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Rotten Pope im Interview

Mit ihrer herrlich brutalen EP haben Rotten Pope mich total begeistert. Klar, dass da ein paar investigative Fragen folgen müssen. Warum Death Metal Fans sich ranhalten müssen und was sowohl Mental Amputation, als auch Revel In Flesh mit der Tanzkapelle zu tun haben lest Ihr im folgenden Interview:

rotten pope 2

(Bildquelle: Band/Facebook)

Seid gegrüßt! Wie läuft's im Hause Rotten Pope?

Schnitzer: Hi! Bei uns läuft alles bestens. Unsere EP ist fast ausverkauft und die Reviews dazu sind besser, als wir es uns je erhofft hätten. Was will man mehr?

Stellt Euch doch bitte erst mal vor! Wer seid Ihr, wer spielt welches Instrument, usw.?

Schnitzer: Rotten Pope sind Magge, Tommi, Kay und ich. Tommi ist am Mikro und hat schon einige Bands hinter sich, Chaos Reign, Havok, Sucking Void. Im Moment spielt er noch bei Bitterness Bass. Kay, unser Drummer und ich (Gitarre) kommen eigentlich von Mental Amputation. Dann bleibt noch Magge, der auch Gitarre spielt und das Herz (natürlich verwesend!) von Rotten Pope ist. Er hat die Band gegründet, sich den Namen ausgedacht und von ihm stammen alle Songs. Die meisten kennen ihn bestimmt von Revel in Flesh, er ist aber auch noch mit Dawn of Dreams und Apophis am Start.

Wie zufrieden seid Ihr selber mit Eurer ersten CD, mir persönlich gefällt sie ja ganz ausgezeichnet!

Schnitzer: Danke, das freut uns! Wir selbst sind sehr zufrieden mit der CD - vor allem, wenn man bedenkt, wie sie entstanden ist. Mitte letzten Jahres haben wir beschlossen, dass wir endlich mal was veröffentlichen müssen (zusammen proben tun wir schon seit 2010). Ein paar Monate später hatte dann Magge die vier Songs in seinem VaultM Studio ordentlich abgemischt und wir haben bei Dan Swanö angefragt, ob er uns das Mastering macht. Das war allerdings erst im November. Unser Ziel war aber, noch 2014 ein erstes Lebenszeichen zu veröffentlichen. Dan hat dann coolerweise das Mastering kurz zwischen seine anderen Projekte geschoben und so hatten wir das gute Stück noch im Dezember fertig. Eine ziemliche Hauruck-Aktion also. Und dafür ist der Sound richtig fett geworden!

Was hat es mit dem überraschenden, trotzdem nicht uncoolen Elektro-Intro bei "Impressive FG_X" auf sich?

Magge: das mit dem Intro war eigentlich eine spontane Aktion die während dem Songwriting von Impressive entstanden ist. Da ich mich immer mal wieder mit elektronischer Musik auseinander setze, arbeite ich auch viel mit Samples und mit entsprechenden Programmen an eigenen Samples und Sounds ... dabei kam mir irgendwann diese Sequenz in die Quere und passte irgendwie extrem gut zum Song. Der Rest ist Geschichte und nennt sich jetzt Impressive fg_x!

Die nächste Frage geht an Kay: Du warst bzw., bist noch bei Mental Amputation. Gibt es die Band noch? Ihr hattet damals ja zwei richtig gute CDs veröffentlicht.

Schnitzer: Da ich - wie oben schon geschrieben - auch bei Mental Amputation bin, übernehme ich einfach mal direkt. Mental Amputation gibt es noch und wird es wahrscheinlich immer geben. Uns fehlen gerade aber ein Sänger und ein Gitarrist/Bassist (ich spiel dann einfach das, was fehlt) und wir hatte nicht die Energie uns da groß drum zu kümmern. Deswegen sind wir sozusagen im Winterschlaf. In letzter Zeit tauchen aber immer mehr Leute auf, die auf einmal unsere Utter Subordination haben wollen - das Interesse ist also doch nicht ganz eingeschlafen. Aktuell sind wir wieder am Proben und hoffen, bald mal wieder in die Gänge zu kommen.

rotten popeAuch Marcus ist noch bei drei weiteren Bands unterwegs, Du hast gerade erst mit Revel In Flesh ein grandioses Album abgeliefert. Wieso kommt mit Rotten Pope jetzt noch eine Band dazu? Welchen Stellenwert hat die Band für Dich?

Magge: Wieso noch eine Band? Ganz einfach .. .weil es ballert und ballern Laune macht ... haha. Rotten Pope läuft jetzt ja schon eine Weile neben meinem Treiben mit Revel und ist für mich die Möglichkeit eine Art von Musik zu machen, die ich mit meinen anderen Bands so nie machen könnte, weil es einfach nicht zusammen passen würde. Das gute an Rotten Pope ist außerdem, dass alle in der Band völlig Bock auf den Sound und die Art der Musik haben und wir niemandem mehr was beweisen müssen und wollen und deshalb ziemlich entspannt an die Sache gehen können. Wir machen das Ganze weil wir Bock drauf und Spaß an der Sache haben und das hört man glaube ich schon raus. Klar hat Revel für mich definitiv die Priorität, aber bisher hat es noch immer geklappt sich etwas Zeit und Raum zu schaffen um eine Runde relaxt abzuballern! Ist alles nur eine Frage der Organisation ;-)

Habt Ihr mittlerweile einen neuen Bassisten gefunden?

Schnitzer: Ja! Hätte ich oben schon geschrieben, aber da es hier extra eine Frage dazu gibt, hab ich mir die Überraschung aufgespart. Seit Silvester haben wir pünktlich zum Start ins neue Jahr einen Bassisten aufgetrieben. Er heißt Koray, passt super in die Band und spielt außerdem noch Bass bei Necrotted!

