und siehe da, sie haben auch geantwortet! Aber lest selbst...

SCARNIVAL Jan von Allworden

(Bildquelle: Jan von Allwörden)

Ich grüße Euch! Erst mal Glückwunsch zum gelungenen Album, das ja sogar mich als eingefleischten "Nicht-Fan" von Melodic Death Metal überzeugt hat! Stellt Euch doch bitte zunächst mal vor. Wer macht was bei Scarnival?

Moin, wir sind Scarnival aus Hannover. Daniel ist unser Schreihals, Chris und Henna sind unsere Gitarristen, Gerrit unser Bassmann und Max ist der Drummer.

"The art of suffering" ist mittlerweile veröffentlicht, meiner Recherche nach sind die Kritiken durchweg gut bis sehr gut - wie zufrieden seid Ihr selber mit dem Ergebnis und habt Ihr mit so viel positiver Resonanz gerechnet?

Chris: Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Klar, es gibt immer Dinge, wo man denkt, sie hätten anders gemacht werden können, aber das ist ja nur ein guter Ansporn für das zweite Album.

Von der Resonanz haben wir uns eigentlich komplett überraschen lassen. Wir haben mit gar nichts gerechnet und umso mehr freut es einen, wenn man später dann ein paar freundliche Worte über die eigene Arbeit liest.

Verfolgt Ihr das intensiv und wie nah gehen einem dabei eventuelle Verrisse (falls Ihr so was überhaupt bekommen habt)? Nimmt man die Kritik an, oder denkt man sich eher "Das Arschloch (o.ä.) hat doch keine Ahnung"?

Chris: "Intensiv" ist vielleicht das falsche Wort, aber wir lesen schon jedes Review, das wir finden oder auf das man uns aufmerksam macht. Wir haben bislang zum Glück nur einen einzigen Verriss bekommen.

Es gab Zeiten, wo wir uns so was zu sehr zu Herzen genommen haben, aber die sind zum Glück vorbei. Heute schaut man einfach, ob man die Kritik nachvollziehen kann. Und wenn ja, ist das vielleicht ein guter Anstoß, an sich zu arbeiten, wenn aber nicht, dann denkt man einmal kurz "Hm, ja, Fuck you" und macht weiter wie bisher. In dem angesprochenen Verriss zum Beispiel wurde der "schreckliche Clean Gesang" auf dem Album gedisst. Soweit, so gut. Als Beispiel aber dann "Watch Me" anzuführen, wo Björn von Soilwork gesungen hat, zeugt dann aber davon, dass der Rezensent offenbar keine Ahnung hatte, was er da hört. Denn gesangliches Talent kann man Björn ja wohl nicht absprechen, egal wie man Soilwork oder Scarnival nun findet. Und man kann es eh nie allen recht machen. Es ist schon schwer genug, sich innerhalb der Band auf etwas zu einigen.

Wenn man jetzt auch noch auf Kritiker hören würde, würde man nicht mehr
vorankommen. Denn das haben die Rezensionen auch gezeigt: Was dem einen gefällt, findet der Nächste schon wieder Kacke. Insofern…

Gerrit: Ja, es ist schon so, wie Chris sagt. Man darf nicht alles auf die Goldwaage legen. Aber es ist natürlich toll zu lesen, dass es da draußen Menschen gibt, denen die Scheibe gefällt. Wir haben viel Herzblut investiert. Wir finden das Teil ja sowieso geil ;-) Aber wenn dann auch andere Bock drauf haben, umso besser.

Wie seid Ihr an das Album herangegangen? Waren alle am Songwriting-Prozess bzw. beim Texten beteiligt?

Chris: Das Songwriting teilen Max, Henna und ich untereinander auf, bzw. machen es gemeinsam. Die Texte schreiben entweder Daniel oder ich.

Henna: An das Album sind wir erst mal mit einer ausgedehnten Songwritingphase herangegangen. Standen die Songs dann grob, haben wir jeden Song vorproduziert, um dann alles im Überblick, natürlich auch soundtechnisch, zu haben. Die Vorproduktion reflektiert sehr gut was später auf Platte funktioniert oder eben nicht oder wo noch Änderungen im Songwriting oder im Arrangement erfolgen müssen. Dann gingen die richtigen Recordings los.

Max: Beim Songwriting liefert zum Großteil Chris die Ideen. Henna und ich haben dann auch hin und wieder ein paar Songs auf Halde liegen. Diese Ideen werden dann aber erst mal in den Proberaum getragen und mit allen zu Ende geführt. Das kann mal schnell gehen, aber meistens nicht :-) Die gesamte Produktion war für uns Neuland, denn wir haben so etwas in diesem Umfang noch nie in Eigenregie durchgezogen. Wir haben fürs nächste Mal auf jeden Fall einiges dazugelernt.

