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Thorybos im Interview

Warnung! Alle Leser mit einem Bildungsgrad unterhalb eines Magisters für Germanistik dürften beim folgenden Interview nur dieses verstehen: Affen, Kacke, Nutella und Brüste. Wer sich trotzdem auf die Antworten von Thorybos einlassen möchte, dem sei gesagt: Nur auf eigene Gefahr und legt Euch ein Wörterbuch griffbereit. Viel Spaß dann mit dem wahrscheinlich anspruchsvollsten Interview bei XXL-Rock!!

thorybos

(Bildquelle: Band)

[ vertreten durch: V. Tyrant of Necrocracy & Clandestine Blood Cult Inauguration (Gesang & Texte) ]

Seid gegrüßt, sehr coole Split habt Ihr da heraus gebracht!

Stimmt. Oder dessen Gegenteil. Und aus genau diesem Grund sind Sie chief inspector, Lieutenant, und ich nur ein einfacher officer detective.

Stellt Euch doch bitte erst mal vor. Wer macht was bei Thorybos?

Ich: Drehorgel, er: Mundharfe, so'n anderer Typ: Theremin. Und dann steht noch ein Äffchen in einem lustigen Kostüm daneben. Gemeinsam sind wir ganz fetzige Typen und für jeden Spaß zu haben. Unsere Hobbies sind Atmen, Basteln mit Bier, Sich-mal-nicht-so-anstellen, uns an Bahngleise zu ketten, Picken, Packen, Gucken und Kacken. Und Leute zu informieren, dass langweilige Eckdaten bei Metal Archives einzusehen sind...

Bevor wir über Aktuelles reden, würde ich gerne zunächst Eure Vergangenheit beleuchten. Was waren die Gründe für Die Bandgründung 2008? Wieso ist gerade der Black Metal die von Euch erwählte Art von Musik geworden?

Unser Psychiater sagt, es hängt mit Aggressionen zusammen, hervorgerufen durch das Betrachten zu kleiner Brüste. Es gab keinen konstituierenden Gründungsakt. Alle Mitglieder von THORYBOS kennen und (naja, mit Abstrichen, ihr Affen) schätzen sich seit langem, lang bevor alles diese gemeinsame Form annahm. Black Metal, wenn wir von der Musik als Bestandteil des Kultes sprechen, ist in seinen xenophoben Genregrenzen ein sehr konkretes Vermittlungsmedium, das einer starken Verdichtung der Symbole auf Kurzformen bedarf. Umso mehr bedingt das Signifikat ein gemeinsames Zeichenrepertoire, einen spezifischen Sinnhorizont des Empfängers für das Verständnis des Symbolträgers. Wenn wir unsere Zeichen kodieren und die Empfänger sie dekodieren, können wir erwarten, in der künstlerischen Kommunikationsstrategie und mit den ihr inhärenten konnotativen Bedeutungen auf Empfänger des gleichen Sinnhorizontes zu treffen, deren Zeichenrepertoire – bewusst oder unbewusst – im gleichen dunklen Irrationalen verankert ist; ein Feuer vor Platons Höhle – um dieses Gleichnis zu bemühen –, von dem wir nur einen weiteren Schattenwurf präsentieren. Nutella, Nutella, Nutella,... Die konkrete Form, die Band, war dann nur noch ein kathartischer Prozess für die Verbindung zu diesem Feuer; ein Schwamm, der sich mit Dreck, Pech, Pisse und Finsternis vollsaugt, um endlich ausgedrückt zu werden...

Von 2008 bis 2011 habt Ihr ganze 5 Demokassetten veröffentlicht. Seid Ihr mit den Songs darauf immer noch voll und ganz zufrieden, und würdet Ihr sagen, dass man im Laufe der Zeit eine Veränderung/Entwicklung erkennen kann?

Fast. Es waren 4 Tapes und 1 CDR, allesamt auf ultrakvltwenige Exemplare limitiert, und sogar noch weniger existent, weil wir irgendwann zu faul zum Kopieren waren. Wir haben auch gelegentlich für Bekannte einfach mal irgendwas auf Kassetten oder CDs überschwult und diese beschmiert. Es handelt sich um rumplige Proberaum-Aufnahmen, die lediglich dem Zweck dienten, Interessierten einen Einblick zu geben. Alle Songs sind in der einen oder anderen Form später erneut erschienen, unter ganz anderer Disposition und in entsprechend aufwändigeren Prozessen, um aus ihnen das finstre Potenzial zu holen, das wir vermitteln wollen...

