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Gloryhammer - Tales From The Kingdom Of Fife

gloryhammer talesfromthekingdomoffife news bigLabel: Napalm Records

Spielzeit: 48:10 Min

Genre: Heroic Fantasy Power Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

rprobe: YouTube

VÖ-Datum: 29. März 2013

Es gibt Musiker, denen eine erfolgreiche Band nicht ausreicht, um ihrer überschäumenden Kreativität Ausdruck zu verleihen. Ein solcher ist Christopher Bowes, Mastermind der aufstrebenden Piraten-Kapelle Alestorm.
Neben Weihnachtssongs an der heimischen Orgel, stellt er immer wieder Songs aus den verschiedensten (Metal-)Genres unter mehr oder minder bizarren Bandnamen ins Internet. Um seiner Leidenschaft für kitschigen Power Metal zu frönen, schnappte er sich vor einigen Jahren Kollegen von Alestorm und der britischen Band Sorcerer’s Spell, schrieb zwei Songs und machte sie via MySpace der breiten Masse unter dem epischen Namen Gloryhammer zugänglich. Auf virale Weise verbreitete sich der Link im weltweiten Netz und schnell wurden Stimmen laut, die sich einen vollständigen Longplayer der glorreichen Truppe wünschten.
Bald schon wurden diese Stimmen erhört. Die Mannschaft wurde kurzerhand um Sänger Thomas Winkler der Schweizer Emerald erweitert und mit Hilfe von Napalm Records wurde in den LSD Studios in Lübeck unter der Regie von Lasse Lammert das Debütalbum geschmiedet. Auf dem Konzeptalbum „Tales From The Kingdom Of Fife“ entführen uns Gloryhammer in die alternative Geschichte der schottischen Region Fife, die geprägt ist von epischen Schlachten, heroischen Helden, mystischen Artefakten und untoten Einhörnern.