Leider lagen mir keine Texte bei der Rezi vor, was könnt Ihr über diese erzählen? Wer ist dafür verantwortlich, worum geht es?

Chris: In meinen Texten geht es eher um Alltägliches, um alles Mögliche also. Es sind also nicht zwingend "Metal"-Texte, sondern könnten genauso gut in jeder anderen Musikrichtung verwendet werden. Gut, vielleicht nicht in Schlager-Songs, aber ich arbeite noch daran ;) In Daniels Texten geht es eher düsterer zu, aber dazu soll er selbst was sagen.

Daniel: Da ich eher im Death Metal zuhause bin, geht es bei mir manchmal schon etwas mehr zur Sache. Ich schreibe viel über brachiales oder auch extreme Situationen. In "One Morning Left" zum Beispiel geht es darum, was man alles mit seinem restlichen Leben anstellen würde, wenn man weiß wie lange die eigene Uhr noch läuft. Und bei den Möglichkeiten, die man in diesem Szenario hat, beschränkt sich meine Auswahl dann halt fast ausschließlich auf "Verbotenes", da man sich über moralische Gedanken keinen Kopf mehr machen müsste. Bei "The Hunt" ging es bei mir zum Beispiel um meine Abneigung gegenüber eines einzelnen Menschen, der mir in meinem Leben doch einiges an Schaden zugefügt hat. Der wurde dann gleich mal textlich verarbeitet und wenn das Publikum im Refrain "You Die Alone!" mit gröhlt, ist das doch ein sehr befriedigendes Gefühl. ;)

Was sind so Eure musikalischen Vorbilder und Einflüsse? Was hat Euch zum Metal gebracht?

Daniel: Also zum Metal gebracht hat mich eigentlich der lokale Saturn (damals noch Saturn Hansa). Ich stand da so in meiner üblichen Rock Ecke als mir ne Metallica Scheibe in die Finger geraten ist. Und da war es eigentlich schon um mich geschehen. Meine musikalischen Einflüsse sind mittlerweile kaum noch so richtig nachzuvollziehen. Das verschwimmt nach
all den Jahren etwas. Als ich angefangen habe, waren es Metallica und Maiden und später wurde es dann eher zu Kataklysm und Cannibal Corpse. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr so jemandem nacheifern zu müssen. Viel wichtiger ist es, wenn man seinen eigenen Style gefunden hat.

Max: Das war ein schleichender Prozess bei mir. Ich glaube es ging mit Die Ärzte, Dog Eat Dog, Clawfinger im Auto, die erste Such A Surge, Guano Apes, Led Zeppelin, Hendrix, Deep Purple und Rage Against The Machine als Vorläufer los. Fast alles kein Metal, aber das waren alles so Sachen, die ich immer woanders irgendwie mitbekommen hatte. Die ersten "richtigen" Metalbands waren dann Blind Guardian und Metallica - besonders die ersten vier Scheiben. Das waren auch lange eine Art Vorbilder für mich. Dann kamen Machine Head, Pantera, Slipknot und schließlich In Flames und Soilwork dazu. Als ich die Schweden neu für mich entdeckt hatte, hab ich das echt hart gefeiert!

Gerrit: Bei mir hat damals das Black Album von Metallica total gezündet! Ab da habe ich mich dann nach und nach in unterschiedliche Richtungen orientiert. Geprägt hat mich aber in erster Linie dann Mucke a la Mr. Big, Firehouse, Extreme und Guns n' Roses und so'n Kram. Ich stehe total auf progressiven Kram im Sinne von Flower Kings, Dream Theater und Spock's Beard. Als ich auf schwedischen Death Metal stieß, hat's mich noch einmal so richtig gepackt.

scarnival neuWie seid Ihr zu Eurem aktuellen Sound gekommen, den ich mal als "Modernen
Melodic Death" bezeichnen möchte? Gibt es auch hier Bands, die Euch bei dieser Entscheidung/Entwicklung geprägt haben?

Henna: Da ich die Scheibe produziert hab, bin ich wohl zu großen Teilen für den Sound verantwortlich. Richtige Vorbilder für den Sound gibt es nicht direkt. Natürlich holt man sich von anderen Bands bzw. Produktionen Inspiration, guckt was für uns gut funktionieren würde und was nicht, aber das direkte Vorbild Band XY gab es nicht. Uns war wichtig, dass der Sound modern ist, ordentlich knallt und nicht totproduziert klingt.