Gibt es noch irgendeine Möglichkeit für uns Fans an diese Aufnahmen heranzukommen, oder ist vielleicht eine Wiederveröffentlichung geplant?

Das hätte wohl eher nostalgischen oder antiquarischen Wert und ist für uns momentan nicht erstrebenswert. Kategorisch ausgeschlossen ist es nicht.

Dann erschien 2012 der erste Longplayer "Monuments of Doom Revealed..." über W.T.C. Records. Ein ziemlich geiles Album, das damals nicht nur von mir gute Kritiken bekommen hat. Konntet Ihr damit Euren Bekanntheitsgrad erheblich steigern und hat sich die CD gut verkauft?

Verkaufszahlen kennen wir nicht und sie interessieren uns auch nicht. Der CD-Markt ist ziemlich kaputt, von daher wage ich es zu bezweifeln. Was den Bekanntheitsgrad betrifft, ist uns dieser auch aufrichtig egal. Zweifelsohne ist Anerkennung für ein befriedigtes Sozialleben kardinal, aber was die Wenigsten verstehen: innerhalb einer „Randgruppe" wertlos. Tut mir leid, wenn bei etwaigen jüngeren, nunmehr desillusionierten Lesern jetzt dicke Kullertränen von verpickelten Wangen auf die Flecktarn-Jogger tropfen, da ich ihre Erfüllung über die Gruppenidentität in Frage stelle, aber es ist nun mal so. Quintessenz: Wir tun das nicht für Anerkennung, und wenn sich alle anderen, die nicht über den gleichen Sinnhorizont verfügen, mit Ekel abwenden oder uns beschimpfen, ist dies das höchste Lob. Nach Anerkennung zu streben, würde bedeuten, als Konzipient eine vorweggenommene Rezeption vorzunehmen und Reflexe eines öffentlichen Selbstbildes zum Zwecke höchstmöglicher Akzeptanz auf die Erwartungshaltung der Perzipienten abzustimmen. Mit anderen Worten, so zu klingen wie andere es gern hätten. Und das ist Unfug, „Szene-Fame" wertlos. Was wir tun, sind Opfer. Sakrifizielle Handlungen innerhalb eines Kultes, der viel zu häufig verwechselt, die Priester zu huldigen, nicht die Entität, an die sich die Energie zu wenden hat.

Stimmt es eigentlich, dass Ihr immer noch in der Gründungsbesetzung unterwegs seid?

Nein.

Nun ist endlich was Neues von Euch erschienen: Die Split-LP mit dem Krachkommando "Truppensturm". Wie kam der Kontakt mit denen zustande?

Die Freundschaft mit TRUPPENSTURM bestand schon, bevor es THORYBOS überhaupt gab. Da sich die Bands stilistisch recht ähnlich sind, hatten wir uns irgendwann den Spaß gemacht, den Herren neue Aufnahmen mit den Worten „Hier, für die Split mit uns!" in die Hände zu drücken. Muss sich herumgesprochen haben, irgendwann frugen die Leute, wann denn jetzt die Split mit TRUPPENSTURM endlich herauskomme. Marius von Amor Fati Prod. brachte das Ganze dann mal ernsthafter auf den Tisch und auch da gab es keinen wirklichen „Jau, wir machen das!"-Moment, eher ein „Jau, dann und dann nehmen wir auf...", wobei das d a s s schon vorweggenommener Konsens war. Et voilà. Eigentlich beabsichtigten wir ja, den kritischen Mäulern zu beweisen, dass wir nicht nur wie eine TRUPPENSTURM-Kopie klingen. Hat nicht geklappt, klingt immer noch wie ein billiger Abklatsch, Mist.

Euer Black Metal ist roh, brutal und sehr ursprünglich. Was sind so die musikalischen Einflüsse bei Euch? Sicherlich nicht so was wie "Dimmu Borgir" oder "Der Weg einer Freiheit" vermute ich mal, oder?