Was in „Anstruther’s Dark Prophecy“ episch-orchestral und unheilverkündend verkündet wird, beginnt mit der „Unicorn Invasion of Dundee“. Unter der Herrschaft des bösartigen Zauberers Zargothrax (Christopher Bowes, Keyboard) fallen untote Einhörner galoppierend schnell in der schottischen Stadt Dundee ein. Untermalt von cembalesken Keyboard-Klängen und einem Schlachtruf, der einem noch Tage später in den Ohren klingt, nimmt das Unheil seinen schrecklichen Verlauf.
Dundee in Schutt und Asche und die Prinzessin Iona McDougall verschleppt, scheint alles verloren. Wäre da nicht der Held der Geschichte „Angus McFife“ (Thomas Winkler, Vocals), Kronprinz von Dundee, der mit heroischer Stimme und mitreißender Melodie schwört, seine Prinzessin zu retten und die Zerstörung seiner Heimatstadt zu rächen.
Bevor er Zargothrax entgegentreten kann, braucht er aber zunächst eine würdige Waffe. Sein langer und beschwerlicher Weg beginnt ruhig, doch bald ist er mit überschaubarer Geschwindigkeit stampfend auf der „Quest for the Hammer of Glory“. Nach erfolgreicher Waffenbeschaffung zieht das Tempo seiner Quest an. Wie in den Rhapsodien vergangener Tage, gilt es auch für Angus McFife den majes tätischen „Magic Dragon“ zu finden und zähmen. Bewusst bedient er sich hierfür bei den Mitteln, die sich in früheren Schlachten anderer Helden schon als erfolgreich erwiesen haben.
Aber auch die stärksten Helden überkommt während einer langen Quest ein Moment des Zweifelns und der Wehmut. So auch Prinz Angus, der innehält und von schwermütigen Klängen untermalt die „Silent Tears of Frozen Princess“ besingt, ohne zu ahnen, dass Prinzessin Iona in ihrem eisigen Verlies in sein Wehklagen einstimmt. Doch was ein echter Schotte ist, der lässt sich von so einem Moment der Schwäche nicht unterkriegen und macht sich umso härter und schneller wieder auf die Suche nach dem nächsten Artefakt, das ihn im Kampf gegen böse Zauberer unterstützt: das „Amulet of Justice“.
Selbst ein Angus McFife kann sich aber einem übermächtig erscheinenden Gegner nicht alleine stellen. Auch er braucht Freunde und Verbündete im Kampf gegen das Böse. Diese findet unser Held in Crail. Unter der Führung von Ser Proletius (Paul Templing, Gitarre) gelten die Krieger dieses kleinen Ortes als die mächtigsten im ganzen Land. Kein Wunder, dass McFife den heldenhaften Recken ein kräftiges „Hail to Crail“ entgegenschmettert.
Mit magischen Artefakten, kräftigen Mitstreitern, Drachen und Adlern lässt sich in die Schlacht ziehen. Zunächst muss man aber den Weg auf das Schlachtfeld finden. Im Falle der Zitadelle von Zargothrax ist dies nicht so einfach. Da bedarf es der Hilfe des verschrobenen Einsiedlers Ralathor (Ben Turk, Drums), der einen geheimen Weg „Beneath Cowdenbeath“ kennt, den die todesmutigen Helden stumm und schnell hinter sich bringen.
Am Ziel der langen Quest angekommen, kommt es dann zur epochalen Schlacht, in der selbstverständlich alle Figuren dieser Geschichte wieder mitmischen. Zusätzliche Hilfe kommt aus dem Norden durch den barbarischen Hootsman aus Unst (James Cartwright, Bass). Die guten Kräfte treffen in dieser überlangen, abwechslungsreichen Schlacht mit einer „Epic Rage of Furious Thunder“ auf die Mächte des Bösen.
Der Ausgang  dieses geschichtsträchtigen Ereignisses sei hier nicht verraten. Wer das Schicksal des Helden Angus McFife, seiner Prinzessin Iona und natürlich der untoten Einhörner erfahren möchte, muss sich die „Tales From The Kingdom Of Fife“ selbst anhören.

Die beiden MySpace-Songs „The Unicorn Invasion of Dundee“ und „Hail to Crail“ waren nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Christopher Bows mit seiner Truppe auf dem Album abfeuert. Musikalisch wird alles geboten, was man von einem richtigen „Epic Power Metal“-Album erwarten darf. Die Uptempo-Nummern wechseln sich mit Midtempo-Stampfern, der obligatorischen Ballade und Instrumentalstücken ab. Den Abschluss findet die Platte natürlich in einem 10-Minüter, der an Epik und Ideenreichtum schwer zu übertreffen ist. Vor allem die Genre-Vorreiter von (Luca Turilli’s) Rhapsody (Of Fire) standen Pate für den Sound (unverkennbar vor allem in „Magic Dragon“), aber auch ein wenig Alestorm ist hier und da herauszuhören.
Natürlich ist „Tales From The Kingdom Of Fife“ dabei kitschig wie sonst was und mit Keyboards zugekleistert ohne Ende. Aber genau so sollte es auch sein. Gloryhammer ist es gelungen, mit ihrem Heroic Fantasy Power Metal das Genre auf augenzwinkernde Art zu persiflieren, ohne den nötigen Ernst in der Musik vermissen zu lassen. Für dieses gelungene Unterfangen hat die Scheibe nichts anderes als die Höchstnote verdient. Quest complete!

Christian Schrübbers

XXL WertungXXL

Tracklist:    

01.    Anstruther’s Dark Prophecy
02.    The Unicorn Invasion of Dundee
03.    Angus McFife
04.    Quest for the Hammer of Glory
05.    Magic Dragon
06.    Silent Tears of Frozen Princess
07.    Amulet of Justice
08.    Hail to Crail
09.    Beneath Cowdenbeath
10.    The Epic Rage of Furious Thunder

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