.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsU-VUnlight - Katalyst Of The Katharsis

Unisonic - Light Of Dawn

unisonic-light-dawnALBUMLabel: earMusic

Spielzeit: 59:47 Min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 01. August 2014

 

Wenn auch etwas aufgeblasen, ließ die im Mai veröffentlichte EP von Unisonic mit dem Albumvorboten „For the Kingdom" und dem Non-Album-Track „You Come Undone" mächtig aufhorchen. Eine sehr gute Power-Metal-Nummer in typischer Helloween-Manier und ein überschüssiger Song, der für eine EP eigentlich viel zu gut schien, und schon wuchsen die Erwartungen wieder. Entgegen der mittelschweren Enttäuschung des Debüts, wird der Nachfolger „Light Of Dawn" diesen jedoch voll und ganz gerecht.

Zwar gehört „For the Kingdom" bereits zu den besten Songs des Albums, doch im Gegensatz zu „Unisonic" hat man diesem auf „Light Of Dawn" noch einige ebenbürtige, wenn nicht sogar bessere Stücke an die Seite gestellt und schon der Opener „Your Time Has Come" kann das vorgegebene Niveau mühelos halten und überzeugt mit schnellem Power Metal und tollen Melodien.
Damit aber genug des fröhlichen Metals. Abgesehen von den zwei genannten Nummern wendet sich das All-Star-Ensemble um Kai Hansen im Weiteren ebenso gelungen den verschiedenen Facetten des Rocks zu. Vom basslastigen Stadionrock inklusive Mitklatsch-Rhythmus („Exceptional") über schnörkellosen Sleaze Rock mit starkem 80er-Flair („Manhunter") bis hin zu mitreißendem Heavy Rock („Throne of the Dawn") bleiben keine Wünsche offen. Auch die obligatorische radiotaugliche Ballade wurde nicht vergessen und dürfte selbst Bryan Adams neidisch werden lassen („You and I").
Selbstverständlich singt Michael Kiske auch diesmal wieder hervorragend, war aber vielleicht noch nie so gut, wie bei der emotionalen Powerballade „When the Deed is Done", der er mit seiner Stimme dermaßen viel Ausdruck und Gefühl verleiht, dass eine „Gänsehautentzündung" beim Hören nicht auszuschließen ist.
Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass nicht alle Lieder auf „Light Of Dawn" sofort zünden und teils zu unausgewogen sind. Aber seien es herausragende Gesangslinien oder individuelle Glanztaten der Instrumentalfraktion, besondere Momente lassen sich in jedem Song finden.

Im Vergleich zum Debüt fällt außerdem auf, dass sich Unisonic auf „Light Of Dawn" deutlich eingespielter präsentieren, das Album runder wirkt. Die talentierten Einzelmusiker scheinen zu einer Einheit zusammengewachsen zu sein; aus dem Projekt Unisonic ist eine Band geworden.
Dies zeigt sich vor allem im Songwriting, das noch ausgereifter und ausgewogener ist und alle individuellen Stärken der Musiker vereint. Der Gesang lässt immer genug Raum, so dass sich auch die Instrumente entfalten können. Dabei begeistern die Gitarren mit eingängigen Leads und melodischen Soli, nehmen sich aber oft zurück, um Platz für wummernde Bassläufe und -riffs oder satte Schlagzeugrhythmen zu machen.
Bassist Dennis Ward hat auch diesmal für eine druckvolle Produktion gesorgt und die hervorragenden Kompositionen in ein angemessenes Soundgewand gekleidet, das das Album endgültig zu solch einem starken Stück Rock macht.

Zwischen AOR und Power Metal bedienen Unisonic auf „Light Of Dawn" die gesamte Bandbreite des Rocks und rufen ihr gewaltiges Potential endlich ab. Etwas Luft nach oben bleibt noch, sie ist aber dünn, will man diese erstklassige Platte noch übertreffen.

Christian Schrübbers

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

01. Venite 2.0
02. Your Time Has Come
03. Exceptional
04. For the Kingdom
05. Not Gonna Take Anymore
06. Night of the Long Knives
07. Find Shelter
08. Blood
09. When the Deed is Done
10. Throne of the Dawn
11. Manhunter
12. You and I
13. Judgement Day (Bonus Track)

XXL-Tipp

XXL Tipp Crypts Of Despairxxl

Das hörst Du Dir an:

Begerith - A.D.A.M.

begerith2xxl

Anvil - Pounding The Pavement

Anvil  Pounding The Pavementxxl

Vardan: Nostalgia - Archive of Failures 1-6

vardan 2018xxl

Las Casas Viejas - goule/H

Las Casas Viejas  goule Hxxl

Cruentator - Ain't War Hell

Cruentatorxxl

Corpse Garden - IAO 269

 Corpse Garden xxl

Tetragrammacide - Primal Incinerators of Moral Matrix

Tetragrammacide

Talv - Entering a timeless Winter

Talv  Entering a timeless winterxxl

Children of Technology: Apocalyptic Compendium 

children of technology Kopiexxl

In Vain - Currents

InVain Currentsxxl

Sacrilegious Rite - Summoned from Beyond

Sacrilegious Rite xxl

Hades Archer - Temple of the Impure

Hades Archer  Temple oxxl

Gloam - Death is the Beginning

gloam cover xxl

Shining: X - Varg Utan Flock

shining xxxl

Cloak - To Venomous Depths

Cloakxxl

Meyhnach - Non Omnis Moriar

Meyhnach Non Omnis Moriar CD DIGIPAK 63142 1

A Pale December - The Shrine of Primal Fire

A Pale Decemberxxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

hell over hammaburg 2018 e forcexxl

RISEOFTHE COSMIC FIRE xxl

cannibal corpse tour 2018xxl

Oscillating Brain

dool tourxxl

SepticFlesh poster EU 2018xxl

execration void tourxxl

rotting christ tour 2018xxl

dead daysxxl

DWEF Primordial tour 2018xxl

rotten soud tourxxl

Ne Obliviscaris EU 2018 xxl

party.san 2018 venomxxl

Zum Seitenanfang