Von „musikalischen Einflüssen" zu sprechen, ist schwierig. Wir sind mannigfaltig beeinflusst, besser gesagt inspiriert. Von Literatur oder einem Film, oder Bands, die vollkommen anders klingen. Man kann ein schäbiges Demo-Tape hören, das stilistisch völlig innovationslos ist, auf dem es vor Fehlern nur so wimmelt, dessen Produktion unterirdisch ist, und doch kann es aus unerklärlichen Gründen höchst anregend sein, weil dieser dunkle, fiebrige Wahnsinn spürbar ist. Wir klingen sicher Bands wie ARCHGOAT, TRUPPENSTURM oder BLACK WITCHERY sehr ähnlich, die wir in hohem Maße schätzen. Aber eher, da unsere Flammen sich aus dem gleichen Feuer speisen und sich in ähnlichen Ausdrucksformen kanalisieren. Was nicht allzu schwer ist, begegnen einem bei Black und Death Metal in seinen reinsten Formen doch sehr enge und xenophobe Grenzen ... was gut so ist, und ich mag es eng. Wir klingen so wie es durch uns fließt, ohne krampfhaft eigenständig klingen zu wollen, aber auch ohne so klingen zu wollen wie Band XY. Leider choreographieren irgendwelche Leitbilder allzu leichtherzig sogar im Untergrund einen Mimetismus, bei dem richtig und erstrebenswert ist, was andere tun und wonach sie streben, ohne die dahinterstehenden Werte und Dispositionen im Blick zu haben. Derartige mimetische Dynamiken seien der Welt der Stars und des Glamours überlassen, und den alltäglichen Praktizierenden, die sich letztlich nur als Verlierer erfahren können.

truppensturmWo wir gerade dabei sind: Was ist Eure Meinung zu solchen "Subgenres" des Black Metal, wie Depressive, oder Post-Black Metal?

Es gibt bestimmte historische Schemata, die einem immer wieder begegnen: Raue, archaische Anfänge, eine klassische, meist norm- und sinngebende Klimax, dann ein Verfall, der sich meist durch stärkeren interkulturellen Austausch und die Aufnahme von Fremdelementen charakterisiert. Und Black Metal befindet sich meines Erachtens seit einigen Jahren in einer Periode des „Hellenismus" mit Genre-Mischmasch, Überschneidungen, mannigfaltigen (sub-)kulturellen Beeinflussungen und Verflechtungen, denen wir skeptisch gegenüberstehen. Ein zu hohes Ausmaß an beliebigem Liberalismus, getarnt als „Individualismus", bringt Identitätsverlust. Kulturen sind Wertegemeinschaften, denen eine gemeinsame Normorientierung zu Grunde liegt. Als solche befinden sie sich in einem steten Wertewandel, in dem das Gesetz der Verlierbarkeit gilt. Diesem Wertewandel Grenzen zu setzen und Verlierbares aber Wertvolles zu bewahren, sind Aufgaben des Gemeinwesens, mit den Mitteln der Diskriminierung & der Memorialkultur, des Sich-Erinnerns. Diskriminierung ist nun mal die Grundlage jeder Kultur, und für Black Metal bedeutet dies, dass ihm ein gewisses Maß an Xenophobie schon immer inhärent war. Pluralität darin ist akzeptabel, wenn der Konsens stark genug ist. Dieser ist im Black Metal aber schwach, beschränkt sich größtenteils auf musikalische Aspekte. NSBM und Hippie-Black Metal stehen nebeneinander im Plattenregal. Die Zeiten, in denen inakzeptable Bands innerhalb des Kultes nicht toleriert und aus Clubs geprügelt wurden, sind vorbei. Anderssein wird idealisiert. Die Folge ist fanatischer Individualismus anstelle der Einordnung in ein bestehendes System, schließlich die Akzeptanz von Beliebigkeit.

Wie ist Eure Meinung zu Politik im Black Metal (gerade aus der rechten Ecke)? Hattet Ihr zum Beispiel Probleme, weil Ihr Euer Album bei W.T.C. Veröffentlicht habt?