Max: Jeder von uns hat im Vorfeld die ein oder andere Produktion von anderen Bands rausgesucht, die er vom Sound her geil findet. Von dieser Sammlung hat sich Henna dann schon mal ein Bild der groben Richtung machen können. Wir sind darüber hinaus in der komfortablen Situation, dass wir mit Henning von Tredstone (Hennas und meine andere Band) einen kompetenten Bandkollegen in Sachen Sound-Engineering haben. Er hat da echt viel Erfahrung und hatte gute Ideen, die uns bei der Produktion weitergeholfen haben. Grüße an dieser Stelle!

Björn Strid von Soilwork hat Euch beim Song "Watch me" unterstützt, wie kam es denn zu dieser hochkarätigen Zusammenarbeit?

Chris: Ich hatte auf seiner persönlichen Facebook-Seite gelesen, dass er gerade Zeit hat und interessiert daran ist, Gastauftritte zu spielen. Also habe ich ihn einfach mal angeschrieben. Er hat sich dann unseren Kram angehört und war dabei. Eine echte Ehre für uns und für allem für mich, weil Soilwork wirklich eine der wenigen Bands ist, die mich seit meiner Schulzeit begleitet. Hätte mir damals jemand gesagt, ich wäre mal auf einem Album mit Björn zu hören, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Insofern wurde hier schon ein kleiner Fanboy-Traum wahr.

Scarnival ist ja schon eine interessante Wortschöpfung, wie seid Ihr damals auf diesen Bandnamen gekommen und was genau wollt Ihr damit ausdrücken?

Gerrit: War nicht ganz leicht damals, sich auf einen Namen zu einigen, den alle cool fanden. Wichtig war uns, etwas zu finden, dass in einem Wort funktioniert und ein Bild erzeugt. Scarnival ist, wie Du schon sagst, eine Wortschöpfung. Uns hat die Vorstellung fasziniert, dass hinter einer Maske aus Narben etwas verborgen liegt, dass eine tiefere Wahrheit enthält. Die skurrile Vorstellung, dass es ein Karneval aus Narben ist, der uns umgibt, dass man in geschundene, maskenhafte Fratzen starrt, in dem Bewusstsein, dass sie auf geheimnisvolle und zu gleich verstörenden Weise etwas verbergen. Gepaart mit der oberflächlichen Fröhlichkeit eines Karnevals.

Euch gibt es schon seit 2009 und "The art of suffering" ist Euer erster Longplayer (nach der "Scarnival" EP von 2012). Habt Ihr Euch ganz bewusst soviel Zeit genommen, um das bestmögliche Ergebnis zu kreieren, oder hattet Ihr vielleicht gar nicht so viel Zeit für die Band in der Zwischenzeit?

Henna: Wenn man die komplette Produktion in Eigenregie fährt, ist es
Fluch und Segen zugleich. Man hat zwar keinen Termindruck und Kosten wie in einem gemieteten Studio, dafür kommt man bei manchen Angelegenheiten gerne vom Hundertstel ins Tausendstel. Dennoch hatte die Qualität bei uns die Priorität vor Schnelligkeit und so hat man sich bei manchen Sachen eben ein wenig mehr Zeit genommen. Hinzu kommen dann ein paar persönliche Verpflichtungen und dann zieht es sich eben.

Max: Eigentlich dachten wir, dass sich das so gehört...Blind Guardian machen das ja auch so :-)

Ihr seid, bis auf einen Sängerwechsel 2012, noch immer in der Originalbesetzung. Wie wichtig ist Eurer Meinung nach so ein stabiles Bandgefüge?

Henna: Das ist wichtig. Wenn nicht sogar DAS Wichtigste. Wir sind allesamt gute Freunde und können uns gut leiden. Klar kennt jeder des anderen Knöpfchen und man gerät auch mal aneinander, aber das ist in jeder gesunden Beziehung zwischen Menschen so.

Max: Da kann ich Henna nur zustimmen. Je länger man zusammen ist, desto mehr stellt man fest welche Dinge einen an dem anderen auf den Sack gehen. Aber auch welche Qualitäten jeder einzelne mitbringt. Man muss sich halt ständig austauschen, auch mal kritisch sein dürfen und sich aber auch sagen wie geil man sich findet. Gerrit würde sagen: "Die Wahrheit liegt in der Mitte."

Kommen wir ganz kurz zu Eurer "Scarnival"-EP. Hat Daniel diese auch schon eingesungen, oder kam er erst danach in die Band?

