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Cattle Decapitation - Monolith of Inhumanity

cattle decapitation 1Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 43:03 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 04. Mai 2012

 

 

Meine Fresse, was für ein Brett! Mir ist bekannt, dass Cattle Decapitation heftig sind, aber was die Amis auf ihrem neuen Album dem entzückten Hörer darbieten, ist nichts anderes als ein vertonter Weltuntergang!!

Mit einer Geschwindigkeit und Brutalität gehen die Kollegen ans Werk - einfach unglaublich! Ich bewundere ja immer die Musiker (vor allem die Trommler), die in einem derart abartigen Hochgeschwindigkeitstempo ihre Songs spielen und hier bei Cattle Decapitation sind wahre Meister am Werke, ich habe echt zweimal nachgeschaut, ob die Burschen nicht doch einen Drumcomputer benutzen, so dermaßen unmenschlich ist vor allem das Drumming! Dazu kommt der extreme „Gesang" von Travis Ryan, für den eigentlich das Wort „Ultra-Guttural" erfunden werden müsste, aber das ist nicht alles, denn variabel ist der Mann auch noch: So wechselt er spielend in den „normalen" Death Metal Gesang und hat dann noch eine völlig kranke Stimmlage drauf (hört man besonders schön im Track 3: „A Living, Breathing Piece of Defecating Meat"). Echt geil!

Cattle Decapitation verstehen es allerdings auch sehr gut, hin und wieder mal das Tempo komplett raus zu nehmen, in diesen Momenten kommt der „klare" (bzw. extrem verzweifelte) Gesang von Ryan besonders gut zur Geltung (z.B. in „Lifestalker").
Aber zum größten Teil wird fröhlich durch die Weltgeschichte geprügelt, dass es des Öfteren die Grenze zum Grindcore streift und überschreitet. Wer waren noch mal Cannibal Corpse?? Nein im Ernst - Cattle Decapitation haben hier ein Werk abgeliefert, dass sich zu keiner Zeit hinter Genregrößen wie CC verstecken muss, eher im Gegenteil: Was die wilde ungezügelte Aggressivität und Brutalität angeht, ziehen die Herren von Cannibal Corpse echt den Kürzeren!!

Auch textlich geht's nicht ums Blumenpflücken: Wie im extrem genialen Cover schon angedeutet, beschreiben die Lyrics die Rückentwicklung des Menschen zum rein instinktgesteuerten Tier und das in einer nicht allzu fernen Zukunft. Dazu passend ist auch das Video zum Song „Kingdom of tyrants" (der Link dazu findet Ihr in unserer „News" Sektion, aber Vorsicht: Ist ab 18!!), welches das bizarrste und faszinierendste Video ist, das ich seit den frühen Marilyn Manson oder den genialen Videos von Tool gesehen habe! Dieser Song ist aber auch mein absoluter Liebling auf dem Album und daher auch mein Anspieltipp: Hier finden sich auf 4:50 alle oben beschriebenen Trademarks der Band gebündelt - Perfekt!! Zusatztipp: Hört ihn Euch unbedingt zusammen mit dem Vorlaufenden Track „Monolith an, der quasi das Intro zu „Kingdom of Tyrans" darstellt. (Das Video setzt sich auch aus beiden Tracks zusammen!). Death Metal in Perfektion!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Trackliste:

01. The Carbon Stampede
02. Dead Set On Suicide
03. A Living, Breathing Piece of Defecating Meat
04. Forced Gender Reassignment
05. Gristle Licker
06. Projectile Ovulation
07. Lifestalker
08. Do Not Resuscitate
09. Your Disposal
10. The Monolith
11. Kingdom Of Tyrants

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