Die Frage stellt sich prinzipiell nicht, da Black Metal ein Kult ist, der sich außerhalb der Gesellschaft definiert, ihr möglicherweise sogar diametral entgegensteht. Eher religiös konnotiert, wenn du so magst im Sinne einer Sekte, einer Parallelgesellschaft. Dies ist klar zu scheiden und ein Punkt, den insbesondere Kritiker nicht verstehen. „Politische Black Metal Band" ist an sich schon ein wenig Oxymoron. Denn als „Parallelgesellschaft" ist Black Metal unbedenklich, da im Gegensatz zu, sagen wir, Rechtsrock keinerlei Absicht besteht, in die Gesellschaft zu wirken, und da die Teilnehmer außerhalb des Kultes, als Bürger, größtenteils die Normorientierung des kollektiven Willens (im Sinne der Gesellschaft an sich) akzeptieren. Das ist völlig normal, unholy church devastation und total genocide warfare werden gemeinhin doch eher selten dann wirklich praktiziert. Die Politisierung findet oft erst auf der Ebene der Rezeption statt: entrüstete Gesinnungsemphatiker tragen ganz gern eine Hochkultur des Beleidigtseins in den Black Metal, und das mit einer Euphorie, bei der ihr moralisch erzwungener Pseudokonsens beinahe den Status eines Volkswillens annehmen will. Alle Menschen töten OK, alle Christen töten OK, Juden aber nicht, Islam wiederum geht so, auch wenn der Scharia-Islam die einzige politische unter den Weltreligionen ist, Opposition also prinzipiell noch „politischer". Das erinnert schmerzlich an Schwachfug wie das Gesetz Taubira in Frankreich, nach dem der westliche Sklavenexport aus Afrika offiziös ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit" war, der zahlenmäßig größere islamische Sklavenexport aber nicht. Wo kommen wir damit an? Hierarchisierung von Völkermord anhand des Grades des Beleidigtseins seiner Opfer? Jedenfalls wenden besagte passionierte Entrüstete damit einen bürgerlichen Wertekatalog, zumindest selektiv – nicht mal konsequent, auf einen außergesellschaftlichen Kult an, womit erst die eigentliche Politisierung stattfindet. Die Folgen sind schädliche Dynamiken der politischen Kommunikation, die Black Metal gar nicht nötig hat: Geschwätzige Ahnungslosigkeit, Bescheuertheit im Sinne vorauseilenden Rechtgehabthaben, „das Gute" als flexibles Transportmittel für ideologische Zielsetzung. Prinzipiell ist Black Metal so wie wir ihn definieren, als kleiner klandestiner Kult, für politische Botschaften ohnehin ein reichlich beschissenes Transportmedium.
Probleme aus der Veröffentlichung bei W.T.C. entstanden nicht, und wir sind sehr stolz, mit diesem Label kooperieren zu dürfen. Dies gilt natürlich auch für Ván Records und für Iron Bonehead, wo die LP-Version des Albums „co-released" wird. Ha, alles Kahlköpfe. Autobahn!

Auch auf der Bühne ist bei Euch ordentlich was los, Ihr tragt Corpsepaint, fuchtelt mit Weihrauch und Knochen herum... Wie wichtig ist für Euch auch das äußere Auftreten als Black Metal Band?

Konzerte fassen wir als Rituale, als performative Handlungen auf. Als Opfer. Dieses von unserer Seite aus mit allen Sinnen spürbar zu machen, erhöht die Bereitschaft des Publikums zu einem reziproken Energietausch, dessen Empfänger letzten Endes aber nicht wir oder sie sein sollen, sondern etwas Höheres. Äußerlichkeiten sind nicht „Fashion", sondern ein gewissermaßen traditionsgebundenes Vehikel. Ich finde diese Ästhetisierung langer Haare und fetziger Outfits via Bildbände oder sonstigem Quatsch zum Kotzen.

Auch wenn man sicherlich nicht im Corpsepaint bei Aldi einkaufen geht (oder vielleicht doch?), wie sehr ist der Black Metal und die dahinterstehende Ideologie auch Teil Eures "normalen" Lebens, oder trennt Ihr das strickt?

