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Vicious Rumors - Electric Punishment

Cover Vicious Rumors Electric Punishment WEBLabel: SPV

Spielzeit: 48:57 Min

Genre: Power Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: YouTube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Der amerikanische Power Metal-Ball von Vicious Rumors traf mich 1992 im zarten Alter von 15 Jahren hart im Gehörgang und blieb dank der daran angebrachten Widerhaken auch bis heute hängen. Zwar ließ meine Treue zur Band angesichts der Trauer über das Ableben von Carl Albert im Laufe der Zeit etwas nach, aber Evergreens wie „Digital Dictator oder „You Only Live Twice“ rockten doch immer noch mal über die ein oder andere Metal Playliste. Gespannt war ich dann dementsprechend auf die neueste Veröffentlichung der Jungs um Geoff Thorpe, besonders nachdem mir die Eigenkreation des On/Off-Ex-Sängers Brian O’Conner unter dem Projektnamen Deadlands kürzlich erst so gar nicht gefallen wollte.

Auf Electric Punishment präsentieren sich die Musiker von der Bay Area seit 2011 erneut mit Brian Allen als aktuelle Röhre der Band, der im Großen und Ganzen einen ganz soliden Job abliefert. Auch ansonsten merkt man den Jungs die lange Erfahrung mit den Äxten an. Wie vor 20 Jahren hacken sie sich damit durch den Power Metal-Wald und lassen es ordentlich krachen. Die Abwechslung im Sinne großer Überraschungen bleibt dabei leider etwas auf der Strecke, aber in dem Alter ist man sicherlich froh, wenn man eine gewisse Routine ins Rockerleben bringen kann. Routiniert ist daher auch die beste Beschreibung für die zehn neuen Tracks, die wie gewohnt zwischen schnellen Draufhau-Nummern („D Block“) und echten Rock-Balladen („Escape from Hell“) schwanken. Längere Stücke mit typischen Tempi-Wechseln kennt man von den Amerikanern und sind so etwas wie die akustische Duftmarke des von hier stammenden Power Metals. Auch nicht überraschen also, dass die neue Scheibe mit genau so einem Song beginnt. „I am the gun“ steigt gleich mächtig ein und bringt den Zuhörer auf Linie, bevor losgeknüppelt wird. Interessant wird das Ganze bei dem titelgebenden Track „Electric Punishment“. Die Midtempo-Nummer wechselt zwischen harten Passagen, hymnischen Rock-Elementen und lang ausgedehnten Instrumentalteilen und ist insgesamt die unvorhersehbarste Kreation des Albums. Ein richtiger Versuch, eine Stadionhymne zu komponieren, ist dann noch der Ausreißer „Together we unite“. In fast manowaresquer Herangehensweise versuchte man sich hier wohl mit einer Schunkelnummer den Fans anzubiedern. Selbst der Text strotzt nur so von peinlichen Beweihräucherungen des Band/Fan-Erlebnisses. Vielleicht kann man so was ertragen, wenn eine Horde volltrunkener Alt-Metaller mit deutlich zurückgehendem Haaransatz vor einem im Konzertsaal die Feuerzeuge in die stickige Rauchverbotsluft halten. Für mich ist so etwas nicht nötig, zumal die Komposition auch nicht wirklich prall ist. Vicious Rumors haben genug Klassiker in ihrer Karriere geschrieben, um Hallen zum Kochen zu bringen.

Einen wirklich neuen Hitkandidaten liefern sie leider mit der neuesten Scheibe nicht ab. Die Kost ist solide, aber haut nicht unbedingt vom Hocker. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit den 90er-Jahre-Veröffentlichungen direkt mehr positive Erinnerungen an gute, alte Zeiten verbinde und mein biochemisch ferngesteuerter Verstand die Musik von damals daher automatisch als besser bewertet. Daher sollte sich natürlich jeder Fan amerikanischen Power Metals selber ein Bild machen, denn ein Fehlkauf war ein Vicious Rumors-Album noch nie!

Oliver Fedtke

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Trackliste:
01. I Am The Gun
02 Black X List
03. Electric Punishment
04. D-Block
05. Escape [From Hell]
06. Dime Store Prophet
07. Together We Unite
08. Eternally
09. Thirst For A Kill
10. Strange Ways [KISS-Cover]

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