Chris: Daniel haben wir kurz vor der EP dazu geholt. Sie war sozusagen sein Einstand. Wir haben ihn ins kalte Wasser geschmissen. Die Songs standen bereits und er musste quasi nur noch drüber schreien.

Daniel: Ich glaube zwei der fünf Texte waren sogar schon von mir. Ich habe relativ schnell rein gefunden und hatte gleich richtig Bock drauf.

Würdet Ihr sagen, dass ein Fan Eures Albums auch Spaß an der EP hätte, oder ist Euer Sound damals noch ganz andres gewesen? Falls Interesse besteht, ist die noch zu bekommen?

Chris: Klar! Die EP ist immer noch eine gute CD. Klanglich ist sie viel oldschooliger als das Album, aber die Songs machen nach wie vor Spaß. Drei davon findet man übrigens auch auf der TAOS. Man kann die EP auf iTunes etc. kaufen und ein paar gepresste Exemplare haben wir sogar auch noch.

Max: Der Sound ist auf jeden Fall wesentlich roher und rotziger als auf dem Album. Und wie Chris schon sagte, sind da noch zwei Songs drauf, die auf dem Album nicht zu hören sind. Wer also Bock hat greift da am besten zu!

Ein Teil von Euch hat vorher in der Band Schierling musiziert, kann man Scarnival quasi als Nachfolge-Band dieser Formation sehen?

Chris: Wenn man so will, ja. Wir hatten mit Schierling irgendwann beschlossen, was Neues zu machen. Unser anderer Gitarrist musste damals aufhören und dann kam Henna. Zack, war es eine neue Band.

Wie kam der Kontakt mit "Kernkraftritter Records" zustande und seid Ihr zufrieden mit dem Label?

Daniel: Den Schuh muss ich mir wohl anziehen, hehe. Als Kay, der Chef von KKR Records meine andere Band gesignt hat, habe ich ihm gleich unsere Truppe mit aufgeschwatzt. Er kam mal in unseren Proberaum und dann war das Ding auch schon durch. Viel zufriedener kann man mit einem Label eigentlich nicht sein, meines Erachtens. Er kümmert sich intensiv um jeden Künstler, steckt viel Herz und Passion in alles was er tut und ist manchmal kaum noch zu bremsen in all seinem Enthusiasmus. Netter Kerl, super Arbeit!

Auch wenn mir persönlich das Album-Cover nicht so gut gefällt (nicht wegen des Motivs, sondern aufgrund der Farbgebung) ist es ohne Zweifel ein gelungener "Hingucker", der sich erfreulich vom Standart-Mainstream abhebt. Wer hat das Cover gemacht und was ist auch hier Eure Intention dahinter? Ist das possierliche Tierchen vielleicht sogar schon Euer Bandmaskottchen geworden?

Max: Das hat unser Freund und Cripper-Gitarrist Christian "Knitzel" Bröhenhorst verzapft. Wir sind echt froh mit ihm zusammenarbeiten zu können, denn er weiß einfach genau was er tut und hat eine Engelsgeduld mit uns! Das Cover soll im Grunde eine Verbildlichung des Themas „The Art Of Suffering“ darstellen. Im Song geht es darum, dass man ab einem gewissen Punkt des Selbstmitleids diesen Zustand zu einer Art Kunstform erhebt. Es geht sogar so weit, dass dieser Zustand mehr als Gewohnheit wird, man fühlt sich schon fast wohl damit. Im Song und auch mit dem Album appellieren wir jedoch an den kleinen verborgenen Teil in uns, der laut aufschreit und sich gegen diesen Zustand zur Wehr setzt. Dieses ganze Szenario hat Christian dann schließlich mit dem Cover grafisch sehr gelungen eingefangen. Im Booklet des Digipaks setzt sich diese Art der grafischen Umsetzung fort, denn Knitzel hat jeden Song mit einer schicken Illustration des jeweiligen Leitthemas dargestellt.

Wie sehen die nächsten Pläne für Scarnival aus?

Chris: Vor allem wollen wir in 2016 viel live spielen, am liebsten Festivals. Außerdem arbeiten wir natürlich bereits an neuen Songs, denn TAOS soll ja nicht das einzige Scarnival-Album bleiben.

Max: Ran ans Booking!

Die letzten klugen Worte gehören Euch!

Chris: Oh, ich wollte gerade was sagen, aber dann höre ich "kluge" Worte. Da bin ich dann leider raus.

Daniel: “Das dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind” (Leonardo da Vinci)

Max: Lasst euch nicht von dem braunen Hass anstecken, der derzeit verstärkt zu spüren ist! Achtet und helft einander - Amen!

Gerrit: Danke für das Interview!

Christian Hemmer

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