Strikte Trennung. Wir betrachten Black Metal als Mysterienkult in seiner reinen Bedeutung, abgeleitet von οἱ μύσται, den Eingeweihten. Als solcher designiert er gruppenspezifische Erinnerungsorte, sakrale Plätze, kollektive Kultpraktiken und sonstige performative Handlungen, die innerhalb seines Sinnhorizontes identitätsstiftend sind. Das „mysteriöse" Element referiert auf seinen Charakter als dezidiert geschlossener, gewollt klandestiner Kultbereich, an dem nur initiierte Mysten partizipieren. Alles außerhalb ist ein völlig anderer Kontext, ist für deine Leser irrelevant und geht auch niemanden etwas an.

Ihr steckt ja immer noch knietief im Underground, wie ist da der Kontakt zu anderen Underground-Bands (egal, ob Black Metal oder was anderes)? Könnt Ihr unseren Lesern da vielleicht einige Geheimtipps empfehlen?

Viele Bandmitglieder sind schon seit einiger Zeit in der einen oder anderen Form im Untergrund aktiv. Daraus ergeben sich persönliche Kontakte, die wir schätzen und gern pflegen. Am liebsten die mit großen Brüsten. Wer jetzt auf Akkumulation von Namen steht, lese sich die Grußlisten in den Tonträgern durch... Geheimtipps gibt es nicht, sonst wären sie ja nicht mehr geheim. Und wir wollen keinen Leser des wertvollen Prozesses des eigenhändigen Entdeckens berauben, der so viel erquicklicher ist als das wahllos mäandrierende Prospektieren durch die YouTube-Empfehlungsleiste.

Wie sieht so die Black Metal Szene in Mecklenburg Vorpommern aus?

Rhombenförmig. Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern aussieht, aber sobald hier irgendwo eine neue Band aus der Versenkung auftaucht, ist das nahezu immer eine erbärmlich alberne Pisstruppe, die irgendwo ein Ei am Wandern hat und lieber weiter nur in ihrer Selbsthilfegruppe musiziert hätte. Namen will ich natürlich nicht nennen, das wäre ja fies... MOGH daran liegen (gnihi), dass das normative Leitbild des lokalen Mimetismus hier ein oberpeinliches Festival ist, dessen Unterhaltungswert dem von Affen entspricht, die sich im Zoo mit Kacke bewerfen. Oder der Fußgängerzone in Osnabrück. Davon abgesehen gibt es schon anständige Labels und Bands, nahezu ausnahmslos in unserem Umfeld oder mit unserer Involvierung.

Eure Präsenz im Internet ist extrem überschaubar. Warum habt Ihr Euch gegen einen Auftritt bei Facebook (zum Beispiel) entschieden?

Wir haben eine kleine Homepage mit Eckdaten und Kontaktinformationen, und selbst das ist eigentlich schon fast zu viel Öffentlichkeitsarbeit. Unterliegen Labels gewissen ökonomischen Zwängen, zumal sich die Leute nicht mehr die Mühe machen, eigenständig zu suchen statt mit der Nase drauf gestoßen zu werden, gut. Aber es ist regelrecht als kotze dir jemand in die Augen, wenn Black Metal Bands in sozialen Netzwerken oder sonst wo omnipräsent nach Aufmerksamkeit heischen, Mutti, Omma und ihre Sonderschullehrer zu Konzerten einladen, oder um „Likes" für irgendwelche kack Festivalauftritte konkurrieren. Aus unserer Einstellung zu „Anerkennung" innerhalb des Black Metal und aus unserer Definition des Kultes sollte sich dem aufmerksamen Leser bereits von selbst erschlossen haben, dass öffentliche Wahrnehmung (Black Metal für Hans Wurst und Jedermann) weder für uns noch generell erstrebenswert ist.

Die Split mit Truppensturm erscheint auch auf Vinyl. Seid Ihr auch Liebhaber dieses Materials (vielleicht selber Sammler), oder ist Euch das ziemlich egal, in welcher Form Eure Musik erscheint?

Ob CD oder LP ist egal, Hauptsache Tape.

Welche Alben haben Euch in letzter Zeit so richtig begeistert? Das soll´s erst mal gewesen sein. Habt Ihr noch irgendwelche klugen Schlussworte?

Die Kotztüten bitte beiseitelegen. Wenn die Herren etwas Fruchtcocktail zu sich nehmen wollen, dann greifen Sie bitte dort in die Schatulle, dort liegen sechs gelbe Äpfel. Es empfiehlt sich, ihr Flugkapitän.

Besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

Christian Hemmer

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