Was sind denn so Eure musikalischen Einflüsse? Gibt es bei Euch privat auch nur das allerhärteste Zeug auf den Plattenteller?

Schnitzer: Auf keinen Fall. Wir leben zwar alle für Death Metal und daher kommen unsere wichtigsten Einflüsse auch aus dieser Richtung, aber privat hören wir alles Mögliche - Rock, Pop, klassischen Metal und sogar elektronisches Zeugs. Da gibt es keine Einschränkungen. Unsere Einflüsse (ich denke, ich kann da für uns alle sprechen) sind die üblichen Verdächtigen wie Death, Edge of Sanity, Morbid Angel, Carcass, Suffocation und so viele mehr.

Ihr wart zum Mastern im legendären Unisound von Herrn Swanö. War ja sicherlich nicht ganz billig, hat sich das Eurer Meinung nach denn definitiv gelohnt?

Schnitzer: Ja, es hat sich völlig gelohnt! Allein schon weil Dan uns zwischengeschoben hat und so den Release im letzten Jahr noch möglich gemacht hat. Man muss sich die EP ja nur anhören und merkt: Ein Unisound-Mastering rentiert sich immer. Dan hat aus dem, was wir selbst gemixt haben, das Maximum rausgeholt. Da die EP ja nur 10 Minuten Spielzeit hat, hielten sich die Kosten im Rahmen.

Überhaupt ist die gesamte Aufmachung der CD extrem ansprechend geworden. Wie wichtig ist es Euch, dass auch das Auge des Hörers befriedigt wird?

Schnitzer: Für uns war es sehr wichtig, dass unsere CD auch cool aussieht. Sonst könnte man sich ja auch einfach die MP3s laden. Wir machen uns darüber auch recht viele Gedanken. Unsere Logo ist ja mit Mark Riddick von keinem Unbekannten und zudem super gelungen. Das Layout für die CD hat ein Freund von uns gemacht und gepresst haben wir in einem kleinen Presswerk bei uns um die Ecke. Es ist wirklich alles Do-it-yourself und daher sind wir echt stolz, dass alles so super geworden ist.

Rotten Pope ist ja der perfekte Name für eine Death Metal Band. Ward Ihr nicht selber überrascht, dass noch niemand auf diesen genialen Namen gekommen ist?

Schnitzer: Witzig, dass du das ansprichst. Genau so ging es uns nämlich auch! Magge kam mit dem Namen Rotten Pope ums Eck, da gab es die Band noch gar nicht wirklich. Und wir konnten alle nicht glauben, dass dieser Name, der sich ja absolut aufdrängt, für jegliche Form von Death oder auch Black Metal, wirklich noch frei war. Allein das war schon Grund genug, uns so zu nennen - sonderlich blasphemisch oder kirchenkritisch sind unsere Texte ja ansonsten nicht.

Die CD ist auf 100 Stück limitiert. Soll es definitiv dabei bleiben, oder könntet Ihr Euch vorstellen, weitere Auflagen herzustellen?

Schnitzer: Darüber haben wir uns erst kürzlich Gedanken gemacht. Die Auflage hat sich wirklich super verkauft und eigentlich ist es schade, dass die CD bald nicht mehr erhältlich ist. Andererseits ist eine 100er Limitierung auch etwas, an das man sich halten sollte. Sonst fühlt sich hinterher noch jemand veräppelt. Wir planen also, die EP, nachdem sie ausverkauft ist, noch digital zu vertreiben (über Bandcamp z.B.) aber wirklich keine physischen Exemplare mehr nachzupressen. Ich denke aber, den einen oder anderen Song wird man früher oder später wieder auf einer Veröffentlichung von uns finden.

Wie viele Exemplare habt Ihr denn bereits unters Volk gebracht?

Schnitzer: Wir haben in der ersten Woche sage und schreibe die Hälfte der CDs vertickt. Alle über Facebook - ein paar natürlich auch direkt an Freunde und Bekannte. Wir hatten seitdem nicht mal mehr einen Gig. Das ging wirklich alles nur über Bestellungen. Und das ist ein gigantischer Erfolg für uns! Mittlerweile haben wir gerade noch 20 Stück übrig ... und davon sind schon ein paar reserviert und gehen die nächsten Tage raus. Wer also Bock auf grandioses Geballer hat, sollte sich ranhalten ;)

Was sind die nächsten Pläne für die Band?

Schnitzer: Auch wenn wir grundsätzlich alles recht ruhig angehen lassen, haben wir schon Einiges in der Planung. Wir wollen sobald die EP ausverkauft ist eine Full-Length angehen - auch in Eigenregie, da das dieses Mal so gut geklappt hat. Für ein Label interessieren wir uns höchstens, wenn wir aktiv angeschrieben werden. Auf langwierige Bewerbungen haben wir keinen Bock. Da unsere Logo-Shirts auch praktisch schon ausverkauft sind, wird es sehr bald ein neues Shirt-Design geben. Und dann hoffen wir vor allem, dass wir 2015 viele fette Konzerte an den Start kriegen, vielleicht sogar ein paar Festivals. Es steht bis jetzt noch nichts, aber ganz so rar wie in 2014 wollen wir uns live nicht mehr machen.

So, die letzten klugen Worte gehören Euch!

Schnitzer: Haha, die obligatorischen Abschlussworte! Uns kennen ja noch nicht viele, aber wir möchten uns bei jedem Einzelnen bedanken, der uns durch den Kauf unserer EP unterstützt hat. 2015 wir zurückgeballert und rot on!

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

Christian Hemmer

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